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Haftung des Mediators im Mediationsverfahren unter Betrachtung des gerichtsinternen und des gerichtsfernen Mediators in Zivilsachen

Title: Haftung des Mediators im Mediationsverfahren unter Betrachtung des gerichtsinternen und des gerichtsfernen Mediators  in Zivilsachen

Textbook , 2012 , 222 Pages , Grade: gut

Autor:in: Karl Reu (Author)

Law - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Mediation wird zunehmend mehr die Gerichtsverfahren ersetzen. Das MedG ist zwar kodifiziert, es enthält allerdings keine Regelungen für die Haftung des Mediators. Deshalb ist dieses Buch der Versuch die Haftungsproblematik nach allgemeinen Regeln verständlich zu entwickeln, wobei auch berücksichtigt ist, dass viele Mediatoren keine Juristen sind. Die Haftungsfrage ist dennoch ein zentrales Problem, das jeder, der mediativ tätig ist, beachten muss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

I. Einleitung

I. 1 Problemfeld

I. 2. Bedeutung des Themas

I. 3. Mediation in Deutschland

I. 3. 1. wissenschaftliche Literatur

I. 3. 2. Anderweitige Erfahrungen

I. 3. 3. Haftung und seine Position, ein enges Verhältnis

I. 3. 4 Person des Mediators, Erfahrungswerte von Siemens

I. 4. Die geschichtliche Entwicklung.

I. 4. 1. Bedeutende historische Schlichtungsverfahren.

I. 4. 2.Alternativentwicklung, die logische Strukturierung

I. 4. 3. Individuen spielen keine Rolle

I. 4. 4. gesellschaftliche Anforderungen

I. 4. 5. Gleiche Überlegungen in den USA und Kanada

I. 4. 6. Entwicklung in Deutschland

I. 4. 7. Verfahrensvergleich

I. 5. Gesetzliche Regelung

I. 6. Themenabgrenzung

I. 6. 1 Grundsätze

I. 6. 2 Allgemeine Haftungsstrukturen

I. 6. 3 Besondere Elemente

II. Definition der Mediation

II. 1. Allgemeine Definition der Mediation

II. 1. 1. Mediation als Sammelbegriff

II. 1. 2. Definitionsmerkmale, Strukturelemente der Mediation

II. 1. 2. 3. Verfahrensziel

II. 2. 1. Verfahren, vertraulich, strukturiert, eigenverantwortlich, einvernehmlich.

II. 2. 1. 1. Vertraulichkeit

II. 2. 1. 2. Mediator

II. 2. 1. 2. 1. Unabhängigkeit

II. 2. 1. 2. 2. Neutral

II. 2. 1. 2. 3. Entscheidungsbefugnis

II. 2.1.3 Verfahrensziel

II. 2. 1. 3. 1. Herrschaft der Parteien

II. 2. 1. 3. 2. Parteien nur natürliche Personen

II. 2. 1. 3. 3. Freiwilligkeit

II. 3. Streit und seine Bearbeitung

II. 3. 1. Der formale Rechtsprechungsbegriff.

II. 3. 1. 1. Gerichtlicher Streit

II. 3. 1. 2. Streitqualität

II. 3. 1. 3. Streit und Konflikt

II. 3. 2. Akademischer Diskurs

II. 3. 3. Streit und Konflikt

II. 3. 4. Konfliktbearbeitung im Rechtsverfahren

II. 3. 4. 1. Konflikt muss behandelt, nicht entschieden werden

II. 3. 4. 2. Konflikt wirkt tief

II. 3. 5. Derzeitige Konfliktbehandlung in Deutschland

II. 3. 5. 1. Mediation mit gesellschaftlichem Ziel

II. 3. 6. gesellschaftliche Akzeptanz

II. 3. 6. 1. Mediationsverfahren noch weithin unbekannt

II. 3. 7. Vergleichbarkeit zu Gerichtsverfahren

II. 3. 8. Streit als Ausgangspunkt

II. 3. 9. Maßnahmen der gerichtlichen Praxis

II. 3. 9. 1. Projekte der Bundesländer

II. 3. 10 Wahlfreiheit des Verfahrens

II. 3.11. Streitbeilegungsverfahren

II. 4. Mediation und Verfahren, Verfahrensvergleiche

II. 4. 1. Verfahrensgrundlagen

II. 4. 2. Der Zivilprozess

II. 4. 2. 1. Verfahrenseinleitung.

II. 4. 2. 2. Die Klagerhebung

II. 4. 2. 3. Das Mediationsverfahren

II. 4. 2. 4. Die Verfahrensdurchführung

II. 4. 2. 4. 1. Klagantrag legt Verfahren fest

II. 4. 2. 5. Mediation

II. 4. 2. 6. Großverfahren

II. 4. 2. 7. Der Verfahrensabschluss

II. 4. 2. 8. Mediationsverfahren

II. 4. 2. 9. Entscheidung durch Vergleich.

II. 4. 2. 10. Haftung des Richters

II. 4. 2. 11.Alternative Verfahren

II. 4. 2. 12. Das Schiedsgerichtsverfahren,

II. 4. 2. 12. 1 Verfahrenseinleitung.

II. 4. 2. 12. 2. Verfahrensgestaltung

II. 4. 2. 12. 3. Verfahrensbeendigung

II. 4. 2. 12. 4. Vergleich zur Mediation

II. 4. 2. 12. 5 Verfahrensverlauf

II. 4. 2. 12. 6. Privatentwickelte Alternativen

II. 4. 2. 12. 7. Konfliktsituation

II. 4. 2. 12. 8. Haftung des Schiedsrichters

II. 4. 3. Die Schlichtungsverfahren.

II. 4. 3. 1. Neu etablierte Schlichtungsstellen

II. 4. 3. 1. 1. Gesetzliche Schlichtung

II. 4. 4. Schlichterspruch

II. 4. 4. 1. Haftung des Schlichters

II. 4. 4. 2. Das Mediationsverfahren

II. 4. 4. 2. 1. Rang des Verfahrens

II. 4. 4. 2. 2. Vergleich zum Gerichtsverfahren

II. 4. 4. 2. 3. generelle Wirkungen der Mediation

II. 4. 4. 2. 4. gleicher Standard zwischen gerichtsinternem und gerichtsfernem Mediator

II. 4. 4. 2. 5. Verfahrensinhalt

II. 4. 4. 2. 6. Verfahrensabschluss

II. 4. 4. 2. 7. Verfahrensarten und Mediierbarkeit

II. 4. 4. 2. 8. verfahrenstypische Abgrenzung

II. 4. 4. 2. 9. Daraus bietet sich der folgende schematische Aufbau an

II. 4. 4. 2. 10. Streitpotential

II. 4. 4. 2. 11. Sonstige Verfahren

II. 4. 4. 2. 12. Zeitgerechte Lösung erspart Konflikt.

II. 4. 4. 2. 13. Kennzeichen der Mediation im Vergleich

II. 5. Schutz und Fürsorge für Parteien, vergleichbare Wertigkeit der Verfahren

II. 5. 1. Der Zivilprozess

II. 5. 2. Schiedsverfahren

II. 5. 3. Verfahrensvergleich

II. 5. 3. 1. Gerichtsverfahren

II. 5. 3. 2. Schiedsgerichtsverfahren

II. 5. 3. 3. Schlichtungsverfahren

II. 5. 3. 4. Mediationsverfahren

II. 5. 4 Schlichtungsverfahren.

II. 6. Das Rechtdienstleistungsgesetz (RDG)

II. 6. 1. rechtliche Vorschläge

II. 6. 1. 1. Bewertung des Ergebnisses

III. Die Haftung des Mediators.

III. 1. Konfliktbearbeiter

III. 2.Streit und Zukunftsperspektive

III. 2. 1. Parteien bilden Mitte

III. 2. 2. Der Mediator und seine haftungsrechtliche Befasstheit

III. 3. Das Mediationsverfahren

III. 3. 1. Verfahren, Mediationsabrede

III. 3. 2. Mediationsvereinbarung

III. 3. 3. allgemeine und vertragliche Regeln

III. 3. 4. wichtige Verfahrensregeln

III. 4. Vertragscharakter zwischen gerichtsfernem Mediator und Parteien

III. 4. 1. Die Mediationsabrede der Parteien

III. 4. 2. Gesellschaftsvertrag

III. 4. 2. 1. innerer Zusammenhang

III. 4. 2. 2. gerichtsinternes Verfahren

III. 4. 2. 3. gerichtsferne Mediation

III. 4. 2. 4. geheime Vorbehalte

III. 4. 2. 5. Inhaltsregelung

III. 5. Die Mediationsvereinbarung und die Bestimmung des Vertragstyps

III. 5. 1. Tätigkeit des Mediators

III. 5. 2. Pflichten der Parteien

III. 5. 2. 3. Beratungsfunktion

III. 5. 3. Rechtscharakter der Mediationsvereinbarung

III. 5. 3. 1. Bestimmung der Vertragsparteien.

III. 5. 3. 2. allgemeine Verfahrensbewertung

III. 5. 3. 3. Verfahren rechtsstaatlich

III. 5. 3. 3. 1. individueller Vertragsinhalt

III. 5. 3. 3. 2. Besonderheiten des Mediationsverfahrens

III. 5. 3. 3. 3. Verfahrensverbindung

III. 6. Grundlagen des Mediationsverfahrens

III. 6. 1.Gundlagenbestimmung

III. 6. 1. 1. Alternative Dispute Resolution

III. 6. 1. 2. Dispute Resolution

III. 6. 1. 3. Konflikt überlagert Strukturen

III. 6. 1. 3. 1. Konflikt heißt willkürlicher Verlauf

III. 6. 1. 3. 2. eigene Verfahrensordnung nötig

III. 6. 1. 4. Eingrenzung der Verfahrensregeln

III. 6. 1. 4. 1. Die Bedeutung der Parteien

III. 6. 1. 5. Eigenschaften des Mediators

III. 6. 1. 5. 1. Weisungsungebundenheit des Mediators

III. 6. 1. 5. 2. Verfahrensflexibilität

III. 6. 1. 5. 3. Verfahrensherrschaft der Parteien

III. 6. 1. 6. Charakter des Mediationsverfahrens

III. 6. 1. 6. 1. Mediationsvereinbarung inhaltlich frei

III. 6. 1. 6. 2. Folgen daraus

III. 6. 1. 7. Die gesellschaftliche Notwendigkeit und Forderung an alternative Verfahren.

III. 6. 1. 7. 1. Streitkultur in Deutschland.

III. 6. 1. 7. 2. Über- und Unterordnung

III. 6. 1. 7. 3. Standard der Gerichte

III. 6. 1. 7. 4. Recht als feste Grundlage

III. 6. 1. 7. 5. Verhältnis zum Sachbezug

III. 6. 1. 7. 6. gesellschaftliche Folgen, der Zwang zum Wandel, Mediation wird notwendig

III. 6. 1. 7. 6. 1. Recht bedeutet Fremdbestimmung

III. 6. 1. 7. 6. 2. Recht vereinfacht

III. 6. 1. 7. 6. 3. Verschiebung der Verantwortung.

III. 6. 1. 7. 6. 4. Verlust der Kreativität.

III. 6. 1. 7. 6. 5. Überlastung der Gerichte.

III. 6. 1. 7. 6. 6. Reiz zur formalen Gegenwehr

III. 6. 1. 7. 6. 7. Zwang zur Änderung

III. 6. 1. 7. 7. Staatsleitbild

III. 6. 1. 7. 8. Folgen

IV Der Mediationsrichter

IV. 1.Gerichtsinternes Verfahren

IV. 1. 1. gesetzliche Regelung

IV. 1. 2. Gerichte reagieren mit dem Mediationsrichter

IV. 1. 2. 1 Formen der Mediation.

IV. 1. 3. verschiedene Mediationsverfahren

IV. 1. 3. 1. gerichtsferne Mediation

IV. 1. 3. 2. gerichtsnahe Mediation

IV. 1. 3. 3. gerichtsinterne Mediation.

IV. 1. 3. 4. integrierte Mediation

IV. 1. 4. Entwicklung

IV. 1. 4. 1. Verfahrensunterschiede

IV. 1. 4. 2. Der Mediationsrichter

IV. 1. 4. 2. 1. Verfahrenscharakter

IV. 1. 4. 2. 2. Wirkung seiner Richterposition

IV. 1. 4. 2. 3. Auswirkung der Gerichtsnähe

IV. 1. 4. 2. 4. Erste Auswirkung Verfahrenscharakter

IV. 1. 4. 2. 5. Richtigkeitsvermutung der Lösung

IV. 1. 4. 2. 6. Kein losgelöstes Mediationsverfahren

IV. 1. 4. 2. 7. Wirkung auf gerichtsfernen Mediator

IV. 1. 4. 2. 8. Mediationsvereinbarung als Verfahrensordnung

IV. 2. Position des gerichtsinternen Mediators

IV. 2. 1. Eingliederung in das Gerichtssystem

IV. 2. 1. 1. Verfahrensvergleich

IV. 2. 1. 2. Staat hat Verantwortung

IV. 2. 1. 3. Outsourcing

IV. 2. 1. 4. Folge

IV. 2. 1. 5. Gerichtsferne Mediation

IV. 2. 1. 5. 1. Meinungsstand

IV. 2. 1. 5. 2. Ergebnis

IV. 2. 1. 6. Bisherige Erfahrungen mit Mediationsrichtern

IV. 2. 1. 6. 1. Ergebnis

IV. 2. 1. 7. Bisherige Sühneverfahren keine bahnbrechende Lösung.

IV. 3. Richtervergleich

IV. 3. 1. Bewertung der Stellung des Mediators im Vergleich zum Richter.

IV. 3. 2. Die gesetzliche Definition des Richters und des Mediators.

IV. 3. 2. 1. Begrifflichkeit

IV. 3. 2. 2. neutral, unabhängig

IV. 3. 2. 3. Ergebnis

IV. 3. 3. Allparteilichkeit

IV. 3. 3. 1. begriffliche Gleichstellung

IV. 3. 3. 2. Vergleichbarkeit auch in Achtung und Persönlichkeit

IV. 3. 3. 3. Reine Moderation mit Mediation nicht vereinbar

IV. 3. 3. 4. Tätigkeitsvergleich

IV. 3. 3. 5. Interessen und Bedürfnisse der Parteien

IV. 3. 3. 6. Haftungsregelung

V. Haftungstatbestände

V. 1. Haftungsbereiche

V. 1. 1. Parteien

V. 1. 2. Haftungsbestimmungen

V. 1. 3. Beweislastregelung

V. 1. 4. denkbare Haftung für Drittschaden.

V. 1. 4. 1. Drittschaden

VI. Der Verfahrensablauf

VI. 1. Verfahrensregeln und Bedingungen

VI. 1.1. Inhaltliches Vorgehen, Phasen der Mediation.

VI. 1. 1. 1. Harvard Law School

VI. 1. 1. 2. Modell Breidenbach

VI. 1. 1. 3. Verhandlungsziel

VI. 1. 1. 4. Harvard Konzept

VI. 1. 1. 4. 1. Menschen und ihre Interessen getrennt voneinander behandeln,

VI. 1. 1. 4. 2. Interessen und Bedürfnisse

VI. 1. 1. 4. 3. Entscheidungsoptionen,

VI. 1. 1. 4. 4. subjektive Seite

VI. 1. 2. Verfahrensstruktur

VI. 1. 2. 1. Eventuelle Nachmediation

VI. 1. 3.Verfahrensablauf

VI. 1. 3. 1. Einzelfallabhängig

VI. 1. 3. 2. Die vorvertragliche Phase. Die Kontaktphase :

VI. 1. 3. 3. Übereinstimmende Entscheidung der Parteien:

VI. 1. 3. 4. Auswahlkriterien der Parteien.

VI. 1. 3. 5. Verbindliche Präsentation

VI. 1. 3. 6. Informationspflicht des Mediators

VI. 1. 3. 7. Verfahrensweg

VI. 1. 3. 8. Einstellungsänderung

VI. 1. 4. vertragliche Pflichten, Mediationsvereinbarung

VI. 1. 4. 1. Parteien treffen Vereinbarung

VI. 1. 4. 2. private Prozessordnung, Verfahrensbegriff

VI. 1. 4. 3. die Parteiabsprachen, ihr Konkurrenzverhältnis

VI. 1. 4. 4. Rechtsverhältnis Parteien zu Mediator

VI. 1. 4. 5. Inhalt Mediationsvereinbarung

VI. 1. 4. 6. Rolle des Mediators

VI. 1. 4. 7. Parteiautonomie

VI. 1. 4. 8. Ansehen des Mediators

VI. 1. 4. 9. Bedeutung der Mediationsvereinbarung

VI. 1. 5. Einwirkung des Rechtsdienstleistungsgesetzes, RDG

VI. 1. 5. 1. Rechtsdienstleistung bei Abfassung der Mediationsvereinbarung

VI. 1. 5. 2. Möglicher Ausweg

VI. 1. 5. 3. Eigenverantwortlichkeit und Mediationsvereinbarung

VI. 1. 5. 3. 1. Eigenverantwortung der Mediationsparteien

VI. 1. 6. Vertrag als AGB

VI. 1. 6. 1. Vertragsmuster

VI. 1. 6. 2. Tatsächlicher Inhalt kein Verstoß gegen RDG

VII. Vorvertragliche Haftung des Mediators

VII. 1. Vorvertrag

VII. 1. 1. Mediationsrichter

VI. 1. 2. gerichtsferner Mediator

VII. 1. 2. 1. Interesse an Auftrag

VII. 1. 2. 2. Verstöße des Mediators

VII. 2. Folgen einer Fehldarstellung.

VII. 2. 1. wahrheitswidrige oder irreführende Angaben

VII. 2. 2. Integrität des Mediators.

VII. 2. 2. 1. Übertreibungen

VII. 2. 2. 2. Anfechtung des Vertrages wegen Täuschung und Irrtum

VII. 2. 2. 3. Nichtigkeit der Mediationsvereinbarung..

VII. 2. 3. Vergleich Mediation zu Schiedsgericht

VII. 2. 3. 1. Gerichtsinterne Mediation

VII. 2. 3. 1. 1. § 139 BGB Vertrag mit Mediator und Vertrag zwischen Parteien

VII. 2. 3. 2. Nichtigkeit Mediationsabsprache

VII. 2. 3. 4. Mediationsabsprache gilt fort.

VII. 2. 3. 5. Grundsatz der Freiwilligkeit

VII. 3. Haftungsfolgen für den Mediators

VII. 3. 1. bedingter Vorsatz

VII. 3. 2. Fahrlässigkeit

VII. 3. 3. Haftungsprivileg

VII. 3. 4. Ursächlichkeit

VII. 4. Gestaltungsmöglichkeiten

4.1 Haftungsregelung BGH

VII. 4. 2. Rücktrittsvereinbarung

VII. 4. 3. Freiwilligkeitsgrundsatz

VII. 4. 4. Kündigungsrecht

VII. 4. 5. außerordentliches Kündigungsrecht

VII. 4. 6. Aufnahme in Mediationsvereinbarung

VII. 4. 7. Regelungen in dem Gesellschaftsvertrag, der Mediationsabsprache

VII. 4. 8. Sachverfahren

VII. 4. 8. 1. Konzentration vornehmlich auf Sachzusammenhänge

VII. 4. 8. 2. Komplexität der Sachbezüge

VII. 4. 8. 3. Sach- und Rechtsbezüge

VII. 5. Mediationsklauseln in AGB

VII. 5. 1. AGBs nehmen auch im Bereich Mediation zu

VII. 5. 1. 1. Grenzen der Regelung

VII. 5. 1. 2. Überraschende Klauseln

VII. 5. 1. 3. Zugang zu Gericht versperrt

VII. 5. 1. 4. Gesamtbewertung der Klausel

VII. 5. 1. 5. Zwang zur Mediation vor Klage

VII. 5. 1. 6. Vorbestimmter Mediator

VII. 5. 1. 7. Regelung des Verfahrensverlaufs

VII. 5. 1. 8. Verstoß gegen vertragliche Vereinbarungen

VII. 5. 1. 9. Klauselrichtlinien

VII. 5.2. Konfliktmanagementverträge

VII: 6. Aufklärungspflicht des Mediators

VII. 6. 1. hinreichende Aufklärung

VII. 6. 2. Vertragsinhalt der Mediationsvereinbarung

VII. 6. 2. 1. Vorvertragliche Haftung

VII. 6. 2. 2. Zusicherung von Verfahrensgrundsätzen

VII. 6. 2. 3. Zusicherung eigener Pflichten

VII. 6. 2. 4. Pflichten und Rechte der Parteien

VII. 6. 2. 4. 1. Mitwirkungspflicht der Parteien

VII. 6. 2. 4. 2. gesetzlich geregelte Grundelemente

VII. 6. 2. 4. 3. Freiwilligkeit

VII. 6. 2. 4. 4.Machtungleichheit

VII. 6. 2. 4. 5. Empfehlung des Prozessrichters

VII. 6. 2. 4. 6. Freiwilligkeit im Verfahren

VII. 6. 2. 4. 7. Vorschlag State Court Michigan

VII. 6. 2. 4. 8. Ergebnis

VII. 6. 3. Ergebnisoffenheit.

VII. 6. 3. 1. Unterschied Klagantrag

VII. 6. 3. 2. Eigenverantwortlichkeit.

VII. 6. 3. 2. 1. Parteien bestimmen

VII. 6. 3. 2. 2. Abschlussvereinbarung

VII. 7. Sachverfahren nach dem RDG

VII. 7. 1. Verwendete Rechtsüberlegungen des Nichtanwalts

VII. 7. 1. 1. Gefahr für Mediationserfolg

VII. 7. 2. Mediation kein Rechtsverfahren.

VII. 7. 3. Rechtslage.

VII. 7. 4. Vergleich USA

VII. 7. 4. 1. Bereitstellung von Informationsmaterial

VII. 7. 4. 2. Erläuterung der allgemeinen Rechtslage.

VII. 7. 4. 3. Reality – Testing.

VII. 7. 4. 4. Erfahrungsbericht des Mediators über seine vergleichbaren Fälle

VII. 7. 4. 5. Erläuterungen zur Vollstreckbarkeit.

VII. 7. 4. 6. Hilfe bei der Protokollierung der Abschlussvereinbarung.

VII. 7. 4. 7. Wirkung der Guidelines

VII. 7. 4. 8. Notfalls Unterbrechung, Hinzuziehung eines Anwalts.

VII. 7. 5. Ziel des RDG

VII. 7. 5. 1. Schutz der Anwaltschaft

VII. 7. 5. 2. Sachzusammenhänge

VII. 7. 5. 3. zulässige Sachlösungen

VII. 7. 5. 4. zulässiger Hinweis

VII. 7. 5. 5. Sachzusammenhang.

VII. 7. 5. 6. Rechtssätze

VII. 7. 5. 7. Mediation -Sachverfahren

VII. 7. 5. 8. RDG unklar

VII. 7. 5. 9. Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen das RDG.

VII. 7. 5. 10. Interessenabwägung

VII. 7. 5. 11. Folgen

VII. 7. 5. 12. Mediationsrichter und RDG

VIII. Versöhnungsphase

VIII. 1. Die Interessenstrukturierung .Die 1. Stufe des Mediationsverfahrens nach Harvard

VIII. 1. 1. Die Versöhnungsphase

VIII. 1. 2. Mediator kann nötige Aufklärung betreiben

VIII. 1. 3. Kommunikationsmethoden

VIII. 1. 4. Exkulpation

VIII. 2. Einzelfälle

VIII. 2. 1. Haftung wegen Verzugs

VIII. 2. 2. Rücktritt

VIII. 2. 3. Unmöglichkeit/Unvermögen

VIII. 2. 3. 1. Verständnis der Parteien

VIII. 2. 3. 2. Kostenhaftung Mediator

VIII. 2. 4. Unmöglichkeit

VIII. 2. 5. Der Mediator erbringt seine versprochene Leistung nicht.

VIII. 2. 5. 1. Eigenverantwortlichkeit deckt nicht ab.

VIII. 3. Haftungsbeschränkungen zugunsten des Mediators:

VIII. 3. 1. Keine Erfolgshaftung des Mediators aus Dienstvertrag.

VIII. 3. 2. Eigenverantwortlichkeit der Parteien

VIII. 3. 2. 1. gesetzliche Regelung

VIII. 3. 2. 2. analoge Anwendung von § 839 BGB

VIII. 3. 2. 3. Besondere Regelung des MedG

VIII. 3. 2. 4. Entscheidungsbefugnis

VIII. 3. 2. 5. Auslegung angepasst an Besonderheit des Konflikts

VIII. 3. 2. 6. Folgen und Auslegung

VIII. 3. 2. 6. 1.Wirkung der Eigenverantwortlichkeit zwischen Parteien

VIII. 3. 2. 6. 2. Drucksache zum MedG stellt ausdrücklich klar

VIII. 3. 2. 6. 3. Parteien entscheiden

VIII. 3. 2. 6. 4. Konsequenz, Haftungsfreistellung

VIII. 3. 2. 7. Einordnung der Haftungsfreistellung

VIII. 3. 2. 7. 1. Haftung für Mängeln aus der Verfahrensführung

VIII. 3. 2. 7. 2. Haftung für übernommene Inhalte jenseits des Parteienverständnisses

VIII. 3. 2. 7. 3. Ausnahmen

VIII. 3. 2. 8. Begründung der Haftungsbesonderheit

VIII. 3. 2. 8. 1. sind Ausnahmen möglich?

VIII. 3. 2. 8. 2. klare gesetzliche Regelung

VIII. 3. 2. 8. 3. ausschließliche Regelung

VIII. 3. 2. 8. 4. Regelung im Mediationsvertrag

VIII. 3. 3. Haftungsausschluss für Fahrlässigkeit

VIII. 3. 4. Haftung wegen fehlerhafter Führung des Verfahrens.

VIII. 3. 4. 1. Was übernimmt der Mediator?

VIII. 3. 4. 2. Drucksache zu MedG

VIII. 3. 4. 3. Haftungsrahmen

VIII. 3. 4. 4. Einzelfälle

VIII. 3. 4. 5. Konfliktbereinigung nur teilweise gelungen

VIII. 3. 4. 6. Therapeutische Integration

VIII. 3. 4. 7. bei Konfliktlösung nur grobe Fahrlässigkeit

VIII. 3. 4. 8. Ergebnis

IX. Sachlösung

IX. 1. Trennung von Person und Interessen, Sachlösung.

IX. 1. 1. Eintritt in die Sachlösung. – Hauptverfahren

IX. 1. 2. Rechtsauseinandersetzungen sind bequem

IX. 1. 3. Konfliktlösung zweite Phase des Verfahrens

IX. 1. 3. 1. Streitüberwindung

IX. 1. 3. 2. Verfahren führen

IX. 1. 3. 3. Haftungspotential

IX. 2. Der Konflikt in der Mediation.

IX. 2.1. strukturierte Konfliktlösung

IX. 2. 2. Der Beziehungskonflikt und seine Struktur.

IX. 2. 2. 1. Definition des mediierbaren Konflikts

IX. 2. 2. 2. Eskalationsstufen

IX. 2. 2. 3. Konfliktbehandlung nach Breidenbach

IX. 2. 2. 4. instrumentelles Konfliktverhalten

IX. 2. 2. 5. Macht- Sachbezug

IX. 2. 2. 6. Rechtsposition

IX. 2. 2. 7. Interessen

IX. 2. 3. Eskalationsursache

IX. 2. 4. Eskalation

IX. 2. 5. Unfähigkeit zur eigenen Konfliktlösung

IX. 2. 6. Streitabbau durch neutralen Dritten

IX. 2. 7. Deeskalation

IX. 2. 8. Verhalten des Mediators

IX. 2. 9. Position des Mediators im Verfahren

IX. 2. 10. gerichtsinterner Mediator

IX. 2. 11. Rechtsbindung des Mediators

IX. 3. gerichtsinternes Verfahren

IX. 3. 1. rechtliche Begleitung

IX. 3. 2.Vergleich zum richterlichen Hinweis, § 139 ZPO

IX. 3. 3. agent of reality

IX. 3. 4. evaluierender Mediator.

IX. 3. 5. Rechtshinweise

IX: 3. 6. allgemeine Hinweispflicht

IX. 3. 7. moderierender Mediator

IX. 4. Anwaltsmediator

IX. 4. 1. Berufsregeln

IX. 4. 2. keine einseitige Parteivertretung

IX. 4. 3. Interessenwiderstreit

IX. 5. Notar als Mediator

IX. 5. 1. Beurkundungsgesetz

IX. 5. 2. Verhalten des evaluierenden Mediators :

IX. 5. 2. 1. bei unterschiedlichem Verhandlungsgeschick der Parteien

IX. 5. 3. Besseres Ergebnis eines Gerichtsverfahrens

IX. 5. 4. Hinweispflicht auf wichtige Umstände

IX. 5. 4. 1.Unwirksamkeit des Mediationsvergleichs

IX. 6. Die inhaltliche Mitwirkungspflicht des Mediators

IX. 6. 1. Prinzip der Allparteilichkeit und Neutralität des Mediators.

IX. 6. 2. Persönliche Neutralität

IX. 6. 3. Verfahrensneutralität.

IX. 6. 4. Unterschiede zum Richtermediator.

IX. 7.Verfahrensstrukturen und deren Einhaltung durch den Mediator.

IX. 7. 1. Das Verfahren setzt Bedingungen

IX. 7. 2. Sachaufklärung

IX. 7. 3. Emotionen

IX. 7. 4. Grundsatz der Informiertheit.

IX. 7. 5. Offenbarung und ihre Nachteile

IX. 7. 6. Eigenverantwortlichkeit.

IX. 7. 7. Einstellungsänderung

IX. 7. 8. Emotionsbeseitigung

IX. 7. 9. Prinzip der Vertraulichkeit und Verschwiegenheit.

IX. 8. Mediator übernimmt Deeskalation

IX. 8. 1. Deeskalation im Gerichts- und Mediationsverfahren

IX. 8. 2. Deeskalationsverfahren bedürfen besonderer Sensibilität.

IX. 8. 2. 1. Emotionen brechen durch

IX. 9. Garantenpflicht

IX. 9. 1. Mediator garantiert Sicherheit

IX. 9. 2. Erkennbarkeit der Gewaltbereitschaft

IX. 9. 3. Maßnahmen des Mediators zur Deeskalation.

IX. 9. 4. Haftung aus Garantenpflicht ( straf- und zivilrechtlich)

IX. 9. 4. 1. Keine Therapie

IX. 9. 4. 2. Eskalationsverhalten und Erkennbarkeit

IX. 10. Garantenpflicht

IX. 10.1. Begründung

IX. 10. 2. Überwachungsgarant/Beschützergarant

IX. 10. 2. 1. Überwachungsgarant

IX. 10. 2. 2. Beschützergarant

IX. 11. Pflichtenkreis

IX. 11. 1. Garantenpflicht aus Dienstvertrag

IX. 11. 2. Überwachungspflicht

IX. 11. 3. Das Risiko der Deeskalation.

IX: 11. 4. Fehlergeneigtheit

IX. 11. 5. Keine Fürsorge-Garantenpflicht

IX. 11. 6. Strafrechtliche Folge

IX. 11. 7. Ergebnis

IX. 11. 7. 1. Regelung in der Mediationsvereinbarung

IX. 12. Großmediationen

IX. 12. 1. Konflikte bei Großverfahren

IX. 12. 2. Mediierbarkeit

IX. 12. 3. historische Beispiele

IX. 12. 4. Gesetzesregelung und Vertraulichkeit.

IX. 12. 5. Gesetz lässt Auslegung zu.

IX. 12. 6. Großkonflikte unterliegen derselben Entwicklung wie Individualkonflikte.

IX. 12. 6. 1. Eskalation

IX. 12. 6. 2. Ansprechbarkeit und Beeinflussung der Menge

IX. 12. 7. Verfahrensgrundsätze.

IX. 12. 8. Kostenproblem

IX. 12. 9. Einbindung Öffentlichkeit

IX. 12.10. Haftung

X. Eigenverantwortlichkeit

X. 1. Eigenverantwortlichkeit der Parteien. Haftungsbegrenzung, Haftungsübernahme.

X. 1. 1. Grundbedingungen dafür

X. 1. 2. Eigenverantwortlich, höchste Verantwortungs- und Zurechnungsstufe

X. 1. 3.keine Vertretungsmöglichkeit

X .1. 4 Wille des Gesetzes

X. 5. Haftungsfreistellung des Mediators

X. 1. 6. Haftung der Parteien

X. 1. 7. Regress gegen Mediator

X. 1. 8. Keine Freistellung

X. 1. 9. Vergleichbarkeit der Haftung

X. 2. Der Mediationsrichter und seine Haftung

X. 2. 1. Tätigkeit des Mediationsrichters

X. 2. 2. Einzelfälle

X. 2. 2. 1. Verschiedene Bewertungen in den Ländern –Versuchsphase

X. 2. 3. Legitimation des Mediationsrichters und Tätigkeit eigener Art.

X. 2. 3. 1. Gegenmeinung

X. 2. 3. 2. Besondere Verhältnisse

X. 2. 3. 2. 1. Wettbewerbsprobleme,

X. 2. 3. 2. 2. gerichtsnahe Mediation

X. 2. 4. verfassungsmäßige Richterposition

X. 2. 4. 1. Parteibetrachtung

X. 2. 5. Folgen

X. 2. 5. 1. Gegenmeinung

X. 2. 5. 3. Bewertung

X. 2. 6. Haftungsgrundlage

X. 2. 6. 1. Die Freiwilligkeit als Wesensbestandteil.

X. 2. 6. 2. Eigenverantwortlichkeit

X. 2. 6. 3. Verhältnis der Funktion des Richters zum Mediator.

X. 2. 6. 4. Eigene Vertragspflichten

X. 2. 7. Sonderfall Entscheidung über Mediationsgeeignetheit

X. 2. 7. 1. Verlauf des gerichtsinternen Mediationsverfahrens

X. 2. 7. 2. ausschließliche Richtertätigkeit

X. 2. 7. 2. 1. Allgemeine Haftungsregeln

X. 2. 7. 2. 2. vorwerfbare Fehler

X. 2. 8. Mediationsvereinbarung mit Mediationsrichter

X. 2. 9. Überprüfung der Mediationsvereinbarung

X. 2. 10. Verfahrensbesonderheiten und rechtliche Vertragsgestaltung

XI. Allgemeinen Verfahrensregeln

XI. 1. 1. Vertraulichkeit.

XI. 1. 2. Beteiligung an Vertrauensverletzung

XI. 1. 3. Nichtöffentlichkeit des Verfahrens

XI. 1. 4. Interesse an Öffentlichkeit

XI. 1. 5. Festlegung des Verhandlungsstils.

XI. 1. 6. Pflicht zur Protokollführung.

XI. 1. 7. Pflicht zur Neutralität und Allparteilichkeit des Mediators.

XI. 1. 8. Pflicht zur Verschwiegenheit, Geheimhaltung.

XI. 1. 9. Verschwiegenheit nach Abschluss des Verfahrens

XI. 2.Unwirksamkeit der Abschlussvereinbarung

XI. 2. 1. Folgen

XI. 3. Besondere Richtlinien

XI. 3. 1. Richtlinie EG

XI. 3. 2. Allgemeines

XI. 3. 3. Richtlinien der EU

XI. 3. 4. Europäischer Verhaltenskodex

XI. 3. 5. RDG

XI. 4. Fehler in der Abschlussvereinbarung

XI. 4. 1. Nichtige Abschlussvereinbarung.

XI. 4. 1. 1. Vergleich und Eigenverantwortlichkeit

XI. 4. 2. Unwirksamer Vergleich

XI. 2. 1. Folgen

XI. 4. 3. Mediationsrichter

XI. 4. 4. Vollstreckbarkeit des Vergleiches.

XI. 4. 5. Geheimhaltungspflicht.

XI. 4. 6. Zeugnisverweigerungsrecht

XI. 5. Weiter denkbare Schadensfälle

XI. 5. 1. Vertragskündigung durch Mediator

XI. 5. 2. Vergleich Schiedsrichter

XI. 5. 3. Mediator

XI. 5. 4. Folgen

XI. 6.Kündigung durch die Parteien

XI. 6. 1. Grundsatz der Freiwilligkeit

XI. 6. 2. Freizeichnungen

XII Ergebnis

XII. 1.Vorvertragliche Haftung

XII. 2. fahrlässiger Verstoß

XII. 3. Verfahrensführung, grob fahrlässig

XII. 4. Verletzung von Pflichten

XIII Thesen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die haftungsrechtliche Stellung des Mediators im Rahmen zivilrechtlicher Auseinandersetzungen in Deutschland. Dabei wird insbesondere differenziert zwischen gerichtsfernen Mediatoren und dem gerichtsinternen Mediationsrichter. Ziel der Untersuchung ist es, ein Verständnis für das Haftungsrisiko zu entwickeln, das sich aus der fehlenden starren Verfahrensordnung der Mediation ergibt, wobei der Mediator einerseits maximale Freiheit zur Konfliktlösung benötigt, andererseits jedoch verfassungsrechtliche und prozessuale Standards einhalten muss.

  • Rechtliche Grundlagen und Haftungsstrukturen des Mediators in der Mediation.
  • Unterschiedliche Rollen von gerichtsfernen Mediatoren und gerichtsinternen Mediationsrichtern.
  • Die Rolle der Eigenverantwortlichkeit der Parteien als Haftungsbegrenzung.
  • Einfluss des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) auf die Mediation.
  • Verfahrensablauf, Sorgfaltspflichten und Garantenstellung des Mediators.

Auszug aus dem Buch

I. 3. Mediation in Deutschland

Das Gesetzgebungsverfahren für ein nationales Mediationsgesetz hat am 29.06.2012 die legislatorischen Hürden passiert. Streitgegenstand zwischen dem Deutsche Bundestag und dem Bundesrat war die Regelung des Rechts des gerichtsfernen und des gerichtsinternen Mediariats. Der erreichte Kompromiss lässt beide Mediationsformen nebeneinander existieren.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Definiert den Rahmen der Arbeit, insbesondere das Ziel, eine Haftungsbegrenzung für Mediatoren in zivilrechtlichen Kontexten unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Rollenmodelle zu explorieren.

II. Definition der Mediation: Legt das Begriffsverständnis der Mediation fest, erläutert ihre Strukturelemente (Vertraulichkeit, Freiwilligkeit, Eigenverantwortlichkeit) und setzt sie in den Kontext zu Gerichts- und Schlichtungsverfahren.

III. Die Haftung des Mediators: Untersucht die Kernfrage der Arbeit, nämlich die Haftung aus verschiedenen Vertragsverhältnissen, bei denen der Mediator als Konfliktbearbeiter fungiert.

IV. Der Mediationsrichter: Analysiert die spezielle Position des Mediationsrichters, seine Einordnung in das Gerichtssystem und seine haftungsrechtliche Abgrenzung zum ordentlichen Richter.

V. Haftungstatbestände: Beleuchtet die konkreten Bereiche, in denen eine Haftung des Mediators gegenüber Parteien oder Dritten entstehen kann, sowie die beweisrechtlichen Voraussetzungen.

VI. Der Verfahrensablauf: Detailliert die prozessualen Phasen einer Mediation, von der Vorverhandlung bis zur Abschlussvereinbarung und deren vertragsrechtliche Einordnung.

VII. Vorvertragliche Haftung des Mediators: Konzentriert sich auf das Haftungspotential, das bereits vor dem formellen Abschluss des Mediationsvertrags, etwa durch Falschdarstellungen oder Täuschung, entstehen kann.

VIII. Versöhnungsphase: Behandelt die erste Stufe des Harvard-Konzepts und die spezifischen Haftungsrisiken bei der Deeskalation emotional aufgeladener Konflikte.

IX. Sachlösung: Untersucht die Trennung von Interessen und Sachlösung sowie die spezielle Rolle des Mediators als "Agent of Reality" im gerichtsinternen Verfahren.

X. Eigenverantwortlichkeit: Erörtert die zentrale Funktion der Eigenverantwortlichkeit der Parteien zur Haftungsfreistellung des Mediators und deren Grenzen.

XI. Allgemeinen Verfahrensregeln: Fasst die obligatorischen Grundsätze wie Vertraulichkeit, Protokollführung und Verschwiegenheit zusammen, deren Verletzung Haftungsfolgen nach sich zieht.

XII. Ergebnis: Fasst die haftungsrechtlichen Erkenntnisse zur vorvertraglichen Haftung, fahrlässigen Verstößen und Pflichtverletzungen zusammen.

XIII. Thesen: Listet zentrale Thesen und Zusammenfassungen der Untersuchung auf.

Schlüsselwörter

Mediation, Mediationsgesetz, Haftung, Mediator, Mediationsrichter, Zivilprozess, Konfliktlösung, Eigenverantwortlichkeit, Rechtsdienstleistungsgesetz, RDG, Vertraulichkeit, Interessenstrukturierung, Haftungsfreistellung, Schiedsverfahren, Rechtsberatung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die zivilrechtliche Haftung von Mediatoren in Deutschland, wobei ein besonderer Fokus auf der Unterscheidung zwischen privaten Mediatoren und gerichtsinternen Mediationsrichtern liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die haftungsrechtliche Einordnung des Mediators, die Abgrenzung von Mediation zum Zivilprozess, die Bedeutung des Rechtsdienstleistungsgesetzes sowie die Rolle der Eigenverantwortlichkeit der Parteien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage ist, wie die Haftung des Mediators in einem rechtlich bisher weitgehend unbearbeiteten, aber stark von individuellen Konflikten geprägten Feld eingegrenzt werden kann, ohne die nötige Flexibilität des Verfahrens zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten juristischen Analyse von Gesetzestexten, Gesetzesmaterialien (Drucksachen) sowie einer umfassenden Auswertung einschlägiger rechtswissenschaftlicher Literatur und Rechtsprechung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die verschiedenen Arten der Mediation (gerichtsfern/gerichtsinterne), die Haftungstatbestände, den Ablauf des Mediationsverfahrens sowie die speziellen Herausforderungen durch das RDG bei der rechtlichen Beratung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Mediation, Haftung des Mediators, Eigenverantwortlichkeit der Parteien, Mediationsrichter, Konfliktlösung, Rechtsdienstleistungsgesetz.

Welche Rolle spielt das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) für den Mediator?

Das RDG schränkt Mediatoren, die keine Anwälte sind, in der Erteilung rechtlicher Ratschläge ein. Ein Verstoß kann zur Nichtigkeit der Mediationsvereinbarung führen, weshalb das RDG ein wesentliches Haftungsrisiko für Mediatoren darstellt.

Inwieweit entlastet die "Eigenverantwortlichkeit der Parteien" den Mediator?

Sie ist ein zentrales Haftungskorrektiv. Da die Parteien selbst für den Inhalt und das Ergebnis ihres Verfahrens verantwortlich sind, entlastet dies den Mediator, sofern er nicht durch grobe Verfahrensfehler oder Vorsatz die Parteien in die Irre führt.

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Details

Title
Haftung des Mediators im Mediationsverfahren unter Betrachtung des gerichtsinternen und des gerichtsfernen Mediators in Zivilsachen
Course
Mediation
Grade
gut
Author
Karl Reu (Author)
Publication Year
2012
Pages
222
Catalog Number
V204757
ISBN (eBook)
9783656329862
ISBN (Book)
9783656330783
Language
German
Tags
haftung mediators mediationsverfahren betrachtung zivilsachen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karl Reu (Author), 2012, Haftung des Mediators im Mediationsverfahren unter Betrachtung des gerichtsinternen und des gerichtsfernen Mediators in Zivilsachen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204757
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