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Erleuchtung und Theosis - Tulku und Gerontes

Ein religionswissenschaftlicher Vergleich zwischen Buddhismus und orthodoxem Christentum

Title: Erleuchtung und Theosis - Tulku und Gerontes

Term Paper , 2012 , 28 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dr. Christos-Athenagoras Ziliaskopoulos (Author)

Theology - Comparative Religion Studies

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Summary Excerpt Details

Erleuchtung ist ein geistlicher Zustand, der den Wunsch der Menschheit nach einem höheren, der Sphäre der Vollkommenheit am nächsten gelegenen, Leben ausdruckt. Der Mensch sehnt sich nach Frieden, Vervollkommnung und Göttlichkeit.
Der Buddhismus und das orthodoxe Christentum sind unterschiedliche Wege der Suche nachgegangen, kamen jedoch im Laufe der Geschichte mehrmals in Berührung. Dabei sind Kontakte und Dialoge entstanden. Es ist erkannt worden, dass beide religiöse Traditionen Elemente und Züge, Praktiken und Theorien antiker philosophischer Bewegungen aufgenommen hatten, diese aber unterschiedlich entwickelten. So erscheinen besonders der Weg und die Voraussetzungen zur Erleuchtung als gemeinsames Gut beider Religionsfamilien. Der grosse Unterschied liegt an das Ziel. Orthodoxe erleuchtete Menschen sehnen sich nach dem göttlichen Tabor-Licht, das Licht der Verklärung Christi. Buddhisten wiederum sehnen sich nach Nirvana und Beendigung des Inkarnationskreises.
In dieser Hausarbeit wird ein Vergleich zwischen Erleuchtung und erleuchtete Personen in beiden Religionsfamilien versucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Die Welt des Buddhidmus

1.1 Buddha und seine Lehre

1.2 Die fünf ethischen Vorsätze der Buddhisten

2. Die Welt der Orthodoxie

2.1 Der Begriff „orthodox“

3. Erleuchtung

3.1 Erleuchtung im Christentum

3.2 Erleuchtung im Buddhismus

4. Der Begriff Theosis

4.1 Theosis im Christentum

4.2 Voraussetzungen und Ziel der Theosis

4.3 Das Herzensgebet

5. Erleuchtete/Heilige Personen

5.1 Tulku

5.2 Gerontes

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht das Konzept der Erleuchtung im Buddhismus mit dem christlich-orthodoxen Konzept der Theosis (Vergöttlichung). Dabei wird analysiert, wie beide Traditionen den menschlichen Wunsch nach Vervollkommnung und spiritueller Transzendenz interpretieren, welche methodischen Wege sie für ihre Anhänger vorsehen und welche Rolle die jeweilige erleuchtete bzw. heilige Person als Vorbild und spiritueller Führer einnimmt.

  • Vergleich der Begriffe Erleuchtung und Theosis
  • Untersuchung der buddhistischen Lehre, des Leidensbegriffs und des Achtfachen Pfades
  • Analyse des orthodoxen Verständnisses von Theosis und der Bedeutung des Herzensgebets
  • Gegenüberstellung von Tulku und Gerontes als spirituelle Idealgestalten
  • Diskussion der Gemeinsamkeiten und fundamentalen Unterschiede in der Zielsetzung (Nirvana vs. Gotteseinheit)

Auszug aus dem Buch

3.1 Erleuchtung im Christentum

In den verschiedenen Religionen und Kulturen gibt es unterschiedliche Voraussetzungen für eine Erleuchtung oder eine mystische Erfahrung. In der christlichen Mystik führt der Weg ins innere der Seele und endet in mit Übergang in die Lichthaftigkeit Gottes. Die Einheit des menschlichen mit dem göttlichen ist das Ziel. Durch persönliches Tun und durch ständige Mühen, begibt sich der Suchende auf dem Weg der Askese. Körperliche Askese durch strenges Fasten und geistige Askese, durch ständiges Gebet, Atem- oder andere Übungen, z.B. stillstehen oder Vorbeugungen und Konzentration. Alles wird ergänzt durch Achtsamkeit. Diese spiegelt sich im strikten Befolgen ethisch/moralischer Regeln und die Einhaltung der Gebote, besonders des Gebots der Nächstenliebe, wieder. Der Erfolg hängt von der Fähigkeit des Suchenden, die Sammlung auf Gott und das Stillwerden der Seele in den Vordergrund zu stellen, ab. Die Ausrichtung geht nicht in die Leere. Der Blick wird ganz auf Gott gerichtet, ohne dass die Präsenz des Ichs verloren geht. Letztendlich ist der Zeitpunkt der Erleuchtung der Gnade Gottes selbst überlassen. Eine vollständige Erleuchtung ist übernatürlich und der Wirkung des Heiligen Geistes zu verdanken.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Hinführung zum Vergleich der spirituellen Bestrebungen im Buddhismus und im orthodoxen Christentum hinsichtlich des Zustands der Erleuchtung.

1. Die Welt des Buddhidmus: Überblick über die Diversität buddhistischer Traditionen und die zentrale Bedeutung der Lehre Siddharta Gautamas.

1.1 Buddha und seine Lehre: Darstellung des historischen Buddha, des Begriffs der Erleuchtung und der systematischen Lehre der vier edlen Wahrheiten.

1.2 Die fünf ethischen Vorsätze der Buddhisten: Erläuterung der ethischen Richtlinien, die als notwendige Voraussetzung für die Meditationspraxis dienen.

2. Die Welt der Orthodoxie: Historische und strukturelle Einführung in das orthodoxe Christentum als Gemeinschaft der Apostel und Kirchenväter.

2.1 Der Begriff „orthodox“: Etymologische und theologische Herleitung des Begriffs sowie seine Bedeutung im Kontext von Offenbarung und Lobpreis.

3. Erleuchtung: Definition der Erleuchtung als religionswissenschaftlich beschreibbares, spirituelles Phänomen.

3.1 Erleuchtung im Christentum: Beschreibung des mystischen Weges ins Innere der Seele zur Vereinigung mit der Lichthaftigkeit Gottes.

3.2 Erleuchtung im Buddhismus: Erläuterung der Stufen der Erleuchtung, von der individuellen Befreiung hin zur vollständigen Erleuchtung im Mahayana.

4. Der Begriff Theosis: Herleitung des Vergöttlichungsbegriffs aus der antiken Philosophie und seine Bedeutung als Ziel mystischer Religionen.

4.1 Theosis im Christentum: Theologische Erörterung der Theosis im Kontext der Inkarnation Gottes und der kirchlichen Gemeinschaft.

4.2 Voraussetzungen und Ziel der Theosis: Darlegung der notwendigen praktischen Schritte wie Askese und Gebet sowie des eschatologischen Ziels der Vergöttlichung.

4.3 Das Herzensgebet: Analyse der ostchristlichen Praxis des ständigen Gebets als Mittel zur Theosis.

5. Erleuchtete/Heilige Personen: Bedeutung erleuchteter Persönlichkeiten als Zeugen und Beweise für die Realisierung spiritueller Zustände.

5.1 Tulku: Beschreibung der Tulkus als bewusste Wiedergeburten buddhistischer Meister in der tibetischen Tradition.

5.2 Gerontes: Untersuchung der Altväter bzw. Starets als Repräsentanten der orthodoxen Spiritualität und Heiligkeit.

Fazit: Synthese der Ergebnisse, die trotz ähnlicher Praktiken grundlegende Unterschiede im Zielbild – Nirvana vs. Einheit mit Gott – betont.

Schlüsselwörter

Buddhismus, Orthodoxes Christentum, Erleuchtung, Theosis, Vergöttlichung, Nirvana, Tulku, Gerontes, Herzensgebet, asketische Praxis, Inkarnation, Meditation, Heiligkeit, Heilsökonomie, Religionenvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit vergleicht das Ziel des Menschenlebens, wie es im Buddhismus als Erleuchtung und im orthodoxen Christentum als Theosis definiert wird.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Themenfelder sind die jeweilige Lehre, die Voraussetzungen für den spirituellen Weg, die Praxis der Askese und Meditation sowie die Bedeutung von Vorbildern.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage ist, wie die Wege zur Erleuchtung bzw. Vergöttlichung in den beiden Religionen konzipiert sind und worin sich deren Ziele und die Rolle der heiligen Personen unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine religionswissenschaftliche Vergleichsmethode angewandt, um die verschiedenen Traditionen in Theorie und Praxis gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Konzepte des Buddhas, der vier edlen Wahrheiten, des orthodoxen Gottesbegriffs, der Theosis, des Herzensgebets und vergleicht die Persönlichkeiten Tulku und Gerontes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Schlüsselwörter sind insbesondere Erleuchtung, Theosis, Tulku, Gerontes, Askese und der Vergleich zwischen buddhistischem Nirvana und christlicher Gotteseinheit.

Was unterscheidet das Ziel des Buddhismus vom Ziel des orthodoxen Christentums?

Das Ziel des Buddhismus ist die Befreiung vom Leidenskreislauf (Nirvana) durch Selbsterkenntnis, während das Ziel des orthodoxen Christentums die Einheit mit Gott durch Gnade und Theosis ist.

Welche Bedeutung hat das Herzensgebet in diesem Vergleich?

Das Herzensgebet ist eine zentrale mystische Praxis des orthodoxen Ostens, die der buddhistischen Meditation ähnelt, aber spezifisch auf die Anrufung des Namens Christi als Weg zur Vergöttlichung ausgerichtet ist.

Sind Tulku und Gerontes funktional vergleichbar?

Ja, beide dienen als erleuchtete bzw. heilige Personen als spirituelle Lehrer und Vorbilder, die in ihrer jeweiligen Tradition durch ihre Ausstrahlung und ihr Wirken als Beweis für die erlangte Stufe der spirituellen Realisierung gelten.

Was bedeutet "Tulku der Kunst"?

Dies bezieht sich auf die Bedeutung von materiellen Stützen wie Statuen, Texten und Stupas, die im Buddhismus genutzt werden, um Praktizierenden die Ansammlung von Verdienst zu ermöglichen.

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Details

Title
Erleuchtung und Theosis - Tulku und Gerontes
Subtitle
Ein religionswissenschaftlicher Vergleich zwischen Buddhismus und orthodoxem Christentum
College
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam)
Course
Tantra in Tibet
Grade
2,0
Author
Dr. Christos-Athenagoras Ziliaskopoulos (Author)
Publication Year
2012
Pages
28
Catalog Number
V207774
ISBN (eBook)
9783656350293
ISBN (Book)
9783656350774
Language
German
Tags
Buddhismus Orthodoxie Tulku Gerontes Erleuchtung Theosis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Christos-Athenagoras Ziliaskopoulos (Author), 2012, Erleuchtung und Theosis - Tulku und Gerontes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/207774
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