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Die Darstellung von Spiel im Spiel in Arthur Schnitzlers "Der Grüne Kakadu"

Titel: Die Darstellung von Spiel im Spiel in Arthur Schnitzlers "Der Grüne Kakadu"

Studienarbeit , 2011 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Andreas Plank (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit untersucht: Die Darstellung von Spiel im Spiel in Arthur Schnitzlers „Der grüne Kakadu“.Dabei wird wie folgt vorgegangen: Kapitel 2 widmet sich einleitend dem Terminus Metadrama, betrachtet diesen etymologisch, wobei hier auf die Forschungspositionen von Manfred Pfister und Charlit Durongphan zurückgegriffen wird, und grenzt anschließend die Gattung Metadrama von anderen heteroreferentiellen Dramen in Anlehnung an Vieweg-Marks ab. Weiters wird auf die Problematik der unzureichenden Unter-scheidung der Termini Metatheater und Metadrama im Sinne von Gerda Poschmann und Lionel Abel, sowie auf die in der Forschungsliteratur vorherrschende Begriffsverwirrung, vor allem durch uneinheitlichen Gebrauch artverwandter Termini, wie beispielsweise Theater auf dem Theater, Theater im Theater, Spiel im Spiel nach Rainer Zaiser eingegangen. Abschluss des Kapitels bildet eine nähere Betrachtung des für diese Arbeit titelgebenden Terminus Spiel im Spiel hinsichtlich der Positionen von Robert J. Nelson, Manfred Schmeling und Joachim Voigt, wobei der Letztgenannte hier auch eine mögliche Typologisierung von Spiel im Spiel liefert. Einen knappen Abschluss des Kapitels bildet eine Untersuchung des Verhältnisses zwischen Literatur und Wirklichkeit mit Einbeziehung der platonischen Tradition und der Forschungsergebnisse von Jan Bauke-Ruegg, Arno Holz und Michael Schneider. Kapitel 3 sucht konkret nach Aspekten von Spiel im Spiel im Primärtext, wobei das Kapitel mit einer Darstellung der Beziehung zwischen dem Autor Arthur Schnitzler und dem Phänomen von Spiel im Spiel eingeleitet wird. Im Punkt 3.1 dieser Arbeit wird die zeitliche und örtliche Ebene des Dramas, mit Hinblick auf ihre Relevanz für die Darstellung von Spiel im Spiel innerhalb des Dramas diskutiert, wobei hier vor allem die Forschungspositionen von Christiane Leiteritz, Hans Wolf-Jäger, Kathrin Ehlers sowie Herbert Herzmann zum Tragen kommen. Das Ende des dritten Kapitels untersucht die Auswirkungen von Spiel im Spiel an ausgewählten Figuren des Dramenpersonals. Konnexion zur Forschungsliteratur wird hierbei hauptsächlich durch die Positionen von Ulrike Landfester, Günther Schelling, Christiane Leiteritz, Herbert Singer, Axel Schalk und Herbert Herzmann hergestellt.
Kapitel vier liefert ein Fazit, in welchem die Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst werden...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Problematik des Begriffs Metadrama

2.1 Zum Terminus Spiel im Spiel

2.2 Typologisierungsmodell von Spiel im Spiel

3. Spiel im Spiel in Arthur Schnitzlers Der grüne Kakadu

3.1 Die Revolution zwischen Realität und Spiel

3.2 Aspekte von Spiel im Spiel konkretisiert am Dramenpersonal

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Darstellung und Funktion des Phänomens „Spiel im Spiel“ in Arthur Schnitzlers Drama „Der grüne Kakadu“. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schnitzler durch die Aufhebung der Grenzen zwischen Fiktion und Realität ein hochkomplexes Gebilde schafft, das die Wahrnehmung des Zuschauers sowie die Rollenidentität der Figuren grundlegend in Frage stellt.

  • Etymologische und theoretische Fundierung der Begriffe Metadrama und Spiel im Spiel
  • Analyse der Wechselwirkung zwischen realer historischer Revolution und ihrer theatralen Spiegelung im Stück
  • Untersuchung der Grenzüberschreitungen zwischen den Sphären von Sein und Schein bei den Dramenfiguren
  • Diskussion des Verhältnisses von Literatur und Wirklichkeit in Schnitzlers Werk

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Revolution zwischen Realität und Spiel.

Schnitzler siedelt die Dramenhandlung in einer Pariser Spelunke, mit den Namen Der grüne Kakadu, am „[...] Abend des 14. Juli 1789[...]“ an. Besonders auffällig hierbei ist, dass die inneren Vorgänge, dargestellt von Schauspielern, welche die Revolution mimen, in Verbindung mit der draußen real stattfindenden Französischen Revolution stehen. Christiane Leiteritz beschreibt die Stimmung innerhalb der Kneipe als „[...]gärendes Potential einer drohenden Revolution, das nur das Signal erwartet, die adligen Genießer zu massakrieren.“

Tatsächlich steht die Revolution außerhalb der Gaststube und die gespielte innerhalb in einer nicht zu unterschätzenden Wechselwirkung zueinander, da einerseits das Schauspiel von Prospères Darstellern erst durch die Bedrohung von daußen dem adeligen Publikum einen „[...] angenehmen Kitzel [...]“ verschafft, und andererseits das Schauspiel der Akteure einen Einfluss auf die Geschichtsschreibung hat, da „[...] Schein, Täuschung und (Schau-) Spiel [...]“ als „[...] Bestandteil der Historie sichtbar [...]“ werden. Innerhalb des Dramas erfährt man von der draußen stattfindenden Revolution hauptsächlich durch Regieanweisungen wie beispielsweise „Lärm draußen, nicht zu stark.“ usw., sowie durch Bemerkungen von Figuren, die meist an einen Botenbericht erinnern:

„S c a e v o l a. Die Leute werden nicht in der Laune sein – –. Es ist ein Höllenlärm in den Straßen, und insbesondere vor der Bastille schreien sie wie die Besessenen.“

Die Grenze zwischen Spiel und Ernst scheint anfangs noch klar zu trennen, jedoch ändert sich dies im Verlauf der Bühnenhandlung. Eine für das Spiel im Spiel wesentliche Funktion besitzt die Spelunke selbst, so postuliert Herbert Herzmann: „[...] der Innenraum des "Grünen Kakadu" erstens als (fiktive) Gaststube, (fiktiver) Zuschauerraum und off stage und zweitens als Bühne fungiert und auf diese Weise sowohl den Raum der (fiktiven) Wirklichkeit als auch den des Spiels repräsentiert. Als dritte Funktion kommt die des Übergangs zwischen den beiden Bereichen hinzu: Die Gaststube dient auch als Proszenium.[...] Viertens ist zu beachten, dass nicht nur die Grenze zwischen fiktivem Publikum und Spiel im Spiel durchlässig ist, sondern auch die zwischen realem Publikum un Fiktion keineswegs dicht hält: Insbesondere in einem kleinen Theater lässt sich der Bühnenraum so gestalten, dass sich wirkliches und fiktives Publikum vermischen, [...]“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel skizziert die methodische Vorgehensweise, definiert den theoretischen Rahmen und gibt einen Überblick über die behandelte Forschungsliteratur.

2. Definition und Problematik des Begriffs Metadrama: Hier werden zentrale Begriffe wie Metadrama und Spiel im Spiel etymologisch hergeleitet und von benachbarten Konzepten abgegrenzt, um ein klares Verständnis des Themas zu schaffen.

3. Spiel im Spiel in Arthur Schnitzlers Der grüne Kakadu: Das Kapitel analysiert die praktische Anwendung des „Spiel im Spiel“ im Primärtext und untersucht dabei sowohl die zeitlich-räumliche Ebene der Revolution als auch die Identität der Figuren.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und schlussfolgert, dass Schnitzlers Stück ein philosophisches Drama darstellt, das die Grenzen zwischen Realität und Illusion gekonnt verwischt.

5. Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendete Primär- und Sekundärliteratur sowie weiterführende Quellen auf.

Schlüsselwörter

Spiel im Spiel, Metadrama, Arthur Schnitzler, Der grüne Kakadu, Metatheater, Revolution, Fiktion und Realität, Schein und Sein, Identität des Personals, Dramentheorie, Französische Revolution, Rollenspiel, Bühnenillusion, Literaturwissenschaft, Prospère.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Arthur Schnitzler in seinem Werk „Der grüne Kakadu“ das theatrale Verfahren des „Spiels im Spiel“ nutzt, um die Grenze zwischen Realität und Fiktion aufzuheben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung des Metadramas, die Wechselwirkung zwischen historischer Realität und inszenierter Fiktion sowie die psychologische Untersuchung der Figuren im Kontext ihres Rollenspiels.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie das „Spiel im Spiel“ die Wahrnehmung des Zuschauers beeinflusst und inwiefern die Identität der Figuren in einem Umfeld, in dem alles zum Spiel wird, noch als beständig gelten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse der Forschungsliteratur und einer detaillierten Interpretation des Primärtextes unter Einbeziehung literaturwissenschaftlicher Ansätze zur Dramentheorie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst der theoretische Begriff des Metadramas geklärt, bevor die Analyse konkret auf das Drama „Der grüne Kakadu“ angewendet wird, wobei die Parallelen zwischen der Französischen Revolution und dem Spiel der Akteure im Vordergrund stehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte umfassen „Spiel im Spiel“, „Metadrama“, „Schnitzler“, „Schein und Sein“ sowie „Fiktion und Realität“.

Welche besondere Bedeutung hat der Name „Prospère“ im Stück?

Die Arbeit diskutiert, ob der Name eine bewusste Anspielung auf Shakespeares allwissenden Spielleiter „Prospero“ aus „Der Sturm“ darstellt, was den Wirt als zentralen Lenker des theatralen Geschehens innerhalb der Kneipe charakterisieren würde.

Wie verändert sich die Stimmung bei Henri im Verlauf des Dramas?

Henri, der als bester Schauspieler gilt, verschwimmt für den Leser zunehmend zwischen seiner Rolle und seiner echten Emotion. Als er den Herzog tatsächlich ersticht, vollzieht sich der Umschlag von der bloßen Darstellung zum ernsthaften, tragischen Ereignis.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Darstellung von Spiel im Spiel in Arthur Schnitzlers "Der Grüne Kakadu"
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medientheorie)
Veranstaltung
L5
Note
1,3
Autor
Andreas Plank (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
21
Katalognummer
V205341
ISBN (eBook)
9783656316329
ISBN (Buch)
9783656316817
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Metatheater; Spiel im Spiel; Der grüne kakadu; Arthur Schnitzler; Literatur;
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Plank (Autor:in), 2011, Die Darstellung von Spiel im Spiel in Arthur Schnitzlers "Der Grüne Kakadu", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205341
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Leseprobe aus  21  Seiten
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