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Ethische Herausforderungen der Forschung mit embryonalen Stammzellen

Titel: Ethische Herausforderungen der Forschung mit embryonalen Stammzellen

Seminararbeit , 2011 , 5 Seiten , Note: 2

Autor:in: Lise Meitner (Autor:in)

Biologie - Genetik / Gentechnologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Stammzellen gelten als die neuen Hoffnungsträgern der Medizin. Mit ihrer Hilfe können nicht nur neue Erkenntnisse über Krankheiten gewonnen werden, sondern in Zukunft die Therapie von vielen Krankheiten unter anderem Parkinson und Alzheimer ermöglicht werden. Doch ist die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen ethisch vertretbar?

Um diese Frage beantworten zu können, muss man zwischen zwei Zeitpunkten unterscheiden. Der Zeitpunkt, ab dem das menschliche Leben beginnt und der Zeitpunkt ab dem das menschliche Leben schutzwürdig ist. Während biologische Aspekte den erstgenannten Zeitpunkt bestimmen, sind moralische Aspekte zur Festlegung des zweitgenannten Zeitpunktes ausschlaggebend.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Biologische Grundlagen

2.1 Stammzellen

2.2 Individualentwicklung

2.3 Gewinnung

3 Forschung

4 Gesetzeslage

5 Alternativen

6 Ethische Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die ethische Vertretbarkeit der Forschung an humanen embryonalen Stammzellen unter Berücksichtigung des moralischen Status des Embryos und der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

  • Biologische Klassifizierung und Gewinnung von Stammzellen
  • Moralische und ethische Debatte zum Lebensbeginn
  • Aktuelle Gesetzeslage in Deutschland (Embryonenschutzgesetz)
  • Potenziale und Grenzen der Stammzellenforschung
  • Diskussion möglicher Alternativen und Kompromisslösungen

Auszug aus dem Buch

2.3 Gewinnung

Humane embryonale Stammzellen (hES-Zellen) sind meist Überschussprodukte der In-Vitro-Fertilisation (IVF). Dazu wird zunächst durch eine hormonelle Behandlung die Follikelproduktion angeregt. Die Eizelle wird entnommen und im Reagenzglas mit dem Spermium befruchtet. Im Blastozysten-Stadium wird die befruchtete Eizelle mit einem Katheter in der Gebärmutter der Frau platziert, wo er sich einnisten und zu einem Individuum heranreifen kann. Diese Methode wird genutzt um gezielt eine Schwangerschaft herbeizuführen. Die Erfolgsrate beträgt allerdings nur 20-40%. 5-6 Tage nach der Befruchtung können Stammzellen aus der Blastozyste gewonnen werden. Deren äußere Zellschicht bezeichnet man als Trophoblast. Diese wird durch Antikörper oder Laserstrahlen zerstört, um die Stammzellen aus dem Inneren zu isolieren.

Eine alternative Möglichkeit zur Gewinnung ist das Klonen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Potenzial der Stammzellenforschung für die moderne Medizin ein und skizziert das grundlegende ethische Dilemma hinsichtlich des moralischen Status des Embryos.

2 Biologische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert verschiedene Stammzelltypen anhand ihrer Potenzialität und erläutert die fachlichen Hintergründe zur Zellgewinnung sowie die Positionen zur Individualentwicklung.

3 Forschung: Hier werden die Ziele und bisherigen Erfolge der Stammzellenforschung in der Grundlagen- und klinischen Forschung sowie der Pharmakologie dargestellt.

4 Gesetzeslage: Das Kapitel bietet einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen in Europa und detailliert das deutsche Embryonenschutzgesetz sowie das Stammzellengesetz.

5 Alternativen: Es werden alternative Forschungsansätze diskutiert, insbesondere die Nutzung adulter Stammzellen und die Forschung am Tier, inklusive deren Limitationen.

6 Ethische Diskussion: Abschließend werden die zentralen Pro- und Contra-Argumente gegenübergestellt, um das Dilemma zwischen medizinischem Fortschritt und dem Lebensschutz des Embryos zu analysieren.

Schlüsselwörter

Stammzellen, Embryonenschutzgesetz, Ethik, Forschung, Pluripotenz, In-Vitro-Fertilisation, Lebensrecht, Individualentwicklung, Medizin, Stammzellgesetz, Klonen, Biologie, Blastozyste, Gewebeersatz, Ethische Diskussion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ethische Problematik, die mit der Forschung an humanen embryonalen Stammzellen verbunden ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen biologische Grundlagen, medizinische Forschungspotenziale, die deutsche Gesetzeslage sowie die moralphilosophische Debatte über den Status des Embryos.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die moralischen und ethischen Herausforderungen der Forschung zu beleuchten und abzuwägen, ob die Nutzung menschlicher Embryonen zu wissenschaftlichen Zwecken vertretbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Diskursanalyse, um verschiedene wissenschaftliche Fakten und ethische Argumentationslinien zusammenzuführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der biologischen Differenzierung der Stammzellen über die Forschungsziele bis hin zur detaillierten rechtlichen Einordnung und ethischen Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Stammzellforschung, Embryonenschutzgesetz, Ethik, Pluripotenz und Lebensschutz beschreiben.

Was unterscheidet totipotente von pluripotenten Stammzellen?

Totipotente Stammzellen können einen gesamten Organismus bilden, während pluripotente Zellen zwar in alle drei Keimblätter ausdifferenzieren, jedoch keinen vollständigen Organismus erzeugen können.

Wie unterscheidet sich die rechtliche Lage bei der Gewinnung durch IVF?

In Deutschland regelt das Embryonenschutzgesetz streng, welche Eingriffe an Embryonen zulässig sind, wobei insbesondere der Schutz des Lebens ab der Kernverschmelzung im Vordergrund steht.

Warum gelten adulte Stammzellen als ethische Alternative?

Ihre Nutzung ist ethisch weniger umstritten, da bei der Gewinnung keine Embryonen oder frühen Entwicklungsvorstufen zerstört werden müssen.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ethische Herausforderungen der Forschung mit embryonalen Stammzellen
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für Chemie und Biochemie)
Veranstaltung
Bioethik Seminar
Note
2
Autor
Lise Meitner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
5
Katalognummer
V199639
ISBN (eBook)
9783656261407
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ethische herausforderungen forschung stammzellen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lise Meitner (Autor:in), 2011, Ethische Herausforderungen der Forschung mit embryonalen Stammzellen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199639
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Leseprobe aus  5  Seiten
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