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Weltwirtschaftliche Konsequenzen der amerikanischen Geldpolitik 2008-2011

Title: Weltwirtschaftliche Konsequenzen der amerikanischen Geldpolitik  2008-2011

Master's Thesis , 2012 , 109 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tom Kindervater (Author)

Economics - Monetary theory and policy

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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Masterarbeit war es, die Auswirkungen der Geldpolitik der U.S.-Notenbank Fed auf die Weltwirtschaft zwischen 2008 und 2011 darzulegen. Auf den nun ca. 80 Seiten wurden zu Beginn die Grundlagen der Geldpolitik und die empirischen Erkenntnisse für ein besseres Verständnis der Arbeit dargestellt. Es wurden die Maßnahmen der Fed im zeitlichen Ablauf seit Krisenbeginn 2007 beschrieben. Der Hauptteil widmete sich den weltwirtschaftlichen Konsequenzen. Ein eigenes Kapitel nahm dabei die U.S.-Wirtschaft ein. Sie ist momentan noch die größte Volkswirtschaft der Welt. Wie gezeigt wurde, konnte die Fed zwar die Federal-Funds-Rate und die langfristigen Zinsen senken, jedoch führte dies nicht zu dem erhofften Erfolg der wirtschaftlichen Stimulierung. Ganz im Gegenteil, diese Nullzinspolitik ist die Ursache für die bis in die Gegenwart anhaltende wirtschaftliche Stagnation. Sie sorgt für eine Kreditklemme, da es den großen Geschäftsbanken zu riskant ist an kleinere Banken Geld zu leihen und dieses statt dessen lieber in U.S.-Schatzbriefe und andere Wertpapier investieren. Aus der internationalen Perspektive führt diese Geldpolitik zu den genau entgegengesetzten Ergebnissen. Außerhalb der USA und besonders in den Schwellenländern treibt die globale Liquidität, die aus den Industriestaaten allem voran den USA stammt, das Wachstum. Die Zinsdifferenzen und der Aufwertungsdruck sichern den spekulativen Investments Gewinne, ohne scheinbares Verlustrisiko. Wie gezeigt, leiden besonders China und Brasilien unter starken Kapitalzuflüssen. Dieses Hot-Money führt zu einer Verzerrung in diesen Volkswirtschaften, da Geld in Bereiche gelenkt wird, in das es unter normalen Zinsbedingungen niemals geflossen wäre. Die Schwellenländer versuchen mithilfe von Sterilisationsmaßnahmen und Notenbankinterventionen am Devisenmarkt ihre makroökonomischen Bedingungen stabil zu halten. Dies gelingt nur teilweise. Dieses Aufblähen bestimmter Bereiche wird ein Ende haben, wenn die Zinsen erhöht werden und in einer neuen Wirtschaftskrise enden. Selbst der IMF, der lange Zeit aus berechtigten Gründen gegen das Einführen von Kapitalverkehrskontrollen war, hält dies unter den momentanen Ungleichgewichten für legitim. Jedoch zeigt die Arbeit, dass die Vermögenswertinflation und deren Kollabieren in der Finanzkrise von 2007 nicht zufällig sind. Vielmehr ist ein seit über 20 Jahren bestimmtes Muster zu erkennen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Geldpolitik aus nationaler Sicht

2.1 Geld, Preise und Output

2.2 Transmissionsprozess der Geldpolitik

2.3 Die Überinvestitionstheorie in einer geschlossenen Wirtschaft

2.4 Das Federal Reserve System

2.4.1 Die Notenbank

2.4.2 Die Instrumente der Fed

3 Nationale Geldpolitik aus der internationalen Perspektive

3.1 Das Wechselkurssystem

3.2 Die Zins- und Kaufkraftparität

3.3 Geldpolitik und flexible Wechselkurse

3.4 Geldpolitik und feste Wechselkurse

3.5 Das Trilemma der Währungspolitik

3.6 Sterilisationspolitik

3.7 Die Zentralbankbilanz

3.8 Überinvestitionstheorie in einer offenen Wirtschaft

4 Die U.S.-Geldpolitik und die U.S.-Wirtschaft

4.1 Die Geldpolitik der Fed seit 2007

4.2 Die Geldpolitik der Fed im nationalen Kontext

5 Internationale Auswirkungen der U.S.-Geldpolitik

5.1 Eine Dollar-basierte Welt, Leistungsbilanzdefizit und die Rolle der USA

5.2 Rückblickende Betrachtung der Geldpolitik als internationaler Krisentreiber

5.3 Die Entwicklungen in den Schwellenländern

5.4 Hot-Money-Zuflüsse und die Volksrepublik China

5.5 Die Überschussliquidität in anderen Staaten

5.6 Die Rohstoffpreisentwicklung

5.7 Liquiditätsflut und doch keine Überinvestition

6 Ein Ausblick auf die geldpolitische Exit-Strategie

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit untersucht die Auswirkungen der amerikanischen Geldpolitik im Zeitraum von 2008 bis 2011 auf die Weltwirtschaft. Im Zentrum steht die Analyse, ob die expansive Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) zur weltweiten Vermögenswertinflation beigetragen hat und welche Risiken sich daraus für globale Finanzstabilität ergeben.

  • Analyse der Wirkungsmechanismen von Geldpolitik in geschlossenen und offenen Volkswirtschaften.
  • Empirische Untersuchung der nicht-konventionellen Geldpolitik der Fed (Quantitative Easing).
  • Untersuchung der Spillover-Effekte auf Schwellenländer, insbesondere Kapitalzuflüsse und Währungsaufwertungen.
  • Diskussion der Überinvestitionstheorie im Kontext internationaler Kreditzyklen.
  • Herausforderungen für einen geldpolitischen Exit und zukünftige globale wirtschaftliche Stabilität.

Auszug aus dem Buch

2.3 Die Überinvestitionstheorie in einer geschlossenen Wirtschaft

Dieser Abschnitt hat die Aufgabe anhand der Überinvestitionstheorie, die für geschlossene Volkswirtschaften auf den Überlegungen von Mises (1912), Hayek (1929, 1935) und Minsky (1986, 1992) fußen und von Hoffmann und Schnabl (2011) (siehe Kap. 3.8) auf die offene Volkswirtschaft übertragen wurden, auf die Gefahren von kreditgetriebenen Konjunkturzyklen durch zu niedrige Notenbankzinsen zu verweisen. Der Kerngedanke dieser Theorie ist es, dass die Notenbank eines Landes während eines Aufschwunges durch zu niedrige Zinsen die Ressourcen einer Volkswirtschaft in ineffiziente Projekte steuert und letztendlich durch das Platzen dieser Blase großen Schaden anrichtet.

Zur Betrachtung des kreditgetriebenen Konjunkturzyklusses werden vier Zinssätze unterschieden. Erstens, der interne Zins, d.h. die erwartete Rendite einer Investition . Zweitens, der natürliche Zins , welcher sich durch das Gleichgewicht aus Sparen und Investition ergibt. Drittens, der Zins der Notenbank . Viertens, der Kapitalmarktzins zu dem der private Bankensektor Kredite an Unternahmen vergibt.

Im Gegensatz zu Mises (1912) und Hayek (1929, 1935), bei denen sich der Kapitalmarktzins aus dem natürlichen Zins ergibt, verfolgen Hoffmann und Schnabl (2011) den Ansatz, dass der Kapitalmarktzins in wirtschaftlich normalen Zeiten durch den Notenbankzins gesteuert wird. Ein nachhaltiger wirtschaftlicher Aufschwung fußt auf positiven Erwartungen, welche durch reale oder finanzielle Innovationen begründet sind. Die Investitionen nehmen zu. Der interne Zins steigt. Um die Wirtschaft im Gleichgewicht (I=S) zu halten, muss ebenfalls der Kapitalmarktzins ansteigen. Dies geschieht in der Regel jedoch nur, wenn die Notenbank ihren Zins anhebt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Problematik der amerikanischen Geldpolitik seit 2008 dar und definiert das Ziel der Arbeit, die internationalen Konsequenzen dieser Politik zu untersuchen.

2 Geldpolitik aus nationaler Sicht: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Geldpolitik, einschließlich des Transmissionsprozesses und der Überinvestitionstheorie in einer geschlossenen Wirtschaft.

3 Nationale Geldpolitik aus der internationalen Perspektive: Analysiert Wirkungszusammenhänge in offenen Volkswirtschaften, das Wechselkurssystem, Zins- und Kaufkraftparitäten sowie das Trilemma der Währungspolitik.

4 Die U.S.-Geldpolitik und die U.S.-Wirtschaft: Untersucht empirisch die Maßnahmen der Fed seit 2007 (Quantitative Easing) und deren Effekte auf die US-Wirtschaft.

5 Internationale Auswirkungen der U.S.-Geldpolitik: Analysiert die Effekte der US-Geldpolitik auf Schwellenländer, Kapitalzuflüsse, Rohstoffpreise und mögliche Überinvestitionen.

6 Ein Ausblick auf die geldpolitische Exit-Strategie: Diskutiert die Herausforderungen für die Fed beim Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik und die notwendigen globalen Koordinationsschritte.

7 Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und warnt vor den langfristigen Risiken der aktuellen geldpolitischen Entwicklung.

Schlüsselwörter

Geldpolitik, Federal Reserve, Quantitative Easing, Weltwirtschaft, Schwellenländer, Überinvestitionstheorie, Kapitalflüsse, Zinsparität, Wechselkurse, Inflation, Finanzkrise, Vermögenswertinflation, Nullzinspolitik, Zentralbank, Konjunkturzyklus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die geldpolitischen Maßnahmen der US-Notenbank (Fed) im Zeitraum von 2008 bis 2011 und untersucht deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die US-amerikanische Nullzinspolitik, quantitative Lockerung, internationale Kapitalbewegungen sowie die damit verbundene Inflation und Vermögenswertblasen in Schwellenländern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die internationalen Spillover-Effekte der US-Geldpolitik darzustellen und kritisch zu hinterfragen, ob diese maßgeblich für eine weltweite Vermögenswertinflation verantwortlich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Geldpolitik (insbesondere die Überinvestitionstheorie) und eine empirische Betrachtung mittels vorhandener ökonomischer Daten und Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Funktionsweise der Fed, internationale Wirkungszusammenhänge, die Maßnahmen der Fed seit 2007 sowie deren spezifische Auswirkungen auf Schwellenländer wie China, Brasilien und Indonesien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern zählen Federal Reserve, Quantitative Easing, Überinvestitionstheorie, Kapitalzuflüsse und globale wirtschaftliche Stabilität.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der "kleinen Banken" in den USA?

Die Arbeit argumentiert, dass die aktuelle Geldpolitik der Fed vor allem großen Instituten hilft, während kleine Banken, die für die Kreditversorgung des Mittelstandes entscheidend sind, von der Liquidität nicht profitieren.

Welche Gefahr sieht die Arbeit beim Ausstieg aus der aktuellen Politik?

Ein unkoordinierter Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik könnte laut Arbeit zu spekulativen Kapitalabflüssen und Währungsaufwertungen in betroffenen Schwellenländern führen, was dort schwere Wirtschaftskrisen auslösen könnte.

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Details

Title
Weltwirtschaftliche Konsequenzen der amerikanischen Geldpolitik 2008-2011
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Internationale Wirtschaftspolitik)
Grade
1,7
Author
Tom Kindervater (Author)
Publication Year
2012
Pages
109
Catalog Number
V200462
ISBN (eBook)
9783656276142
ISBN (Book)
9783656714637
Language
German
Tags
Geldpolitik USA US-Dollar Dollar Finanzmarktblasen Wirtschaftskrise
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tom Kindervater (Author), 2012, Weltwirtschaftliche Konsequenzen der amerikanischen Geldpolitik 2008-2011, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/200462
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