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Auswirkungen der Palliative Care auf die Lebensqualität der Angehörigen

Title: Auswirkungen der Palliative Care auf die Lebensqualität der Angehörigen

Thesis (M.A.) , 2012 , 91 Pages

Autor:in: Magistra der Pflegewissenschaften Claudia Machreich (Author)

Nursing Science - Palliative Care

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Summary Excerpt Details

Abstract
Experten zufolge erhöht der demografische Wandel und die Institutionalisierung
die Lebenserwartung und verlängert den Sterbevorgang. In den stationären Einrichtungen
liegt der Fokus auf der Verhinderung des Todes. Das Begleiten und
das Krankheitserleben der Angehörigen treten in den Hintergrund.
Angehörige erreichen die Grenzen ihrer Belastbarkeit, da der Betreuungsaufwand
für die sterbenden Personen bis auf 24 Stunden täglich steigt. Emotionale
Erschöpfung und psychische Belastungen mit Symptomen von Angst und Depression
werden von den Angehörigen berichtet.
Palliative Care wirkt sich bei den Angehörigen positiv auf die Lebensqualität aus,
da sie individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Angehörigen eingeht. Angehörige
erleben durch die Palliative Care eine große Unterstützung in der Betreuung
ihrer schwer erkrankten und sterbenden Familienmitglieder und Partner.
Als Hauptentlastung werden die gute Erreichbarkeit am Tag und die schnelle Hilfe
durch die Mitglieder der Palliativ Care beschrieben.
Ein Ziel der Studie war es, die Auswirkungen der Palliative Care auf die Lebensqualität
der Angehörigen zu erheben und aufzuzeigen. Weiter wird auf die Wünsche
und Erwartungen der Angehörigen an das mobile Palliativteam (MPT) der
Caritas Salzburg eingegangen.
Die demographische Entwicklung und die damit verbundene Verlängerung des
Sterbeprozesses zeigt deutlich die Dringlichkeit, die Lebensqualität der Angehörigen
zu thematisieren und die Unterstützungsmöglichkeiten der mobilen Palliativteams
weiter auszubauen.
Schlüsselwörter: Palliative Care, Lebensqualität, Angehöriger

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 ZIELE

1.3 PFLEGEWISSENSCHAFTLICHE RELEVANZ

1.4 STRUKTUR DER ARBEIT

2 THEORETISCHER TEIL

2.1 LITERATURRECHERCHE

2.1.1 Suchstrategie und Literaturauswahl

2.2 DEMOGRAPHISCHER WANDEL UND MORTALITÄT

2.3 PFLEGELEISTUNGEN DURCH ANGEHÖRIGE

2.4 BELASTUNGEN DER ANGEHÖRIGEN

2.5 BEGRIFFSDEFINITIONEN

2.5.1 Palliative Care

2.5.2 Lebensqualität

2.5.3 Angehörige

2.5.4 Mobiles Palliativteam

2.6 FINANZIERUNG DER HOSPIZ,- UND PALLIATIVEINRICHTUNGEN

2.7 MOBILES PALLIATIVTEAM (MPT) DER CARITAS SALZBURG

2.8 EPIDEMIOLOGISCHE DATEN

3 METHODE

3.1 FORSCHUNGSFRAGE

3.2 QUALITATIVER FORSCHUNGSANSATZ

3.3 BEGRÜNDUNG ZUR WAHL FÜR DEN QUALITATIVEN FORSCHUNGSANSATZ

3.4 QUALITATIVE SOZIALFORSCHUNG NACH MAYRING

3.4.1 Verfahrensdokumentation

3.4.2 Argumentative Interpretationsabsicherung

3.4.3 Regelgeleitheit

3.4.4 Nähe zum Gegenstand

3.4.5 Kommunikative Validierung

3.4.6 Triangulation

3.5 ZUGANG ZUM FORSCHUNGSFELD

3.6 ZU ERWARTENDE ERGEBNISSE UND PROBLEME

3.7 FORSCHUNGSGRUPPE UND FORSCHUNGSRAUM

3.8 ERHEBUNGSINSTRUMENT

3.8.1 Erhebungsinstrument für die Erfassung der Auswirkung der Palliative Care auf die Lebensqualität der Angehörigen

3.9 DURCHFÜHRUNG DER INTERVIEWS

3.10 AUSWERTUNG DER DATEN

4 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE

4.1 SOZIODEMOGRAFISCHE DATEN DER ANGEHÖRIGEN

4.2 KATEGORIENSYSTEM

4.3 ERFAHRUNGEN VOR DER BETREUUNG VON PALLIATIVE CARE

4.4 ERWARTUNGEN AN DIE PALLIATIVE CARE

4.5 LEBENSQUALITÄT FÜR DEN STERBENDEN MENSCHEN

4.6 INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENARBEIT

4.7 LEBENSQUALITÄT DER ANGEHÖRIGEN

4.8 UMGANG MIT TROST UND TRAUER

4.9 HINDERLICHE ASPEKTE DER PALLIATIVE CARE

4.10 WÜNSCHE AN DIE PALLIATIVE CARE

4.11 WÜNSCHE AN DIE PALLIATIVE CARE

4.12 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE

5 DISKUSSION

5.1 IMPLIKATIONEN FÜR DIE PRAXIS

5.2 LIMITATIONEN

5.3 SCHLUSSFOLGERUNGEN MIT AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Studie zielt darauf ab, die Auswirkungen von Palliative Care auf die subjektive Lebensqualität von Angehörigen schwerkranker und sterbender Menschen im häuslichen Umfeld zu untersuchen und deren Bedürfnisse sowie Erwartungen an mobile Palliativteams (MPT) der Caritas Salzburg aufzuzeigen.

  • Subjektives Erleben und Belastungsfaktoren pflegender Angehöriger
  • Einfluss der Palliative Care auf die Lebensqualität der Angehörigen
  • Erfahrungen und Erwartungen an die Zusammenarbeit mit mobilen Palliativteams
  • Herausforderungen in der Betreuungssituation und Bewältigungsstrategien
  • Pflegewissenschaftliche Relevanz und Implikationen für die Praxis

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Baumgartner et al. (2009) weisen auf die Überzeugung der Politik hin, dass eine palliative Versorgung flächendeckend erforderlich ist. Die optimale Versorgung von Menschen und ihrer Angehörigen am Lebensende gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die Anzahl der Diskussionen um aktive Sterbehilfe zunehmen (Baumgartner, 2009). Auch Freilinger (2009) gibt an, dass die letzte Lebensphase der Menschen in den vergangenen Jahren an Tragweite gewonnen hat. Die Krankheitsverläufe sind länger und komplexer geworden-, und die letzte Lebensphase wurde verlängert. 80% der Österreicher äußern den Wunsch zu Hause sterben zu können. 70 % der Österreicher sterben außerhalb ihres häuslichen Umfelds infolge von Krankheiten in einem Sterbeprozess (Freilinger, 2009).

Menschen in der letzten Lebensphase leiden oft an einer ungenügenden Linderung ihrer Symptome und psychischen oder physischen Problemen. Ihre Wünsche können häufig nicht ausreichend berücksichtigt werden. Aus diesen Gründen benötigen die Angehörigen die Unterstützung der palliativen Betreuung für die Angehörigen. Palliative Care hat unterstützende Konzepte für die Angehörigen entwickelt, um ihnen die Kraft für das Betreuen ihrer schwerkranken und sterbenden Menschen in ihrer verbleibenden Lebenszeit zu geben (Binder et al., 2010).

Laut Durec (2010) stellt das Lebensende die Angehörigen vor Herausforderungen die so komplex sind, dass die Medizin sie nicht allein bewältigen kann. Die Menschen am Lebensende sind nicht ausschließlich Pflegefälle mit hohem Lebensalter, sondern es handelt sich beispielsweise um den eigenen Ehemann, der mit 42 Jahren an Leberkrebs erkrankt, bei dem der Zeitpunkt des Lebensendes nicht voraussehbar ist. Dieser Einschnitt in den Lebensalltag benötigt professionelles Betreuen und Empathie, damit die Angehörigen die Situation kognitiv erfassen können. Angehörige übernehmen ungewohnte Aufgaben, suchen erst spät Hilfe und können Anforderungen von Betroffen nicht gerecht werden. Die Folgen können Erkrankungen und Dekompensationen sein. Das Entwickeln und Umsetzen von Konzepten erfordert kompetente Organisationen (Durec, 2010). Billmann et al. (2009) halten an den Ansichten von Kübler-Ross fest, die das kommunikative Betreuen der Angehörigen in den Fokus stellt, um ein gutes Begleiten des Sterbens zu gewährleisten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung stellt die Motivation der Autorin dar und definiert die Problemstellung sowie die Ziele der Studie hinsichtlich der Lebensqualität von Angehörigen im Palliative-Care-Kontext.

2 THEORETISCHER TEIL: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen, inklusive Literaturrecherche, Begriffsdefinitionen und Informationen zur Finanzierung sowie dem Mobilen Palliativteam der Caritas Salzburg.

3 METHODE: Hier wird das qualitative, empirische Vorgehen beschrieben, das sich an der Sozialforschung nach Mayring orientiert und die Datenerhebung durch problemzentrierte Interviews begründet.

4 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE: Das Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Interviews mit den Angehörigen, gegliedert in Kategorien wie Erfahrungen, Erwartungen, Lebensqualität und Wünsche an die Palliative Care.

5 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, in den theoretischen Kontext eingeordnet und um Implikationen für die Pflegepraxis sowie Schlussfolgerungen für zukünftige Forschungsansätze ergänzt.

Schlüsselwörter

Palliative Care, Lebensqualität, Angehörige, Sterbeprozess, Mobile Palliativteams, häusliche Versorgung, Betreuung, Angehörigenarbeit, psychosoziale Belastung, Sterbebegleitung, Pflege, Gesundheitswissenschaft, Caritas Salzburg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Palliative Care auf die Lebensqualität von Angehörigen, die schwerkranke und sterbende Familienmitglieder im häuslichen Umfeld betreuen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen sind das Erleben des Sterbeprozesses aus Angehörigensicht, die Entlastung durch mobile Palliativteams, die psychosoziale Belastung der Angehörigen und der Wunsch nach einer bedürfnisorientierten Begleitung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Auswirkungen der Palliative Care auf die Lebensqualität der Angehörigen zu erheben und aufzuzeigen, sowie Bedürfnisse und Erwartungen an die Unterstützung durch das Mobile Palliativteam der Caritas Salzburg zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein qualitativer, empirischer Forschungsansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgte mittels problemzentrierter, halbstandardisierter Interviews mit Angehörigen, die anschließend nach Mayring ausgewertet wurden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zur Palliative Care und dem demografischen Wandel die Ergebnisse der Interviews präsentiert, welche unter anderem Erfahrungen vor der Betreuung, die Lebensqualität und konkrete Wünsche an die Palliative Care thematisieren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Palliative Care, Lebensqualität, Angehörige, häusliche Pflege, Sterbebegleitung und psychosoziale Unterstützung beschreiben.

Welche Rolle spielt die Ausbildung der Autorin für die Studie?

Die Autorin ist diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester. Diese professionelle Erfahrung ermöglichte es ihr, die Angehörigen in den schwierigen Interviewsituationen einfühlsam zu begleiten und komplexe Betreuungssituationen fundiert zu erfassen.

Warum wird die Palliative Care von den Angehörigen oft erst zögerlich angenommen?

Angehörige und Betroffene lehnen das Angebot anfangs oft aus Angst vor der Ungewissheit und mangelnder Information über die Aufgaben der Palliative Care ab, entwickeln aber im Verlauf meist ein tiefes Vertrauen.

Welche Rolle spielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Praxis?

Die befragten Angehörigen bewerten die Kooperation zwischen den Mitarbeitern der Palliative Care, den Hausärzten und dem Krankenhaus als sehr positiv, da sie den Informationsfluss verbessert und die Wartezeiten optimiert.

Was sind die zentralen Forderungen der Angehörigen an die Organisationen?

Die Angehörigen wünschen sich eine größere öffentliche Bekanntheit der Palliative Care, eine durchgängige und konstante Betreuung durch feste Bezugspersonen sowie eine stärkere Einbindung in die Entscheidungsfindungen des medizinischen Personals.

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Details

Title
Auswirkungen der Palliative Care auf die Lebensqualität der Angehörigen
College
UMIT The Health & Life Sciences University  (Pflegewissenschaften)
Author
Magistra der Pflegewissenschaften Claudia Machreich (Author)
Publication Year
2012
Pages
91
Catalog Number
V199552
ISBN (eBook)
9783656281979
ISBN (Book)
9783656282495
Language
German
Tags
Palliative Care Lebensqualität Angehöriger
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magistra der Pflegewissenschaften Claudia Machreich (Author), 2012, Auswirkungen der Palliative Care auf die Lebensqualität der Angehörigen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199552
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