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Im Spannungsfeld von Wissenschaftlichkeit und Fiktionalität

Untersuchung über die textartspezifischen Darstellungsentscheidungen in "Summa Technologiae" und "Also sprach GOLEM"

Title: Im Spannungsfeld von Wissenschaftlichkeit und  Fiktionalität

Essay , 2012 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Daniel Lucas (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit versucht in vier Themenblöcken (Von der Vernunft, Von der Evolution, Von Empirie und Theorie, Von Moral und Unendlichkeit) die Überschneidungen und Äquivalenzen, sowie die Differenzen und Divergenzen in den beiden Lem Werken Summa Technologiae (1964) und Also sprach GOLEM (1978) herauszuarbeiten. Dies findet auch unter Berücksichtigung der Textartenspezifika statt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Im Spannungsfeld von Fiktionalität und Wissenschaftlichkeit

1.2. Summa Technologiae

1.3. Also sprach GOLEM

2. Ähnlichkeiten und Unterscheidungen in der Darstellung der Theorie

2.1. Von der Vernunft

2.2. Von der Evolution

2.3. Von Empirie und Theorie

2.4. Von Moral und Unendlichkeit

3. Schluss

3.1. Zusammenfassung der Ergebnisse

3.2. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die textartspezifischen Darstellungsentscheidungen von Stanislaw Lem in seiner wissenschaftlichen Abhandlung "Summa Technologiae" und seinem fiktionalen Werk "Also sprach GOLEM", um aufzuzeigen, wie identische Themen in unterschiedlichen Genres variiert werden.

  • Vergleich zwischen wissenschaftlicher Abhandlung und fiktionaler Erzählung
  • Die Rolle der Evolution (Bioevolution vs. Technoevolution)
  • Kritik an Vernunft, Anthropozentrismus und Kultur
  • Der Einfluss der Darstellungsform auf die Radikalität der Argumentation

Auszug aus dem Buch

1.1. Im Spannungsfeld von Fiktionalität und Wissenschaftlichkeit

Jede Textsorte hat ihre Eigenheiten, ihre Vorzüge und ihre Nachteile. Wenn ein Autor sodann bemüht ist Ähnliches, oder zu Teilen sogar Gleiches, in zwei verschiedenen Textsorten darzustellen, so ergibt sich die Frage nach den Beweggründen, welche dieser gehabt haben könnte. Schnell kommt man dabei auf den Gedanken, dass sich in unterschiedlichen Textsorten Dinge anders artikulieren, anders darstellen und vermitteln lassen können. Eine daraus resultierende Frage ist sodann, wie genau diese divergierenden Darstellungsformen funktionieren, wie sie angewendet werden und welche Folgen sich daraus für den Sachverhalt ergeben. Diese Fragen sind auch die Grundlage dieser wissenschaftlichen Erarbeitung.

Stanislaw Lem, geboren am 12.09.1921 in Lwow, oder zu Deutsch Lemberg, in Polen, hat sich in seinen Schriften Summa Technologiae und Also sprach Golem im Abstand von vierzehn Jahren mit stellenweise ähnlichen Themen beschäftigt, dabei aber zwei verschiedene Darstellungsweisen benutzt. Während die Summa Technologiae als wissenschaftliche Abhandlung verstanden werden kann, muss man Also sprach GOLEM klar als fiktionales Werk, am ehesten als Erzählung, charakterisieren. Entsprechend treten die im ersten Absatz genannten Fragen auf.

Lem selbst äußerste sich im Gespräch mit Stanislaw Beres einige Gründe für eine literarische Bearbeitung eines Themas, so zum Beispiel wenn er, in Bezug auf Also sprach GOLEM sagt, dass „ein Gelehrter entweder eine These in vollem Ernst vor [bringt], oder er schweigt“, da man eine neue wissenschaftliche Theorie nicht mit einem Augenzwinkern hervorbringen könne. Er hingegen sei davon befreit, da seine Darlegungen, wenn sie zutreffen sollten, als prognostisch wahr gelten würden, wenn nicht jedoch als phantastischer Scherz bestehen blieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Fragestellung zur Wirkung unterschiedlicher Textsorten auf die Wissensvermittlung und Vorstellung der beiden primären Untersuchungswerke.

2. Ähnlichkeiten und Unterscheidungen in der Darstellung der Theorie: Analyse der inhaltlichen Schwerpunkte wie Vernunft, Evolution, Empirie und Moral, bei denen die theoretische Abhandlung und das fiktionale Werk kontrastiert werden.

3. Schluss: Synthese der Ergebnisse und Beantwortung der Kernfrage zur Bedeutung der fiktionalen Figur des Supercomputers GOLEM für Lems narrative und rhetorische Strategie.

Schlüsselwörter

Stanislaw Lem, Summa Technologiae, Also sprach GOLEM, Technoevolution, Bioevolution, Fiktionalität, Wissenschaftlichkeit, Vernunft, Künstliche Intelligenz, Anthropozentrismus, Werteevolution, Literaturanalyse, Medientheorie, Evolutionstheorie, Technikphilosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie der Autor Stanislaw Lem dieselben wissenschaftlichen und philosophischen Themen in zwei völlig unterschiedlichen Formaten – einem Sachbuch und einer Erzählung – behandelt und welche Auswirkungen diese Wahl auf die inhaltliche Darstellung hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Evolution (technisch und biologisch), das Wesen der menschlichen Vernunft, die Rolle der Ethik und die Kritik an menschlichen Institutionen und kulturellen Werten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die "textartspezifischen Darstellungsentscheidungen" zu ergründen, also zu verstehen, warum Lem in seinem fiktionalen Werk radikaler argumentiert als in seinem wissenschaftlichen Werk.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Literaturanalyse, die zentrale Textstellen beider Werke gegenüberstellt, um stilistische und inhaltliche Unterschiede in der Argumentationsweise herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke: Die Kritik an der Vernunft, die Personifikation der Evolution, die Trennung von Empirie und Theorie sowie die ethischen Implikationen und die Kritik an der Kultur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Technikphilosophie, Evolutionstheorie, Fiktionalität, Anthropozentrismus und die spezifische Gegenüberstellung von "Summa Technologiae" und "Also sprach GOLEM" beschreiben.

Warum nutzt Lem einen Supercomputer als fiktionale Figur?

Der Einsatz der Figur GOLEM erlaubt es Lem, eine narrative Gesamtheit zu erschaffen, ein anderes Publikum anzusprechen und wissenschaftliche Thesen radikaler zu formulieren, als er es als Autor einer sachlichen Abhandlung tun könnte.

Inwiefern unterscheidet sich die Argumentation der beiden Werke?

Während Lem in der "Summa Technologiae" vorsichtig und wissenschaftlich argumentiert, ist die Sprache in "Also sprach GOLEM" grober, metaphorisch aufgeladen und konfrontativer, da der Computer aus einer überlegenen Perspektive spricht.

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Details

Title
Im Spannungsfeld von Wissenschaftlichkeit und Fiktionalität
Subtitle
Untersuchung über die textartspezifischen Darstellungsentscheidungen in "Summa Technologiae" und "Also sprach GOLEM"
College
University of Duisburg-Essen  (Institut für Philosophie )
Grade
2,0
Author
Daniel Lucas (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V203675
ISBN (eBook)
9783656298649
ISBN (Book)
9783656299714
Language
German
Tags
spannungsfeld wissenschaftlichkeit fiktionalität untersuchung darstellungsentscheidungen summa technologiae also golem
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Lucas (Author), 2012, Im Spannungsfeld von Wissenschaftlichkeit und Fiktionalität, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203675
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