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Skandal in Hollywood - Die Wirkung von negativen Berichterstattungen über Superstars auf die Einspielergebnisse ihrer Filme

Title: Skandal in Hollywood - Die Wirkung von negativen Berichterstattungen über Superstars auf die Einspielergebnisse ihrer Filme

Diploma Thesis , 2010 , 113 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christian Poell (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media

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Summary Excerpt Details

Inhaltsangabe
In der jüngeren Vergangenheit hat sich eine Forschungsrichtung entwickelt, welches sich mit der Übertragbarkeit von Markenkonzepten auf Menschen als Marken, und nicht allein mit der Vermarktung von Produkten mittels Testimonials, befasst.
Hier schließt sich die Frage an, wie sich Medienberichterstattungen auswirken können, wenn diese sich explizit auf Personen beziehen, die eine erhöhte Präsenz in der medialen Öffentlichkeit innehaben. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die die Frage beantworten, ob nicht auch negative Berichterstattungen, ob unbeabsichtigt oder auch bewusst gesteuert, sich auf eine Marke Mensch ökonomisch auswirken können oder gar ein Erfolgsfaktor sind. Die vorliegende Arbeit soll anhand einer empirischen Untersuchung im Spektrum der Filmbranche einen Beitrag dazu leisten, diese Lücke zu schließen.
Innerhalb eines Spannungsfelds zwischen Themen der medialen Berichterstattung, einer möglichen Verunsicherung der Verbraucher aufgrund negativer Nachrichten und der Frage nach einem Konzept einer Marke Mensch bewegt sich diese Arbeit und versucht Antworten darauf zu geben wie und ob diese Themenbereiche sich miteinander verknüpfen lassen und welche Wirkungen mögliche Interdependenzen aufweisen.
Nach einer kurzen Einführung in das Themengebiet des Markenmanagements und der Markenführung wird darauf aufbauend ein Konzept der Marke Mensch anhand verschiedener wissenschaftlicher Ansätze entwickelt. Dieses neue Konzept wird sodann auf die für uns relevante Filmbranche übertragen. Zusätzlich werden Theorien zur Starforschung und zu Erfolgsfaktoren für eine Kinoproduktion mit besonderem Fokus auf den Faktor Mensch vermittelt.
Innerhalb des zweiten Kapitels wird dargestellt, was unter negativer Berichterstattung verstanden werden kann und wie sich diese Berichte zu einem Skandal entwickeln können.
An diese theoretischen Kapitel schließt sodann der Hauptteil dieser Arbeit, die empirische Analyse zu den Auswirkungen negativer Berichterstattung, an. Anhand von mehreren bivariaten sowie multivariaten Analyseverfahren werden diese zuvor erhobenen Daten, mit dem Ziel Antworten auf mögliche Auswirkungen von negativen Meldungen aufzudecken, ausgewertet.
Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse der einzelnen Abschnitte nochmal kurz zusammengefasst und Implikationen für die Praxis abgeleitet. Zudem soll aber auch auf offene Fragestellungen und Themenfelder hingewiesen sowie zukünftige Trends und Entwicklungen aufgezeigt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marken, Menschen und Stars

2.1. Theoretische Grundlagen des Markenmanagements

2.2. Menschen als Marken

2.2.1. Abgrenzung der Personengruppen

2.2.2. Konzepte zu Menschen als Marken

2.2.3. Markenwert und Markenstärke von Human Brands

2.3. Starforschung

2.3.1. Die Superstar-Theorie

2.3.2. Die Entstehung und Funktionen von Stars

2.3.3. Stars als Erfolgsfaktoren in Spielfilmen

2.3.4. Besonderheiten des deutschen Marktes

3. Skandale

3.1. Definition und Bedeutung eines Skandals

3.2. Skandale und Medien

3.3. Arten und Funktionen eines Skandals

3.4. Mechanismen eines Skandals

3.4.1. Akteure eines Skandals

3.4.2. Phasen eines Skandals

3.4.3. Narrative Struktur eines Skandals

3.4.4. Folgen eines Skandals

3.5. Rechtliche Aspekte und mögliche Gegenmaßnahmen

3.6. Medienehtik und Moral

3.7. Der Mensch als Marke und Skandale

4. Empirische Analyse zum Einfluss negativer Berichterstattung auf den Erfolg von Spielfilmen

4.1. Untersuchungsdesign & Methodik

4.1.1. Datenerhebung

4.1.2. Sample und Set

4.1.3. Abhängige Variablen

4.1.4. Kontrollvariablen

4.2. Operationalisierung der Daten

4.2.1. Dummy-Variablen, Codierung und Missing Values

4.2.2. Kategorien

4.2.3. Perioden

4.2.4. Analyseperspektiven

4.3. Güte der Datenerhebung

4.4. Angewandte Methoden der Datenanalyse

5. Ergebnisse/Befunde

5.1. Deskriptive Analysen

5.2. Kreuztabellierung und Kontingenzanalysen

5.3. Korrelationsanalysen

5.4. Tests auf Mittelwertunterschiede

5.5. Einfaktorielle Varianzanalyse

5.6. Lineare Regressionsanalyse

5.6.1. Einfache lineare Regressionsanalyse

5.6.2. Multiple lineare Regressionsanalyse

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob negative Berichterstattung über Schauspieler ökonomische Auswirkungen auf Filme hat, in denen diese mitwirken, und ob sich daraus Rückschlüsse auf den Markenwert der betreffenden Personen ziehen lassen. Dabei wird die Filmbranche als Untersuchungsfeld genutzt, um die ökonomische Relevanz negativer Medienmeldungen im Kontext von "Human Brands" zu beleuchten.

  • Konzeption der Marke Mensch und Übertragbarkeit auf die Filmbranche
  • Mechanismen, Phasen und narrative Strukturen von Skandalen
  • Einfluss von Stars als Erfolgsfaktoren in der Filmwirtschaft
  • Empirische Analyse der Auswirkungen negativer Berichterstattung auf Kino-Erfolgsmetriken
  • Analyse der Relevanz von Skandalen in Abhängigkeit von Produktionsland und anderen Kontrollvariablen

Auszug aus dem Buch

3.1. Definition und Bedeutung eines Skandals

Das Wort Skandal leitet sich ursprünglich von dem griechischen Wort skandalon für das Stellhölzchen einer Tierfalle ab. Der griechische Dichter Aristophanes benutzte das Wort skandalon um zu beschreiben, wie ein Angeklagter von einem Ankläger in eine Falle gesetzt wird. Durch die Öffentlichkeit wird dieser dann quasi zu Fall gebracht. Heute findet sich dieses Wort in leichter Abwandlung im Zusammenhang mit inhaltlich moralischen Verwerfungen in verschiedenen Sprachen wieder.

Im Prinzip handelt es sich bei einem Skandal um einen Missstand innerhalb der Gesellschaft, der die Grenzen moralischer Wertvorstellungen überschreitet. Wichtig ist hier, dass nicht zwingend eine juristische Grenzüberschreitung vorliegt, sondern der Skandal sich durch den Bruch einer moralischen Norm auszeichnet. Nach Kepplinger zeichnet sich ein Skandal durch drei grundlegende Faktoren aus. Der Missstand ist nach Ansicht des zu Urteilenden bedeutsam, er wäre vermeidbar gewesen und zieht durch eigenes schuldhaftes Verhalten eine öffentliche Empörung nach sich. Dabei kann ein Missstand zwar ein hinreichendes Kriterium für einen Skandal darstellen, muss nicht zwangsläufig ein notwendiges sein. Erst die Sichtweise desjenigen, der einen Missstand aufgreift und die Enthüllung dessen vollzieht, lässt ihn zu einem Skandal werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der negativen Berichterstattung und ihre mögliche ökonomische Auswirkung auf Marken und Persönlichkeiten in der Filmbranche.

2. Marken, Menschen und Stars: Theoretische Herleitung des Human-Brand-Konzepts und Analyse der Rolle von Stars als Erfolgsfaktoren im Filmgeschäft.

3. Skandale: Detaillierte Betrachtung der Definition, Entstehung, Akteure und Folgen von Skandalen sowie der Bedeutung der Medienberichterstattung.

4. Empirische Analyse zum Einfluss negativer Berichterstattung auf den Erfolg von Spielfilmen: Beschreibung des Untersuchungsdesigns, der Datenerhebung sowie der angewandten bivariaten und multivariaten statistischen Methoden.

5. Ergebnisse/Befunde: Darstellung und Interpretation der statistischen Analysen, einschließlich deskriptiver Auswertungen, Korrelationen und Regressionsmodelle.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der empirischen Ergebnisse und Diskussion zukünftiger Forschungsbedarfe im Kontext von Marken und negativer Publizität.

Schlüsselwörter

Filmbranche, Skandalberichterstattung, Human Brand, Starforschung, Markenmanagement, ökonomische Auswirkungen, Einspielergebnisse, Regressionsanalyse, negative Nachrichten, Medienethik, Erfolgsfaktoren, Spielfilm, Konsumentenverhalten, Korrelationsanalyse, Prominenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob negative Medienberichterstattung über Schauspieler ökonomische Auswirkungen auf den Erfolg der Filme hat, in denen diese mitwirken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verknüpft Theorien des Markenmanagements und der Starforschung mit der medienwissenschaftlichen Untersuchung von Skandalen und deren ökonomischen Effekten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, wissenschaftlich zu prüfen, ob sich negative Schlagzeilen über Darsteller messbar auf die Zuschauerzahlen oder Einspielergebnisse auswirken und so Rückschlüsse auf deren Markenwert zu erlauben.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Der Autor führt eine empirische Analyse auf Basis von 411 Kinofilmen durch und nutzt bivariaten Verfahren (Korrelationen) sowie multivariate Verfahren (lineare Regressionsanalysen), um die Zusammenhänge statistisch zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der konkreten Operationalisierung der Daten, der Definition von Skandal-Kategorien und Zeitperioden sowie der umfassenden statistischen Auswertung der erhobenen Datensätze.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den zentralen Begriffen zählen: Filmbranche, Skandalberichterstattung, Human Brand, Starforschung, Einspielergebnisse und Regressionsanalyse.

Können Skandale auch positive Auswirkungen auf den Erfolg eines Films haben?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine negative Berichterstattung teilweise eine erhöhte Aufmerksamkeit generieren kann, was sich in geringen positiven ökonomischen Effekten äußern kann, auch wenn dies nicht pauschalisiert werden kann.

Gibt es einen Unterschied zwischen dem US-Markt und dem deutschen Markt?

Ja, die Arbeit weist darauf hin, dass das Produktionsland einen signifikanten Zusammenhang aufweist und US-Produktionen eher mit einer Skandalberichterstattung assoziiert sind als andere.

Haben deutsche Schauspieler laut der Analyse eine starke "Star Power"?

Nein, der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass deutsche Schauspieler keine vergleichbare "Star Power" wie einige US-Stars besitzen und diese in Deutschland auch kaum im eigentlichen Sinne als Stars existieren.

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Details

Title
Skandal in Hollywood - Die Wirkung von negativen Berichterstattungen über Superstars auf die Einspielergebnisse ihrer Filme
College
University of Cologne  (Department of Marketing and Brand Management)
Grade
2,0
Author
Christian Poell (Author)
Publication Year
2010
Pages
113
Catalog Number
V209863
ISBN (eBook)
9783656396703
ISBN (Book)
9783656396987
Language
German
Tags
Human Brands Brand Management empirische Analyse Stars Human Branding Skandale Skandaltheorie Startheorie Markenmanagement Film Spielfilm Filmbranche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Poell (Author), 2010, Skandal in Hollywood - Die Wirkung von negativen Berichterstattungen über Superstars auf die Einspielergebnisse ihrer Filme, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/209863
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