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Ratingagenturen: Charakteristika und Arbeitsweisen

Title: Ratingagenturen: Charakteristika und Arbeitsweisen

Seminar Paper , 2011 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Ledvinka (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Summary Excerpt Details

„There are two superpowers in the world today in my opinion. There’s the
United States and there’s Moody’s Bond Rating Service. The United
States can destroy you by dropping bombs and Moody’s can destroy you
by downgrading your bonds. And believe me, it’s not clear sometimes
who’s more powerful.”

“The credit raters hold the key to capital and liquidity, the lifeblood of
corporate America and of our capitalist economy.”

Ratingagenturen, wie Moody’s oder Standard & Poor’s, sind dieser Tage
in aller Munde. Die in jüngster Vergangenheit erfolgte Herabstufung der
Kreditwürdigkeit Griechenlands verdeutlicht eindringlich die Macht der
Ratingagenturen. Die Herabstufung griechischer Staatsanleihen auf
Ramschniveau verursachte bereits binnen kürzester Zeit weitreichende
Folgen. Welche langfristigen Probleme sich für den schuldengeplagten
Staat noch ergeben werden, ist jedoch noch nicht absehbar. Das in der
öffentlichen Wahrnehmung wachsende Bewusstsein darüber, dass die
nach erwerbswirtschaftlichen Prinzipien handelnden Ratingagenturen
Konzerne und ganze Staaten ernsthaft in die Bredouille bringen können,
nährt nun zunehmends die Frage nach deren Verantwortlichkeit.
Forderungen nach einer Regulierung oder Mithaftung der Ratingagenturen
dominieren derzeit den öffentlichen Diskurs.
Die vorliegende Arbeit soll einen umfassenden Überblick über die
Charakteristika der Ratingagenturen und über ihre Arbeitsweise geben.
Einleitend werden die Grundlagen des Ratings betrachtet. Was ist
prinzipiell unter dem Begriff Rating zu verstehen (2.1)? Welche
Funktionen nehmen Ratings wahr (2.2)? Und welche Arten von Ratings
existieren (2.3)? Im weiteren Verlauf der Arbeit richtet sich das
Augenmerk auf die Wesenszüge der Ratingagenturen. Welche Bedeutung
kommt Ratingagenturen heute zu (3.1)? Welche Strukturen und
Verhältnisse herrschen auf dem Ratingmarkt (3.2)? Wie arbeiten
Ratingagenturen (3.3)? Und worauf beruht ihre Macht (3.4)? Im Weiteren
werden ausgewählte Problempunkte der gegenwärtigen Ratingpraxis
aufgegriffen und die daraus resultierende Kritik an den Ratingagenturen
näher beleuchtet (3.5). Die Arbeit schließt mit einem Fazit ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRUNDLAGEN DES RATINGS

2.1 Definition des Ratingbegriffs

2.2 Die Funktionen von Ratings

2.3 Ratingarten

3 DAS WESEN DER RATINGAGENTUREN

3.1 Die Bedeutung der Ratingagenturen

3.2 Organisation, Struktur und Marktverhältnisse

3.3 Wie arbeiten Ratingagenturen?

3.4 Worauf beruht die Macht der Ratingagenturen?

4 DIE KRITIK AN DEN RATINGAGENTUREN

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die Charakteristika sowie die Arbeitsweise von Ratingagenturen zu geben. Dabei steht die Untersuchung ihrer Marktmacht, ihres Einflusses auf die internationale Finanzwirtschaft sowie der daraus resultierenden Kritikpunkte und Regulierungsnotwendigkeiten im Zentrum der Forschungsbetrachtung.

  • Grundlagen und Definitionen des Ratingbegriffs
  • Funktionen und Arten von externen Ratings
  • Strukturen und Marktverhältnisse auf dem globalen Ratingmarkt
  • Prozesse und Analysekriterien bei der Ratingerstellung
  • Kritische Analyse der Machtverhältnisse und Interessenkonflikte

Auszug aus dem Buch

3.3 Wie arbeiten Ratingagenturen?

Ratingagenturen sind privatwirtschaftliche Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht. Erträge erzielen sie vor allem durch Zahlungen der Emittenten für die Erstellung und spätere Betreuung ihrer Ratings. Die zweite, heutzutage weniger verbreitete Möglichkeit besteht im Verkauf der Ratingpublikationen an potentielle Investoren und andere Interessengruppen. Die Höhe der Ratinggebühren richtet sich zum einen nach dem zu emittierenden Volumen, als auch nach dem Umstand, ob es sich um ein Erst- oder Folgerating handelt.

Der Ablauf eines Ratingverfahrens wird zu großen Teilen davon bestimmt, ob es sich um ein beauftragtes oder unbeauftragtes Rating handelt; denn letzteres findet ohne Kooperation des bewerteten Unternehmens statt und basiert lediglich auf öffentlichen und agentureigenen Informationen. Weiterhin ist der Ablauf des Prozesses davon abhängig, ob das Unternehmen erstmalig geratet wird oder ob ein Folgerating vorliegt. Im weiteren Verlauf wird der allgemeinere Fall des beauftragten Erstratings dargestellt.

Der Ratingprozess beginnt beim beauftragten Erstrating, indem der Emittent die Ratingagentur auswählt, die das Rating erstellen soll. Die Wahl der Ratingagentur ist abhängig vom Ziel, welches durch das Rating erreicht werden soll. Strebt der Emittent an, Zugang zum Kapitalmarkt zu erlangen, so wird i.d.R. eine international anerkannte Ratingagentur beauftragt. Liegt der Beweggrund dagegen im Erlangen günstiger Kreditkonditionen, so kann eine kleinere und günstigere Ratingagentur gewählt werden.

Sobald die Ratingagentur den Auftrag angenommen hat, stellt sie gewöhnlich ein Analystenteam aus Branchenexperten zusammen, welches öffentlich zugängliche Informationen und den eigenen Datenbestand über den Emittenten zusammenträgt und auswertet. Im Anschluss wird dem Emittenten mitgeteilt, welche für das Rating erforderlichen Informationen noch benötigt werden. Hierzu zählen meist öffentlich nicht zugängliche Informationen, wie kurz- bis mittelfristige Erfolgsplanungen und Planbilanzen. Daneben werden durch die Analysten Informationen zum Sitzland, zur Branche und zu den wichtigsten Wettbewerbern zusammengestellt. Die gesammelten Informationen werden analysiert, um eine erste Einschätzung über das Unternehmen zu gewinnen und mögliche Risiken aufzudecken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Ratingagenturen und deren wachsende Bedeutung sowie die Formulierung der zentralen Fragen der Arbeit.

2 GRUNDLAGEN DES RATINGS: Erläuterung des Ratingbegriffs, der wesentlichen Funktionen von Ratings für den Markt sowie die Differenzierung der verschiedenen Ratingarten.

3 DAS WESEN DER RATINGAGENTUREN: Analyse der Bedeutung, Organisationsstruktur und Arbeitsweise der Agenturen sowie Untersuchung der Ursachen ihrer ausgeprägten Marktmacht.

4 DIE KRITIK AN DEN RATINGAGENTUREN: Beleuchtung der kritischen Aspekte, insbesondere hinsichtlich Interessenkonflikten, mangelndem Wettbewerb und fehlender Transparenz in den Ratingverfahren.

5 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Rolle von Ratingagenturen im Kontext der globalen Finanzmärkte und kritische Reflexion des Transparenz-Paradoxons.

Schlüsselwörter

Ratingagenturen, Kreditwürdigkeit, Finanzmärkte, Emittentenrating, Emissionsrating, Bonität, Marktanteile, Oligopol, Interessenkonflikte, Regulierung, Kapitalmarkt, Informationsasymmetrie, Souvereign Ratings, Finanzmarktkrise, Risikobewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle, der Arbeitsweise und dem Einfluss von Ratingagenturen im modernen globalen Finanzsystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des Ratings, die Marktstruktur der führenden Agenturen, der Prozess der Ratingerstellung sowie die Kritik an deren Praktiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für die Charakteristika von Ratingagenturen zu vermitteln und die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf Unternehmen und Staaten kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Literaturrecherche, um den aktuellen Stand der Forschung zu Ratingprozessen und den damit verbundenen regulatorischen Debatten zusammenzuführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den organisatorischen Strukturen des Ratingmarktes insbesondere der Ablauf von Erstratings und die Faktoren analysiert, die die Macht der Agenturen begründen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bonität, Marktmacht, Interessenkonflikte, Regulierung und Informationsintermediäre charakterisiert.

Welche Rolle spielt das Länderrating in der Arbeit?

Länderratings werden als zentrales Element im Wettbewerb staatlicher Akteure um internationales Kapital betrachtet, wobei deren Einflussnahme auf die Wirtschaftspolitik diskutiert wird.

Wie gehen Ratingagenturen mit dem Interessenkonflikt durch die Emittentenfinanzierung um?

Der Autor weist darauf hin, dass dieses System Anreize für opportunistisches Verhalten („Moral Hazard“) schafft, weshalb Forderungen nach stärkerer Regulierung und Transparenz im Fokus des öffentlichen Diskurses stehen.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Ratingagenturen: Charakteristika und Arbeitsweisen
College
University of Applied Sciences Aschaffenburg  (Wirtschaft und Recht)
Course
Schwerpunktseminar Finanzmanagement
Grade
1,3
Author
Michael Ledvinka (Author)
Publication Year
2011
Pages
25
Catalog Number
V211284
ISBN (Book)
9783656390190
ISBN (eBook)
9783656390367
Language
German
Tags
Ratingagentur Rating Ratingagenturen Bond Rating
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Ledvinka (Author), 2011, Ratingagenturen: Charakteristika und Arbeitsweisen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211284
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