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Profane Religionspädagogik in der Lebenswelt Jugendlicher - Schnittstellen zwischen sozialer Arbeit und Religionspädagogik

Title: Profane Religionspädagogik in der Lebenswelt Jugendlicher - Schnittstellen zwischen sozialer Arbeit und Religionspädagogik

Diploma Thesis , 2003 , 74 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Diplom-Sozialpädagogin Meike Braun (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Abstract
Bisher galten Soziale Arbeit und Religionspädagogik als unterschiedliche Möglichkeiten in der pädagogischen Arbeit mit Menschen. Während die Soziale Arbeit in der Lebenswelt der Klientel angesiedelt wurde, verstand man unter Religionspädagogik einen vom Alltag losgelösten Bereich. Mit dem Konzept der profanen Religionspädagogik versuchen Diet-rich Zilleßen und Bernd Beuscher diese Grenze zwischen den beiden Arbeitsbereichen aufzuheben. Die Autoren plädieren für eine Eingliederung der Religion in den Alltag in dem sie die Unterschiede zwischen heilig und profan auflösen. Durch diese Alltagsorien-tierung unter besonderer Berücksichtigung des gesellschaftlichen Wandels zeigen sich Schnittstellen zwischen Religionspädagogik und Sozialer Arbeit. Der Alltag ist kein Rück-zugsraum mehr, sondern geprägt durch den Pluralismus. Sowohl Soziale Arbeit als auch die profane Religionspädagogik wollen den Einzelnen dahingehend befähigen, in seiner Lebenswelt adäquat mit den Anforderungen der Zeit umzugehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 DAS KONZEPT DER LEBENSWELTORIENTIERTEN SOZIALEN ARBEIT (NACH HANS THIERSCH)

1.1 Geschichtlicher Abriss über die Entstehung des lebensweltorientierten Konzeptes

1.2 Die Bedeutung des Alltags

1.3 Die Bedeutung der Lebenswelt

1.4 Theoretischer Hintergrund

1.4.1 Die kritisch phänomenologische Alltagtheorie

1.5 Aufträge an die Soziale Arbeit

1.5.1 Alltäglichkeit als heuristisches Prinzip

1.5.2 Alltagsorientierung als ein Modus des Handelns und Verstehens

1.5.3 Handlungsmaxime der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit

1.6 Kritik

2 DIE LEBENSWELT JUGENDLICHER

2.1 Zum Begriff „Jugend“

2.2 Die Lebenswelt Jugendlicher im geschichtlichen Wandel der letzten fünfzig Jahre

2.2.1 Jugendliche in den fünfziger Jahren – „Die Halbstarken“

2.2.2 Jugendliche in den sechziger Jahren – „Die Rebellen“

2.2.3 Die siebziger Jahre – „Die überflüssige Generation“

2.2.4 Die achtziger Jahre – „Die Problemgeneration“

2.2.5 Der Anfang der neunziger Jahre – „Die Generation X“

2.3 Jugendliche von heute – Pluralität von Lebensführungen

2.3.1 Exkurs: Die „(Post)moderne“

2.3.2 Das familiäre Umfeld Jugendlicher

2.3.3 Normen und Werte der Jugendlichen

2.3.4 Freizeitbeschäftigungen der Jugendlichen

2.3.5 Religiosität bei Jugendlichen

2.3.5.1 Teilnahme am religiösen Leben

2.3.5.2 Auf der Such nach dem Sinn

2.3.6 Medien und die Möglichkeiten der grenzenlose Kommunikation

2.3.6.1 Fernsehen – Radio – Zeitung

2.3.6.2 Computer und Internet

2.3.6.3 Mobiltelefone

2.3.7 Gesellschaftliches Engagement

2.4 Zusammenfassung

2.5 Ausblick auf die Anforderungen an die Soziale Arbeit

3 DAS KONZEPT DER PROFANEN RELIGIONSPÄDAGOGIK (NACH DIETRICH ZILLEßEN UND BERND BEUSCHER)

3.1 Begriffsklärung Religionspädagogik und Profanität

3.2 Theologische Hintergründe

3.2.1 Zur Verbindung von Religion und Profanität

3.2.1.1 Die profane Religionspädagogik und die Methode der Korrelation nach P. Tillich

3.3 Das Religionsverständnis der profanen Religionspädagogik

3.3.1 Der schwankende Gott - Gottesvorstellungen

3.3.2 Im Glauben leben

3.3.3 Zum Verständnis der Bibel

3.3.4 Die Bedeutung von Mythen und Symbolen

3.4 Die Wahrnehmung des Fremden / des Anderen

3.5 Bezug zur Lebenswelt

3.6 Bedeutungen für die Praxis – Anforderungen an Professionelle

3.6.1 Die Haltung des Professionellen

3.7 Zusammenfassung und Ausblick

4 SCHNITTSTELLEN ZWISCHEN DER PROFANEN RELIGIONSPÄDAGOGIK UND DEM KONZEPT DER LEBENSWELTORIENTIERTEN SOZIALEN ARBEIT

4.1 Alltag und Alltäglichkeit

4.2 Einsatzgebiete und Anwendungsmöglichkeiten

4.3 Handlungsmaxime der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit im Vergleich mit der profanen Religionspädagogik

4.3.1 Alltagsorientierung

4.3.2 Prävention

4.3.3 Integration

4.3.4 Partizipation

4.3.5 Regionalisierung

4.4 Die profane Religionspädagogik in der Lebenswelt Jugendlicher

4.4.1 Allgemeine Aspekte

4.4.2 Die Aufgabe der Familie: Ausbildung von Werten und Normen

4.4.3 Medien

4.4.4 Religiosität

4.5 Die Religionspädagogik als ein Arbeitsbereich der Sozialen Arbeit

4.5.1 Zur Haltung des professionell Handelnden

4.5.2 Religion und Soziale Arbeit

4.5.3 Zu Diskussionen aufrufen – Wahrnehmung des Fremden

5 IDEEN FÜR DIE PRAXIS

5.1 Grundlegende Anforderungen an die Praxis

5.2 Ideen für die offene Jugendarbeit

5.3 Möglichkeiten für Jugendgruppen

5.4 Freizeitarbeit

5.5 Offene Gottesdienstformen

5.6 Ausblick zum Thema Ganztagsschule

6 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Schnittstellen zwischen lebensweltorientierter Sozialer Arbeit und profaner Religionspädagogik, um Wege aufzuzeigen, wie Jugendliche im pluralistischen Kontext bei der Identitäts- und Positionsfindung unterstützt werden können. Das Ziel ist es, religiöse Aspekte im Alltag bewusst zu machen, ohne Religion dogmatisch zu verordnen.

  • Lebensweltorientierte Soziale Arbeit nach Hans Thiersch
  • Geschichtlicher Wandel der Jugendgenerationen der letzten 50 Jahre
  • Konzept der profanen Religionspädagogik nach Zilleßen und Beuscher
  • Die Rolle von Religion und Sinnsuche im Alltag Jugendlicher
  • Methoden der Sozialarbeit im Kontext von Partizipation und Integration

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Der schwankende Gott - Gottesvorstellungen

Die Gottesvorstellung in der profanen Religionspädagogik sieht von einem theistischen oder gar deistischen Gottesbild ab. Ein theistischer Gott, der die Welt geschaffen hat und sie von außerhalb lenkt kann genauso wenig wie ein deistischer Gott, der die Welt zwar erschaffen hat, sich seitdem aber nicht mehr offenbart hat, der Gott sein, der sich um unsertwillen erniedrigt hat. Innerhalb der biblischen Tradition gibt es kein eindeutiges Bild von Gott. Jede biblische Geschichte hat ihre ganz einmalige Vorstellung von Gott und jeder biblische Akteur hat Gott auf eine andere Weise erlebt. Der Mensch kann nur in Bildern denken und daher ist seine Vorstellung von Gott auch in verschiedenen Bildern verankert. Gott ist nur anthropomorph wahrnehmbar. Diese Bilder von Gott passen sich den Wünschen und Bedürfnissen an, ja der Mensch kreiert sich Gott so wie er ihn braucht.

„Gott ist unser Bild von Gott, Glaube ist auch unser Bedürfnis an diesem Bild.“ Gottesbilder sind in den Augen der Autoren Bernd Beuscher und Dietrich Zilleßen Entzugserscheinungen.

Wenn Gott unumstößlich als allmächtig und omnipotent gedacht wird, werden alle Wünsche und Hoffnungen in diese geschaffene Allmacht projiziert. Gott ist somit allmächtig und erhaben, dass Unvollkommene darf nicht sein. Die sogenannte negative Theologie kennt immer nur eine Seite der Medaille, entweder Gott oder der Mensch, entweder ewig oder zeitlich begrenzt. Es gibt nur ein >entweder – oder<, aber niemals ein dazwischen. Das Ewige müsste der menschlichen Vorstellung von etwas Ewigem angepasst werden und verliert so die eigentliche Bedeutung des Ewigen. In dem Versuch diese Vorstellungen von Ewigkeit einander anzupassen, verliert der Mensch den Blick auf das Wesentliche, nämlich Gott.

Zusammenfassung der Kapitel

1 DAS KONZEPT DER LEBENSWELTORIENTIERTEN SOZIALEN ARBEIT (NACH HANS THIERSCH): Das Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen und die methodischen Grundlagen der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit.

2 DIE LEBENSWELT JUGENDLICHER: Hier wird der historische Wandel der Jugendkultur seit den 1950er Jahren nachgezeichnet und die aktuelle Lebenssituation der Jugendlichen im Pluralismus analysiert.

3 DAS KONZEPT DER PROFANEN RELIGIONSPÄDAGOGIK (NACH DIETRICH ZILLEßEN UND BERND BEUSCHER): Das Kapitel führt in das Konzept ein, welches Religion nicht als abgeschlossenen sakralen Bereich, sondern als Teil des Alltags versteht.

4 SCHNITTSTELLEN ZWISCHEN DER PROFANEN RELIGIONSPÄDAGOGIK UND DEM KONZEPT DER LEBENSWELTORIENTIERTEN SOZIALEN ARBEIT: Der Autor verknüpft die beiden Ansätze und zeigt gemeinsame Handlungsmaxime wie Alltagsorientierung und Prävention auf.

5 IDEEN FÜR DIE PRAXIS: Dieser Teil enthält konkrete Anregungen für die pädagogische Arbeit, wie offene Jugendarbeit, Jugendgruppen und Gottesdienstformen.

6 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE: Das Fazit fasst die theoretische Herleitung sowie die notwendige Kooperation von Religionspädagogik und Sozialer Arbeit zusammen.

Schlüsselwörter

Lebensweltorientierung, Soziale Arbeit, Religionspädagogik, Jugendliche, Profanität, Pluralismus, Alltag, Identitätsbildung, Partizipation, Integration, Sinnsuche, Medienkompetenz, Religion, Postmoderne, Praxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Schnittstellen zwischen dem Konzept der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit und dem religionspädagogischen Entwurf der „profanen Religionspädagogik“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Lebenswelt Jugendlicher im gesellschaftlichen Wandel, die Dekonstruktion religiöser und sozialer Konzepte sowie die methodische Umsetzung in der praktischen Jugendarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Soziale Arbeit und Religionspädagogik kooperieren können, um Jugendliche bei der Ausbildung ihrer Identität und beim Umgang mit dem Pluralismus zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur zur Sozialpädagogik und Religionspädagogik, ergänzt durch die Analyse empirischer Jugendstudien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Konzepte, die historische Entwicklung von Jugendgenerationen, die Bedeutung von Medien und Religiosität sowie praktische Ansätze für die Jugendarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lebensweltorientierung, Profanität, Identitätsbildung, Pluralismus und Partizipation charakterisiert.

Welche Rolle spielen „Daily Soaps“ in der Arbeit?

Die Autorin nutzt Daily Soaps als Beispiel dafür, wie Jugendliche ihre Lebensentwürfe spiegeln und wie Professionelle solche Medienformate zur Diskussion über Sinnsuche nutzen können.

Warum wird der „gebrochene Mythos“ thematisiert?

Der „gebrochene Mythos“ ist zentral, weil er davor warnt, Symbole als absolute Wahrheiten zu setzen und stattdessen dazu auffordert, sie in ihrer Symbolhaftigkeit anzuerkennen, ohne den eigenen Standpunkt fundamentalistisch zu verteidigen.

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Details

Title
Profane Religionspädagogik in der Lebenswelt Jugendlicher - Schnittstellen zwischen sozialer Arbeit und Religionspädagogik
College
Protestant University of Applied Sciences Darmstadt
Grade
1,3
Author
Diplom-Sozialpädagogin Meike Braun (Author)
Publication Year
2003
Pages
74
Catalog Number
V20016
ISBN (eBook)
9783638240215
ISBN (Book)
9783638700627
Language
German
Tags
Profane Religionspädagogik Lebenswelt Jugendlicher Schnittstellen Arbeit Religionspädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Sozialpädagogin Meike Braun (Author), 2003, Profane Religionspädagogik in der Lebenswelt Jugendlicher - Schnittstellen zwischen sozialer Arbeit und Religionspädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/20016
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