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Immaterielle Vermögenswerte - Bilanzpolitische Gestaltungsspielräume in IAS/IFRS-Abschlüssen

Title: Immaterielle Vermögenswerte - Bilanzpolitische Gestaltungsspielräume in IAS/IFRS-Abschlüssen

Diploma Thesis , 2012 , 58 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dipl.-Vw. Juliane-Rebecca Upmeier (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

Die erste Dekade des neuen Jahrtausends zeichnete sich aus globaler Sicht insbesondere durch ein rasantes Wachstum jener Branchen aus, welche dem Informations-, Dienstleistungs- und Technologiesektor
hinzuzurechnen sind. Ein typisches Charakteristikum solcher Branchen ist dessen,
gemessen an der Bilanzsumme, hoher Anteil an gehaltenem immateriellen Vermögen in der Unternehmensbilanz.
Unlängst kommt immateriellem Vermögen aber auch branchenübergreifend
häufig eine Schlüsselstellung, als erfolgsentscheidender Faktor, zu. Die zunehmende Verschiebung
der Bedeutung klassischer Substanzwerte, relativ zu immateriellen Werten, stellt auch neue
Herausforderungen an die Rechnungslegung dar. Die diese Werte typisierende Eigenschaft der
Immaterialität begründet jedoch auch die oftmals bestehenden Objektivierungsschwierigkeiten
solcher Werte, welche Bilanzierungs- und Bewertungsspielräume eröffnen können. So betitelte Moxter bereits früh immaterielle Werte als die ”ewigen Sorgenkinder des Bilanzrechts“. Den
aktivierten immateriellen Werten stehen in der Regel keine zeitlich unmittelbar korrespondierenden
Erträge gegenüber, welches diese häufig als ”unsichere Werte“ erscheinen lässt. Bleiben die
aus diesen Werten erhofften Erträge hingegen gänzlich aus, bergen sich potentielle Gefahren aus
einem solchen, rein ”virtuellen Vermögen“.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführende Worte zur Thematik

1.2 Problemstellung

1.3 Gang der Untersuchung

2 Immaterielle Vermögenswerte nach IAS/IFRS

2.1 Begriffsbestimmung

2.1.1 Vermögenswert

2.1.2 Immaterieller Vermögenswert im Sinne des IAS 38

2.2 Abgrenzungen

3 Ansatz- und Zugangsbewertungsvorschriften

3.1 Ansatzkonzeption (IAS/IFRS-Rechnungslegung)

3.1.1 Abstrakte Aktivierungsfähigkeit (IAS/IFRS)

3.1.2 Konkrete Aktivierungsfähigkeit (IAS/IFRS)

3.1.3 Gesondert angeschaffte immaterielle Vermögenswerte

3.1.4 Unternehmensintern erstellte immaterielle Vermögenswerte

3.1.5 Immaterielle Vermögenswerte aus Unternehmenszusammenschluss und derivativer Geschäfts- oder Firmenwert gemäß IFRS 3

3.2 Zugangsbewertung

3.2.1 Gesondert angeschaffte immaterielle Vermögenswerte

3.2.2 Unternehmensintern erstellte immaterielle Vermögenswerte

3.2.3 Immaterielle Vermögenswerte aus Unternehmenszusammenschluss und derivativer Geschäfts- oder Firmenwert gemäß IFRS 3

4 Folgebewertung

4.1 Anschaffungskosten- und Neubewertungsmodell

4.1.1 Grundsätzliche Vorgehensweise

4.1.2 Einschränkungen des Bewertungsmethodenwahlrechtes

4.2 Planmäßige Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen

4.2.1 Bestimmung der Nutzungsdauer

4.2.2 Planmäßige Abschreibung

4.2.3 Wertminderungsaufwendungen (Impairment-Test)

5 Impairment-Test im Sinne des IAS 36

5.1 Grundsätzliche Vorgehensweise

5.2 Obligatorischer und ereignisbezogener Impairment-Test

5.3 Anhaltspunkte für eine Wertminderung

5.4 Ermittlung des erzielbaren Betrages im Sinnes des IAS 36

5.5 Zahlungsmittelgenerierende Einheiten

5.5.1 Das Prinzip der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten

5.5.2 Zuordnung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes (Goodwill)

5.6 Zuschreibung (Wertaufholung)

6 Abschlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die bilanzpolitischen Gestaltungsspielräume bei immateriellen Vermögenswerten unter Anwendung der IAS/IFRS-Rechnungslegung. Ziel ist es, aufzuzeigen, inwiefern Wahlrechte und Ermessensspielräume bei Ansatz und Bewertung die Zielsetzung einer „Fair Presentation“ beeinflussen können.

  • Analyse der Ansatz- und Zugangsbewertung für immaterielle Vermögenswerte nach IAS 38 und IFRS 3.
  • Untersuchung von Folgebewertungsmethoden und Impairment-Tests nach IAS 36.
  • Kritische Würdigung der bilanzpolitischen Potenziale bei unternehmensintern erstellten Werten.
  • Einfluss der Goodwill-Bewertung und Methodenwahl auf den Konzernabschluss.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Konkrete Aktivierungsfähigkeit (IAS/IFRS)

Die Erfüllung der konkreten Aktivierungsfähigkeit im Sinne der IAS/IFRS-Rechnungslegung setzt voraus, dass ein immaterieller Vermögenswert die allgemeinen Ansatzkriterien des IAS 38.21-23, unter Berücksichtigung der jeweils geltenden spezielleren Vorschriften für gesondert angeschaffte (IAS 38.25-32), unternehmensintern erstellte (IAS 38.51-67), aus Unternehmenszusammenschluss (IAS 38.33-43), Tausch (IAS 38.45-47), oder durch Zuwendung der öffentlichen Hand (IAS 38.44) erworbene, immaterielle Vermögenswerte erfüllt und zudem kein explizites Ansatzverbot einem Ansatz entgegensteht. Im Folgenden sollen zunächst die allgemeinen Ansatzkriterien des IAS 38.21-23 untersucht werden, ehe in den Abschnitten 3.1.3 - 3.1.5 eine ausführliche Beleuchtung der speziellen Ansatzkriterien für gesondert angeschaffte, unternehmensintern erstellte und aus Unternehmenszusammenschluss erworbene immaterielle Vermögenswerte erfolgt. Auf eine nähere Betrachtung jener immaterieller Vermögenswerte, welche im Rahmen eines Tausches, oder durch Zuwendung der öffentlichen Hand erworben wurden, soll unterdessen aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet werden.

Die allgemeinen Ansatzkriterien des IAS 38.21-23 verlangen, dass der erwartete künftige wirtschaftliche Nutzen aus der Nutzung des Vermögenswertes als wahrscheinlich gilt (IAS 21 (a)), und dessen Anschaffungs- oder Herstellungskosten verlässlich ermittelt werden können (IAS 21 (b)). Während der Begriff der Verlässlichkeit im Framework genauere Erläuterung erfährt, mangelt es jedoch an einer entsprechenden Konkretisierung dessen, ab wann ein künftiger wirtschaftlicher Nutzen als „wahrscheinlich“ gilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung immaterieller Werte und die daraus resultierenden Herausforderungen an die Rechnungslegung.

2 Immaterielle Vermögenswerte nach IAS/IFRS: Definition und Abgrenzung immaterieller Vermögenswerte gemäß IAS 38.

3 Ansatz- und Zugangsbewertungsvorschriften: Analyse der Kriterien zur Aktivierung sowie der Bewertung bei Zugang für verschiedene Zugangsarten.

4 Folgebewertung: Darstellung der Bewertungsmethoden (Anschaffungskosten- vs. Neubewertungsmodell) sowie der planmäßigen Abschreibung.

5 Impairment-Test im Sinne des IAS 36: Erläuterung der Wertminderungsprüfung, zahlungsmittelgenerierender Einheiten und der Behandlung von Goodwill.

6 Abschlussbetrachtung: Kritische Würdigung der bilanzpolitischen Spielräume und deren Auswirkungen auf die Entscheidungsnützlichkeit der Abschlüsse.

Schlüsselwörter

IAS/IFRS, Immaterielle Vermögenswerte, IAS 38, Bilanzpolitik, Aktivierungsfähigkeit, Zugangsbewertung, Fair Value, Impairment-Test, IAS 36, Goodwill, IFRS 3, Abschreibung, Nutzungsdauer, Rechnungslegung, Unternehmenszusammenschluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die bilanzielle Behandlung immaterieller Vermögenswerte in IFRS-Abschlüssen und untersucht, wie bilanzpolitische Spielräume die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Ansatz- und Bewertungsvorschriften für immaterielle Posten, der Goodwill-Bilanzierung bei Unternehmenszusammenschlüssen sowie den Impairment-Tests nach IAS 36.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage adressiert die Ausgestaltung und Nutzung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten, um aufzuzeigen, wie diese die Zielsetzung der „Fair Presentation“ konterkarieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Arbeit, die auf einer umfassenden Untersuchung des IAS/IFRS-Regelwerks, insbesondere IAS 38, IAS 36 und IFRS 3, sowie der einschlägigen Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Aktivierungs- und Zugangsbewertungskriterien, die Folgebewertungsmethoden und eine detaillierte Auseinandersetzung mit Impairment-Tests und der Goodwill-Problematik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören IAS/IFRS, Immaterielle Vermögenswerte, Bilanzpolitik, Goodwill, Fair Value und Impairment-Test.

Welchen Einfluss hat die „Fair Presentation“ auf die Bilanzierung immaterieller Werte?

Sie verlangt eine den tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechende Abbildung, was durch bilanzpolitische Spielräume bei der Wahl der Bewertungsmethode oder der Zuordnung zu zahlungsmittelgenerierenden Einheiten erschwert werden kann.

Wie unterscheidet sich die Goodwill-Bewertung zwischen Partial- und Full-Goodwill-Methode?

Die Partial-Goodwill-Methode aktiviert nur den auf die Mutter entfallenden Anteil am Goodwill, während die Full-Goodwill-Methode den Goodwill vollständig aktiviert, was zu Unterschieden in der Eigenkapitalausweisung führt.

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Details

Title
Immaterielle Vermögenswerte - Bilanzpolitische Gestaltungsspielräume in IAS/IFRS-Abschlüssen
College
University of Bonn  (Institut für Finanzmarktökonomie und Statistik)
Grade
1,7
Author
Dipl.-Vw. Juliane-Rebecca Upmeier (Author)
Publication Year
2012
Pages
58
Catalog Number
V206682
ISBN (eBook)
9783656349396
ISBN (Book)
9783656349877
Language
German
Tags
immaterielle vermögenswerte ias/ifrs-jahresabschlüssen bilanzpolitische gestaltungsspielräume
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Vw. Juliane-Rebecca Upmeier (Author), 2012, Immaterielle Vermögenswerte - Bilanzpolitische Gestaltungsspielräume in IAS/IFRS-Abschlüssen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206682
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