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Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern und -zulieferern

Title: Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern und -zulieferern

Seminar Paper , 2010 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jan Klonz (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics

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Summary Excerpt Details

[...] Die Seminararbeit beginnt mit
einer Einführung in die Thematik, welche aufzeigt, warum Zulieferer in der Automobilindustrie
notwendig geworden sind und wie sich die Zusammenarbeit im Wandel der Zeit
verändert hat. Im zweiten Kapitel wird beschrieben wie in den neunziger Jahren ein großer
Umbruch in der Industrie stattfand der vor allem durch den Erfolg japanischer Autobauer
getrieben wurde. Im dritten Kapitel wird das Funktionsmodell der „schlanken Produktion“ mit
ihren Methoden dargestellt und die Umsetzung in der deutschen Automobilindustrie erklärt.
Dabei sollen die Unterschiede in der Intensität und der Qualität der Zusammenarbeit hervorgebracht
werden. Im vierten Kapitel wird der Status-quo der Zusammenarbeit zwischen
Automobilherstellern und Zulieferern geklärt. Im Vordergrund des vierten Kapitels steht das
Lieferantenmanagement der deutschen Hersteller. Angefangen bei der Geschäftsanbahnung
und der Bewertung potenzieller Lieferanten über feste Regeln sowie Zertifizierungsmöglichkeiten
wird dargestellt, wie die Zusammenarbeit funktioniert.
Anschließend werden die wichtigsten Prozesse der „schlanken Produktion“ erklärt und in
einem Praxisbeispiel dargestellt. Das Thema Lieferantenbewertung spielt in der Zusammenarbeit eine wichtige Rolle. Der Ablauf, sowie eine kritische Betrachtung von
Seiten der Hersteller und der Zulieferer sind auch Teil dieser Arbeit. Das letzte Kapitel befasst
sich mit aktuellen Herausforderungen für beide Parteien, sowie mit Zukunftsperspektiven die
neue Herausforderungen und Chancen mit sich bringen. Ziel dieser Arbeit ist es einerseits
dem Leser die Arten und die Qualität der Zusammenarbeit näher zu bringen, andererseits
darzustellen wie die Akteure mit den Herausforderungen der Zukunft umgehen können, sowie
eine kritische Bewertung der Handlungsmöglichkeiten zu liefern. Zur Erarbeitung wurden
hauptsächlich Fachbücher und –zeitschriften herangezogen. Weitere Informationsquellen
waren Daten und Artikel von Unternehmensberatungen und Verbänden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und theoretische Grundlegung

2. Automobilindustrie im Wandel

3. Lean Production als Erfolgsfaktor in der deutschen Automobilindustrie

4. Lieferantenmanagement in der deutschen Automobilindustrie

4.1. Aufbau einer Geschäftsbeziehung

4.2 Zertifizierung von Automobilzulieferern

4.3 Gemeinsame Prozesse von Automobilherstellern und –zulieferern

4.3.1 Produktionssynchrone Beschaffung

4.3.2 Lieferanten Kanban

4.3.3. Industrieparks am Beispiel von „Smartville in Hambach“

4.4 Lieferantenbewertung

4.4.1 Lieferantenrisiko

4.4.2 Bedeutung und Ablauf der Lieferantenbewertung

4.4.3 Lieferantenbewertung aus Sicht des Herstellers

4.4.4 Lieferantenbewertung aus Sicht der Zulieferer

5. Anforderungen an die Industrie

5.1 Aktuelle und zukünftige Anforderungen an die Hersteller

5.2 Aktuelle und zukünftige Anforderungen an die Zulieferer

6. Schlussbetrachtung und Beurteilung der Untersuchungsergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die komplexe und strategisch bedeutsame Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern und Zulieferern in der deutschen Automobilindustrie. Ziel ist es, die Entwicklung der Lieferantenbeziehungen, die Bedeutung der Lean Production sowie die Mechanismen des Lieferantenmanagements und der -bewertung zu analysieren und kritisch zu beleuchten.

  • Evolution der Lieferantenbeziehungen in der Automobilindustrie
  • Umsetzung und Bedeutung der Lean Production
  • Methoden und Instrumente des Lieferantenmanagements
  • Herausforderungen in der Lieferantenbewertung für Hersteller und Zulieferer
  • Zukünftige Anforderungen an die Wertschöpfungskette

Auszug aus dem Buch

4.3.3. Industrieparks am Beispiel von „Smartville in Hambach“

Im französischen Hambach baute Smart eine besondere Automobilfabrik, aufgebaut in einer Kreuzform. Rund um das Werk wurden Lieferanten angesiedelt, die sich zur Hälfte an den Investitionskosten in Höhe von 200 Millionen Euro beteiligt haben. Die Produktion im Werk verzichtet auf jegliche Lagerhaltung. Die Teile werden Just-in-time oder Just-in-Sequence direkt ans Montageband geliefert oder sogar direkt vom Lieferanten am Band montiert. Diese Perfektion in der produktionssynchronen Beschaffung wurde hauptsächlich durch die direkte Ansiedlung der Lieferanten und durch eine konsequente Modularisierung des Produktes erreicht. Die Montage erfolgt in vier Teilbereichen, die Fließbänder folgen der Kreuzform. Die Kreuzform ermöglicht es, dass zwischen Anlieferungspunkt der Module und dem Fließband maximal zehn Meter Entfernung bestehen. Die Hauptmodule des Smart sind die Karosserie, das Cockpit, die Hinterachse mit Antrieb, das Frontmodul mit Scheinwerfern und Motorkühlung, Türen und Heckklappen sowie Kunststoff-Verkleidungselemente. Alle Module werden sequenzgerecht ans Band geliefert. Alle Fahrzeuge werden erst nach Kundenauftrag produziert. Alle Module werden Just-in-time produziert, wobei den Zulieferern die Produktionsaufträge drei Tage vorher mitgeteilt werden. Bis zum Einbau bleiben die Teile im Eigentum des Lieferanten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und theoretische Grundlegung: Das Kapitel definiert die zentralen Akteure sowie die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Zulieferern angesichts sinkender eigener Wertschöpfung.

2. Automobilindustrie im Wandel: Es wird die historische Entwicklung von der Massenproduktion nach Henry Ford bis zur Umstrukturierung der Branche durch den Erfolg japanischer Hersteller und des Lean-Management-Ansatzes skizziert.

3. Lean Production als Erfolgsfaktor in der deutschen Automobilindustrie: Das Kapitel erläutert die Grundprinzipien der „schlanken Produktion“ wie die Vermeidung von Verschwendung, Poka Yoke und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess sowie deren Einfluss auf die Fertigungstiefe.

4. Lieferantenmanagement in der deutschen Automobilindustrie: Hier werden der Aufbau von Geschäftsbeziehungen, Zertifizierungsprozesse (ISO/TS 16949), gemeinsame Prozesse wie Just-in-time und Kanban sowie die detaillierte Lieferantenbewertung analysiert.

5. Anforderungen an die Industrie: Das Kapitel behandelt aktuelle globale Rahmenbedingungen und die daraus resultierenden Herausforderungen für die strategische Ausrichtung von Herstellern und Zulieferern.

6. Schlussbetrachtung und Beurteilung der Untersuchungsergebnisse: Abschließend wird die Internationalisierung und die zunehmende Bedeutung der Wertschöpfungskette kritisch reflektiert und zukünftige Entwicklungsszenarien werden diskutiert.

Schlüsselwörter

Automobilindustrie, Lieferantenmanagement, Lean Production, Wertschöpfungskette, Lieferantenbewertung, Just-in-time, Just-in-Sequence, Outsourcing, Systemlieferant, Modularisierung, ISO/TS 16949, Globalisierung, Fertigungstiefe, Kanban, Zulieferer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die strategische Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern und Zulieferern in Deutschland sowie die organisatorischen Prozesse, die diese Beziehung steuern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind Lean Production, Lieferantenmanagement, Methoden der Lieferantenbewertung und die strukturellen Veränderungen in der Automobilindustrie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser die Arten und Qualität der Zusammenarbeit näher zu bringen, sowie eine kritische Bewertung der Handlungsmöglichkeiten für Akteure in der Automobilindustrie zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es wurde eine theoretische Herangehensweise gewählt, bei der hauptsächlich Fachbücher, Fachzeitschriften, Daten von Unternehmensberatungen und Informationen von Branchenverbänden analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Lean Production, das Lieferantenmanagement inkl. Zertifizierung, die gemeinsamen Prozesse (Just-in-time/Kanban) sowie die Lieferantenbewertung aus verschiedenen Perspektiven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Lieferantenmanagement, Lean Production, Wertschöpfungskette, Just-in-time und Systemlieferant.

Welche Rolle spielt die ISO/TS 16949 für die Zulieferer?

Sie dient als internationaler Standard zur Sicherung der Produktqualität und ist heute oft eine zwingende Voraussetzung, um als Lieferant für OEMs oder 1st-Tier-Lieferanten in Betracht gezogen zu werden.

Wie unterscheidet sich die Bewertung aus Sicht von Herstellern und Zulieferern?

Während Hersteller die Bewertung als notwendiges Kontroll- und Steuerungsinstrument zur Risikominimierung sehen, kritisieren Zulieferer häufig den damit verbundenen hohen Preisdruck, die kurze Vertragslaufzeit und die mangelnde partnerschaftliche Augenhöhe.

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Details

Title
Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern und -zulieferern
College
Nürtingen University; Geislingen
Grade
1,3
Author
Jan Klonz (Author)
Publication Year
2010
Pages
32
Catalog Number
V204867
ISBN (eBook)
9783656321170
ISBN (Book)
9783656322436
Language
German
Tags
zusammenarbeit automobilherstellern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Klonz (Author), 2010, Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern und -zulieferern, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204867
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