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Raub der Seele - Missbräuchliche Verwendung fremden geistigen Eigentums und seine Konsequenzen

Title: Raub der Seele - Missbräuchliche Verwendung fremden geistigen Eigentums und seine Konsequenzen

Bachelor Thesis , 2013 , 74 Pages , Grade: 2

Autor:in: Magister Florian Schallmeiner (Author)

Law - Media, Multimedia Law, Copyright

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Summary Excerpt Details

Unsauber statt supersauber sollen, neben anderen, Ex-Finanzminister Mag. Karl-Heinz Grasser
und EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn ihre Abschlussarbeiten verfasst haben. Ob sie alleine
auf Grund dessen Plagiatoren sind, ist dabei nicht gesagt, wie auch die Erhebungen der
jeweiligen Prüfungskommissionen zeigten.
Beiden wurde kein Fehlverhalten vorgeworfen, wenn auch der eine oder andere Zweifel bestehen
blieb. Dies trifft vor allem auf Dr. Johannes Hahn zu, dessen wissenschaftliche Leistung
nach heutigem Ermessen nicht zu einem erfolgreichen Abschluss und somit zur Erlangung
der Doktorwürde gereicht hätte. Die Zeiten ändern sich also in Bezug auf Toleranz und
Genauigkeit hinsichtlich der Grenzziehung zwischen gerade noch schlampiger Arbeitsweise
und vorsätzlicher Täuschungsabsicht, wie im Fall von Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg
nachgewiesen wurde.
Aber PolitikerInnen oder andere Personen des öffentlichen Lebens sind nur die prominente
Speerspitze dieser Form des wissenschaftlichen Betrugs. Vielmehr geht es in diesem Zusammenhang
um die breite Masse der Studierenden, welche durch das sogenannte „copy&paste“
fremdübernommene geistige Leistungen als eigene intellektuelle Errungenschaft ausgeben
und verbreiten.
Auch in Österreich erfreuen sich der Diebstahl fremden geistigen Eigentums und institutionalisiertes
Abschreiben immer größerer Beliebtheit und so machen es Prominente wie eingangs
erwähnt vor und laut statistischen Erhebungen rund 25% der österreichischen Studierenden
im wahrsten Sinne des Wortes nach. Ob dabei Ideen Dritter herangezogen werden, sich die
Übernahme auf Teile oder ganze Passagen wissenschaftlicher Arbeiten erstreckt oder man
sich gänzlich auf kostenpflichtige Helfer wie Ghostwriter verlässt, ist einerlei. Schlussendlich
verdankt man den akademischen Titel geistigen Anregungen und Arbeitsleistungen Anderer
und bereichert sich an deren Anstrengungen.
Die mediale Aufmerksamkeit, ausgelöst in Österreich durch die Doktorarbeiten von EUKommissar
Johannes Hahn sowie weiteren politischen ProtagonistInnen und vor allem der
Aufstieg und Fall des ehemaligen deutschen Bundeswirtschafts- und -verteidigungsministers
zu Guttenberg, haben das Augenmerk der Öffentlichkeit auf die Unart des Plagiierens gelenkt,
das freilich auch für ein Grundelement der Geisteswissenschaften steht. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemhintergrund

1.2. Forschungsfrage und Aufbau der Arbeit

2. Methodologie des Plagiierens

2.1. Plagiat – Definition(en) und Hintergrund

2.2. Was ist ein Plagiat im weiteren Sinn?

2.3. „Anwendungsgebiete“ des Plagiierens

2.4. Plagiate im engeren Sinn

2.5. Erscheinungsformen des Plagiats

2.6. Probleme der Ein- und Abgrenzung

3. Das Plagiat und seine Geschichte(n)

3.1. Historie und Entstehung des Plagiats und Plagiierens

3.2. Verbreitung und Durchdringung des Diebstahls geistigen Eigentums

3.3. Motivationen und Gründe des Plagiierens

3.4. Möglichkeiten der Erkennung und Abwehr

4. Das Plagiat und seine Folgen

4.1. Gesetzliche Regelungen

4.2. Plagiieren für Anfänger

4.3. Plagiate aus zivil- und strafrechtlicher Perspektive

4.4. Das Urheberrecht

5. Plagiieren für Fortgeschrittene

5.1. Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg

5.2. Dr. Johannes Hahn

6. Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Plagiierens im akademischen Umfeld, analysiert die Beweggründe für wissenschaftlichen Betrug sowie die rechtlichen und universitären Konsequenzen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die Grenzziehung zwischen zulässigem wissenschaftlichen Arbeiten und Diebstahl geistigen Eigentums zu definieren ist und welche Auswirkungen Plagiate in universitärer, zivil- und strafrechtlicher Hinsicht haben.

  • Definition und Methodologie des Plagiierens in der Wissenschaft.
  • Historische Entwicklung und soziologische Aspekte des Diebstahls geistigen Eigentums.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Sanktionsmöglichkeiten an Universitäten.
  • Fallbeispiele prominenter Plagiatsaffären (z.B. zu Guttenberg, Hahn).
  • Techniken zur Erkennung, Abwehr und Prävention von Plagiaten.

Auszug aus dem Buch

1.1. Problemhintergrund

Der Tatbestand des Plagiats bzw. des Plagiierens ist kein gesetzlich geregelter Rechtsbestand, vielmehr lässt sich über die konkrete begriffliche Ausgestaltung intensiv diskutieren. Im Zuge der vorliegenden Arbeit ist dies allerdings im Wesentlichen nebensächlich, da hier auf tendenziell allgemeingültige Vorgangsweisen Bezug genommen wird und überdetaillierte Sachverhalte weitestgehend ausgeklammert werden.

Wie bereits im Eingang illustriert, spricht man im Rahmen einer Plagiatshandlung vom Vorgeben und bewussten Verbreiten fremder geistiger Leistungen als die Eigenen. Irrelevant hierbei ist, ob es sich in diesem Zusammenhang um ein wörtliches Zitat, welches ohne Angabe näherer Ursprungsdaten genannt wird oder um die Übernahme einer vielseitigen, umformulierten wissenschaftlichen Arbeit handelt. Wie im Laufe der nächsten Kapitel des Öfteren dargestellt, ist beides im wissenschaftlichen Betrieb anzutreffen und zeigt sich hier in vielerlei unterschiedlichen Ausprägungen.

Dabei ist hier nicht vom bloßen Abschreiben von Hausübungen die Rede, vielmehr betrifft es vor allem Bakkalaureats- und Diplomarbeiten, welche nach Abschluss zum Tragen eines akademischen Titels berechtigen. Hier kann nicht mehr von einem Kavaliersdelikt gesprochen werden. Vielmehr umfasst diese Vorgangsweise den Diebstahl geistigen Eigentums. Selbiger wird tagtäglich verwendet und genutzt, ohne dass an eine etwaige Urheberrechtsverletzung gedacht wird. Hier werden Software und Datenbanken sowie Websites für berufliche oder private Zwecke verwendet ohne zu wissen, ob dies erlaubt ist oder nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert den Problemhintergrund des Plagiats im akademischen Betrieb und steckt den Rahmen der Forschungsfrage ab.

2. Methodologie des Plagiierens: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die verschiedenen Erscheinungsformen sowie Abgrenzungsprobleme des Plagiats theoretisch erläutert.

3. Das Plagiat und seine Geschichte(n): Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Plagiats, analysiert Motivationsgründe und diskutiert moderne Methoden der Erkennung.

4. Das Plagiat und seine Folgen: Es erfolgt eine detaillierte Darstellung der gesetzlichen Regelungen sowie der zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen, ergänzt durch praktische Hinweise zur Plagiatserstellung.

5. Plagiieren für Fortgeschrittene: Anhand der prominenten Fallbeispiele zu Guttenberg und Hahn werden die theoretischen Erkenntnisse in der Praxis analysiert.

6. Resümee und Ausblick: Das Fazit fasst die aktuelle Situation zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und den Umgang mit dem Plagiatsrisiko.

Schlüsselwörter

Plagiat, geistiges Eigentum, Urheberrecht, Wissenschaftliche Integrität, Ghostwriting, Selbstplagiat, Zitatrecht, Täuschungsabsicht, Hochschulrecht, Plagiatsprüfung, Karl-Theodor zu Guttenberg, Johannes Hahn, Intersubjektive Überprüfbarkeit, Plagiatsprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich umfassend mit dem Phänomen des Plagiierens in der Wissenschaft, von der theoretischen Definition bis hin zu den realen Konsequenzen für Studierende und Personen des öffentlichen Lebens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Definition von Plagiaten, die Abgrenzung zum rechtmäßigen Zitieren, die historische Perspektive, die rechtlichen Folgen sowie moderne Methoden zur Aufdeckung von Plagiaten.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie die Grenze zwischen akzeptabler wissenschaftlicher Praxis und unzulässigem Plagiat verläuft und welche Sanktionen bei Verstößen auf universitärer sowie rechtlicher Ebene drohen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf die Fallstudienanalyse prominenter Plagiatsfälle, um die Anwendung wissenschaftlicher Standards zu illustrieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Plagiatsterminologie, eine historische Einordnung, eine Darstellung der rechtlichen Folgen und die detaillierte Untersuchung der Fälle zu Guttenberg und Hahn.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Plagiat, Urheberrecht, wissenschaftliche Integrität, Täuschung und Plagiatsprävention charakterisieren.

Warum wird der Fall zu Guttenberg so detailliert analysiert?

Der Fall dient als prominentes Praxisbeispiel, um die Anwendung von Plagiatskriterien, die Arbeitsweise von Prüfungskommissionen und die daraus resultierenden akademischen und politischen Konsequenzen zu verdeutlichen.

Wie unterscheidet sich die Bewertung von Plagiaten zwischen Österreich und den USA?

Die Arbeit hebt hervor, dass die USA in der Regel striktere Ansätze wie "Honor Boards" verfolgen, während das österreichische System eher auf Umschreibepflichten der Arbeit fokussiert ist, wenngleich derzeit ein Umdenken stattfindet.

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Details

Title
Raub der Seele - Missbräuchliche Verwendung fremden geistigen Eigentums und seine Konsequenzen
College
Vienna University of Economics and Business  (Wirtschaftspädagogik)
Course
Wirtschaftstraining und Bildungsmanagement
Grade
2
Author
Magister Florian Schallmeiner (Author)
Publication Year
2013
Pages
74
Catalog Number
V207900
ISBN (eBook)
9783656359128
ISBN (Book)
9783656360148
Language
German
Tags
raub seele missbräuchliche verwendung eigentums konsequenzen Thema Plagiat
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magister Florian Schallmeiner (Author), 2013, Raub der Seele - Missbräuchliche Verwendung fremden geistigen Eigentums und seine Konsequenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/207900
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