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Potentiale des 45 Fuß-Containers als Nachfolger des Sattelaufliegers

Title: Potentiale des 45 Fuß-Containers als Nachfolger des Sattelaufliegers

Term Paper , 2012 , 25 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Ulrike Meyer (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics

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Summary Excerpt Details

Durch die konstant wachsenden Bevölkerungszahlen auf der Erde und mit zunehmender Globalisierung sieht sich die Wirtschaft und die Logistik in Zukunft einer großen Herausforderung gegenüber: Die Sicherstellung der Güter für die Bevölkerung um Wohlstand zu erhöhen und bestehenden Wohlstand zu erhalten.
Gleichzeitig herrscht eine Erwartungshaltung vor, dass Güterverkehr immer schneller abgewickelt werden muss, um den Verbraucher zufrieden zu stellen. Dabei müssen 〖C0〗_2-Emissionen reduziert werden, um die globale Erwärmung nicht weiter voran zu treiben.
Um diesen Widerspruch -Mehr Güter, in mehr Länder, aber schneller und umweltfreundlicher- zu begegnen, müssen innovative, nachhaltigere Lösungen gefunden werden, um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung mit Gütern sicherzustellen.

Eine Möglichkeit zum nachhaltigeren Gütertransport ist der Einsatz des 45-Fuß-Containers. Dieser fasst aufgrund seiner Länge ebenso viele Europaletten wie der Sattelauflieger.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die Potentiale des 45 Fuß-Containers aufzuzeigen, durch mehr Palettenstellplätze im Innenraum, den Sattelauflieger, v.a. im kombinierten Verkehr Straße-Wasser, abzulösen.

Dabei werden zuerst der 45 Fuß-Container und der Sattelauflieger gegenübergestellt, um sie vergleichbar zu machen. Anschließend wird die aktuelle Gesetzeslage einbezogen, die den Gebrauch von herkömmlichen 45 Fuß-Containern in der EU verbietet, und Wege, dieses Verbot legal zu umgehen. Es werden die Folgen dargestellt, die dieses Verbot mit sich bringt.
Am Ende werden die Potentiale des legalen Einsatzes der 45 Fuß-Container näher beleuchtet.

Die vorliegende Arbeit wurde durch Recherchen in Fachliteratur, durch Direktkontakte und durch Internetrecherchen erstellt, u.a. auf Seiten von niederländischen ShortSea-Unternehmen und der europaweiten Fachpresse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Sattelauflieger

1.1 Technische Details und Begrenzungen

1.2 Die Rolle der Sattelauflieger im Kombinierten Verkehr

2. Container

2.1 Containerarten

2.2 Voraussetzungen für den Containertransport

3. 45 Fuß-Container versus Sattelauflieger

3.1 Nutzlasten

3.2 Vor- und Nachteile

4. Gesetzeslage zum Einsatz von 45 Fuß-Containern

4.1 Allgemeine Bestimmungen

4.2 Rechtliche Problematik des 45 Fuß-Containers

4.3 Folgen der rechtlichen Problematik

5. Potentiale des 45 Fuß-Containers

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial des 45-Fuß-Containers als effiziente und nachhaltige Alternative zum klassischen Sattelauflieger im kombinierten Verkehr. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine erhöhte Palettenkapazität eine Optimierung der Transportprozesse bei gleichzeitiger Entlastung der Verkehrswege erreicht werden kann, wobei die regulatorischen Rahmenbedingungen und technischen Notwendigkeiten für den legalen Einsatz kritisch analysiert werden.

  • Vergleichende Analyse von Sattelauflieger und 45-Fuß-Container hinsichtlich Technik und Nutzlast.
  • Untersuchung der rechtlichen Anforderungen und Längenbegrenzungen im europäischen Straßengüterverkehr.
  • Bedeutung des Short Sea Shipping und dessen Kapazitätsreserven.
  • Bewertung von CO2-Emissionen und ökologischen Auswirkungen im Modal Split.
  • Einfluss von Umweltauflagen (Schwefelemissionen) auf die Wettbewerbsfähigkeit der Verkehrsträger.

Auszug aus dem Buch

3.2. Vor- und Nachteile

45 Fuß-Container dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen auf der Straße transportiert werden, da sie - auf einen Chassis verladen - die zulässige Gesamtlänge von Sattelzügen von 16,5 m gemäß StVZO und der Richtlinie EG 96/53 überschreiten. Im folgenden Kapitel wird auf diesen Sachverhalt vertieft eingegangen. Sattelauflieger dagegen überschreiten diese 16,5 m nicht.

Allgemein haben Container einen großen Vorteil: Sie sind mindestens sechsfach stapelbar. Je nach Containerschiff werden mittlerweile über 10.000 TEU verladen. Die Anzahl an Stellplätzen für 45 Fuß-Container fällt allerdings geringer aus. Diese hohe Anzahl an TEU’s, die gleichzeitig auf einem Schiff transportiert werden können, macht den Gütertransport via Schiff sehr effizient und im Vergleich zum Straßentransport sehr umweltschonend. Über die CO2-Bilanzen wird in Kapitel 5 eingegangen.

Sattelauflieger sind nicht stapelbar und können somit besser auf Ro-Ro-Schiffen fahren, in deren Rumpf sie in Reihen geparkt werden, als auf ein Containerschiff verladen zu werden.

Dafür sind sie mobiler als Container: Der Auflieger kann von der Zugmaschine aufgenommen und abgesetzt werden. Es wird kein externes Ladegerät benötigt. So können beispielsweise bei der rollenden Landstraße die Auflieger auf den Niederflurwaggon aufgefahren werden.

Container benötigen ein externes Ladegerät, wie z.B. einen Kran. Es gibt mittlerweile auch hydraulische Chassis, die es ermöglichen, den Container eigenständig aufzunehmen und abzusetzen (vergl. Hydraulik-Jansen.de), diese eignen sich aber nicht für den Containerumschlag auf das Schiff, sondern eher für den reinen Straßentransport.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Herausforderung der wachsenden globalen Güterverkehrsmengen bei gleichzeitiger Forderung nach Nachhaltigkeit dargelegt und die Relevanz des 45-Fuß-Containers als Lösung thematisiert.

1. Sattelauflieger: Dieses Kapitel erläutert die technischen Spezifikationen und die Rolle des Sattelaufliegers im kombinierten Verkehr.

2. Container: Es erfolgt ein geschichtlicher Überblick sowie eine Klassifizierung der verschiedenen Containertypen, insbesondere unter dem Aspekt der Palettenstellplätze.

3. 45 Fuß-Container versus Sattelauflieger: Ein direkter Vergleich von Abmessungen, Nutzlasten sowie Vor- und Nachteilen beider Transportmittel.

4. Gesetzeslage zum Einsatz von 45 Fuß-Containern: Detaillierte Analyse der Längenbeschränkungen, der rechtlichen Problematik bei Überlänge und möglicher Lösungsansätze wie abgerundete Ecken.

5. Potentiale des 45 Fuß-Containers: Untersuchung der ökologischen und ökonomischen Potenziale im Kontext des wachsenden Güterverkehrsaufkommens und des Modal Splits.

6. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit zur Zukunftsfähigkeit des 45-Fuß-Containers unter Berücksichtigung politischer und regulatorischer Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

45-Fuß-Container, Sattelauflieger, Kombinierter Verkehr, Straßengüterverkehr, StVZO, Logistikmanagement, Transportkapazität, Short Sea Shipping, CO2-Emissionen, Modal Split, Palettenstellplätze, Hinterlandverkehr, Längenanpassung, Intermodaler Verkehr, Containertransport.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Potenzial des 45-Fuß-Containers als Alternative zum Sattelauflieger, um logistische Prozesse nachhaltiger und effizienter zu gestalten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die technische Gegenüberstellung, die Einhaltung gesetzlicher Längenbegrenzungen, die ökologischen Auswirkungen des Straßentransports sowie die Potenziale im kombinierten Verkehr.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie der 45-Fuß-Container durch seine Kapazitätsvorteile den Sattelauflieger insbesondere im kombinierten Verkehr ersetzen kann, ohne gegen geltende EU-Richtlinien zu verstoßen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Es wurde eine Literatur- und Internetrecherche durchgeführt, ergänzt durch Informationen aus Fachpresse und Expertenkontakten im Bereich Logistik und Short Sea Shipping.

Was sind die Schwerpunkte im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Analyse der Transportmittel, eine Untersuchung der rechtlichen Hürden hinsichtlich der Fahrzeuglängen und eine Auswertung der Verkehrs- und Emissionsstatistiken.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kombinierter Verkehr, Nutzlast, 45-Fuß-Container, StVZO und Modal Split charakterisiert.

Wie löst der 45-Fuß-Container das Längenproblem?

Durch die sogenannten Geest Corner Castings, bei denen die vorderen Ecken des Containers minimal abgerundet sind, kann der Durchschwenkradius eingehalten und die gesetzlich zulässige Gesamtlänge des Sattelzugs gewahrt werden.

Warum ist der 45-Fuß-Container ökologisch sinnvoll?

Durch seine höhere Palettenkapazität können bei gleicher Frachtmenge insgesamt weniger Transporte erforderlich sein, zudem ermöglicht er eine effizientere Nutzung des Seewegs, der einen deutlich geringeren CO2-Ausstoß pro Tonnenkilometer aufweist als der Straßentransport.

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Details

Title
Potentiale des 45 Fuß-Containers als Nachfolger des Sattelaufliegers
College
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Course
Transportsysteme
Grade
1,5
Author
Ulrike Meyer (Author)
Publication Year
2012
Pages
25
Catalog Number
V211528
ISBN (eBook)
9783656403333
ISBN (Book)
9783656403760
Language
German
Tags
potentiale nachfolger sattelaufliegers
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ulrike Meyer (Author), 2012, Potentiale des 45 Fuß-Containers als Nachfolger des Sattelaufliegers, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211528
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