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Das Burnout–Syndrom. Mitarbeitergesundheit als Führungsaufgabe

Titel: Das Burnout–Syndrom. Mitarbeitergesundheit als Führungsaufgabe

Hausarbeit , 2012 , 17 Seiten

Autor:in: Dominik Dautzenberg (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Arbeit als freigestellter Praxisanleiter in einem psychiatrischen Fachkrankenhaus ist es meine Aufgabe neue Auszubildende in unserem Haus in der Probezeit zu begleiten. Zudem trage ich eine Teilverantwortung für die praktische Ausbildung der Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege. Dazu gehört unter anderem die Vorbereitung und Abnahme der Probezeitprüfung als auch die Vorbereitung und Abnahme der praktischen Staatsexamen. Ich bin also in meiner täglichen Arbeit für Mitarbeiter zuständig, die durch ihre individuelle Arbeitssituation (Probezeit, Ausbildung) einem erhöhten Druck ausgesetzt sind. Ein Teil meiner Aufgabe ist es, auf Mitarbeiter/-innen Einfluss zu nehmen. Dazu gehört es, Leistungen anzuspornen, Ideen der Mitarbeiter zu berücksichtigen und die Mitarbeiter anzuregen, ihr Potenzial auszuschöpfen. Auf der anderen Seite gehört es zu der Aufgabe einer leitenden Pflegekraft, Erschöpfungsmerkmale bei Mitarbeitern zu vermeiden, diese aber auch zu erkennen und richtig mit diesen umzugehen. Denn in den letzten Jahren rückt das Thema „Burnout“ zunehmend in den Mittelpunkt der Gesundheits- und Krankenpflege. Die Zeitschrift „Focus“ berichtet in dem Artikel „Pflegekräfte kurz vor dem Burnout“ darüber, dass jede fünfte Pflegekraft laut einer Studie der Betheler Psychiatrie mehrmals im Monat daran denkt, aus dem Beruf auszusteigen. Betroffen seien Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege ebenso wie langjährige Mitarbeiter. (vgl. Focus, 2008)
Diese Zahlen stellen die Arbeitgeber in Krankenhäusern vor immer neue Herausforderungen. In dieser Arbeit möchte ich mich mit dem Thema „Burnout“ beschäftigen. Im ersten Teil der Arbeit werde ich das Krankheitsbild vorstellen, bevor ich im zweiten Teil die Mitarbeiter- gesundheit als Führungsaufgabe am Beispiel Burnout in der Pflege erarbeiten werde. Hier werde ich die Zusammenhänge von strukturellen Belastungen, Burnout, und Stress darstellen und Hilfestellungen zum frühzeitigen Erkennen der Erkrankung aufführen, sowie das Thema der Prävention in den Mittelpunkt stellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Burnout – Syndrom

2.1 Definition

2.2 Die Geschichte des Burnout – Syndroms

2.3 Symptome des Burnout – Syndroms

2.4 Phasen des Burnout – Syndroms nach Freudenberger

2.5 Ursachen des Burnout – Syndroms

2.6 Das 9 Stufen Programm zur Selbsthilfe von Thomas Bergner

3. Mitarbeitergesundheit als Führungsaufgabe

3.1 Burnout in den Pflegeberufen / Arbeitsstrukturelle Ursachen

3.2 Prävention – Die Aufgaben des Arbeitgebers

3.3 Aufgaben von führenden Pflegekräften

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Arbeit ist die Untersuchung des Burnout-Syndroms im Kontext der Pflegeberufe sowie die Analyse von Mitarbeitergesundheit als zentrale Führungsaufgabe. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch präventive Maßnahmen strukturelle Belastungen reduziert und die Gesundheit sowie Leistungsfähigkeit des Pflegepersonals nachhaltig gesichert werden können.

  • Grundlagen des Burnout-Syndroms und historische Einordnung
  • Strukturelle Belastungsfaktoren in der Pflege
  • Präventionsstrategien auf verschiedenen Organisationsebenen
  • Rolle und Verantwortung der Führungskräfte bei der Burnout-Prophylaxe
  • Das 9-Stufen-Programm zur Selbsthilfe nach Thomas Bergner

Auszug aus dem Buch

3.1 Burnout in den Pflegeberufen / Arbeitsstrukturelle Ursachen

Das Phänomen „Burnout in Pflegeberufen“ tritt unter anderem verstärkt auf, da es in den letzten Jahren deutliche Verschiebungen innerhalb der Tätigkeiten in diesem Bereich gegeben hat. Angelehnt an die von der Sozialpsychologin Christina Maslach beschriebenen Ursachen für ein Burnout, werde ich einige der Arbeitsmerkmale und Bedingungen, die die Arbeit von Pflegepersonal negativ beeinflussen, beispielhaft beschreiben.

Die Arbeitszeit: Ein spezielles Merkmal des Berufes ist die Arbeitszeit. Zu diesem Thema hat das EBF Work in Östereich von 2007 – 2009 eine Studie mit dem Ziel fundierte Aussagen über den Anteil burnoutgefährderter Mitarbeiter in Großbetrieben mit Schichttätigkeit durchgeführt. Nach der Auswertung von 2.420 Fragebögen war eines der veröffentlichten Ergebnisse: „Die Ergebnisse des EBF-Work© zeigen eindeutig den Einfluss von Schichtarbeit auf das Burnout-Risiko der Befragten. Nur 33% der Schichtarbeitenden haben kein Burnout-Risiko. Damit liegen sie um 21% unter den Tagesarbeitenden (54%). Betrachtet man hingegen die Anzahl derer, die bereits Burnout-Symptome aufweisen, so liegen die Schichtarbeitenden mit 67% deutlich über den Tagesarbeitenden mit 23%.“ (Burnout – Leitfaden zur betrieblichen Gesundheitsförderung, 2010 Bundesministerium für Gesundheit) Gerade der Nachtdienst fördert die Belastung. Und auch die ständige Notfallbereitschaft und alleinige Verantwortung für eine Patientengruppe kann zur Daueranspannung führen. Vorgesehene Pausen können nur gelegentlich genommen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Motivation des Autors dar, der als Praxisanleiter die Belastungssituationen in der Pflege kennt und die Relevanz von Burnout-Prävention für die Mitarbeitergesundheit hervorhebt.

2. Das Burnout – Syndrom: Dieses Kapitel definiert das Burnout-Syndrom, beleuchtet seine historische Entwicklung und stellt verschiedene Symptome sowie Stadienmodelle wie den Burnout-Zyklus und das 9-Stufen-Programm von Bergner vor.

3. Mitarbeitergesundheit als Führungsaufgabe: Das Kapitel analysiert die spezifischen strukturellen Belastungsfaktoren in der Pflege, erläutert die verschiedenen Ebenen der Prävention und definiert die konkreten Aufgaben von Führungskräften zur Burnout-Prophylaxe.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit zusammen, Arbeitsstrukturen kritisch zu hinterfragen und Präventionsmaßnahmen als Mittel zur Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs und zur Gesundheitssicherung der Mitarbeitenden zu nutzen.

Schlüsselwörter

Burnout-Syndrom, Pflegeberufe, Mitarbeitergesundheit, Führungsaufgabe, Prävention, Schichtarbeit, Stressbewältigung, Arbeitsbelastung, Burnout-Prophylaxe, psychosoziale Faktoren, Selbstfürsorge, Personalmanagement, Unternehmenskultur, Gesundheitsförderung, Stressfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und Vorbeugung des Burnout-Syndroms bei Pflegekräften sowie mit der Verantwortung von Vorgesetzten für ein gesundheitsförderliches Arbeitsumfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Definition und Phasen des Burnouts, die spezifischen Arbeitsbelastungen in der Pflege, wie Zeitdruck und Schichtarbeit, sowie präventive Handlungsansätze auf unterschiedlichen Ebenen des Krankenhauses.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen strukturellen Belastungen und Burnout aufzuzeigen und Strategien für Führungskräfte zu erarbeiten, um die Mitarbeitergesundheit durch Prävention nachhaltig zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Auswertung von Studien zu Belastungsfaktoren und Burnout-Prävention, kombiniert mit praktischen Erkenntnissen aus der Arbeit als Praxisanleiter.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt das Krankheitsbild Burnout, die Ursachen für die hohe Belastung in Pflegeberufen sowie detaillierte Maßnahmen und Aufgaben für Arbeitgeber und Führungskräfte zur effektiven Burnout-Prävention.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Burnout-Prävention, Mitarbeitergesundheit, Führungsverantwortung, Arbeitsbelastung und Coping-Strategien charakterisiert.

Wie hilft das 9-Stufen-Programm von Thomas Bergner bei der Prävention?

Es bietet Betroffenen einen strukturierten Ratgeber, um durch Faktoren wie Zeitsouveränität, Eigenbestimmtheit und Zielerkenntnis eine langfristige Zufriedenheit herzustellen und dem Ausbrennen entgegenzuwirken.

Welche Bedeutung haben Stationsleitungen bei der Burnout-Prophylaxe?

Stationsleitungen fungieren als wichtigste Bindeglieder im Alltag; sie haben die Aufgabe, durch offene Kommunikation, Lob und Wertschätzung Spannungen zu reduzieren und individuelle Ressourcen zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Burnout–Syndrom. Mitarbeitergesundheit als Führungsaufgabe
Hochschule
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Autor
Dominik Dautzenberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V200916
ISBN (eBook)
9783656269540
ISBN (Buch)
9783656269779
Sprache
Deutsch
Schlagworte
burnout syndrom mitarbeitergesundheit führungsaufgabe-
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Dautzenberg (Autor:in), 2012, Das Burnout–Syndrom. Mitarbeitergesundheit als Führungsaufgabe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/200916
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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