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Die Experimente von V. Sloutsky, J. Kaminski und A. Heckler zum Einfluss von Abstraktionsgrad und Symbolgestaltung auf Lernerfolg und Transferleistungsfähigkeit

Title: Die Experimente von V. Sloutsky, J. Kaminski und A. Heckler zum Einfluss von Abstraktionsgrad und Symbolgestaltung auf Lernerfolg und Transferleistungsfähigkeit

Term Paper , 2008 , 13 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Michael Kulueke (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics

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Am 14.07.2004 veröffentlichten V. Sloutsky, J. Kaminski und A. Heckler von der Ohio State University unter dem Titel „The advantage of simple symbols for learning and transfer” Ergebnisse ihrer Studie über den Einfluss der Gestaltung von zur Lerninhaltsvermittlung verwendeten Symbolen auf Lernerfolg und anschließend erbrachte Transferleistungen.
In ihrer Untersuchung führten die Autoren mit StudentInnen ihrer Universität drei Experimente durch, um nachzuweisen, dass die Verwendung von nicht zum Lerninhalt passenden Symbolen bei der Vermittlung mathematisch-logischer Lerninhalte sowohl das Erlernen des Inhalts als auch darauf aufbauende Transferleistungen behindert. Als Lerngegenstand wurde die algebraische Struktur der Restklassen bei der Division natürlicher Zahlen durch die Zahl drei mit der Verknüpfung Addition gewählt, der den TeilnehmerInnen des Experiments auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus vermittelt und dessen Verständnis anschließend an ähnlichen Aufgabenstellungen überprüft wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Experimente von V. Sloutsky, J. Kaminski und A. Heckler

1.1. Beschreibung der drei Experimente

1.1.1. Experiment 1

1.1.2. Experiment 2

1.1.3. Experiment 3

1.2 Gesamtergebnis

2. Didaktische Literatur zur abstrakten Stoffvermittlung:

2.1. Norbert Christmann "Einführung in die Mathematik-Didaktik" 1980

2.2. Eckart Stampe "Repititorium Fachdidaktik Mathematik" 1984

2.3. Friedrich Zech "Grundkurs Mathematikdidaktik"

2.4. Harmut Köhler "Mathematik erleben" 1999

3. Vergleich der Beispiele aus der Didaktikliteratur mit der Studie von Sloutsky, Kaminski und Heckler

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der visuellen Gestaltung von Lerninhalten auf den Lernerfolg sowie die Transferleistungsfähigkeit. Dabei wird insbesondere analysiert, wie sich der Abstraktionsgrad von Symbolen und deren Detailreichtum auf das kognitive Verständnis mathematisch-logischer Strukturen auswirken.

  • Analyse der Sloutsky, Kaminski und Heckler Experimente zur Symbolgestaltung.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Abstraktionsgrad und Lernprozess.
  • Kritische Gegenüberstellung mit klassischer didaktischer Fachliteratur.
  • Evaluation der Auswirkungen von irrelevanten Details in Lehrmaterialien.
  • Erörterung von Transferleistungen im Kontext der mathematischen Stoffvermittlung.

Auszug aus dem Buch

1.1.3. Experiment 3

An dieser Abwandlung der vorherigen Experimente nahmen 81 StudentInnen teil. Die TeilnehmerInnen wurden auf vier Gruppen aufgeteilt, die alle die gleichen Inhalte bei dem gleichen Ablauf wie Gruppe I der Experimente 1 und 2 erlernten (zuerst „mathematisch“, dann „naturwissenschaftlich“ symbolisierte Inhalte).

Jedoch wurden die eingesetzten Symbole variiert: Es wurden die vier Symbolgestaltungen/Ausprägungen „abstrakt, schwarz“, „detailreich, unkorreliert“, „detailreich, korreliert“ und „detailreich, real“ eingesetzt. Hierbei bedeutet der Zusatz „korreliert“, dass Muster und Farben abhängig von der Form sind; entsprechend sind Muster und Farben im „unkorrelierten“ Fall unabhängig von der Form. Beide Ausprägungen beinhalten die gleichen Formen und es ist in beiden Fällen die Form des Symbols, die die Charakteristik hinsichtlich der Verknüpfung in der Struktur ausmacht. Die realen Objekte ähneln denen aus Experiment 2 und die abstrakten Symbole denen aus Experiment 1.

Im Ergebnis schnitt die Gruppe mit „abstrakt/schwarzen“ Symbolen signifikant besser ab, als die Gruppen „detailreich/unkorreliert“ und „detailreich/real“ und unwesentlich besser als die verbleibende Gruppe „detailreich/korreliert“. Zwischen den beiden am schlechtesten abschneidenden Gruppen wurde kein Unterschied festgestellt. Da in diesen genau die Symbole mit aufwändigster Gestaltung eingesetzt wurden (die „detailreich, korrelierten“ Symbole wiesen wegen des Zusammenhangs zwischen Form und Farbe/Muster weniger Freiheitsgrade bei der Gestaltung auf), folgerten die Verfasser, dass der Einsatz von Symbolen mit irrelevanten optischen Details das Erlernen von Inhalten erschwert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Experimente von V. Sloutsky, J. Kaminski und A. Heckler: Darstellung der drei Studien, die untersuchen, wie abstrakt gestaltete Symbole im Vergleich zu bildhaften Symbolen den Lernerfolg und Transfer beeinflussen.

2. Didaktische Literatur zur abstrakten Stoffvermittlung:: Analyse verschiedener fachdidaktischer Positionen (Christmann, Stampe, Zech, Köhler) im Hinblick auf deren Übereinstimmung mit den Erkenntnissen der experimentellen Studie.

3. Vergleich der Beispiele aus der Didaktikliteratur mit der Studie von Sloutsky, Kaminski und Heckler: Synthese der Ergebnisse, die aufzeigt, dass einfache Symbolik das Verständnis fördert, während didaktische Ansätze, die den Fokus auf Realitätsbezug und Details legen, den Transfer behindern können.

Schlüsselwörter

Lernerfolg, Transferleistung, Abstraktionsgrad, Symbolgestaltung, Mathematikdidaktik, kognitive Struktur, Stoffvermittlung, Sloutsky, Kaminski, Heckler, Lernprozess, kognitive Belastung, Verknüpfungsregeln, Didaktik, mathematische Bildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der visuellen Gestaltung von Lernmaterialien auf den Erwerb mathematischer Kompetenzen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Experimente von Sloutsky et al. zur Symbolik, die kognitive Lernforschung sowie klassische didaktische Ansätze zur Vermittlung mathematischer Inhalte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob abstrakte Symbole für den Lernerfolg und den Transfer auf neue Aufgaben vorteilhafter sind als mit Details angereicherte oder realitätsnahe Darstellungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die eine experimentelle Studie mit verschiedenen didaktischen Standardwerken vergleicht und kritisch diskutiert.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der drei Experimente der Autoren Sloutsky, Kaminski und Heckler sowie die anschließende Prüfung verschiedener didaktischer Theorien auf deren Kompatibilität mit diesen Studienergebnissen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Aspekte sind Lernerfolg, Transferleistungen, Symbolik, Abstraktion und die didaktische Gestaltung von Lehrmaterialien.

Welches Ergebnis liefern die Experimente von Sloutsky et al. in Bezug auf die Symbolgestaltung?

Die Studien zeigen, dass irrelevante optische Details an Symbolen den Lernprozess stören und dass eine abstrakte Darstellung das Verständnis für zugrunde liegende logische Strukturen fördert.

Wie positioniert die Arbeit das Konzept des projektorientierten Mathematikunterrichts im Lichte der Studienergebnisse?

Die Arbeit stellt kritisch fest, dass eine zu starke Fokussierung auf projektorientierte Praxisbeispiele ohne bewusste Abstraktion den kognitiven Transfer auf ähnliche Aufgabenstellungen erschweren kann.

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Details

Title
Die Experimente von V. Sloutsky, J. Kaminski und A. Heckler zum Einfluss von Abstraktionsgrad und Symbolgestaltung auf Lernerfolg und Transferleistungsfähigkeit
College
University of Cologne  (Psychologie)
Course
Lernen und Instruktion
Grade
1.0
Author
Michael Kulueke (Author)
Publication Year
2008
Pages
13
Catalog Number
V211137
ISBN (eBook)
9783656398561
ISBN (Book)
9783656398769
Language
German
Tags
experimente sloutsky kaminski heckler einfluss abstraktionsgrad symbolgestaltung lernerfolg transferleistungsfähigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Kulueke (Author), 2008, Die Experimente von V. Sloutsky, J. Kaminski und A. Heckler zum Einfluss von Abstraktionsgrad und Symbolgestaltung auf Lernerfolg und Transferleistungsfähigkeit , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211137
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