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Synthetische vs. volle Replikation bei Exchange Traded Funds (ETF)

Eine kritische Analyse

Titel: Synthetische vs. volle Replikation bei Exchange Traded Funds (ETF)

Seminararbeit , 2012 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thomas Rauch (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bereits seit mehreren hundert Jahren existieren Aktien. Sinn und Zweck der ersten Aktien war es, große Investitionen in Seefahrtsgeschäfte zu ermöglichen. Um den sukzessive gewachsenen Aktienmarkt schneller und einfacher im Blick zu haben, entwickelten die Herausgeber des Wall Street Journal, Charles Henry Dow und Edward David Jones, 1896 den ersten vielbeachteten Aktienindex, den Dow Jones Industrial Average. Dies sollte jedoch nur der Anfang sein. Bis heute gibt es mehr als 30.000 verschiedene Indizes, deren Bedeutung und Aufgaben vielschichtiger geworden sind. Hatten Indizes ursprünglich rein deskriptive Aufgaben zu erfüllen, so fungieren Indizes heute auch als Basisinstrumente für Anlageprodukte. Zu einer der bedeutendsten Anlagemöglichkeit zählen hierbei Indexfonds, die auch als Exchange Traded Funds bezeichnet werden. Gemäß der Grundmaxime „If you can’t beat the market, join it!“ hat sich diese Anlagekategorie zu einer der spannendsten des gesamten Kapitalmarkts entwickelt. Aktuell wird die ETF-Branche aufgrund ihrer Bedeutung und den daraus resultierenden Risiken kritisch hinterfragt. Anlässlich der aktuellen Diskussion ist es das Ziel dieser Arbeit einen Überblick der verschiedenen Abbildungsverfahren von Indizes im Rahmen von Exchange Traded Funds (ETFs) zu geben und diese anschließend kritisch zu hinterfragen. Die gewonnene Transparenz kann in der Praxis zur systematischen Auswahl spezifischer ETF-Anlageprodukte vor dem Hintergrund der Rendite-, Risiko- und Kostenoptimierung genutzt werden.

Um einen strukturierten Vergleich von synthetischen und voll replizierenden ETFs darzustellen, wird eingangs auf die Charakteristika und den Ursprung von ETFs eingegangen. Anschließend werden die Grundzüge des passiven Portfoliomanagements im Lichte der modernen Portfoliotheorie betrachtet und auf die bei der Indexreplizierung entstehenden Probleme eingegangen. Der Kern der Arbeit widmet sich der Gegenüberstellung von synthetischen und voll replizierenden Indexfonds. Diese Entscheidung stellt zweifelsfrei das bedeutendste Problem beim Management eines ETFs dar. Anschließend wird ein direkter Vergleich beider Verfahren des „Indexings“ nach Performance- und Risikogesichtspunkten durchgeführt. Im Rahmen der Risiken liegt der Fokus auf den ETF-spezifischen Risiken. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und dem Ausblick auf die weitere Entwicklung von Indexfonds.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

1.1 Problemstellung der Arbeit

1.2 Vorgehensweise der Untersuchung

2 EXCHANGE TRADED FUNDS

2.1 Definition

2.2 Ursprung von ETFs

2.3 Passives Portfoliomanagement

2.4 Grenzen der Indexnachbildung und Tracking Error

3 NACHBILDUNGSVERFAHREN BEI ETF

3.1 Systematisierung der Nachbildungsverfahren

3.2 Vollständig replizierende Verfahren

3.2.1 Beschreibung vollständig replizierender Verfahren

3.2.2 Wertpapierleihe bei vollständig replizierenden Verfahren

3.3 Sampling Verfahren

3.3.1 Beschreibung Representative-Sampling Verfahren

3.3.2 Beschreibung Optimized-Sampling Verfahren

3.4 Synthetische Nachbildungsverfahren

3.4.1 Beschreibung der Methode

3.4.2 Ablauf eines Swap-Geschäfts

3.4.3 Gefahren der synthetischen Replizierung

4 BEURTEILUNG DER ABBILDUNGSVERFAHREN

4.1 Beurteilung unter Performancegesichtspunkten

4.2 Beurteilung unter Risikogesichtspunkten

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Abbildungsverfahren von Exchange Traded Funds (ETFs) zu geben und diese kritisch zu hinterfragen, um Anlegern eine fundierte Grundlage für die risikobewusste Auswahl von Anlageprodukten zu bieten.

  • Charakteristika und historischer Ursprung von ETFs
  • Gegenüberstellung der physischen und synthetischen Replikationsmethoden
  • Analyse der Tracking Error Entstehungsfaktoren
  • Bewertung von Performance und Risiken der Nachbildungsverfahren
  • Diskussion regulatorischer Aspekte und zukünftiger Entwicklungstrends

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Beschreibung der Methode

Neben den bereits dargestellten physischen Nachbildungsverfahren sind in der Praxis viele ETFs zu finden, die mit synthetischen Nachbildungsverfahren arbeiten. Dieses, auch als Swap-Ansatz bekannte Verfahren, gehört zu den moderneren und umstritteneren Formen der Indexabbildung.77 Insbesondere in den letzten Monaten ist eine tiefgreifende Diskussion über die Risiken von synthetischen Fondsprodukten, und der daraus entstehenden Systemrelevanz entstanden. Der bedeutendste Unterschied der Swap-basierten Produkte im Vergleich zu den physisch-replizierenden Produkten besteht in der Zusammensetzung des Fondsvermögens. Während sich bei physisch-replizierenden ETFs die Wertentwicklung aus der Summe der Wertentwicklungen der einzelnen Papiere ergibt, gewährleisten synthetische ETFs die Indexperformance durch Swap-Zahlungen eines Partners. Doch sind Swaps, als eine Form von Derivaten, wirklich „finanzielle Massenvernichtungswaffen“ wie sie Investmentguru Warren Buffet einst bezeichnete?78 Ein Swap ist, als eine Vereinbarung zweier Parteien, mehrere Zahlungen an festgelegten, in der Zukunft liegenden Zeitpunkten auszutauschen, zu verstehen. Wie Futures und Forwards zählen Swaps ebenfalls zu den Produkten der unbedingten Termingeschäfte.79 Im Fondsvermögen des synthetischen ETFs befindet sich neben dem Swap in den meisten Fällen ein Wertpapierkorb80, der jedoch unabhängig vom replizierenden Index zusammengestellt sein kann. So hält der DAX-ETF der Gesellschaft db x-trackers zum 31.12.2011 ca. 34% seines Vermögens in amerikanischen Aktien.81 Durch das Swap-Geschäft wird der Ertragsstrom des Substitute Baskets gegen die Wertentwicklung des abgebildeten Index mit dem Swap-Kontrahenten getauscht. Ein Handel, der im jeweiligen Index enthaltenen Wertpapiere, entfällt somit.82 Dies kann sich in Märkten mit geringer Liquidität oder Handelsbeschränkungen als vorteilhaft erweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Diese Einleitung erläutert die Entstehungsgeschichte von Indizes und ETFs sowie die Motivation und Vorgehensweise der vorliegenden Untersuchung.

2 EXCHANGE TRADED FUNDS: Dieses Kapitel definiert ETFs, beleuchtet deren Ursprung und erörtert die Grundzüge des passiven Portfoliomanagements sowie die Herausforderungen des Tracking Errors.

3 NACHBILDUNGSVERFAHREN BEI ETF: Hier werden die verschiedenen Methoden der Indexnachbildung, insbesondere physische und synthetische Verfahren sowie Wertpapierleihe, detailliert systematisiert und beschrieben.

4 BEURTEILUNG DER ABBILDUNGSVERFAHREN: In diesem Teil erfolgt eine kritische Analyse der vorgestellten Replikationsmethoden hinsichtlich ihrer Performance und spezifischer Risikofaktoren.

5 FAZIT: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse des Vergleichs zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung und regulatorische Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Exchange Traded Funds, ETFs, Indizes, Indexnachbildung, Physische Replikation, Synthetische Replikation, Swap, Tracking Error, Portfoliomanagement, Wertpapierleihe, Kontrahentenrisiko, Performance, Diversifikation, Regulierung, Finanzmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen methodischen Ansätze, mit denen ETFs einen zugrunde liegenden Referenzindex nachbilden, und bewertet diese Verfahren kritisch.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Funktionsweise von ETFs, der Vergleich zwischen physischer und synthetischer Nachbildung sowie die Analyse von Risiken und Performanceunterschieden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Transparenz über die Replikationsmethoden zu schaffen, um Anlegern eine informierte Auswahl von ETF-Produkten unter Berücksichtigung von Rendite-, Risiko- und Kostenaspekten zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, die Auswertung von Marktdaten und die systematische Gegenüberstellung von Finanzinstrumenten und deren regulatorischen Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition und Historie von ETFs, dem passiven Portfoliomanagement, den technischen Details von Tracking Errors sowie einer detaillierten Beschreibung und Beurteilung physischer und synthetischer Nachbildungsverfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind ETFs, Replikationsmethoden (physisch vs. synthetisch), Tracking Error, Kontrahentenrisiko und Diversifikation.

Wie unterscheiden sich physisch replizierende von synthetischen ETFs in der Zusammensetzung?

Bei physischen ETFs befinden sich die Aktien des Index direkt im Fondsvermögen, während bei synthetischen ETFs ein Swap-Partner die Indexperformance garantiert, wobei das Fondsvermögen oft aus einem anderen Wertpapierkorb besteht.

Welche Rolle spielt die Wertpapierleihe bei physisch replizierenden ETFs?

Die Wertpapierleihe dient dazu, durch das Verleihen der im Fonds gehaltenen Wertpapiere zusätzliche Erträge zu generieren, bringt jedoch ein neues Risiko durch mögliche Ausfälle der Entleiher mit sich.

Was ist ein "Cash Drag" und wie entsteht er?

Der "Cash Drag" ist eine Performance-Abweichung, die durch die Haltung einer unverzinsten Barreserve im Fondsvermögen entsteht, um kurzfristige Transaktionen zu ermöglichen.

Wie wird das Gegenparteirisiko bei synthetischen ETFs begrenzt?

Das Gegenparteirisiko ist nach europäischen UCITS-Vorgaben auf maximal 10 % des Sondervermögens beschränkt, wobei regelmäßige "Resets" das Risiko auf null zurückführen können.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Synthetische vs. volle Replikation bei Exchange Traded Funds (ETF)
Untertitel
Eine kritische Analyse
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg  (Fakultät Wirtschaft und Recht)
Veranstaltung
Finance
Note
1,0
Autor
Thomas Rauch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
29
Katalognummer
V200055
ISBN (eBook)
9783656264279
ISBN (Buch)
9783656264934
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ETF Fonds Asset Management Synthetisch Replikation Exchange Traded Funds volle Replikation Sampling
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Rauch (Autor:in), 2012, Synthetische vs. volle Replikation bei Exchange Traded Funds (ETF), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/200055
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Leseprobe aus  29  Seiten
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