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Wie legen Pensionskassen ihre Gelder an?

Kritische Analyse der Anlagestrategien der Pensionskassen

Title: Wie legen Pensionskassen ihre Gelder an?

Bachelor Thesis , 2012 , 41 Pages

Autor:in: Francesco Vazzano (Author)

Politics - Basics and General

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Summary Excerpt Details

„In einem System dessen Leistungspotenzial zu rund zwei Dritteln auf Kapitalerträgen beruht, stellen kapitalmarktferne Einkommensgarantien ein höchst systemfremdes Element dar.“ (Zimmermann 2002, S. 34)

Die Pensionskassen spielen für alle Arbeitnehmer eine wichtige Rolle, doch nur wenige kennen sich wirklich gut damit aus. Die Komplexität der Thematik und die vielschichtigen gesetzlichen Grundlagen führen dazu, dass die Transparenz darunter leidet und oftmals selbst sogenannte Experten, die einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Pensionskassen haben, nicht wirklich den Durchblick behalten. Aussenseiter die auf Probleme hinweisen, haben keine Chance und werden umgehend blockiert. Aufgrund der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung und hauptsächlich der Diskussionen über den Mindestzins und Umwandlungssatz, wurde die berufliche Vorsorge zu einem fiebrigen Thema in der Öffentlichkeit.
In dieser Arbeit wird das Thema „Wie legen Pensionskassen ihre Gelder an?“ behandelt, wobei die Anlagestrategien von Pensionskassen kritisch analysiert werden. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf Schweizer Pensionskassen.
Begonnen wird mit der Erarbeitung der theoretischen Grundlagen der beruflichen Vorsorge und einer Einführung in die moderne Portfoliotheorie. Daraufhin werden diverse Anlagestrategien dargestellt. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit beinhaltet die Einflussfaktoren der Vermögensaufteilung, welche für die Pensionskassen eine zentrale Rolle spielen. Nach der Analyse der Vermögensanlagen und der Anlagestrategien wird die Bedeutung der Immobilienanlagen für die Pensionskassen eruiert und erläutert.
Abschliessend werden die Hauptresultate und Erkenntnisse zusammengefasst und Empfehlungen bzw. Reformvorschläge gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Drei-Säulen Prinzip

2.2 Eckdaten und Rahmenbedingungen

2.3 Moderne Portfoliotheorie

2.3.1 Effiziente Portfolios nach Markowitz

2.3.2 Single-Index-Modell

3 Vermögensaufteilung (Asset Allocation)

4 Rendite und Performance

5 Bedeutung der Diversifikation

5.1 Home Bias

5.2 Anlagen beim Arbeitgeber

6 Gesetzliche Einflussfaktoren

6.1 Anlagevorschriften

6.2 Die Rolle des Lohnwachstums und der Inflation

6.3 Die Rolle des Mindestzinssatzes

6.4 Die Rolle des Deckungsgrades

7 Immobilienanlagen

7.1 Struktur

7.2 Anlagemöglichkeiten

8 Internationaler Vergleich

8.1 Vermögensaufteilung

8.2 Renditen

8.3 Kosten

8.4 Zusammenfassung

9 Aktuelle Herausforderungen

9.1 Pensionskassenumfrage der Credit Suisse 2011

9.1.1 Zinsumfeld

9.2 Zinsszenarien

9.2.1 Graduelle Erholung

9.2.2 Japan-Szenario

9.2.3 Zinsschock

9.3 Alternative Perspektive

10 Schlussfolgerungen

11 Zusammenfassung

11.1 Empfehlungen

12 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, eine kritische Analyse der Anlagestrategien von Schweizer Pensionskassen durchzuführen und deren aktuelle Herausforderungen im Kontext des wirtschaftlichen Umfelds zu beleuchten.

  • Strukturelle Analyse der Vermögensaufteilung und Diversifikation
  • Untersuchung des Einflusses rechtlicher Rahmenbedingungen und Mindestzinssätze
  • Vergleich der Performance Schweizer Pensionskassen im internationalen Kontext
  • Evaluierung der Auswirkungen des aktuellen Niedrigzinsumfelds
  • Ableitung von Empfehlungen zur Verbesserung der beruflichen Vorsorge

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Effiziente Portfolios nach Markowitz

Gemäss der Theorie von Markowitz (2008) sind alle Portfolios auf der MVF (Minimum Variance Frontier) eindeutig definiert, weil sie nur mit einer Anlagestrategie erreicht werden können. Innerhalb der Kurve trifft das nicht zu, weil innere Portfolios durch beliebig viele Strategien erreicht werden können. Auf der Effizienzgrenze liegen alle effizienten Portfolios. Es existiert kein anderes Portfolio, das bei gleicher Varianz die gleiche oder eine höhere erwartete Rendite besitzt. Alle Portfolios rechts der MVF sind zwar erreichbar, aber nicht effizient. Das Portfolio mit der geringsten Varianz wird Global Minimum Varianz Portfolio (GMVP) genannt. Alle Portfolios mit einer höheren erwarteten Rendite als das GMVP sind effizient und bilden die Effizienzgrenze.

Alle Portfolios auf der Effizienzgrenze lassen sich durch eine Linearkombination zweier Portfolios auf der Effizienzgrenze erzeugen. In Kombination mit einer risikolosen Anlage kann das Tangentialportfolio gebildet werden, welches die Sharpe Ratio maximiert. Die Sharpe Ratio ist eine wichtige Kennzahl zur Bewertung von Geldanlagen. Dabei wird die Rendite in Abhängigkeit des Risikos bewertet. Alle effizienten Portfolios lassen sich durch eine Linearkombination der risikolosen Anlage und des Tangentialportfolios erzeugen. In einem späteren Kapitel werden diese theoretischen Grundlagen im Zusammenhang mit Praxisbeispielen wieder aufgegriffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Pensionskassen ein und erläutert die Zielsetzung der kritischen Analyse von Anlagestrategien im Schweizer Kontext.

2 Grundlagen: Hier wird das notwendige Basiswissen zum schweizerischen Drei-Säulen-Prinzip, den gesetzlichen Rahmenbedingungen und der modernen Portfoliotheorie vermittelt.

3 Vermögensaufteilung (Asset Allocation): Das Kapitel definiert die strategische und taktische Vermögensaufteilung und deren Einflussfaktoren auf die Anlageperformance.

4 Rendite und Performance: Hier wird die Performanceentwicklung Schweizer Pensionskassen seit 2007 analysiert und der Zusammenhang zwischen Risiko und Ertrag betrachtet.

5 Bedeutung der Diversifikation: Dieses Kapitel thematisiert den sogenannten Home Bias bei Anlagen und die spezifischen Risiken bei Anlagen beim Arbeitgeber.

6 Gesetzliche Einflussfaktoren: Es wird untersucht, wie Anlagevorschriften, Lohnwachstum, Inflation, Mindestzins und der Deckungsgrad die Anlagestrategien massgeblich beeinflussen.

7 Immobilienanlagen: Dieses Kapitel beleuchtet die Struktur des Immobilienmarktes sowie die direkten und indirekten Anlagemöglichkeiten für Pensionskassen.

8 Internationaler Vergleich: Ein Vergleich der Anlagestrukturen und Renditen zwischen der Schweiz, den Niederlanden, Grossbritannien und den USA zeigt Unterschiede in der Diversifikation auf.

9 Aktuelle Herausforderungen: Es wird die Problematik des anhaltenden Tiefzinsumfelds und mögliche Zinsszenarien für die Zukunft der Vorsorgeeinrichtungen erörtert.

10 Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der Untersuchung werden zusammengeführt und die Rolle der taktischen Vermögensallokation bewertet.

11 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt abschliessende Empfehlungen.

12 Literaturverzeichnis: Dies ist das systematische Verzeichnis aller verwendeten Quellen, bestehend aus Fachbüchern, Periodika und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Pensionskassen, Anlagestrategie, Vermögensaufteilung, Asset Allocation, Diversifikation, Rendite, Risiko, BVG, Mindestzinssatz, Deckungsgrad, Immobilienanlagen, Schweiz, Portfoliotheorie, Home Bias, Zinsumfeld.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer kritischen Analyse der Anlagestrategien von Schweizer Pensionskassen und untersucht, wie diese mit den aktuellen wirtschaftlichen und gesetzlichen Herausforderungen umgehen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Vermögensaufteilung, die moderne Portfoliotheorie, rechtliche Rahmenbedingungen wie das BVG, der internationale Vergleich der Performance sowie das aktuelle Niedrigzinsumfeld.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Pensionskassen ihre Gelder investieren und inwieweit diese Strategien unter den aktuellen Rahmenbedingungen (z.B. Mindestzinssatz) optimiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die Auswertung bestehender Studien, wie beispielsweise der Pensionskassenumfragen der Credit Suisse oder Analysen von KPMG.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen die verschiedenen Anlageklassen, deren Diversifikation, der Einfluss gesetzlicher Faktoren sowie aktuelle Risiken in verschiedenen Zinsszenarien analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Pensionskassen, Asset Allocation, BVG, Rendite, Risiko, Diversifikation, Deckungsgrad und das Schweizer Vorsorgesystem.

Warum ist das aktuelle Zinsumfeld ein kritisches Problem für Pensionskassen?

Das Zinsumfeld erschwert es Pensionskassen, die gesetzlich geforderten Leistungen (Mindestzins) durch risikoarme Anlagen wie Bundesobligationen zu erwirtschaften, was einen höheren Anlagedruck erzeugt.

Welche Rolle spielt der sogenannte Home Bias?

Der Home Bias beschreibt die Übergewichtung von Anlagen im eigenen Land (Schweiz), was zwar die Währungsrisiken minimiert, aber die Diversifikationsvorteile internationaler Märkte einschränkt.

Welche Empfehlungen gibt der Autor zur Verbesserung?

Empfohlen werden unter anderem die Anpassung gesetzlicher Rahmenbedingungen (z.B. Rentenalter), eine Senkung des Umwandlungssatzes sowie die gezieltere Nutzung internationaler Investitionsmöglichkeiten zur Vermeidung des Home Bias.

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Details

Title
Wie legen Pensionskassen ihre Gelder an?
Subtitle
Kritische Analyse der Anlagestrategien der Pensionskassen
College
University of Basel
Author
Francesco Vazzano (Author)
Publication Year
2012
Pages
41
Catalog Number
V206027
ISBN (eBook)
9783656329428
ISBN (Book)
9783656331841
Language
German
Tags
Sozialpolitik Pensionskassen Anlagestrategie Berufliche Vorsorge Vorsorge zweite Säule drei Säulen Prinzip
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Francesco Vazzano (Author), 2012, Wie legen Pensionskassen ihre Gelder an?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206027
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