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Unterrichtseinheit zum Thema Wortschatzarbeit in der Sekundarstufe I

Titel: Unterrichtseinheit zum Thema Wortschatzarbeit in der Sekundarstufe I

Hausarbeit , 2009 , 43 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nicola Hengels (Autor:in), Marta Kulaszewska (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

[...] Der Erwerb neuer Wörter geschieht grundsätzlich aus dem Gebrauch heraus, wobei zunächst die Gebrauchsbedeutung erworben wird, die Wörter und Wendungen also kontextuell passend verwendet werden können. Erst durch die Reflexion dieses Gebrauchs kann auch die lexikalisch-begriffliche Bedeutung hinzugelernt werden. Lehrpersonen müssen den Schülern Verfahren vermitteln, die ihnen ermöglichen, Wörter möglichst effektiv behalten zu können. Die Arbeit am Wortschatz darf dabei nicht von den übrigen Lernbereichen isoliert werden, da sie immer auch an andere Fertigkeiten, wie zum Beispiel Lesen, gebunden ist und zudem Wörter und Wendungen immer in Handlungs- oder Textzusammenhängen stehen, aus welchen sie rezeptiv wie produktiv erworben werden. Nach Dannenbauer 2002 und Feilke 2009 benötigen Schüler für die gezielte Förderung ihrer lexikalischen und sprachlichen Kompetenzen Spracherfahrungen, die ihnen erheblich mehr bieten, als im normalen Spracherwerb beiläufig enthalten ist. Hierfür stellt der Deutschunterricht eine ideale Lernumgebung dar und sollte deswegen auch dafür genutzt werden.

Im Rahmen des Seminars ‘Sprachdidaktische Vertiefung‘ an der Leuphana Universität Lüneburg war es Aufgabe der Studierenden zu exemplarischen Lernbereichen des Deutschunterrichts Unterrichtsideen zu entwickeln und diese im Plenum vorzustellen. Eine mögliche Form des Leistungsnachweises bestand darin, die vorgestellte Idee zu einem schriftlichen Unterrichtsentwurf auszubauen. Dies haben wir in der vorliegenden Hausarbeit zum Thema ‘Wortschatzarbeit in der Sekundarstufe I‘ durchgeführt. Da wir eine komplette Unterrichtseinheit zu dieser Thematik entwickelt haben, verzichten wir auf die Darstellung eines, selbstverständlich im Normalfall für jede einzelne Stunde zu erstellenden, ausführlichen Verlaufsplanes, um so den vorgegebenen Umfang dieser Hausarbeit nicht zu überschreiten.

Im Folgenden werden nun zunächst die Sachanalyse, die didaktische Analyse und das Lernziel für die komplette Unterrichtseinheit vorgestellt. Im Anschluss daran werden die einzelnen Stunden der Einheit ausdifferenziert und dort auch die jeweiligen didaktischen und methodischen Entscheidungen begründet sowie die damit verfolgten Teilziele genannt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sachanalyse

3 Unterrichtsvoraussetzungen

4 Didaktische Analyse

5 Unterrichtseinheit

5.1 Erste Unterrichtsstunde

5.2 Zweite Unterrichtsstunde

5.3 Dritte Unterrichtsstunde

5.4 Vierte Unterrichtsstunde

5.5 Fünfte Unterrichtsstunde

6 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Gestaltung einer Unterrichtseinheit zum Thema „Wortschatzarbeit in der Sekundarstufe I“. Ziel ist es, Schülern effektive Verfahren zu vermitteln, um ihren Wortschatz zu erweitern, die Ausdrucksfähigkeit durch Synonymbildung zu verbessern und die Struktur ihres mentalen Lexikons durch gezielte Wortfeldarbeit zu vertiefen.

  • Grundlagen des mentalen Lexikons und der Wortschatzentwicklung
  • Methodik des wortschatzdidaktischen Dreischritts (Isolieren, Variieren, Kontextuieren)
  • Praktische Erstellung eines eigenen Wörterbuchs für Schüler
  • Einsatz von Lernspielen zur Festigung lexikalischer Kompetenzen
  • Analyse und Optimierung von Texten hinsichtlich stilistischer Qualität

Auszug aus dem Buch

2 Sachanalyse

Das deutsche Wörterbuch von Knaur definiert den Wortschatz als die Gesamtheit der Wörter einer Sprache oder die Gesamtheit der Wörter, über die ein Einzelner verfügt. Der Wortschatz der deutschen Alltagssprache wird hierbei auf etwa 500.000, der zentrale Wortschatz auf circa 70.000 Wörter geschätzt. Den Wortschatz eines Menschen bezeichnet man als sein inneres, mentales Lexikon, also sozusagen als sein „Wörterbuch im Kopf“. Es handelt sich hierbei um denjenigen Teil des Langzeitgedächtnisses, in welchem die Lexeme der jeweiligen Sprache repräsentiert sind. Lexeme sind die Grundeinheiten des Wortschatzes einer Sprache.

Sie werden bei der Bildung von Äußerungen verwendet und mit Hilfe grammatischer Regeln zu Sätzen sowie Texten verknüpft. Man versteht hierunter sprachliche Zeichen, die es Menschen erlauben Vorstellungen zu entwickeln. Lexeme bestehen aus einem materiellen (Lautkörper bzw. Schriftbild) und einem immateriellen Teil (Bedeutung). Unter der Bedeutung eines Sprachzeichens versteht man seine inhaltliche Seite, welche beim Zeichenbenutzer (Sprecher oder Schreiber) und dem Hörer bzw. Leser einen Bewusstseinsinhalt aktiviert, welcher im Gedächtnis gespeichert ist. Man darf diese Bedeutung eines Lexems nicht mit der vom Sprecher oder Schreiber gemeinten außersprachlichen Erscheinung (Gegenstand, Vorgang oder Sachverhalt) gleichsetzen, da auf diese nur mit Hilfe des Zeichens Bezug genommen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik geringer Lesekompetenz bei Schülern und begründet die Notwendigkeit, Wortschatzarbeit wieder verstärkt im Deutschunterricht zu verankern.

2 Sachanalyse: Dieses Kapitel definiert Wortschatz und das mentale Lexikon und erläutert die Funktionsweise von Lexemen sowie deren Vernetzung in Wortfeldern und anderen Strukturen.

3 Unterrichtsvoraussetzungen: Hier werden die Rahmenbedingungen einer spezifischen 5. Klasse an einer Hauptschule in Lüneburg beschrieben, einschließlich des Vorwissens und der angestrebten Lernziele.

4 Didaktische Analyse: Die didaktische Analyse ordnet das Thema in das Kerncurriculum ein und begründet die methodische Auswahl sowie die exemplare Vorgehensweise bei der Wortschatzvermittlung.

5 Unterrichtseinheit: Dieser Hauptteil gliedert sich in fünf aufeinander aufbauende Unterrichtsstunden, die von der Textüberarbeitung bis hin zur spielerischen Vertiefung reichen.

6 Fazit: Das Fazit reflektiert den Lernprozess der Studierenden bei der Planung der Unterrichtseinheit und unterstreicht die Relevanz der Wortschatzarbeit für den späteren Berufsalltag.

Schlüsselwörter

Wortschatzarbeit, Mentales Lexikon, Sprachdidaktik, Synonymie, Lexem, Wortfeld, Unterrichtseinheit, Sekundarstufe I, Textüberarbeitung, Wortschatzerwerb, Sprachgebrauch, Deutschunterricht, Lernspiele, Wortbildungskompetenz, Schreibprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und didaktischen Begründung einer Unterrichtseinheit zum Thema Wortschatzarbeit für Schüler der Sekundarstufe I.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Bereiche sind die theoretischen Grundlagen des mentalen Lexikons, die methodische Integration von Wortschatzarbeit in den Deutschunterricht und die konkrete Ausgestaltung von Unterrichtsstunden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Schülern Strategien zur Wortschatzarbeit an die Hand zu geben, damit sie ihre Texte stilistisch verbessern und ein Bewusstsein für Wortwahl und Synonyme entwickeln können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse fachdidaktischer Literatur und der daraus abgeleiteten praktischen Unterrichtsplanung (unter Anwendung des wortschatzdidaktischen Dreischritts).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine Sachanalyse, eine didaktische Legitimation sowie eine detaillierte Ausarbeitung einer fünfteiligen Unterrichtseinheit inklusive Lernzielen und methodischen Hinweisen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wortschatzarbeit, mentales Lexikon, Synonymie, Wortfelder, Unterrichtsplanung und sprachliche Kompetenz.

Wie gehen die Autoren mit dem Wort „machen“ um?

Das Wort „machen“ dient als zentrales Negativbeispiel für einen monotonen Schreibstil; die Schüler lernen im Verlauf der Unterrichtseinheit, dieses Wort durch präzisere Verben zu ersetzen.

Warum wird im Unterricht das Spiel „Outburst“ eingesetzt?

Das Spiel wird genutzt, um bereits erarbeitetes Wortmaterial spielerisch zu festigen und durch den Wettbewerbscharakter die Lernmotivation der Schüler zu steigern.

Welche Rolle spielt die Arbeit mit Wörterbüchern?

Wörterbücher dienen den Schülern als Hilfsinstrument, um selbstständig Synonyme zu finden und ihre Ausdrucksfähigkeit beim Schreiben von Texten gezielt zu erweitern.

Warum wird die Arbeit als „exemplarisch“ bezeichnet?

Da der Wortschatz des Deutschen zu umfangreich für eine vollständige Behandlung ist, vermittelt die Einheit Strategien, die von den Schülern analog auf viele andere Wörter übertragen werden können.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterrichtseinheit zum Thema Wortschatzarbeit in der Sekundarstufe I
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Institut für Deutsche Sprache und Literatur)
Note
1,0
Autoren
Nicola Hengels (Autor:in), Marta Kulaszewska (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
43
Katalognummer
V208126
ISBN (eBook)
9783656367284
ISBN (Buch)
9783656370031
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wortschatzarbeit Wortschatz Textkompetenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicola Hengels (Autor:in), Marta Kulaszewska (Autor:in), 2009, Unterrichtseinheit zum Thema Wortschatzarbeit in der Sekundarstufe I, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/208126
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Leseprobe aus  43  Seiten
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