Es stellen sich mehrere Fragen: Warum ist die Leistung von Wettkampf zu Wettkampf unterschiedlich? Und gibt es dafür nachweisbare Gründe, die in der Kondition oder Psyche eines Sportlers liegen? Auf diese und weitere Fragen versucht die vorliegende Arbeit Antworten zu finden und untersucht dabei eine Volleyballmannschaft im Breitensportverein „1. FC Spich 1911 e.V.“
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau
2. BEGRIFFE
2.1 Sportliche Leistung
2.2 Physische Fähigkeiten
2.3 Psychische Bereitschaft
3. MODELLKONZEPTION
3.1 Leistungsdiagnostik
3.2 Probleme der Leistungsbewertung im Volleyball
3.3 Faktoren der Leistungsmessung
3.3.1 Aufschlag
3.3.2 Ballannahme
3.4 Fragebogen
4. AUSWERTUNG DER UNTERSUCHUNG
4.1 Daten
4.2 Ergebnisübersicht
4.3 Betrachtung der Konformität
4.4 Isolierte Betrachtung von Physis und Psyche
5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob messbare Zusammenhänge zwischen physischen sowie psychischen Leistungsvoraussetzungen und der tatsächlichen sportlichen Leistung bei Amateur-Volleyballspielern im Wettkampf bestehen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Ursachen für die häufig auftretenden Leistungsschwankungen.
- Analyse von sportlichen Leistungsschwankungen im Volleyball
- Entwicklung eines Modells zur Leistungsbewertung im Amateurbereich
- Vergleich von Selbsteinschätzungen (Fragebogen) und Wettkampfleistung
- Isolierte Betrachtung psychischer und physischer Einflussfaktoren
Auszug aus dem Buch
1.1 Problemstellung
Die sportliche Leistung ist ein Phänomen. Sie ist unberechenbar und unter liegt dauerhaften Schwankungen. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob physische und/oder psychische Faktoren eine konkrete und messbare Aus wirkung auf die sportliche Leistung im Amateurbereich des Volleyballspiels haben. Denn allgemein ist es im Sport so, dass Wettkämpfer häufig über plötzlich auftretende schwache Leistungen klagen und keinen Grund dafür finden. Andererseits wachsen Wettkämpfer in bedeutenden Situationen auch über sich hinaus und erbringen Leistungen, die sie zuvor noch nie oder nur im Training erreicht haben. Im Sport wird oft von der „mentalen Stärke“ ge sprochen. Nach J. Loehr ist „Mentale Stärke die Fähigkeit, sich ungeachtet der Wettkampfbedingungen an seiner oberen Leistungsgrenze zu bewegen“ (2001). Auch Motivation und Siegeswille sollen zu leistungssteigernden Er gebnissen führen.
Es stellen sich also mehrere Fragen: Warum ist die Leistung von Wettkampf zu Wettkampf unterschiedlich? Und gibt es dafür nachweisbare Gründe, die in der Kondition oder Psyche eines Sportlers liegen? Auf diese und weitere Fragen versucht die vorliegende Arbeit Antworten zu finden und untersucht dabei eine Volleyballmannschaft im Breitensportverein „1. FC Spich 1911 e.V.“
Es werden drei Sportler (n=3) aus der Mannschaft, die aktuell ihre Meister schaftssaison in der Bezirksliga bestreiten, an der Auswertung teilnehmen und über fünf Wettkampftage zur Leistungsbeurteilung herangezogen. Aufgrund relativ kleiner Kader im Volleyball und der Berücksichtigung, dass alle beobachteten Sportler möglichst an allen fünf Wettkampftagen auf dem Spielfeld stehen sollen, muss diese Untersuchung auf diese kleine Beobach tungsgruppe beschränkt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit werden erläutert, wobei der Fokus auf der Untersuchung von Leistungsschwankungen bei drei ausgewählten Volleyballern liegt.
2. BEGRIFFE: Es werden die zentralen Begriffe der sportlichen Leistung, der physischen Fähigkeiten und der psychischen Bereitschaft definiert und in den sportwissenschaftlichen Kontext gesetzt.
3. MODELLKONZEPTION: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Vorgehensweise zur Leistungsdiagnostik im Volleyball, inklusive der Entwicklung eines eigenen Bewertungsmodells für Aufschlag und Annahme sowie der Nutzung eines Fragebogens.
4. AUSWERTUNG DER UNTERSUCHUNG: Die gesammelten Daten aus den fünf Wettkampftagen werden ausgewertet, visualisiert und auf Zusammenhänge zwischen den erhobenen Leistungsfaktoren und der erbrachten Leistung geprüft.
5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, Limitationen der Untersuchung diskutiert und Ansätze für zukünftige, präzisere Forschungsarbeiten aufgezeigt.
Schlüsselwörter
Volleyball, sportliche Leistung, Leistungsschwankungen, Leistungsdiagnostik, physische Fähigkeiten, psychische Bereitschaft, Wettkampfsport, Amateurbereich, Fragebogen, Leistungsmessung, Mentale Stärke, Sportpsychologie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Phänomen unberechenbarer Leistungsschwankungen im Volleyballsport bei Amateuren und prüft, ob diese durch physische oder psychische Faktoren beeinflusst werden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die Leistungsdiagnostik, die subjektive Leistungseinschätzung von Sportlern sowie die objektive Messung von spezifischen Volleyball-Aktionen wie Aufschlag und Annahme.
Was ist die primäre Zielsetzung der Arbeit?
Das Ziel ist es, Abhängigkeiten zwischen den körperlichen und psychischen Leistungsvoraussetzungen und der tatsächlich erbrachten sportlichen Leistung festzustellen, um mögliche Ursachen für Leistungsvariationen aufzudecken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es kommt ein eigens entwickeltes Modell zur Anwendung: Zum einen werden Leistungsfaktoren mittels eines Fragebogens nach Likert-Skala vor dem Wettkampf erfasst, zum anderen erfolgt eine subjektive Leistungsbewertung der Sportler durch Videoanalyse der Wettkämpfe.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Konzeption des Messmodells, der Durchführung der Untersuchung an drei Probanden über fünf Wettkampftage sowie der detaillierten grafischen Auswertung und Interpretation der erzielten Ergebnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Volleyball, sportliche Leistung, Leistungsschwankungen, Leistungsdiagnostik, psychische Bereitschaft und physische Fähigkeiten.
Warum wurde die Untersuchung auf nur drei Sportler beschränkt?
Die Begrenzung ergab sich aus der Notwendigkeit, dass die beobachteten Spieler in allen fünf untersuchten Wettkampftagen ausreichend Spielzeit erhalten mussten, um eine valide Datengrundlage zu schaffen.
Wie wurde das Problem der "subjektiven Selbsteinschätzung" im Fragebogen reflektiert?
Der Autor diskutiert kritisch, dass Verzerrungen durch Wunschdenken, Understatement oder mangelnde Ernsthaftigkeit beim Ausfüllen auftreten könnten, was zu Diskrepanzen zwischen der Selbsteinschätzung und der tatsächlichen Leistung führen kann.
- Arbeit zitieren
- Christoph Türk (Autor:in), 2012, Sportliche Leistungsschwankungen in Wettkämpfen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204921