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Versuch über ein Exzerpt aus dem Werk Epitome Historiarum Philippicarum des Marcus Iunianus Iustinus zu Alexander dem Großen

Title: Versuch über ein Exzerpt aus dem Werk Epitome Historiarum Philippicarum des Marcus Iunianus Iustinus zu Alexander dem Großen

Essay , 2012 , 6 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Frederik A. Behrens (Author)

World History - Early and Ancient History

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Summary Excerpt Details

Bei dem in diesem Essay zu interpretierenden Quellentext handelt es sich das achte Kapitel des neunten Buches des Historiarum Philippicarum libri XLIV des römischen Historikers Marcus Iunianus Iustinus. Ich beginne meine Untersuchung mit einer Beschreibung und historischen Kontextualisierung derjenigen Quellentexte und Autoren, die für die kritische Bewertung des hier im Fokus stehenden Exzerpts von zentraler Bedeutung sind. Es folgt eine relativ ausführliche Zusammenfassung des Inhaltes der Quelle, da ich dieses Vorgehen im Rahmen meiner Essay-Konzeption für sinnvoll erachte. Anschließend widme ich mich dann ausführlich der kritischen Beleuchtung der relevanten Quellen und Autoren, die mit einem bewertenden Resümee des hier thematisierten Exzerpts ihren Abschluss findet. Der Analyse der historischen Hintergründe bezüglich der Quellen und Autoren wird viel Raum gegeben, da es mir anders kaum möglich erscheint, zumindest annähernd substantielle Kritik an dem Exzerpt zu üben bzw. dieses zu interpretieren. Außerdem ergibt sich meines Erachtens die Problematik der Quellenlage aus dieser Analyse fast von selbst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext und Quellenlage

3. Analyse des Exzerpts: Philipp II. und Alexander der Große

4. Kritische Beleuchtung der Quellen und Autoren

5. Zusammenfassende Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das achte Kapitel des neunten Buches des Historiarum Philippicarum libri XLIV von Marcus Iunianus Iustinus. Das primäre Ziel ist die quellenkritische Interpretation der dortigen Charakterisierung von Philipp II. und Alexander dem Großen sowie die Einordnung dieser Darstellung in die Überlieferungstradition der griechischen Historiographie.

  • Historische Kontextualisierung von Justinus und Pompeius Trogus
  • Analyse der literarischen Darstellung makedonischer Herrscher
  • Untersuchung der "Vulgatatradition" und ihrer antiken Quellen
  • Quellenkritische Einordnung der Überlieferung

Auszug aus dem Buch

Charaktervergleich: Philipp II. und Alexander der Große

Im ersten Absatz geht es zunächst nur um Philipp, dessen Charakter überwiegend negativ konnotiert beschrieben wird als waffenverliebt, heimtückisch, verschlagen, heuchlerisch, Intrigen stiftend, sich geschickt verstellend und treuelos; gleichzeitig habe er aber eine gleichermaßen ausgeprägte Fähigkeit zu Weichherzigkeit und Liebenswürdigkeit. Auch seine rhetorischen Fähigkeiten - „sprühend vor Geist und Wendigkeit“ - sowie Anmut und Würde seiner Einfälle werden hervorgehoben.

Im nächsten Absatz folgt dann die Gegenüberstellung beider Charaktere mit dem einleitenden Satz, Alexander überbiete seinen Vater noch an Tugenden und Lastern. Unterschiedlich sei z.B. beider Kriegstaktik: Während Philipp sich auf List und Tücke verließe, bevorzuge Alexander die offene Schlacht. Dem klugen Taktieren und maßvollen Zügelns des Zorns des einen wird der 'hohe Mut' und uferlose Rachsucht des anderen entgegensetzt. Als sehr unterschiedlich wird auch die Auswirkung der bei beiden oft zutage tretender Trunkenheit beschrieben; während Philipp seine deliriöse Wut „vom Gelage weg“ eher am Feind auszulassen beliebte, habe sich Alexanders Zorn auch blutig gegen die eigenen Leute gerichtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des gewählten Quellentextes und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Interpretation.

2. Historischer Kontext und Quellenlage: Biographische Einordnung von Justinus und Darstellung der Abhängigkeit seines Werkes von Pompeius Trogus.

3. Analyse des Exzerpts: Philipp II. und Alexander der Große: Inhaltliche Zusammenfassung der im achten Kapitel des neunten Buches vorgenommenen Charakterisierungen und Vergleiche.

4. Kritische Beleuchtung der Quellen und Autoren: Diskussion der Vorlagen des Trogus, insbesondere unter Berücksichtigung von Theopompos und der Vulgatatradition.

5. Zusammenfassende Bewertung: Synthese der Ergebnisse zur Glaubwürdigkeit und zum literarischen Gehalt des Textes im Kontext der antiken Historiographie.

Schlüsselwörter

Marcus Iunianus Iustinus, Historiarum Philippicarum, Pompeius Trogus, Alexander der Große, Philipp II., Vulgatatradition, Quellenkritik, Historiographie, Makedonien, Theopompos, Kleitarchos, Antike, Überlieferungsgeschichte, Charakterstudie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer quellenkritischen Analyse eines spezifischen Exzerpts aus dem Werk des römischen Historikers Justinus, das den Vergleich zwischen Philipp II. und seinem Sohn Alexander dem Großen thematisiert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die historische Einordnung der antiken Autoren, die Analyse der Herrschercharaktere sowie die Problematik der Quellenüberlieferung in der antiken Geschichtsschreibung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifische Charakterzeichnung der makedonischen Könige bei Justinus zu interpretieren und zu prüfen, inwieweit diese auf die sogenannte Vulgatatradition zurückzuführen ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine quellenkritische Analyse angewandt, die den Text in einen größeren historiographischen Kontext stellt und die Abhängigkeiten zwischen verschiedenen antiken Autoren untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Analyse des Quellenexzerpts und eine anschließende kritische Beleuchtung der griechischen Vorlagen, auf die sich Trogus und in der Folge Justinus stützten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Historiographie, Quellenkritik, Vulgatatradition, Justinus und Alexander der Große charakterisieren.

Welche Rolle spielt die sogenannte "Timagenes-Hypothese"?

Die Hypothese wird als mögliche, wenngleich hier nicht vertiefte, Erklärung für die Abhängigkeit des Trogus-Werkes von der Universalgeschichte des Timagenes von Alexandria angeführt.

Warum ist die Glaubwürdigkeit der Quellen bei Justinus problematisch?

Die Glaubwürdigkeit ist problematisch, da es sich um eine mehrfache, subjektive Zusammenfassung handelt, die auf disparaten und teilweise als unzuverlässig geltenden griechischen Historikern basiert.

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Details

Title
Versuch über ein Exzerpt aus dem Werk Epitome Historiarum Philippicarum des Marcus Iunianus Iustinus zu Alexander dem Großen
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Geschichtswissenschaft )
Grade
1,3
Author
Frederik A. Behrens (Author)
Publication Year
2012
Pages
6
Catalog Number
V205162
ISBN (eBook)
9783656313694
Language
German
Tags
Alexander der Große Marcus Iunianus Iustinus Justinus Philipp II. Gnaeus Pompeius Trogus Kleitarchos Theopompos von Chios Historiographie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frederik A. Behrens (Author), 2012, Versuch über ein Exzerpt aus dem Werk Epitome Historiarum Philippicarum des Marcus Iunianus Iustinus zu Alexander dem Großen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205162
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