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"Erlebnisgesellschaft" vs "Postindustrielle Gesellschaft"

Title: "Erlebnisgesellschaft" vs "Postindustrielle Gesellschaft"

Term Paper , 2011 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Matthias Hinderberger (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Die Soziologie ist die Wissenschaft, die sich mit den Strukturen des sozialen Handelns befasst und den sich daraus ergebenden Folgen. Ferner gehören soziale Prozesse, die unter anderem auch sozialen Wandel bewirken, in das Feld der Soziologie. Ein sozialer Wandel kann sich unterschiedlich äußern und wird durch bestimmte Faktoren bestimmt. Diese “Gesellschaftsdiagnosen” benötigen meistens einen ausführlicheren Blick, um diese richtig zu verstehen und in einen Kontext einzubetten.
In der vorliegenden Arbeit liegt der Schwerpunkt auf der Betrachtung zweier ausgewählter soziologischer Gesellschaftsmodelle. Hierbei handelt es sich um die “postindustrielle Gesellschaft” nach Daniel Bell und die “Erlebnisgesellschaft” nach Gerhard Schulze.
Zunächst werden beide Theorien mit ihren individuellen Thesen vorgestellt. Im Anschluss daran, werden im dritten Kapitel einige Kritikpunke herausgearbeitet und näher beleuchtet. Um den Übergang zur Sozialen Arbeit zu schaffen, wird diese anschließend definiert. An dieser Stelle sei bereits gesagt, dass es keine eindeutige und abschließende Definition von der professionellen Sozialen Arbeit gibt. Auf dieser Basis werden mögliche Folgen dieser Gesellschaftsmodelle für die Soziale Arbeit dargestellt. Anschließend widme ich mich der Sozialpolitik mit einer Definition und werde daraufhin auch die möglichen Folgen für die Sozialpolitik herausarbeiten. Im letzten Kapitel dieser Arbeit werde ich noch einmal einen Rückblick über das Gesagte geben, sowie diesen kritisch hinterfragen und versuchen einen Ausblick über den Wandel unserer Gesellschaft zu geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zwei Theorien: Zehn Thesen

1.1 Die “postindustrielle Gesellschaft”

1.2 Die “Erlebnisgesellschaft”

2. Kritik

3. Soziale Arbeit: Definition

4. Folgen für die Soziale Arbeit

5. Sozialpolitik: Definition

6. Folgen für die Sozialpolitik

7. Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht zwei soziologische Gesellschaftsmodelle – die „postindustrielle Gesellschaft“ nach Daniel Bell und die „Erlebnisgesellschaft“ nach Gerhard Schulze – und analysiert deren Auswirkungen auf das Feld der Sozialen Arbeit sowie der Sozialpolitik.

  • Darstellung der soziologischen Theorien von Bell und Schulze.
  • Kritische Reflexion der Konzepte und deren heutige Relevanz.
  • Definition professioneller Sozialer Arbeit und Sozialpolitik im Kontext des gesellschaftlichen Wandels.
  • Herausarbeitung spezifischer Handlungsfelder und Herausforderungen für soziale Professionen.
  • Ausblick auf die gesellschaftliche Entwicklung im 21. Jahrhundert.

Auszug aus dem Buch

1.2 Die “Erlebnisgesellschaft”

Gerhard Schulze ist seit 1978 Professor für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Universität Bamberg. Zudem veröffentlichte er 1992 sein Werk “Die Erlebnisgesellschaft”, in dem er die gleichnamige diagnostiziert und näher beleuchtet. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges veränderte sich die Sichtweise der Menschen auf Güter und Dienstleistungen. Seit der Nachkriegszeit liegt der Fokus nicht mehr auf dem Gebrauchswert eines Produkts, sondern auf seinem Erlebniswert.

“Produkte werden nicht mehr als Mittel zu einem bestimmen Zweck offeriert, sondern als Selbstzweck.”

Diese wachsende Erlebnisorientierung ist nach Schulze eine Konsequenz der sich verändernden Lebensbedingungen in Europa und anderen Ländern. Es herrschen keine Knappheitsbedingungen mehr, unter denen die Menschen ihr bisheriges Leben gestaltet haben. Ein Übergang von einer “Knappheitsgesellschaft” zu einer “Wohlstandsgesellschaft” bringt eine Zunahme an Möglichkeiten mit sich. Deshalb steht für den Mensch nicht mehr das Überleben im Vordergrund, sondern mehr das Erleben. Der Erlebniswert wird mehr zum Entscheidungsgrund, beispielsweise bei Kaufentscheidungen, wie der Gebrauchswert. Trotz dieser fortschreitenden Individualisierung kommt es nicht zu einer Entvergesellschaftung, da der Mensch ein existentielles Bedürfnis nach Ordnung und Strukturen hat, sondern zu einer Veränderung der Muster der sozialen Milieus. Frühere signifikante Zeichen (zum Beispiel Umgebung, Religion, Stellung im Produktionsprozess) werden abgelöst von anderen Orientierungsfaktoren, wie beispielsweise dem Alter, der Bildung und dem Stil.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zwei Theorien: Zehn Thesen: Einführung in die Thematik des sozialen Wandels und Vorstellung der Gesellschaftsmodelle von Daniel Bell und Gerhard Schulze.

1.1 Die “postindustrielle Gesellschaft”: Beschreibung des Übergangs zur Dienstleistungsgesellschaft, in der Wissen und theoretische Bildung als zentrale Ressourcen sowie Machtfaktoren fungieren.

1.2 Die “Erlebnisgesellschaft”: Analyse des Wandels von einer Knappheits- hin zur Wohlstandsgesellschaft, in der der Erlebniswert von Produkten und individueller Lebensstil an Bedeutung gewinnen.

2. Kritik: Kritische Auseinandersetzung mit den Grundannahmen beider Modelle unter Berücksichtigung aktueller sozioökonomischer Realitäten.

3. Soziale Arbeit: Definition: Erörterung des professionellen Selbstverständnisses der Sozialen Arbeit als dynamische, wissenschaftsbasierte Disziplin.

4. Folgen für die Soziale Arbeit: Diskussion der Auswirkungen der skizzierten Gesellschaftsmodelle auf die Aufgaben und Herausforderungen der Sozialen Arbeit.

5. Sozialpolitik: Definition: Klärung des Begriffs Sozialpolitik als staatliches Instrument zur Existenzsicherung und deren gesetzliche Verankerung.

6. Folgen für die Sozialpolitik: Beleuchtung notwendiger sozialpolitischer Anpassungen, insbesondere im Bereich der Bildung und Gesundheit, angesichts der gewandelten Gesellschaftsstruktur.

7. Schluss: Zusammenfassende Reflexion der gesellschaftlichen Diagnosen und ein Ausblick auf die Zukunft unter Berücksichtigung technologischer und struktureller Veränderungen.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Sozialpolitik, Postindustrielle Gesellschaft, Erlebnisgesellschaft, Sozialer Wandel, Dienstleistungssektor, Lebensstil, Milieus, Bildung, Wohlstandsgesellschaft, Gesellschaftsdiagnose, Leistungswert, Erwerbsarbeit, Integration, Gesellschaftstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie soziologische Gesellschaftsmodelle den gesellschaftlichen Wandel erklären und welche Konsequenzen sich daraus für die praktische Soziale Arbeit und die Sozialpolitik ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der postindustriellen Gesellschaft, der Erlebnisgesellschaft, den professionellen Anforderungen an die Soziale Arbeit sowie den sozialpolitischen Aufgaben in Deutschland.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach den Auswirkungen der theoretisch beschriebenen Gesellschaftsveränderungen (Dienstleistungsfokus und Erlebnisorientierung) auf die zukünftige Gestaltung und Notwendigkeit von Sozialer Arbeit und Sozialpolitik.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der existierende soziologische Gesellschaftsmodelle vorgestellt, kritisch reflektiert und in den Kontext sozialarbeiterischen und sozialpolitischen Handelns gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Theorien von Bell und Schulze, deren kritische Prüfung sowie die Ableitung von konkreten Folgen für das Handlungsfeld der Sozialen Arbeit und die staatliche Sozialpolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Soziale Arbeit, Sozialpolitik, postindustrielle Gesellschaft, Erlebnisgesellschaft, Bildung, Lebensstil und gesellschaftlicher Wandel.

Wie unterscheidet sich die Erlebnisgesellschaft von der Knappheitsgesellschaft nach Schulze?

Nach Schulze liegt der Fokus in der Erlebnisgesellschaft nicht mehr auf dem bloßen Überleben, sondern auf der Generierung von Erlebnissen, bedingt durch den Wegfall von Knappheitsbedingungen und die Zunahme an individuellen Lebensmöglichkeiten.

Warum spielt das Thema Bildung in beiden Modellen eine so zentrale Rolle?

Bildung ist im postindustriellen Modell der Schlüssel für sozialen Aufstieg und berufliche Sicherheit, während sie in der Erlebnisgesellschaft als einer der Orientierungsfaktoren dient, der den individuellen Lebensstil und die Zugehörigkeit zu sozialen Milieus maßgeblich mitbestimmt.

Excerpt out of 13 pages  - scroll top

Details

Title
"Erlebnisgesellschaft" vs "Postindustrielle Gesellschaft"
College
Catholic University of Applied Sciences Freiburg
Grade
1,0
Author
Matthias Hinderberger (Author)
Publication Year
2011
Pages
13
Catalog Number
V204110
ISBN (eBook)
9783656310204
ISBN (Book)
9783656313069
Language
German
Tags
erlebnisgesellschaft postindustrielle gesellschaft soziologie soziale arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Hinderberger (Author), 2011, "Erlebnisgesellschaft" vs "Postindustrielle Gesellschaft", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204110
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