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Soziale Ungleichheit in Medien am Beispiel „Bild“

Title: Soziale Ungleichheit in Medien am Beispiel „Bild“

Bachelor Thesis , 2008 , 35 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Maria Theresa Manitz (Author)

Sociology - Media, Art, Music

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Wahrnehmung und Darstellung sozialer Ungleichheit in Deutschland anhand des Massenmediums „BILD“, der auflagenstärksten Boulevardzeitung Deutschlands. Es soll die These belegt werden, dass BILD polarisiert. Für die Analyse wurde eine Zufallsauswahl der BILD-Ausgaben 2007 verwendet.
Im zweiten Kapitel wird zunächst auf Luhmanns Theorie der Kommunikation und der Massenmedien eingegangen, um zu verdeutlichen, welche bedeutende Rolle derartige Medien in der Gesellschaft, dem Wissen der Öffentlichkeit und des Einzelnen einnehmen. Daran anschließend werden soziale Ungleichheit und deren Determinanten und Ausprägungen erläutert. Hierbei werden Ossowskis Klassenkonzeptionen vorgestellt, um verschiedene Ungleichheitsmodelle in ihrer Breite aufzuzeigen. In Kapitel vier wird die Methode der Inhaltsanalyse nach Früh dargestellt, beschrieben und erläutert. Nach dieser empirischen Methode wurde das Sampling der BILD-Artikel ausgewertet und im nachfolgenden Kapitel 5 die daraus resultierenden Ergebnisse vorgestellt. Das Fazit fasst noch einmal die gesamten Ergebnisse zusammen und kommt auf die eingangs gestellt These zurück.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der theoretische Hintergrund – die Medientheorie nach Luhmann

2.1. Was ist Kommunikation?

2.2. Kommunikation in Massenmedien

2.3. Die zehn Selektoren

2.4. Gemeinsames Wissen verpflichtet nicht zu einer einheitlichen Meinung

3. Soziale Ungleichheit in Deutschland

3.1. Dimensionen sozialer Ungleichheit

3.2. Ursachen und Determinanten

3.3. Die Klassenkonzeption von Ossowski1

3.4. Lebensweisen

3.5. Wahrnehmung und Beurteilung sozialer Ungerechtigkeit

3.6. Vorstellungen über die Berechtigung sozialer Ungleichheit

4. Die Methode der Inhaltsanalyse nach Werner Früh

4.1. Kategorien der impliziten Stilmittel

4.2. Codiermodus

5. 5. Auswertung

5.1. Das Medium

5.2. Die Ergebnisse

5.3. Anteile der Zufallsauswahl, die themenrelevante Artikel enthielten

5.4. Jahreszeitliche Schwankungen

5.4.1. Konkrete Verteilung

5.5 Die Häufigkeitsverteilung der Themenbereiche

5.6. Dimensionen sozialer Ungleichheit

5.7. Ergebnisse der Codierung

5.8. Anordnung in der BILD

6. Fazit

7. Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung und Wahrnehmung sozialer Ungleichheit in der Boulevardzeitung „BILD“ im Jahr 2007. Ziel ist es, anhand einer empirischen Inhaltsanalyse nach Werner Früh zu belegen, dass das Medium durch eine selektive und einseitige Berichterstattung polarisiert und soziale Ungleichheit primär als Ungerechtigkeit thematisiert.

  • Medientheoretische Grundlagen nach Niklas Luhmann (Selektionsprozesse und Medienrealität)
  • Wissenschaftliche Definitionen sozialer Ungleichheit und Klassenmodelle (nach Hradil und Ossowski)
  • Empirische Methodik der Inhaltsanalyse (Explizite vs. Implizite Argumentation)
  • Auswertung der BILD-Berichterstattung zu Themen wie Mindestlohn, Rente und Managergehälter
  • Untersuchung der strukturellen Polarisierung im Boulevardjournalismus

Auszug aus dem Buch

2.3. Die zehn Selektoren

Luhmann nennt zehn Selektoren, nach welchen Massenmedien selektieren, was informativ ist:

1) Neu: Informationen sollen sich nicht wiederholen, werden aber bevorzugt bereits bestehenden Kontexten zugeordnet: „Erdbeben, Unfälle, Gipfeltreffen, Firmenzusammenbrüche“ (Luhmann 2004: 59), ebenfalls dazu gehören Betrug, Mord, Affären, Skandale, Sportereignisse und so weiter.

2) Konflikt: Konflikte werden bevorzugt, da sie (noch) keine Lösung offenbaren und so auf der Seite des „Ego“ zu Kommunikation über Mutmaßungen und eigene Lösungsvorschläge führen.

3) Quantitäten: Quantitäten sind journalistisch beliebt, da sie stets neu und informativ sind, besonders bei der Gegenüberstellung mit Vergleichszahlen, wie der des Vorjahres, des Nachbarortes et cetera. Besonders medienwirksam sind große Zahlen im Vergleich zu kleinen, wie zum Beispiel: „Flut forderte tausende Opfer“, „Mörder brachte hunderte von Menschen um“, „Bürgermeister unterschlug Millionen“.

4) Lokaler Bezug: Auch verhältnismäßig unwichtige Nachrichten bekommen Relevanz, wenn sie einen lokalen Bezug haben. Umso weiter entfernt ein Ereignis stattfindet, umso außergewöhnlicher muss es sein, um eine Nachricht zu werden. Ein leichtes (kontinuierlich wiederkehrendes) Hochwasser auf den Elbwiesen um Dresden wird nur um Dresden in den Lokalnachrichten erwähnt. Über die Jahrhundertflut 2002 wurde in ganz Deutschland, sogar international, berichtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage und These, dass die BILD-Zeitung polarisiert und soziale Ungleichheit spezifisch darstellt.

2. Der theoretische Hintergrund – die Medientheorie nach Luhmann: Erläuterung der systemtheoretischen Basis von Kommunikation und den Selektionsmechanismen der Massenmedien.

3. Soziale Ungleichheit in Deutschland: Theoretische Einordnung der Dimensionen von Ungleichheit, Klassenkonzeptionen und der Wahrnehmung sozialer Gerechtigkeit.

4. Die Methode der Inhaltsanalyse nach Werner Früh: Detaillierte Beschreibung der empirischen Untersuchung, der Kategorienbildung und des Vorgehens bei der Artikelauswertung.

5. 5. Auswertung: Präsentation der Ergebnisse hinsichtlich der Themenhäufigkeit, der zeitlichen Schwankungen und der Codierung der Artikel.

6. Fazit: Zusammenfassende Bestätigung der These unter Berücksichtigung des Boulevardkontexts und der Reichweite des Mediums.

7. Literaturliste: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Fachliteratur und nicht-wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

BILD, soziale Ungleichheit, Inhaltsanalyse, Werner Früh, Niklas Luhmann, Massenmedien, Boulevardjournalismus, Polarisierung, Leistungsprinzip, Sozialprinzip, Mindestlohndebatte, Klassenkonzeption, Selektion, Kommunikation, Realitätskonstruktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie das Massenmedium „BILD“ soziale Ungleichheit in Deutschland im Jahr 2007 dargestellt hat und ob dabei eine gezielte Polarisierung stattfindet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Medientheorie nach Luhmann, soziologische Konzepte sozialer Ungleichheit sowie die empirische Analyse von Boulevard-Artikeln.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass die BILD-Zeitung soziale Ungleichheit überwiegend als soziale Ungerechtigkeit framt, um ihre Leserschaft anzusprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es kommt die empirische Inhaltsanalyse nach Werner Früh zur Anwendung, ergänzt um die spezifische Bewertung von „äußerlichen Merkmalen“ wie Aufmachung und Platzierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Herleitung und die konkrete Auswertung von 52 zufällig ausgewählten BILD-Ausgaben des Jahres 2007.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie soziale Ungleichheit, Inhaltsanalyse, Medienselektion und Boulevardjournalismus charakterisieren.

Warum wurde ausgerechnet die BILD-Zeitung für die Analyse gewählt?

Als auflagenstärkste Boulevardzeitung Deutschlands erreicht sie das größte Publikum und hat somit eine hohe Relevanz für die öffentliche Meinungsbildung.

Welche Rolle spielt die „Codierung“ in dieser Arbeit?

Die Codierung dient dazu, die tendenzielle Ausrichtung der Artikel (positiv zum Leistungsprinzip oder negativ zu Ungleichheit) messbar zu machen.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von „Bildung“ als Dimension der Ungleichheit?

Die Autorin stellt fest, dass „Bildung“ zwar in der Wissensgesellschaft eine Schlüsselrolle spielt, in der BILD-Berichterstattung jedoch kaum thematisiert wird, da sie für das Zielpublikum weniger relevant erscheint.

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Details

Title
Soziale Ungleichheit in Medien am Beispiel „Bild“
College
Technical University of Chemnitz  (Soziologie)
Grade
2,3
Author
Maria Theresa Manitz (Author)
Publication Year
2008
Pages
35
Catalog Number
V205684
ISBN (eBook)
9783656329527
ISBN (Book)
9783656330509
Language
German
Tags
Medienanalyse Inhaltsanalyse Soziale Ungleichheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Theresa Manitz (Author), 2008, Soziale Ungleichheit in Medien am Beispiel „Bild“, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205684
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