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Gewinnung von Erdöl aus bisher nicht wirtschaftlich nutzbaren Vorkommen und die daraus folgenden ökologischen Probleme

Am Fallbeispiel von Alberta – Kanada

Title: Gewinnung von Erdöl aus bisher nicht wirtschaftlich nutzbaren Vorkommen und die daraus folgenden ökologischen Probleme

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Max Keller (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies

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Summary Excerpt Details

Erdöl dient seit dem Ende des 19. Jahrhunderts als Grundlage für unseren Verkehr, für die Energieversorgung und zur Herstellung von Konsumgütern. Es ist nur teilweise durch andere Rohstoffe ersetzbar und daher unabkömmlich. Der Erdölpreis steigt unaufhaltsam. Im Jahr 1970 lag der Preis für ein Barrel Erdöl noch bei unter 5 US-Dollar. In den Folgejahren wurde durch die modernen Explorationsverfahren deutlich, dass Erdöl nur begrenzt vorhanden ist und den stetig steigenden Bedarf langfristig nicht mehr decken kann. Heute liegt der Erdölpreis bei über 86 US-Dollar, was einer Steigung um über 1700 Prozent zum Jahr 1970 entspricht (vgl. Finanzen.net, 2012).
Neuexplorierte Vorkommen sind meist nur schwer zugänglich und deren Abbau sehr kostspielig. Mit dem steigenden Ölpreis wird die Förderung jedoch auch in diesen Gebieten lukrativ. Für diese Regionen wird der künftige Abbau eine neue ökologische Belastung darstellen, welche im Zuge dieser Arbeit genauer betrachtet werden soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung - Erdöl als ein Grundpfeiler

2. Verfügbarkeit von Erdölvorkommen

2.1 Tiefseeöl, Öl aus Schelfbereichen und polares Öl

2.2 Ölschiefer

2.3 Ölsande

2.3.1 Grundlagen

2.3.2 Ex-Situ Verfahren

2.3.3 In-Situ Verfahren

2.4 Öl aus Kohle

2.5 Schwerstöl

3. Ökologische Auswirkungen am Fallbeispiel der Ölsande von Alberta

3.1 Luft

3.2 Wasser

3.3 Flora

3.4 Lebewesen

4. Risikobegrenzung - „saubere Erdölgewinnung“

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Gewinnung von unkonventionellem Erdöl und analysiert die daraus resultierenden ökologischen Belastungen für die Umwelt, wobei die Ölsandvorkommen in Alberta, Kanada, als zentrales Fallbeispiel dienen. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die Umweltauswirkungen der Extraktionsprozesse und diskutiert Möglichkeiten zur Risikobegrenzung.

  • Unkonventionelle Erdölvorkommen und deren Verfügbarkeit
  • Technische Förderverfahren (Ex-Situ und In-Situ)
  • Ökologische Folgen für Luft, Wasser, Flora und Fauna
  • Gesundheitliche Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung
  • Ansätze für eine umweltschonendere Erdölförderung

Auszug aus dem Buch

3.1 Luft

Die erste unmittelbare Auswirkung auf die Umwelt durch die Bitumenproduktion ist der Ausstoß von Treibhausgasen. Die Abbau- und die Verarbeitungsprozesse (Extraktion und Reinigung) von Teersand benötigen einen hohen Einsatz von Energie, mehr als bei konventionellem Erdölabbau benötigt wird (vgl. Peter Tobler, 2007).

Diese Energie wird durch den Einsatz von Erdgas erzeugt. Schätzungen für das 2012 besagen, dass die Ölsandindustrie Kanadas genauso viel Erdgas benötigt, wie alle privaten Haushalte der Nation. Neben den enormen Mengen an Emissionen die dabei ausgestoßen werden (ca. 40 Millionen Tonnen im Jahr 2007) ist eine gute Infrastruktur von Pipelines notwendig. Diese verlaufen teilweise durch Naturschutzgebiete wie das Mackenzie Tal (vgl. Canadian National Energy Board, 2007).

Die Treibhausgase haben einen direkten Einfluss auf die globale Erwärmung, auf welche ich aber nicht weiter eingehen möchte.

Abgesehen von den Treibhausgasemissionen werden auch Schadstoffe wie Schwefeloxide und Stickstoffoxide emittiert. Vom kanadischen Umweltministerium wurde geschätzt, dass jährlich 76.000 t Stickstoffoxide und 158.000 t Schwefeloxide bei der Teersandproduktion freigesetzt werden (vgl. Wilderness Committee, 2008).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung - Erdöl als ein Grundpfeiler: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung von Erdöl und die zunehmende Notwendigkeit, aufgrund steigender Preise auch schwieriger zugängliche Vorkommen zu erschließen.

2. Verfügbarkeit von Erdölvorkommen: Dieses Kapitel differenziert zwischen konventionellem und unkonventionellem Erdöl und gibt einen Überblick über verschiedene Herkunftsarten wie Tiefseeöl, Ölschiefer, Ölsande, Kohle und Schwerstöl.

3. Ökologische Auswirkungen am Fallbeispiel der Ölsande von Alberta: Das Kapitel analysiert detailliert die negativen Umwelteffekte der Ölsandförderung in Alberta, unterteilt in die Bereiche Luft, Wasser, Flora und Lebewesen sowie gesundheitliche Folgen für den Menschen.

4. Risikobegrenzung - „saubere Erdölgewinnung“: Hier werden technische Möglichkeiten diskutiert, um die Umweltauswirkungen der Erdölförderung durch effizientere Verfahren wie das CHOPS-Verfahren oder eine Reduktion des Wasserverbrauchs zu minimieren.

5. Fazit: Das Fazit fasst die ökologischen Herausforderungen zusammen und betont, dass eine Minderung der ökologischen Belastung zwingend eine Verbesserung der Extraktionsverfahren sowie eine kritische Prüfung des Produktionsumfangs erfordert.

Schlüsselwörter

Erdöl, Unkonventionelles Erdöl, Ölsande, Alberta, Teersandproduktion, Ex-Situ Verfahren, In-Situ Verfahren, Ökologische Auswirkungen, Treibhausgase, Bitumen, Umweltschutz, Bohrverfahren, Nachhaltigkeit, Umweltbelastung, Fossile Ressourcen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Gewinnung von unkonventionellem Erdöl und die damit verbundenen ökologischen Konsequenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Verfügbarkeit unkonventioneller Ölvorkommen, technische Förderverfahren und deren negative Auswirkungen auf Ökosysteme.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, am Beispiel der Ölsande von Alberta aufzuzeigen, wie der Abbau unkonventioneller Vorkommen die Umwelt belastet und welche ökologischen Risiken dabei entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse sowie ein konkretes Fallbeispiel (Ölsande in Alberta), um theoretische ökologische Prozesse praxisnah zu illustrieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die verschiedenen Arten unkonventioneller Erdölvorkommen, technische Details der Extraktion und eine detaillierte Analyse der ökologischen Folgen für Luft, Wasser, Pflanzen und Tiere.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Erdöl, Ölsande, Alberta, Umweltauswirkungen, Bitumen und nachhaltige Fördertechniken.

Warum ist das In-Situ Verfahren ein „Lichtblick“ für den borealen Nadelwald?

Das In-Situ Verfahren benötigt im Vergleich zum Tagebau (Ex-Situ) deutlich weniger Waldrodungen, da die Bohrungen zur Förderung unter der Oberfläche stattfinden.

Warum stellt das Abwasser der Ölsandindustrie ein gesundheitliches Risiko dar?

Das Abwasser enthält giftige Stoffe wie Schwermetalle und krebserregende Kohlenwasserstoffe, die durch Absetzbecken in das Ökosystem gelangen und sich in der Nahrungskette, etwa in Fischen, anreichern können.

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Details

Title
Gewinnung von Erdöl aus bisher nicht wirtschaftlich nutzbaren Vorkommen und die daraus folgenden ökologischen Probleme
Subtitle
Am Fallbeispiel von Alberta – Kanada
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt  (Physische Geographie )
Course
Mensch-Umwelt-Konflikte
Grade
1,3
Author
Max Keller (Author)
Publication Year
2012
Pages
22
Catalog Number
V206635
ISBN (eBook)
9783656341338
ISBN (Book)
9783656341925
Language
German
Tags
gewinnung erdöl vorkommen probleme fallbeispiel alberta kanada
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Max Keller (Author), 2012, Gewinnung von Erdöl aus bisher nicht wirtschaftlich nutzbaren Vorkommen und die daraus folgenden ökologischen Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206635
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