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Kulturtechnik Schreiben

Forschungsfelder der Theaterwissenschaft

Title: Kulturtechnik Schreiben

Scientific Study , 2010 , 15 Pages

Autor:in: Thomas Bitterlich (Author)

Theater Studies, Dance

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Summary Excerpt Details

Der Text betrachtet verschiedene Gegenstandsbereiche der Theaterwissenschaft. Er fragt danach, inwiefern Schreibpraktiken dort bisher untersucht worden. Ziel ist eine Bestandsaufnahme, die einen Überblick über mögliche Forschungsthemen ergeben soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Kulturtechnik Schreiben: Forschungsfelder der Theaterwissenschaft

2. Schreiben auf dem Theater

3. Schreiben fürs Theater

4. Schreiben über Theater

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis der Theaterwissenschaft zur Kulturtechnik Schreiben und zielt darauf ab, die gegenstandsbezogene Vielfalt dieses Feldes sowie die Rolle von Schreibprozessen in der theaterwissenschaftlichen Forschung und Praxis zu beleuchten.

  • Die begriffliche Verortung von Schreiben als Kulturtechnik im theaterwissenschaftlichen Kontext.
  • Die Analyse von Schreibvorgängen und deren Repräsentation innerhalb von Theateraufführungen.
  • Die Untersuchung von Schreiben als technischer Voraussetzung und dokumentarischem Verfahren im Theaterbetrieb.
  • Die kritische Reflexion über die Bedeutung von Schriftlichkeit, Notationssystemen und intersubjektiven Schreibprozessen in der Theaterwissenschaft.
  • Die Auseinandersetzung mit der Problematik des „Schreibens über Theater“ im Spannungsfeld zwischen Theaterkritik und Wissenschaft.

Auszug aus dem Buch

Schreiben auf dem Theater

Naheliegend ist es, die Darstellungen von Schreibvorgängen auf der Bühne resp. in verschiedenen Theaterformen zu untersuchen. Die Kulturgeschichte würde sich dann für die Austauschprozesse zwischen Bühne und Publikum interessieren. Wie wird in den verschiedenen Kulturen Schreiben dargestellt? Welche Funktion haben diese Repräsentationen und wie verändern sie sich? Aus den Antworten auf diese Fragen ergeben sich dann Rückschlüsse auf die jeweilige Kultur. Welchen Wert misst sie dem Schreiben bei? In welchem Verhältnis steht diese Kulturtechnik zu anderen Kulturtechniken (in Selbstreflexionen des Theaters insbesondere zur Schauspieltechnik)?

Enger auf Theater bezogen, könnte man Schreiben als Konvention oder Code untersuchen. Ich denke dabei an den Brief als Theatercoup. In einer Reihe von Theaterstücken bewirkt ein beschriebenes Papier einen Wendepunkt, z. B. in Denis Diderots „Der natürliche Sohn“ In diesem Stück nehmen Briefe an mehreren Stellen Einfluss auf das Geschehen. Ich beschränke mich auf eine Szene. Der tugendhafte Dorval, Freund des jungen Clairville, hat sich in dessen Verlobte Rosalia verliebt, die seine Liebe erwidert. Hin- und hergerissen zwischen Vernunft und Gefühl hält er das schriftliche Geständnis ihrer Zuneigung und ihren Willen, sich das Leben zu nehmen, in den Händen. Emotional erregt, bewegt er sich, so die Regieanweisung, zum Tisch, um mit Not einige Zeilen zu schreiben. Er wird unterbrochen und lässt den halbfertigen Brief liegen. Theresia, die ebenfalls Gefühle für Dorval hegt, liest den Brief und bezieht den Inhalt auf sich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kulturtechnik Schreiben: Forschungsfelder der Theaterwissenschaft: Einführung in die interdisziplinäre Diskussion über den Medienbegriff und die Definition des Schreibens als vernachlässigter Forschungsgegenstand der Theaterwissenschaft.

2. Schreiben auf dem Theater: Untersuchung der Darstellung von Schreibprozessen innerhalb von Theaterstücken und deren Funktion als kontextuelle Marker oder narrative Wendepunkte.

3. Schreiben fürs Theater: Analyse von Schreiben als technische Voraussetzung für die Theaterpraxis, inklusive der Erforschung von Inszenierungsdokumentationen und der Bedeutung von Textvorlagen für das Stadttheater.

4. Schreiben über Theater: Reflexion über die professionelle Beobachtung und Dokumentation von Theater durch Theaterkritik und Theaterwissenschaft, wobei insbesondere Probleme der Notation und der wissenschaftlichen Methodik betrachtet werden.

5. Zusammenfassung: Synthese der verschiedenen theaterwissenschaftlichen Positionen zum Schreiben und Plädoyer für eine verstärkte Aufmerksamkeit gegenüber Schreibverfahren als Teil der theaterhistorischen Forschung.

Schlüsselwörter

Kulturtechnik, Schreiben, Theaterwissenschaft, Schriftlichkeit, Theaterpraxis, Inszenierung, Dokumentation, Theaterkritik, Performativität, Notationssysteme, Dramaturgie, Schreibprozesse, Theatergeschichte, Medienwissenschaft, Textvorlage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Schreiben als Kulturtechnik und untersucht, wie dieses Thema aus Sicht der Theaterwissenschaft erschlossen werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Darstellung des Schreibens auf der Bühne, das Schreiben als technische und dokumentarische Grundlage des Theaters sowie das Schreiben über Theater in Kritik und Wissenschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Bestandsaufnahme der theaterwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Schreiben und die Schärfung der Forschungsperspektive auf diesen bisher oft vernachlässigten Gegenstand.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kulturwissenschaftliche Perspektive und führt eine kursorische Analyse von Fachansätzen, historischen Beispielen und aktuellen theaterwissenschaftlichen Debatten durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Forschungsfelder aufgefächert, die von der Inszenierungsanalyse über die Bedeutung von Theaterautoren bis hin zur archivtechnischen Dokumentation von Aufführungen reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kulturtechnik, Performativität, Schriftlichkeit, Dokumentation und Theaterpraxis charakterisiert.

Wie unterscheidet der Autor zwischen „Schreiben auf dem Theater“ und „Schreiben fürs Theater“?

„Schreiben auf dem Theater“ fokussiert auf die Darstellung von Schreibvorgängen innerhalb einer Inszenierung, während „Schreiben fürs Theater“ die technische Voraussetzung und die Rolle des Textes für das Theatergeschehen beleuchtet.

Warum hält der Autor die schriftliche Fixierung von Inszenierungen für ein „Grundproblem“ der Theaterwissenschaft?

Da Theater als flüchtiges Medium nach Wiederholbarkeit strebt, stellt die schriftliche Fixierung – etwa durch Regiebücher oder Notationen – eine methodische Herausforderung dar, die bisher kaum durch standardisierte Systeme gelöst wurde.

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Details

Title
Kulturtechnik Schreiben
Subtitle
Forschungsfelder der Theaterwissenschaft
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Interdisziplinäres Medienwissenschaftliches Zentrum)
Course
Workshop "Kulturtechnik Schreiben"
Author
Thomas Bitterlich (Author)
Publication Year
2010
Pages
15
Catalog Number
V205706
ISBN (eBook)
9783656326335
ISBN (Book)
9783656327639
Language
German
Tags
Kulturtechnik Schreiben Theater
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Bitterlich (Author), 2010, Kulturtechnik Schreiben, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205706
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