Für diese Hausarbeit war keine Einleitung oder Inhaltsangabe nötig. Es gab vorgegebene Gesteinsanalysen, die nach der bekannten CIPW-Normberechnung in vorhandene Minerale "umgerechnet" werden sollten. Demnach dient diese Hausarbeit all denen als Beispiel, die sich auch mit der CIPW-Normberechnung auseinandersetzen müssen. Ein detaillierter Lösungsweg, samt Diagrammplottung sind auch dabei.
Inhaltsverzeichnis
Aufgabe 1
Berechnung der CIPW-Norm nach Anleitung: Gestein 1
Gewichtsprozentualer Anteil der normativen Minerale (Gew%): Gestein 1
Berechnung der CIPW-Norm nach Anleitung: Gestein 2
Gewichtsprozentualer Anteil der normativen Minerale (Gew%): Gestein 2
Aufgabe 2
Aufgabe 2.1
Aufgabe 2.2
Aufgabe 2.3
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der petrographischen Normberechnung nach CIPW, um aus chemischen Analysedaten mineralogische Zusammensetzungen von Gesteinsproben abzuleiten und diese in QAPF-Diagrammen zu klassifizieren.
- Durchführung der CIPW-Normberechnung für verschiedene Gesteinsproben.
- Ermittlung der gewichtsprozentualen Anteile normativer Minerale.
- Untersuchung der Auswirkungen chemischer Variationen auf den Mineralbestand.
- Klassifikation von Gesteinen mithilfe von QAPF-Diagrammen für Plutonite und Vulkanite.
Auszug aus dem Buch
Berechnung der CIPW-Norm nach Anleitung: Gestein 1
0.) MnO (0,00113mol) + FeO (0,053mol) = 0,05413mol FeO
1.) P2O5 (0,00176mol) + 3,33x CaO (0,1mol) = 0,335mol Apatit
2.) Kein CO2 vorhanden = kein Calcit
3.) TiO2 (0,011mol) + FeO (0,011mol) = 0,022mol Ilmenit
Rest FeO = 0,04313mol
4.) K2O (0,022mol) + Al2O3 (0,022mol) + 6xSiO2 (1,02mol) = 6,164mol Orthoklas
Rest Al2O3 = 0,138mol
5a.) Na2O (0,06mol) + Al2O3 (0,06mol) + 6xSiO2 (1,02mol) = 6,24mol Albit
Rest Al2O3 = 0,078mol
Zusammenfassung der Kapitel
Aufgabe 1: Präsentation der grundlegenden chemischen Analysedaten und der schrittweisen CIPW-Normberechnung für zwei Gesteine.
Berechnung der CIPW-Norm nach Anleitung: Gestein 1: Detaillierte Durchführung der normativen Umrechnung für Gestein 1 unter Berücksichtigung der chemischen Stöchiometrie.
Gewichtsprozentualer Anteil der normativen Minerale (Gew%): Gestein 1: Auflistung der resultierenden prozentualen mineralischen Zusammensetzung für Gestein 1.
Berechnung der CIPW-Norm nach Anleitung: Gestein 2: Durchführung der normativen Umrechnung für das zweite Gestein analog zur Vorgehensweise bei Gestein 1.
Gewichtsprozentualer Anteil der normativen Minerale (Gew%): Gestein 2: Dokumentation der prozentualen Verteilung der Minerale für Gestein 2.
Aufgabe 2: Zusammenfassender Vergleich der mineralischen Zusammensetzungen beider Gesteinsserien.
Aufgabe 2.1: Analyse des Einflusses von Variationen der chemischen Komponenten auf den normativen Mineralbestand.
Aufgabe 2.2: Untersuchung der Gesteinsklassifikation basierend auf unterschiedlichen SiO2-Gehalten im geochemischen Kontext.
Aufgabe 2.3: Anwendung der Klassifikationsergebnisse auf die QAPF-Diagramme für Plutonite und Vulkanite.
Schlüsselwörter
CIPW-Norm, Gesteinsklassifikation, Magmatische Gesteine, Mineralbestand, QAPF-Diagramm, Stöchiometrie, SiO2-Sättigung, Plutonite, Vulkanite, Petrologie, Orthoklas, Albit, Anorthit, Pyroxen, Olivin
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die systematische Umrechnung chemischer Gesteinsanalysen in eine normative mineralogische Zusammensetzung mittels der CIPW-Methode.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind die stöchiometrische Berechnung von Mineralphasen, der Einfluss chemischer Variationen auf das Mineralgefüge und die Klassifikation von Gesteinen nach internationalem Standard.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die mineralogische Zusammensetzung von Gesteinsproben auf Basis ihrer chemischen Zusammensetzung zu bestimmen und diese im QAPF-Diagramm korrekt einzuordnen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die klassische CIPW-Normberechnung angewendet, bei der Oxide in einem festgelegten Rechengang zu idealisierten Mineralen umgerechnet werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die schrittweise Durchführung der Berechnungen für verschiedene Gesteinsproben, die Dokumentation der prozentualen Mineralanteile sowie die Analyse von Änderungen bei veränderten chemischen Parametern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie CIPW-Norm, QAPF-Diagramm, normative Minerale und petrographische Klassifikation charakterisiert.
Warum können Quarz und Olivin nach dieser Methode nicht zusammen vorkommen?
Quarz und Olivin bilden ein inkompatibles Paar, da im Falle einer siliziumuntersättigten Schmelze Olivin mit freiem Quarz zu Orthopyroxen reagieren würde.
Wie beeinflusst eine Erhöhung des SiO2-Gehalts das normative Gesteinsgefüge?
Eine Erhöhung des SiO2-Gehalts führt dazu, dass sich der Anteil silikatischer Minerale wie Hypersthen erhöht, während andere Minerale aufgrund der notwendigen Summennormierung auf 100 % in ihrem relativen Anteil sinken.
Welche Bedeutung haben die QAPF-Diagramme im Kontext dieser Berechnungen?
Die Diagramme dienen der grafischen Visualisierung und abschließenden Benennung der Gesteine (z. B. als Basalt, Rhyolith oder Monzonit) basierend auf den berechneten normativen Anteilen.
Welche Rolle spielt die Al2O3-Konzentration für die Mineralbildung?
Der Gehalt an Al2O3 steuert maßgeblich die Bildung von Feldspaten wie Anorthit; ein Überschuss oder Mangel beeinflusst dabei die Verfügbarkeit von SiO2 für andere mineralische Phasen.
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- Amalia Aventurin (Author), 2011, Petrologie - Aufgaben zur CIPW-Normberechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/207688