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Ausgewählte Grenzen und Risiken für die erfolgreiche Durchführung von Mediationsverfahren

Title: Ausgewählte Grenzen und Risiken für die erfolgreiche Durchführung von Mediationsverfahren

Elaboration , 2012 , 22 Pages

Autor:in: Tino Roßberg (Author)

Psychology - Consulting and Therapy

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Betrachtet man die von Duss-von Werth (2009) beschriebene Transdisziplinarität der Mediation sowie die Vielfalt, Verschiedenartigkeit und oftmals Multidimensionalität von Konflikten verschiedenster Art kann davon ausgegangen werden, dass eine Fülle von Einflüssen und Gegebenheiten existieren, die die Durchführung eines Mediationsverfahrens negativ beeinflussen bzw. eine für alle Beteiligten befriedigende Lösung des Konfliktes sogar verhindern können. Es ist in der vorliegenden Arbeit nicht möglich, das gesamte Spektrum der Risiken und Grenzen eines Mediationsverfahrens vollumfänglich abzubilden. Der Autor konzentriert sich auf die aus seiner Sicht eindeutigen Beeinflussungsfaktoren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zum Verfahren der Mediation

1.1. Zum Verfahrensverständnis

1.2. Fixpunkte des Verfahrens

1.3. Idealtypischer Verfahrensverlauf

2. Ausgewählte Risiken und Grenzen des Verfahrens

2.1. Risiken und Grenzen begründet in der Person des Mediators

2.1.1. Aspekt Persönlichkeit: inner- und interpsychologische Restriktionen

2.1.2. Ausbildungsdefizite

2.1.3. Mangelnde Akzeptanz und Autorität des Mediators im Verfahren

2.1.4. Unvereinbarkeit der Mediation eines Konfliktes mit dem Wertesystem des Mediators

2.2. Risiken und Grenzen begründet durch die Konfliktparteien bzw. durch die Art des Konfliktes

2.2.1. Unterschiedliche Rechtsauffassungen und nichtvereinbare Positionen

2.2.2. Risiken und Grenzen durch negatives Konflikt- und Verhandlungsverhalten

2.2.3. Psychopathologische Störungen

2.2.4. Intellektuelle Überforderung

2.2.5 Eskalationsstufe Feindseligkeit

2.2.6. Grenzen und Risiken durch Mediation mit Repräsentanten

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, wesentliche Grenzen und Risiken zu identifizieren, die eine erfolgreiche Durchführung von Mediationsverfahren beeinträchtigen können. Die Forschungsfrage untersucht dabei, welche Einflussfaktoren in der Person des Mediators oder bei den Konfliktparteien dazu führen können, dass die Mediation als Instrument des konstruktiven Konfliktmanagements an ihre Grenzen stößt oder scheitert.

  • Personelle Risiken des Mediators (Persönlichkeit, Ausbildungsdefizite, Neutralität).
  • Konfliktbedingte Grenzen (Rechtsauffassungen, negatives Verhandlungsverhalten).
  • Einfluss von Psychopathologie und intellektueller Überforderung der Parteien.
  • Konfliktdynamik und Eskalationsstufen im Mediationsprozess.
  • Problematiken bei der Einbindung von Repräsentanten.

Auszug aus dem Buch

2.1.3. Mangelnde Akzeptanz und Autorität des Mediators im Verfahren

Mediatoren werden in der Regel dann eingeschaltet, wenn die Lösung eines Konfliktes durch die beteiligten Parteien allein nicht mehr möglich ist. Dies geschieht aus verschiedenen Erwartungshaltungen heraus: Es wird vom Mediator erwartet, das er als neutrale dritte Person schwierige Problemlagen erfasst, diese in gewissem Maße komplexitätsreduzierend zu vermitteln vermag und den Konfliktparteien bei der Erarbeitung einer für alle Seiten einvernehmlichen Lösung allparteilich zur Seite steht. Eine positive Einflussnahme auf eine Konfliktsituation zwischen Dritten ist nur dann möglich, wenn die Konfliktparteien dies zulassen. Dies wiederum ist nur gewährleistet, wenn die Autorität des Mediators in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht außer Frage steht, sich der Mediator (abgeleitet vom lateinischen „mediare“ – in der Mitte sein) im wörtlichen Sinne in der Mitte des Konflikts befindet, und zwar über den gesamten Verlauf der Mediation hinweg. Dieser Stellung wird instinktiv Autorität zugeschrieben.

Ein Mangel an Autorität kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen im Methodeneinsatz bezüglich der Steuerung des Mediationsprozesses: Dies kann beispielsweise zutage treten, wenn es dem Mediator nicht gelingt, manipulative Strategien oder negativ-dominates Durchsetzungsverhalten (Impression-Management) wie die wiederholte Verletzung vereinbarter Kommunikationsregeln seitens einer Konfliktpartei zu erkennen und zu unterbinden. In diesem Beispiel besteht die Gefahr, dass sowohl die dominante als auch die unterlegene Konfliktpartei dem Mediator die Nichtunterbindung des offensiv vorgetragenen negativ-dominanten Verhaltens als Schwäche auslegen und ihm Autorität als vermittelnde Instanz im Mediationsverfahren absprechen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zum Verfahren der Mediation: Dieses Kapitel erläutert das Grundverständnis der Mediation als Instrument der außergerichtlichen Konfliktbeilegung und beschreibt den idealtypischen Phasenverlauf des Verfahrens.

2. Ausgewählte Risiken und Grenzen des Verfahrens: Das Hauptkapitel analysiert kritische Erfolgsfaktoren, unterteilt in persönliche Einschränkungen des Mediators sowie Konfliktrisiken, die durch die Parteien selbst oder die Art der Auseinandersetzung entstehen.

3. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Mediation ein komplexes und fehleranfälliges Verfahren ist, das hohe Anforderungen an die Kompetenz und Fehlertoleranz des Mediators sowie die Veränderungsbereitschaft der Medianten stellt.

Schlüsselwörter

Mediation, Konfliktmanagement, Risikofaktoren, Mediator, Allparteilichkeit, Verhandlungsmacht, Konfliktdynamik, Eskalationsstufen, Ausbildungsdefizite, Manipulationsverhalten, Prozesssteuerung, Neutralität, Rechtsauffassungen, Kommunikation, Konstruktive Konfliktbeilegung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grenzen und Risiken, die den Erfolg eines Mediationsverfahrens gefährden oder eine Durchführung unmöglich machen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Rolle und Eignung des Mediators, die Herausforderungen durch das Verhalten der Konfliktparteien und die Eskalationsdynamik von Konflikten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Identifizierung und Darstellung wesentlicher Einflussfaktoren, die den konstruktiven Verlauf einer Mediation stören oder verhindern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit der Fachliteratur zu Konfliktforschung, Psychologie und Mediation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Risiken, die in der Person des Mediators begründet sind (z.B. Ausbildungsdefizite) sowie solche, die durch die Konfliktparteien entstehen (z.B. Machtverhalten, psychopathologische Störungen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mediation, Konfliktmanagement, Allparteilichkeit, Eskalationsstufen und Manipulationsverhalten.

Warum ist das Thema der Autorität für einen Mediator so wichtig?

Autorität ist die Voraussetzung dafür, dass die Konfliktparteien den Mediator als neutrale, steuernde Instanz akzeptieren und zulassen, dass er den Konfliktlösungsprozess moderiert.

Inwieweit beeinträchtigen Repräsentanten das Mediationsverfahren?

Repräsentanten können durch eingeschränkte Vollmachten den Prozess verlangsamen oder durch eine unflexible Haltung in der Sache die notwendige Trennung von Person und Thema erschweren.

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Details

Title
Ausgewählte Grenzen und Risiken für die erfolgreiche Durchführung von Mediationsverfahren
College
Free University of Berlin
Author
Tino Roßberg (Author)
Publication Year
2012
Pages
22
Catalog Number
V205025
ISBN (eBook)
9783656321880
ISBN (Book)
9783656328278
Language
German
Tags
Mediation Konflikt Streit Psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tino Roßberg (Author), 2012, Ausgewählte Grenzen und Risiken für die erfolgreiche Durchführung von Mediationsverfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205025
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