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Heideggers Ursprung des Kunstwerkes

Title: Heideggers Ursprung des Kunstwerkes

Research Paper (undergraduate) , 2012 , 17 Pages , Grade: 2

Autor:in: Cem Bozok (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century

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Summary Excerpt Details

Die Grundlegende Frage zielt auf die Wesensherkunft der Kunst. Der Künstler
und das Werk stehen in einem wechselseitigen Verhältnis, indem die Kunst eine
vermittelnde Rolle zugeteilt bekommt. Jeder Versuch die Kunst, das Kunstwerk
sowie den Künstler durch äußere Begriffe zu bestimmen wird laut Heidegger auf
eine Selbsttäuschung hinauslaufen. Auch das Auflisten von Merkmalen oder eine
Anwendung abstrakter Formeln liefert keine befriedigende Antwort.
Der zirkuläre Gedankengang wird von Heidegger entschlossen bis zum
Verhältnis zwischen der Kunst und der Wahrheit geführt. Im Kunstwerk treten
bestimmte Merkmale des Seienden in die Erscheinung. „Das Aufstellen einer Welt
und das Herstellen der Erde“ kennzeichnen das Kunstwerk, was als Streit begriffen wird. Kunst setzt die Wahrheit in das Werk, indem es diesen Streit hervorruft. Diese Position, die den besonderen Erkenntniswert der Kunst hervorhebt, unterscheidet sich von der Ästhetik der klassischen Antike und des deutschen Idealismus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Kunstwerkaufsatz

2.1 Ding, Zeug und Werk

2.2 Erde und Welt

2.3 Kunst und Wahrheit

3. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit beabsichtigt eine detaillierte Offenlegung des Gedankengangs von Martin Heidegger, wie er in seinem Aufsatz „Der Ursprung des Kunstwerkes“ dargelegt wird, um das Wesen der Kunst jenseits traditioneller ästhetischer Kategorien zu erfassen.

  • Untersuchung des ontologischen Charakters des Kunstwerkes
  • Analyse des wechselseitigen Verhältnisses von Welt und Erde
  • Dekonstruktion des traditionellen Wahrheitsbegriffs als Korrespondenz
  • Erläuterung der hermeneutisch-phänomenologischen Methode Heideggers
  • Erkenntnisgewinn durch das „Sich-ins-Werk-Setzen“ der Wahrheit

Auszug aus dem Buch

2.1 Ding, Zeug und Werk

Nach gewöhnlichen Vorstellungen ist der Ursprung des Kunstwerkes auf die Tätigkeit des Künstler zurückzuführen. Das Adjektiv „gewöhnlich“ impliziert einen unaufmerksamen Blick auf das Verhältnis zwischen dem Künstler und sein Schaffen. Doch darüber hinaus sollte die herrschende subjektivistische Deutung, die hier mitschwingt, erwähnt werden. Das subjektivistische Motiv der neuzeitlichen Ästhetik führte zu einem Selbstverständnis, was die Konstellation zwischen Künstler, Kunstwerk und Kunst angeht. Der Künstler, der als Genie bezeichnet wird, verleiht keiner anderen Instanz Ausdruck als dem eigenen Ich. Er ist der Urheber des Werkes und die Kunst entspringt aus seiner Tätigkeit. An diesem Punkt setzt Heidegger an und macht auf einen Zirkelschluss aufmerksam.

Der Künstler und das Werk befinden sich in einem bedingenden Wechselbezug. Die Kunst ist in dieser Beziehung der vermittelnde Dritte. Auch wenn unklare Vorstellungen über den Begriff Kunst vorliegen, lässt sich die einleitende Frage nach dem Ursprung des Kunstwerks sogleich als nach dem Wesen der Kunst stellen. Die Kunst besitzt scheinbar keine eigene Wirklichkeit und es liegt zudem nahe sie als Sammelbegriff zu betrachten. Offenbar entspringt die Kunst aus dem Schaffen des Künstlers und des Kunstwerkes. Heidegger stellt aber die Frage „Oder liegt die Sache umgekehrt? Gibt es Werk und Künstler nur, sofern die Kunst als ihr Ursprung?“ (UK, S.8).

Da Kunst nicht aus einer ontischen Herkunft zu stammen scheint und deren Wesen nicht unmittelbar greifbar ist, führt die Suche unvermeidlich zum Kunstwerk zurück. Dies ist der Ort, wo sie „ungezweifelt wirklich waltet“ (S.9). Durch die formalanzeigende Methode wurde somit die Frage erneut umgewandelt. Leicht ist vom Verlauf zu entnehmen, dass der Gedankengang sich im Kreis bewegt. Um ein Kunstwerk zu beurteilen ist im Voraus ein Kunstverständnis notwendig. Ebenso lässt sich die Kunst ohne das Kunstwerk nicht darstellen. Wird diese Beweisführung als ein logischer Zirkelschluss (circulus vitiosus) begriffen, ist sie zu vermeiden, weil sie nicht zielführend abschließbar sein wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die methodische Vorgehensweise und das Ziel der Arbeit, den philosophischen Gedankengang Heideggers anhand seines Aufsatzes zum Ursprung des Kunstwerkes nachzuzeichnen.

2. Der Kunstwerkaufsatz: In diesem Hauptteil werden Heideggers Kernbegriffe analysiert, wobei besonders auf die Differenzierung von Ding, Zeug und Werk eingegangen wird.

2.1 Ding, Zeug und Werk: Das Kapitel untersucht die ontologische Abgrenzung des Kunstwerks vom bloßen Ding oder Gebrauchsgegenstand (Zeug) und thematisiert den hermeneutischen Zirkel der Kunstbetrachtung.

2.2 Erde und Welt: Hier wird das dynamische Verhältnis von „Welt“ als Offenheit und „Erde“ als dem sich verschließenden, ursprünglichen Grund als konstituierende Wesenszüge des Werkseins dargelegt.

2.3 Kunst und Wahrheit: Dieses Kapitel erläutert Heideggers Verständnis von Wahrheit als „Unverborgenheit“ (Aletheia) und erklärt, wie das Kunstwerk diese Wahrheit in einem historischen Geschehen zur Erscheinung bringt.

3. Schlusswort: Das Schlusswort fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und ordnet die im Aufsatz behandelten Begriffe in den breiteren Kontext von Heideggers phänomenologischer Ontologie ein.

Schlüsselwörter

Martin Heidegger, Ursprung des Kunstwerkes, Kunstphilosophie, Phänomenologie, Wahrheit, Aletheia, Welt, Erde, Ding, Zeug, Werksein, hermeneutischer Zirkel, Offenheit, Ontologie, Unverborgenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer systematischen Aufarbeitung von Martin Heideggers philosophischen Überlegungen zur Kunst, basierend auf seinem zentralen Text „Der Ursprung des Kunstwerkes“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen das ontologische Verständnis von Kunst, die Unterscheidung zwischen Werk, Zeug und Ding sowie die geschichtliche Dimension der Wahrheit als Unverborgenheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Heideggers Denkweg nachzuzeichnen und aufzuzeigen, wie Kunst als „Sich-ins-Werk-Setzen der Wahrheit“ fungiert, statt lediglich als ästhetisches Objekt oder Abbild der Realität.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Die Arbeit stützt sich auf die hermeneutisch-phänomenologische Methode, um die Begriffe Heideggers in ihrem jeweiligen Kontext zu erschließen und die innere Logik seiner Argumentation offenzulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Ding- und Zeugcharakters, das dynamische Zusammenspiel von Erde und Welt im Werksein sowie die tiefgehende Analyse der Wahrheitsfrage bei Heidegger.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Wahrheit als Unverborgenheit, das Paar Welt und Erde, der hermeneutische Zirkel, das Werksein und die phänomenologische Interpretation.

Was genau versteht Heidegger unter dem „Streit“ von Welt und Erde?

Der „Streit“ beschreibt das dynamische Verhältnis, in dem das Kunstwerk sowohl eine Welt von Bedeutungen aufstellt als auch die Erde als den sich entziehenden, materiellen Grund offenbart, wobei diese Spannung das Wesen des Kunstwerkes ausmacht.

Warum ist die Unterscheidung zwischen dem Handwerker und dem Künstler bei Heidegger so wichtig?

Diese Unterscheidung ist entscheidend, da der Künstler im Gegensatz zum Handwerker nicht bloß einen vorgegebenen Zweck erfüllt, sondern durch das Werk erst neue Wahrheitszusammenhänge stiftet und damit gewohnte Sichtweisen grundlegend infrage stellt.

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Details

Title
Heideggers Ursprung des Kunstwerkes
College
University of Hagen  (Philosophie)
Course
Kulturphilosophie
Grade
2
Author
Cem Bozok (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V206871
ISBN (eBook)
9783656339236
ISBN (Book)
9783656340010
Language
German
Tags
Martin Heidegger Kunst Ästhetik Ursprung Ontologie Wahrheit Heidegger Kehre Kunstwerk Künstler Aufsatz Kultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cem Bozok (Author), 2012, Heideggers Ursprung des Kunstwerkes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206871
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