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Risikomanagement und Organisation

Title: Risikomanagement und Organisation

Research Paper (undergraduate) , 2010 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Hans-Werner Dinkelmeier (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Abstract

„Bei uns sind Rückrufaktionen nicht möglich“. So lautet ein Zitat des McKinsey-Partners, Prof. Dr. Axel Born. Es macht deutlich, wie schwer verlässliche Aussagen über Risiken trotz ausgereifter Methoden und verschiedenster Kennzahlen zu treffen sind. Wider den allgegenwärtigen Wunsch nach perfektem Risikoschutz können unvorhergesehene Ereignisse oder Krisen jegliche Berechnung zunichte machen. Risikomanagement ist in nachhaltig agierenden Unternehmen ein Bestandteil des Erfolges. In Kleinstbetrieben und jungen Start-Up´s beispielsweise ist es gerade in der Entwicklungsphase von entscheidender Bedeutung gründliches und umfassendes Risikomanagement zu betreiben. Klein- und Mittelständische Unternehmen nehmen meist an hart umkämpften Märkten am Wirtschaftsgeschehen teil. Eine genaue und umfassende Risiko- sowie Chancenanalyse ist für diese Unternehmen überlebenswichtig. Gerade große, komplexe Organisationen benötigen ein funktionierendes Risikomanagementsystem um weit reichende und finanziell voluminöse Entscheidungen für ihre Stakeholder transparent und nachvollziehbar zu machen.
Im September 2008 läuteten diverse Bankenpleiten wie die der Lehman Brothers, der Hypo Real Estate und weiterhin der Bayerischen Landesbank eine Finanz- und Wirtschaftskrise ein, wie Sie beispiellos in der Weltgeschichte ist. Nachdem mit verschiedenen Konjunkturmaßnahmen und Zahlungsgarantien auf die Krise reagiert wurde, stellt sich die Frage, ob unzureichende Risikomanagementsysteme die Krise mit verursacht haben.
Diese Arbeit führt durch Erklärung wichtiger Begriffe in das Risikomanagement ein. Weiterhin beschreibt Sie den typischen Verlauf eines Risikomanagementzyklus`. Ebenfalls wird auf die Einbindung eines solchen Systems in die Organisationsstruktur näher eingegangen. Schlussendlich werden Vor- und Nachteile des Risikomanagements diskutiert, und inwieweit der Mensch für die aktuelle Krise verantwortlich gemacht werden.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A, Wichtige Definitionen und geschichtliche Entwicklung

1. Begriffe

1.1 Risiko

1.2 Strategische Mängel

1.3 Planungsmängel

1.4 Individuelle Mängel

2. Entwicklung des Risikomanagement

2.1 Basel I und Basel II

2.2 Gesetz zur Kontrolle & Transparenz im Unternehmensbereich

2.3 Transparenz- und Publizitätsgesetz

2.4 Corporate Governance

2.5 Compliance

B, Risikomanagementzyklus

3. Identifikation

4. Bewertung

5. Handhabung, Kontrolle

6. Controlling, Überwachung

7. Einbinden von Risikomanagement in Organisationen

7.1 In Kleinstunternehmen

7.2 In Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU)

7.3 In komplexen Organisationen

C, Schlussgedanken

8. Bewertung der Methoden und Werkzeuge

9. Entwicklungen im Zusammenhang mit der aktuellen Krise

10. Eigene Meinung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung eines systematischen Risikomanagements für Organisationen in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements zu erläutern, den Risikomanagementzyklus darzustellen sowie die Implementierung dieser Systeme in unterschiedlichen Unternehmensgrößen zu diskutieren, wobei insbesondere die Rolle des menschlichen Faktors im Kontext der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 kritisch hinterfragt wird.

  • Begriffsbestimmungen und theoretische Grundlagen des Risikomanagements
  • Historische Entwicklung gesetzlicher Rahmenbedingungen (u.a. Basel II, KonTraG)
  • Der strukturierte Prozess des Risikomanagementzyklus
  • Strategien zur Einbindung von Risikomanagement in verschiedenen Organisationsformen
  • Kritische Analyse des menschlichen Verhaltens und dessen Einfluss auf Unternehmenskrisen

Auszug aus dem Buch

3. Identifikation

Die erste Phase des Risikomanagementzyklus umfasst die „Sammlung aktueller, zukünftiger, potentieller und theoretisch denkbarer Risiken“36 Diese müssen vollständig, schnellstmöglich und wirtschaftlich gesammelt werden. Um alle möglichen Risiken zu erkennen, und unnötige Risiken nicht mit einzubeziehen muss im Unternehmen eine Risikowahrnehmung (z.B. durch das Verhalten der Führungskräfte, Risikokultur, Kommunikation) installiert werden. Eingeteilt können identifizierte Risiken in strategische, d.h. sich langfristig auswirkende jedoch schlechter prognostizierbare, und operative, also kurzfristig aber detailierter. Dieser Teil des Prozesses sollte „regelmäßig und kontinuierlich erfolgen (…), um der Dynamik der sich (ständig) verändernden Umwelt gerecht zu werden. Nach (…) erstmaliger Risikoidentifikation müssen (diese) fortlaufend beobachtet werden.“37 Zur Risikoerkennung gibt es zahlreiche Instrumente. Im operativen Bereich lassen sich Fehlerbaumanalysen einsetzen, welche den Eintritt von Ereignissen mit Wahrscheinlichkeiten beschreiben38. Eine Input-Output-Analyse setzt Kosten in Relation zum Nutzen eines Risikos. Für die strategische Risikoerkennung lassen sich Beispiele wie Brainstorming, Brainwriting, Prognosen oder Markpositionierungsanalysen anbringen. Prinzipiell geht es hierbei um Frühwarnung vor Bedrohungen, Früherkennung von Chancen und Frühaufklärung von Gegenmaßnahmen bei Risiken39. Problematisch scheint bei allen Instrumenten, dass keines allumfassend sein kann, die Dynamik der Umwelt deren Wirksamkeit beeinflusst, und die Wirtschaftlichkeit im Hinblick auf Personalbindung und benötigte Zeit fraglich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffe: Dieses Kapitel liefert eine Einführung in den Risikobegriff und erläutert verschiedene Mängelarten, die als potenzielle Risikoquellen fungieren.

2. Entwicklung des Risikomanagement: Es werden die historischen Hintergründe und gesetzlichen Treiber wie Basel I/II, KonTraG und Corporate Governance aufgezeigt, die die moderne Risikopraxis formten.

3. Identifikation: Dieses Kapitel beschreibt den Auftakt des Risikomanagementzyklus, in dem potenzielle Gefahren systematisch erfasst und in strategische sowie operative Risiken klassifiziert werden.

4. Bewertung: Hier wird der Prozess der Quantifizierung und Klassifizierung von Risiken anhand von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen erläutert.

5. Handhabung, Kontrolle: Das Kapitel widmet sich den konkreten Maßnahmen zur Risikosteuerung, wobei zwischen ursachenbezogenen und wirkungsbezogenen Strategien differenziert wird.

6. Controlling, Überwachung: Es wird die Bedeutung der fortlaufenden Überwachung und Kontrolle des gesamten Risikomanagementprozesses dargelegt, um die Unternehmensplanung zu sichern.

7. Einbinden von Risikomanagement in Organisationen: Dieses Kapitel analysiert, wie Risikomanagement-Strukturen spezifisch auf Kleinst-, KMU- und komplexe Großunternehmen zugeschnitten werden.

8. Bewertung der Methoden und Werkzeuge: Eine kritische Reflexion über die Effizienz und den Nutzen gängiger Risikomanagement-Modelle in der praktischen Anwendung.

9. Entwicklungen im Zusammenhang mit der aktuellen Krise: Es wird diskutiert, wie Finanzkrisen entstehen und welche Maßnahmen sowie Institutionen zur Risikominimierung notwendig sind.

10. Eigene Meinung: Der Autor resümiert die Notwendigkeit des Risikomanagements und betont, dass trotz aller Systeme der menschliche Faktor die entscheidende Variable bleibt.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Risikomanagementzyklus, KonTraG, Basel II, Unternehmensorganisation, Strategische Mängel, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Compliance, Corporate Governance, operative Risiken, Risikokultur, Risikosteuerung, Wirtschaftskrise, Führungskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit und Umsetzung eines effektiven Risikomanagements in Unternehmen, um auf unvorhersehbare Ereignisse und komplexe Marktsituationen vorbereitet zu sein.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen, die historische Entwicklung gesetzlicher Auflagen, den Prozess des Risikomanagementzyklus sowie spezifische Organisationsmodelle für unterschiedliche Unternehmensgrößen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den gesamten Risikomanagementprozess von der Identifikation bis zur Überwachung verständlich zu machen und kritisch zu hinterfragen, inwieweit solche Systeme Unternehmenskrisen verhindern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Studienarbeit, die aktuelle Organisationskonzepte und rechtliche Rahmenbedingungen analysiert und durch praktische Beispiele aus der Wirtschaft untermauert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Risikoarten und Mängeln, die Erläuterung des Risikomanagementzyklus sowie die praktische Implementierung in verschiedenen Organisationsformen wie KMU oder komplexen Konzernen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Risikomanagement, Risikomanagementzyklus, KonTraG, Basel II und Compliance definieren.

Wie unterscheidet sich das Risikomanagement in Kleinstunternehmen von komplexen Organisationen?

Während in Kleinstunternehmen der Unternehmer selbst alle Rollen übernimmt und Risikomanagement informell gestaltet, etablieren komplexe Organisationen dedizierte Abteilungen, Komitees oder spezifische Stellen wie den 'Central Risk Officer'.

Welchen Einfluss schreibt der Autor dem Faktor Mensch an der Finanzkrise zu?

Der Autor argumentiert, dass ungeachtet ausgefeilter Gesetze und Regelsysteme kriminelle Energie und Gier von Führungskräften ganze Wirtschaftssysteme gefährden können, da der Faktor Mensch die zentrale Verantwortung trägt.

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Details

Title
Risikomanagement und Organisation
College
University of Applied Sciences Ansbach
Course
Organisation und Management
Grade
1,0
Author
Hans-Werner Dinkelmeier (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V199836
ISBN (eBook)
9783656270430
ISBN (Book)
9783656271369
Language
German
Tags
risikomanagement organisation basel finanztransaktionssteuer kontrag risiko steuer kapital transpug controlling risikobewertung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hans-Werner Dinkelmeier (Author), 2010, Risikomanagement und Organisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199836
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