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Contingent Valuation in der Automobilbranche

Eine empirische Analyse der Zahlungsbereitschaft für e-mobility Funktionalitäten

Title: Contingent Valuation in der Automobilbranche

Bachelor Thesis , 2012 , 63 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Katja Schönherr (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing

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Summary Excerpt Details

Die IT-Branche ist wohl eine der schnelllebigsten Branchen überhaupt. Erstaunlicher Weise auch einer der krisenstabilsten. So wie Apple wie ein Phönix aus der Asche aufgestiegen ist, so hat auch Henry Ford im Automobilbau einen Meilenstein gesetzt. Als Fordismus bezeichnete man später seine Entwicklung, die schließlich die gesamte Automobilproduktion revolutionierte. So scheint die Entwicklung der Marke Ford auch in der Gegenwart wieder einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunft zu wagen, der möglicherweise den Wettbewerb auf dem Automobil Markt entscheiden wird. Welcher Funken es bei Ford war oder sein wird, soll genauso Teil dieser Arbeit sein, wie das Apple-Phänomen. Denn beide Branchen verschmelzen mehr und mehr miteinander. IT wird in der Zukunft Teil des Automobils sein! Aber wird das Automobil auch Teil der IT?
Das Kundenverhalten auf dem Automobilmarkt verändert sich. Und diese Entwicklung scheint unumkehrbar. Was gegenwertig noch nicht vorhersehbar oder unbeständig scheint, kann bereits in ein paar Jahren den entscheidenden Wimpernschlag für das auf- oder nieder gehen einer Automarke geben. Ob diese Entwicklung zu Segmentverschiebungen führen kann, vielleicht sogar zum Abwandern ganzer Kundenströme wird ein weiterer Teil dieser Arbeit sein.
Die Automobilbranche befindet sich im Wandel, vielmehr im Umbruch, oder drastisch ausgedrückt: im Kampf um die zukunftsfähigsten Marke. Eine Rivalität wie in kaum einer anderen Branche. Daher drängen sich grundlegende Fragen und Thesen auf, die dieser Arbeit als Leitfaden dienen sollen...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen

1.1 Zielsetzung und Aufbau dieser Arbeit

1.2 Definition wichtiger Begriffe

1.3 Analyse der Automobilbranche

1.3.1 Rivalität unter den bestehenden Unternehmen

1.3.2 Verhandlungsmacht der Abnehmer

1.3.3 Bedrohung durch Substitute und neue Konkurrenten

1.3.4 Verhandlungsstäke der Lieferanten

1.4 Notwendigkeit kundenorientierter Maßnahmen

2. Methoden zur Messung von Zahlungsbereitschaften

2.1 Die Conjoint-Analyse

2.2 Contingent Valuation

2.3 Vergleich und Auswahl des geeigneten Verfahrens

3. Empirische Anwendung der Coningent Valuation

3.1 Untersuchungsgegenstand

3.2 Befragungstechnik

3.3 Festlegung der Grundgesamtheit

3.4 Stichprobenauswahl

3.5 Fragebogendesign

3.6 Pretest des Fragebogen

4. Ergebnisse der Befragung

4.1 Ausschöpfungsquote

4.2 Repräsentativität der Stichprobe

4.3 Auswertung der Stichprobe

5. Handlungsempfehlung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die zukünftige Zahlungsbereitschaft für e-mobility Funktionalitäten in der Automobilbranche zu untersuchen und das grundlegende Bedürfnis der Kunden nach solchen Funktionen zu quantifizieren, um daraus Handlungsempfehlungen für Hersteller abzuleiten.

  • Analyse der aktuellen Marktsituation und Wettbewerbsdynamik der Automobilbranche.
  • Vergleich und Bewertung geeigneter Methoden zur Messung der Zahlungsbereitschaft (Conjoint-Analyse vs. Contingent Valuation).
  • Durchführung einer empirischen Online-Befragung zur Ermittlung von Kundenpräferenzen bei e-mobility Funktionen.
  • Untersuchung der Abhängigkeiten zwischen dem Interesse an neuen Technologien, dem Nutzerverhalten und sozioökonomischen Faktoren.
  • Ableitung strategischer Empfehlungen für Automobilhersteller im Kontext von Digitalisierung und Elektromobilität.

Auszug aus dem Buch

1.3.1 Rivalität unter den Bestehenden Unternehmen

Da Automobilhersteller nicht mehr nur untereinander verschmelzen, sondern auch mit anderen Branchen, wie großen IT-Unternehmen oder Telekommunikations-Anbietern, kommt der Rivalität unter den bestehenden Unternehmen eine besondere Bedeutung zu.

„Wenn General Motors mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computerindustrie, dann hätten wir heute alle 25-Doller-Autos, die 1.000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.“ Microsoft-Gründer Bill Gates

„Hätte GM eine Technologie wie Microsoft entwickelt, würde ein Auto ohne erkennbaren Grund einfach ausgehen, der Airbag würde fragen „Sind Sie sicher?“, bevor er auslöst und man müsste den Startknopf drücken, um den Motor auszuschalten.“ Presseerklärung als Antwort von GM

Die Zitate zeigen, wie weit die Branchen einst auseinander lagen, und dennoch bereits in Konkurrenz standen. Inzwischen ist aber eine Synergie der Megabranchen entstanden, die verbunden ist mit einem Rivalitätskampf um das beste Bündnis zweier Giganten. Ford kooperiert mit Google, versucht aber zugleich für anderes offen zu sein. Mercedes orientiert sich, neben Facebook und Google, größtenteils auf Apple. Audi hält sich noch bedeckt, zeigt aber ebenfalls Tendenzen zum Apple-Giganten. BMW versucht ebenfalls ein Bündnis mit Google und Appel. Google zeigt sich im Entwicklungskampf wesentlich kooperativer als Apple.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlagen: Analyse des Marktumfeldes der Automobilbranche unter Verwendung des Porter-Modells sowie Definition zentraler Begriffe wie Zahlungsbereitschaft, Reliabilität und Validität.

2. Methoden zur Messung von Zahlungsbereitschaften: Diskussion der theoretischen Eignung von Conjoint-Analyse und Contingent Valuation zur Erhebung von Präferenzdaten und Begründung der Methodenwahl.

3. Empirische Anwendung der Coningent Valuation: Darstellung der methodischen Vorgehensweise bei der Online-Befragung, inklusive der Stichprobendefinition, der Erstellung des Fragebogens und der Durchführung eines Pretests.

4. Ergebnisse der Befragung: Auswertung der erhobenen Daten hinsichtlich der soziodemografischen Struktur der Teilnehmer sowie Analyse der spezifischen Präferenzen für unterschiedliche e-mobility-Technologiepakete.

5. Handlungsempfehlung und Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse mit Fokus auf Strategien für Automobilhersteller, insbesondere in Bezug auf die Verbindung von Hardware und digitalen Dienstleistungen.

Schlüsselwörter

Zahlungsbereitschaft, Automobilbranche, Contingent Valuation, Conjoint-Analyse, e-mobility, Marktanalysen, Kundenorientierung, digitale Transformation, Fahrerassistenzsysteme, Online-Befragung, Kaufverhalten, Elektrofahrzeuge, Technologie-Integration, Markenpräferenz, Kundenbindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Interesse und die Zahlungsbereitschaft von Kunden für moderne digitale Funktionen und Elektromobilitäts-Anwendungen in Automobilen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Branchenstrukturanalyse der Automobilindustrie, Methoden zur Erhebung von Preisbereitschaften und die empirische Analyse von Konsumentenpräferenzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die Zahlungsbereitschaft für e-mobility Funktionalitäten zu quantifizieren, um Automobilherstellern fundierte Strategien für künftige Produktentwicklungen zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Marktforschung mittels einer Online-Befragung durchgeführt, wobei die "Contingent Valuation" zur direkten Messung der Zahlungsbereitschaft angewandt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse des Branchenwettbewerbs, dem Vergleich von Bewertungsmethoden, dem Aufbau des empirischen Forschungsdesigns und der umfassenden statistischen Auswertung der Umfrageergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zahlungsbereitschaft, Automobilbranche, Contingent Valuation, Elektromobilität, Kundennutzen, Marktanalyse und digitale Technologien.

Warum ist das Zusammenspiel zwischen Automobil und IT für die Arbeit so wichtig?

Die Arbeit beleuchtet, wie die zunehmende Konvergenz dieser Industrien das Kundenverhalten verändert und warum die Schnittstellenkompatibilität für Kunden zum neuen Differenzierungsmerkmal wird.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Automobilmarken?

Die Autorin stellt fest, dass bei leistungsfähigen Elektroautos die Marke möglicherweise an Bedeutung verliert, wenn der alternative Antrieb oder technologische Zusatzfunktionen zum primären Statussymbol werden.

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Details

Title
Contingent Valuation in der Automobilbranche
Subtitle
Eine empirische Analyse der Zahlungsbereitschaft für e-mobility Funktionalitäten
College
University of Applied Sciences Merseburg
Grade
2,3
Author
Katja Schönherr (Author)
Publication Year
2012
Pages
63
Catalog Number
V202774
ISBN (eBook)
9783656295907
ISBN (Book)
9783656298052
Language
German
Tags
contingent valuation automobilbranche eine analyse zahlungsbereitschaft funktionalitäten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katja Schönherr (Author), 2012, Contingent Valuation in der Automobilbranche , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/202774
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