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Berechnungsformel des Steuerabkommens Österreich – Schweiz

Title: Berechnungsformel des Steuerabkommens Österreich – Schweiz

Seminar Paper , 2013 , 28 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), LLM Adrian Kohl (Author)

Law - Tax / Fiscal Law

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Seit jeher ist der Finanzplatz Schweiz mit seinem wohlbehüteten Bankgeheimnis ein Zufluchtsort für Steuerhinterziehung unter dem Schutzmantel der Anonymität. Doch die der gesetzwidrigen Steuerverkürzung Vorschub leistende Schweiz steht bereits ebenso lang unter Beobachtung der um ihre Steuerannahmen geprellten Länder. Im Angesicht der weltweit spürbaren Banken- und mittlerweile Staatsschuldenkrise kämpfen Staaten um jeden Euro und jeden Cent. Wenn Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen nicht mehr ausreichen, müssen weitere Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung genutzt werden. So kam die Steuerflucht in die Schweiz in vielen europäischen Staaten wieder auf den Diskussionstisch, beispielsweise in England, in Deutschland und auch in Österreich. So verhandelten vorgenannte Staaten mit der Schweiz entsprechende Steuerabkommen, welche die Abgeltung des in der Vergangenheit unversteuerten Kapitals einerseits und die automatische Besteuerung von künftigen Kapitalerträgen andererseits bewirken sollten. Während das zwischen Deutschland und der Schweiz ausgehandelte Steuerabkommen im deutschen Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern scheiterte, ist das am 13.4.2012 zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft unterzeichnete Steuerabkommen zum 1.1.2013 in Kraft getreten. Mit dem Steuerabkommen „... soll durch bilaterale Zusammenarbeit der Vertragsstaaten die effektive Besteuerung der betroffenen Personen in der Republik Österreich sichergestellt werden.“ Die vorliegende Seminararbeit gibt einen detaillierten Einblick in die Berechnungsformel des Steuerabkommens Österreich – Schweiz zur Ermittlung der Einmalzahlung im Rahmen einer anonymen Abgeltung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Hauptteil

I. Eckpunkte des Steuerabkommens

II. Berechnungsformel

1. Grundformel

2. Schlüsselgrößen und Berechnungsparameter

a. Relevantes Kapital

b. Nebenbedingungen und Abhängigkeiten

c. Erhöhter Steuerbetrag

3. Berechnungsschritte

a. Mindestbesteuerung

b. Besteuerung nach Grundformel

c. Erhöhter Steuerbetrag

4. Konstruktion und Wirkungsweise der Grundformel

a. Teilrechnung 1: Besteuerung von Wertsteigerungen zwischen 31.12.2002 und 31.12.2012

b. Teilrechnung 2: Besteuerung des durchschnittlichen Vermögensbestands zum 31.12.2010 und 31.12.2012

c. Gesamtbetrachtung der Grundformel

III. Beispiele

C. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Berechnungsformel des Steuerabkommens zwischen Österreich und der Schweiz, um die Ermittlung der Einmalzahlung im Rahmen der anonymen Abgeltung unversteuerter Vermögenswerte detailliert darzulegen und deren Wirkungsweise zu erläutern.

  • Grundlagen des Steuerabkommens und Eckpunkte der anonymen Abgeltung
  • Aufbau und Komponenten der mathematischen Berechnungsformel
  • Definition der Schlüsselgrößen und Variablen (z.B. relevantes Kapital)
  • Praktische Anwendungsbeispiele der verschiedenen Steuerbelastungsszenarien

Auszug aus dem Buch

II. Berechnungsformel

Wie in Kapitel I bereits erwähnt, gewährt das Steuerabkommen Österreich – Schweiz österreichischen Bankkunden zweierlei Möglichkeiten zur nachträglichen Abgeltung und damit Legalisierung unversteuerter Vermögenswerte in der Schweiz: die anonyme Abgeltung und die freiwillige Meldung. Während bei der freiwilligen Meldung äquivalent zur Selbstanzeige eine allumfassende Offenlegung der Umstände durch den Steuerpflichtigen erfolgt, so dass eine Besteuerung nach den tatsächlichen Verhältnissen möglich ist, kann bei der anonymen Abgeltung in Ermangelung einer Kenntnis der tatsächlichen Verhältnisse lediglich eine pauschale Besteuerung durchgeführt werden.

Daher erfolgt die Berechnung der anfallenden Abgeltungssteuer bei der Einmalzahlung anhand einer im Steuerabkommen Österreich – Schweiz fixierten Berechnungsformel. Diese Formel versucht anhand der Kontostandsentwicklung pauschal die wahrscheinlichste Konstellation zur Berechnung des Steuerbetrags zu eruieren. Die Berechnung des Steuerbetrags ist dabei abhängig von bestimmten Schlüsselgrößen und Berechnungsparametern, die in diesem Kapitel dezidiert erläutert werden. Die Höhe der Einmalzahlung ergibt sich – stark vereinfacht dargestellt – aus dem größeren der folgenden zwei Beträge:

1. 30% bis 38% der Summe aus zwei Dritteln der Wertsteigerung zwischen dem Kapitalbestand zum 31.12.2002 (oder später) und dem Kapitalbestand zum 31.12.2010 (bzw 2012), mindestens aber null, und einem Drittel des Kapitalbestands per 31.12.2010 (bzw 2012) und der fiktiven Werte des Kapitals per 31.12.2011 bzw 31.12.2012, wobei zur Ermittlung dieser Werte eine fiktive Rendite von 3% pro Jahr unterstellt wird.

2. 15% des Kapitalbestandes zum 31.12.2010 (bzw 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Beschreibt den Kontext der Steuerflucht in die Schweiz und die Notwendigkeit des Steuerabkommens zur effektiven Besteuerung österreichischer Bankkunden.

B. Hauptteil: Detaillierte Erläuterung der Eckpunkte, der komplexen Berechnungsformel, der Variablen und der methodischen Berechnungsschritte sowie der Anwendung durch Fallbeispiele.

C. Schluss: Resümiert die Konstruktion der Formel als nachvollziehbare, wenngleich komplexe Methode, die ein Gleichgewicht zwischen Pauschalierung und Differenzierung anstrebt.

Schlüsselwörter

Steuerabkommen, Österreich, Schweiz, Abgeltungssteuer, Einmalzahlung, Berechnungsformel, Bankgeheimnis, Steuerhinterziehung, Kapitalerträge, relevantes Kapital, Mindestbesteuerung, anonyme Abgeltung, Selbstanzeige, Finanzmarkt, Steuersatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die mathematische Methodik zur Ermittlung der Einmalzahlung, die im Rahmen des Steuerabkommens zwischen Österreich und der Schweiz für anonyme Kontoinhaber anfallen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die rechtlichen Rahmenbedingungen des Abkommens, die Struktur der Berechnungsformel, die Gewichtung der Faktoren und die praktische Auswirkung auf verschiedene Vermögenskonstellationen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die oft als komplex wahrgenommene Berechnungsformel transparent zu machen und ihre Wirkung auf die Ermittlung der Steuerlast nachvollziehbar zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Der Autor nutzt eine systematische Analyse der vertraglichen Bestimmungen und der mathematischen Formelkonstruktion, ergänzt durch beispielhafte Berechnungsmodelle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Schlüsselgrößen, die einzelnen Rechenschritte und die Darstellung der Wirkungsweise der Variablen durch entsprechende Abbildungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind das relevante Kapital, der Steuersatz, das Bankgeheimnis, die anonyme Abgeltung und die steuerliche Gleichbehandlung von Kapitalerträgen.

Wie unterscheidet sich die anonyme Abgeltung von der freiwilligen Meldung?

Während die freiwillige Meldung wie eine Selbstanzeige wirkt und eine Offenlegung nach tatsächlichen Verhältnissen erfordert, nutzt die anonyme Abgeltung eine pauschale Formel, da die tatsächlichen Verhältnisse durch das Bankgeheimnis unbekannt bleiben.

Welche Rolle spielt das "relevante Kapital" in der Formel?

Es ist die wesentlichste Variable der Berechnungsformel und dient als Basis für die Mindestbesteuerung, die Grundberechnung und die Ermittlung eines eventuell erhöhten Steuerbetrags.

Warum gibt es eine "Deckelung" bei der Berechnung des relevanten Kapitals?

Die Deckelung auf 120% des Kapitals zum 31.12.2010 dient als Anti-Missbrauchsbestimmung, um sicherzustellen, dass manipulatives Verhalten nach Bekanntwerden des Abkommens nicht zu einer unrechtmäßigen Maximierung der Abgeltungswirkung führt.

Was passiert, wenn die berechnete Steuerlast negativ ausfällt?

Die Formel enthält explizite Nebenbedingungen, die sicherstellen, dass das Teilergebnis niemals negativ werden kann und in solchen Fällen auf Null gesetzt wird, um Negativsteuern zu vermeiden.

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Details

Title
Berechnungsformel des Steuerabkommens Österreich – Schweiz
College
University of Vienna  (Institut für Finanzrecht)
Grade
Sehr gut
Author
Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), LLM Adrian Kohl (Author)
Publication Year
2013
Pages
28
Catalog Number
V209657
ISBN (eBook)
9783656372509
ISBN (Book)
9783656372912
Language
German
Tags
Steuerabkommen Österreich Schweiz Anonyme Abgeltung Freiwillige Meldung Relevantes Kapital Dauer der Bankbeziehung Steuerbetrag Steuerbelastung Legalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), LLM Adrian Kohl (Author), 2013, Berechnungsformel des Steuerabkommens Österreich – Schweiz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/209657
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