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Analyse der Beziehung von Zigarettenkonsum und Stress

Title: Analyse der Beziehung von Zigarettenkonsum und Stress

Term Paper , 2012 , 9 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Elena Gratzke (Author)

Sociology - Miscellaneous

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Soziale Einflüsse, genetische Faktoren, Persönlichkeitsmerkmale oder Lebensstile – was Menschen zu Rauchern macht, scheint von einer Vielzahl von Faktoren abhängig zu sein. Der Konsum von Zigaretten lässt sich mit den verschiedensten Aspekten in Verbindung bringen; leicht zu beobachten ist vor allem einer: Ob „Beruhigungszigarette“ in der „Raucherpause“ oder das gelegentliche Rauchen als Genussmittel – die Zigarette im Kontext der Entspannung lässt sich nicht nur im Alltag erfahren, sondern verweist auch auf den empirisch vielfach untersuchten Zusammenhang zwischen Rauchen und Stress. Zahlreiche Studien setzen sich mit dem Phänomen auseinander. Die Ergebnisse bezüglich Richtung, Kausalität und Erklärung des Zusammenhangs bleiben jedoch uneinheitlich. Führt Stress zu Zigarettenkonsum? Wirkt das Rauchen wirklich stressreduzierend? Ist Stress die Ursache des Rauchens oder das Rauchen die Ursache von Stress? Zur Beantwortung dieser Fragen dienen im Rahmen dieser Arbeit verschiedene Studien, die sich – teilweise mit Hilfe von Befragungen, teilweise unter Anwendung experimenteller Methoden – mit der Erklärung der Stress-Rauch-Beziehung befassen. Da sich in der Forschungsliteratur eine große Bandbreite unterschiedlicher Ansätze wiederfindet und im Rahmen dieser Arbeit nicht auf alle Aspekte eingegangen werden kann, stehen die biologischen Erklärungsansätze im Fokus. Im Folgenden soll ein Überblick über die Zusammenhänge zwischen Stress und Rauchen gegeben werden, um im nächsten Schritt Erklärungsmodelle für diese Korrelationen vorzustellen. Abschließend erfolgt eine kritische Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und Stress

Zigarettenkonsum als direkte Ursache von Stress

Mögliche Erklärungen für den Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und Stress

Kritische Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die komplexe Wechselbeziehung zwischen dem Konsum von Zigaretten und dem Stresslevel von Individuen, mit einem besonderen Fokus auf biologische Erklärungsmodelle.

  • Biologische Mechanismen der Stress-Rauch-Beziehung
  • Analyse des "Nesbitt’s paradox"
  • Untersuchung der Hypothese der Stressreduzierung durch Nikotin
  • Einfluss von Entzugserscheinungen auf das Stressempfinden
  • Diskussion biologischer Suchttheorien

Auszug aus dem Buch

Zigarettenkonsum als direkte Ursache von Stress

Ob Rauchen wirklich zur Stressreduzierung beiträgt, prüfte Schachter anschließend anhand eines weiteren Experimentes. Versuchspersonen wurden so lange sich steigernden Stromschlägen ausgesetzt, bis auf ihren Wunsch hin abgebrochen wurde. Das Experiment verglich hierbei vier Gruppen: Raucher die stark nikotinhaltige, schwach nikotinhaltige oder gar keine Zigaretten rauchen durften sowie Nichtraucher. Das Ergebnis zeigt, dass mit steigendem Nikotingehalt mehr Stromstöße in Kauf genommen werden.

Dass Nichtraucher im Experiment jedoch eine ebenso hohe Schocktoleranz aufweisen wie Raucher mit stark nikotinhaltigen Zigaretten, spricht gegen eine allgemein belastungs- und stressreduzierende Wirkung des Rauchens (vgl. Niederberger 1987: 28f.). Festhalten lässt sich in diesem Zusammenhang nur, dass eine Verringerung der Nikotinzufuhr die Belastungsfähigkeit des gewohnheitsmäßigen Rauchers reduziert: Rauchen führt also nicht zwangsweise zu weniger Stress. Der Nikotinkonsum scheint bei süchtigen Rauchern jedoch notwendig zu sein, um die Belastungsfähigkeit bzw. Stresstoleranz auf die von Nichtrauchern zu steigern.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Forschungsfrage nach der Kausalität zwischen Zigarettenkonsum und Stress aufgeworfen, wobei der Fokus primär auf biologischen Erklärungsansätzen liegt.

Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und Stress: Dieses Kapitel beleuchtet empirische Studien, die eine Korrelation zwischen Rauchen und Stress untersuchen, wobei insbesondere die Rolle der Nikotinabhängigkeit analysiert wird.

Zigarettenkonsum als direkte Ursache von Stress: Hier wird untersucht, ob Rauchen Stress tatsächlich reduziert oder ob es sich lediglich um die Normalisierung durch Suchtbefriedigung handelt, wobei Studien von Parrott und Schachter herangezogen werden.

Mögliche Erklärungen für den Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und Stress: Es werden biologische Theorien wie das "Nesbitt’s paradox" diskutiert, um zu erklären, warum Raucher den Konsum als beruhigend empfinden, obwohl Nikotin physiologisch aktivierend wirkt.

Kritische Schlussbetrachtung: Das Kapitel reflektiert die Grenzen der biologischen Erklärungsmodelle und betont die Bedeutung von Suchtmechanismen für das Verständnis des Rauchens unter Stress.

Schlüsselwörter

Zigarettenkonsum, Stress, Nikotin, Nikotinabhängigkeit, Stressreduzierung, Biologische Erklärungsansätze, Nesbitt’s paradox, Suchttheorie, Stresstoleranz, Entzug, Raucher, Rauchentwöhnung, Physiologie, Psychologie, Homöostase.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitige Beziehung zwischen dem Zigarettenkonsum und dem Stresserleben von Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der physiologischen Wirkung von Nikotin, dem psychologischen Empfinden von Stress bei Rauchern und der Frage, ob Rauchen stressmindernd oder stresserzeugend wirkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Kausalität der Stress-Rauch-Beziehung zu ergründen und biologische Modelle zur Erklärung dieses Zusammenhangs kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener empirischer Studien und Experimente, darunter die Arbeiten von Schachter und Parrott.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden experimentelle Befunde zur Stresswahrnehmung bei Rauchern, der Zusammenhang zwischen Nikotinentzug und Irritabilität sowie biologische Erklärungsmodelle für das Suchtverhalten diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Zigarettenkonsum, Stress, Nikotinabhängigkeit, biologische Erklärungsmodelle und Suchtmechanismen.

Was besagt das "Nesbitt’s paradox"?

Es beschreibt den Widerspruch zwischen den physiologisch aktivierenden Wirkungen des Rauchens und der subjektiven Empfindung der Raucher, dass Rauchen beruhigend wirke.

Welche Rolle spielt die "Cologne Smoking Study"?

Sie dient als Beispiel für eine Studie, die bei der Untersuchung beruflicher Stressfaktoren zu unerwarteten Ergebnissen bezüglich der Nikotinabhängigkeit führte.

Warum führt Nikotinentzug laut der Arbeit zu mehr Stress?

Der Autor argumentiert, dass Raucher ein erhöhtes Stresslevel entwickeln, da der Nikotinspiegel im Blut absinkt, wodurch Stresssymptome entstehen, die erst durch das erneute Rauchen "normalisiert" werden.

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Details

Title
Analyse der Beziehung von Zigarettenkonsum und Stress
College
LMU Munich  (Insitut für Soziologie)
Course
Theorie und Empirie des Zigarettenkonsums
Grade
1,3
Author
Bachelor of Arts Elena Gratzke (Author)
Publication Year
2012
Pages
9
Catalog Number
V202122
ISBN (eBook)
9783656284536
ISBN (Book)
9783656285045
Language
German
Tags
Zigarettenkonsum Zigaretten Stress Rauchen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Elena Gratzke (Author), 2012, Analyse der Beziehung von Zigarettenkonsum und Stress, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/202122
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