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Die Ehe in der Frühen Neuzeit - unter wirtschaftlichen, reformatorischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten

Unterlegt mit Beispielen aus der freien Reichsstadt Frankfurt am Main

Title: Die Ehe in der Frühen Neuzeit - unter wirtschaftlichen, reformatorischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten

Term Paper , 2004 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 1
2. Wirtschaftliche Folgen der Eheschließung Seite 1
3. Die Ehe aus reformatorischer Sicht Seite 4
a) Exkurs: Körperliche Züchtigung in der Ehe Seite 5
4. Die Ehe aus gesellschaftlicher Sichtweise Seite 10
5. Literaturverzeichnis Seite 16

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wirtschaftliche Folgen der Eheschließung

3. Die Ehe aus reformatorischer Sicht

a) Exkurs: Körperliche Züchtigung in der Ehe

4. Die Ehe aus gesellschaftlicher Sichtweise

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit untersucht die Stellung der Frau in der frühneuzeitlichen Ehe unter wirtschaftlichen, religiösen und gesellschaftlichen Aspekten. Dabei wird analysiert, wie trotz theoretischer Konzepte – insbesondere durch die Reformation und die Hausväterliteratur – ein starkes Unterordnungsverhältnis zum Ehemann aufrechterhalten wurde, wobei Beispiele aus der freien Reichsstadt Frankfurt am Main die Diskrepanz zwischen Theorie und gelebter Praxis verdeutlichen.

  • Rechtliche und wirtschaftliche Abhängigkeit der Ehefrau
  • Einfluss der Reformation auf das Eheverständnis und das Frauenbild
  • Die Rolle der Hausväterliteratur bei der Disziplinierung der Ehefrau
  • Analyse historischer Kriminalfälle zu körperlicher Züchtigung in Frankfurt
  • Der Konflikt zwischen weiblicher Handlungsfähigkeit im Handwerk und dem männlichen Herrschaftsanspruch

Auszug aus dem Buch

a) Exkurs: Körperliche Züchtigung in der Ehe

Gewalt gegen die eigene Ehefrau war in der frühen Neuzeit (und ja eigentlich bis heute) ein alltägliches Problem. Allerdings war die Rechtslage um einiges verschwommener als heutzutage.

So waren Schläge zur Züchtigung der Frau, welche im damaligen Zeitbild ja ohnehin als streitsüchtig und zänkisch charakterisiert wurde, eine durchaus gängige Erziehungsmaßnahme.

In Frankfurter Archiven wie „Acta Criminalia“ oder dem Strafenbuch finden sich viele Beispiele für Gerichtsprozesse wegen manchem tödlichen Ausgang der Züchtigungen. Inge Kaltwasser hat sich ihrer angenommen: So beruft sich der Bender (Winzer) Martin Rode nach dem Tod seiner Ehefrau Anna im Oktober 1551 vor Gericht ausdrücklich auf das Recht „Emendatio Uxoris [als Verbesserer, Vervollkommener der Ehefrau]“. Nach diesem Recht war es dem Ehemann durchaus erlaubt die eigene Frau zu körperlich zu erziehen. Die Eheleute hatten sich über die Weinernte zerstritten, Rode schlug seine Frau mit der bloßen Hand, Anna war wenige Tage darauf verstorben. Diese Verhandlung endete jedoch unüblicherweise mit einem Freispruch des Ehemannes, eine gerichtsmedizinische Obduktion hatte ergeben, dass Anna schon längere Zeit an einer Hirnkrankheit, der so genannten „Phrenesis“ oder „Hirnwüten“ gelitten habe. Rode hatte zudem ausgesagt, dass man sich am selben Abend wieder einig gewesen sei.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der frühneuzeitlichen Ehe ein und skizziert die methodische Untersuchung unter Berücksichtigung des Frankfurter Stadtraums.

2. Wirtschaftliche Folgen der Eheschließung: Dieses Kapitel beleuchtet die finanzielle Abhängigkeit der Ehefrau, insbesondere durch die Mitgift und die eingeschränkte Verfügungsgewalt innerhalb der Ehe.

3. Die Ehe aus reformatorischer Sicht: Hier wird der Wandel des Eheverständnisses durch die Reformation und die daraus resultierende moralische, aber dennoch unterordnende Bewertung der Frau untersucht.

a) Exkurs: Körperliche Züchtigung in der Ehe: Anhand von Archivfällen aus Frankfurt wird die alltägliche Gewalt gegen Ehefrauen und die juristische Rechtfertigung durch das Recht zur Züchtigung („Emendatio Uxoris“) dargestellt.

4. Die Ehe aus gesellschaftlicher Sichtweise: Dieses Kapitel analysiert die Rolle der Hausväterliteratur und das Spannungsfeld zwischen der theoretischen Verbannung der Frau in den Haushalt und der faktischen Notwendigkeit ihrer Mitarbeit im Handwerk.

Schlüsselwörter

Frühe Neuzeit, Ehe, Frankfurt am Main, Reformation, Hausväterliteratur, Mitgift, Patriarchat, Ehefrau, Züchtigung, Rechtsgeschichte, Unterordnungsverhältnis, Geschlechtsvormundschaft, Haushalt, Handwerk, soziale Kontrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Lebensbedingungen verheirateter Frauen in der Frühen Neuzeit und der strukturellen Unterordnung unter den Ehemann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die ökonomischen Rahmenbedingungen, der religiöse Einfluss der Reformation auf das Eheideal und die gesellschaftlichen Normen, wie sie in der Hausväterliteratur propagiert wurden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die frühneuzeitliche Ehe unter gesellschaftlichen, religiösen und wirtschaftlichen Aspekten zu untersuchen und dabei Unterschiede zwischen Theorie und der realen Lebenswelt in Frankfurt aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Forschungsliteratur sowie eine Auswertung historischer Quellen aus Frankfurter Archiven, wie den „Acta Criminalia“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der wirtschaftlichen Folgen der Heirat, der reformatorischen Sicht auf die Ehe sowie der gesellschaftlichen Disziplinierung durch Hauslehren und körperliche Gewalt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Frühe Neuzeit, Patriarchat, Ehefrau, Unterordnungsverhältnis, Reformation und Rechtsgeschichte charakterisieren.

Inwiefern beeinflusste die Reformation die Rolle der Ehefrau?

Die Reformation entzog der Ehe zwar den Sakramentscharakter, festigte jedoch durch eine moralische Aufwertung der Hausfrauenrolle und die Stärkung des männlichen Herrschaftsanspruchs die Unterordnung der Frau.

Welche Bedeutung hatte das Frankfurter Beispiel für die Studie?

Frankfurt dient als konkretes Beispiel für eine Wirtschaftsmetropole, in der die Praxis (z.B. Witwenprivilegien oder die Mitarbeit im Handwerk) teilweise im Widerspruch zur strengen theoretischen Hausväterliteratur stand.

Was besagt das Recht der „Emendatio Uxoris“?

Es bezeichnet das vermeintliche Recht des Ehemannes, seine Ehefrau als „Verbesserer“ körperlich zu züchtigen, was in der damaligen Zeit oft als legitime Erziehungsmaßnahme angesehen wurde.

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Details

Title
Die Ehe in der Frühen Neuzeit - unter wirtschaftlichen, reformatorischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten
Subtitle
Unterlegt mit Beispielen aus der freien Reichsstadt Frankfurt am Main
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Geschichte)
Course
Die Reichsstadt in der Frühen Neuzeit
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2004
Pages
18
Catalog Number
V199300
ISBN (eBook)
9783656255383
ISBN (Book)
9783656255703
Language
German
Tags
Ehe Geschlechterbeziehungen Frankfurt am Main Stellung der Frau Frühe Neuzeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2004, Die Ehe in der Frühen Neuzeit - unter wirtschaftlichen, reformatorischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199300
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