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Die Behandlung des Konflikts um das Wasser des Jordanbeckens im Rahmen des israelisch-jordanischen Friedensvertrages

Title: Die Behandlung des Konflikts um das Wasser des Jordanbeckens im Rahmen des israelisch-jordanischen Friedensvertrages

Term Paper , 2007 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Politics - Region: Near East, Near Orient

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Summary Excerpt Details


1. Einleitung 2
2. Konfliktparteien und Konfliktverlauf: Von der
israelischen Staatsgründung bis zum Friedensvertrag mit Jordanien 3
3. Die Behandlung der Wasserfrage im Friedensvertrag 5
3.1. Angestrebte Projekte 6
3.2. Initiierte Projekte 7
4. Anspruch und Realität: Die Umsetzung der Beschlüsse 8
5. Schlussbetrachtung 10
6. Literaturverzeichnis 12

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konfliktparteien und Konfliktverlauf: Von der israelischen Staatsgründung bis zum Friedensvertrag mit Jordanien

3. Die Behandlung der Wasserfrage im Friedensvertrag

3.1. Angestrebte Projekte

3.2. Initiierte Projekte

4. Anspruch und Realität: Die Umsetzung der Beschlüsse

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Institutionalisierung des Verteilungskonflikts um die Wasserressourcen des Jordanbeckens im Kontext des israelisch-jordanischen Friedensvertrages von 1994, wobei insbesondere die Kluft zwischen vertraglicher Planung und tatsächlicher Umsetzung beleuchtet wird.

  • Historische Konfliktgenese zwischen Israel und Jordanien
  • Die Rolle der Wasserressourcen im Nahost-Konflikt
  • Analyse der Wasserregelungen im Friedensvertrag
  • Technologische und infrastrukturelle Projektplanungen
  • Herausforderungen bei der Umsetzung und Implementierung

Auszug aus dem Buch

3. Die Behandlung der Wasserfrage im Friedensvertrag

Vergleicht man Berthold Meyers theoretische Ausführungen mit dem israelisch-jordanischen Friedensvertrag von 1994, so lässt sich feststellen, dass die Konfliktregelung alle von Meyer genannten gesellschaftlichen Reproduktionsbereiche (Ökonomie, Politik und Kultur) auf der Ebene des internationalen Systems erfasst (vgl.: Meyer 1997: 16)1. Vor diesem Hintergrund stellt die Regelung der Wasserverteilung also lediglich ein kleineres Fragment des Vetragswerkes dar. Daher verwundert es auch nicht, wenn Martin Beck die Schaffung eines „...komplexen Wasserregimes...“ (Beck 2002: 256) nur am Rande erwähnt. Dennoch ist die Wasserfrage selbst nicht an den Rand, beziehungsweise an das Ende des Vetrages verdrängt, sondern gleich im sechsten von insgesamt 30 Artikeln verankert worden. Ihrer konkreten Ausgestaltung ist eigens Annex II des Vertrages gewidmet. Als bedeutender erschien den Konfliktparteien folglich nur die Schaffung von Frieden, das Festschreiben allgemeiner Grundsätze, die Festlegung der internationalen Grenze, die Sicherheit sowie die Aufnahme diplomatischer und sonstiger bilateraler Beziehungen (Artikel 1-5) (vgl.: Luterbacher 2004: 401ff.). Da der Nahostkonflikt an Komplexität wohl kaum zu übertreffen ist, und die Trennschärfe zwischen teilbarem und unteilbarem Konflikt, bei der historisch-gewachsenen Vermengung von religiösen und machtpolitischen Aspekten, verschwimmt, beschränke ich mich nun ausschliesslich auf die Analyse der Wasserfrage.

Wasser ist prinzipiell ein teilbares Gut. Die konkrete Verteilung erfolgt im israelisch-jordanischen Fall nach Verteilungsschlüsseln und betrifft die Wasservorkommen von Jordan, Yarmuk, dem See Genezareth und den Grundwasservorkommen „Wadi Araba“. Das Übereinkommen ist nach mehreren Grundsätzen konzipiert worden. So herrscht zwischen den Konfliktparteien generell Rechtsgleichheit. Desweiteren einigten sich beide Staaten auf eine Steigerung der Effizienz der gemeinsamen Wassernutzung nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Beide Parteien verpflichteten sich demzufolge auf gegenseitige Rücksichtnahme bei unilateralen Anstrengungen zur Bewirtschaftung und Erschließung von Wasservorkommen. Diese Rücksichtnahme wird um eine kooperative Dimension erweitert. Gemeinsam soll fortan gegen Wasserverschwendung und -verschmutzung sowie gegen unbefugte Fremdentnahme vorgegangen werden. (vgl.: Luterbacher 2004: 306ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Umwelt- und Verteilungskonflikte mit Fokus auf die wasserpolitischen Spannungen zwischen Israel und Jordanien.

2. Konfliktparteien und Konfliktverlauf: Von der israelischen Staatsgründung bis zum Friedensvertrag mit Jordanien: Darstellung der historischen kriegerischen Auseinandersetzungen und der komplizierten Interessenlagen beider Staaten seit 1948.

3. Die Behandlung der Wasserfrage im Friedensvertrag: Analyse der vertraglichen Verankerung der Wasserressourcenverteilung und deren theoretische Einordnung.

3.1. Angestrebte Projekte: Vorstellung der geplanten technologischen und infrastrukturellen Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung der Wasserversorgung.

3.2. Initiierte Projekte: Evaluierung der tatsächlich umgesetzten Maßnahmen und der Schwierigkeiten bei der multilateralen Finanzierung.

4. Anspruch und Realität: Die Umsetzung der Beschlüsse: Untersuchung der Diskrepanz zwischen vertraglichem Anspruch und der Realität politischer sowie klimatischer Hindernisse.

5. Schlussbetrachtung: Fazit zur Bedeutung des Friedensvertrages als ersten Schritt der Konfliktinstitutionalisierung trotz bestehender Defizite bei der Streitschlichtung.

Schlüsselwörter

Jordanbecken, Israel, Jordanien, Friedensvertrag, Wasserfrage, Verteilungskonflikt, Nachhaltigkeit, Nahost-Konflikt, Wasserressourcen, Infrastrukturprojekte, Ressourcenkonflikt, Wasserknappheit, Konfliktregelung, Kooperation, Wasserregime

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der vertraglichen Regelung der Wasserverteilung zwischen Israel und Jordanien im Rahmen des Friedensvertrages von 1994.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die historische Genese des Konflikts, die Rolle des Wassers als politisches Instrument sowie die Analyse der vertraglichen Bestimmungen und deren praktische Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Reflexion darüber, inwiefern der Friedensvertrag zur Institutionalisierung des Ressourcenkonflikts beigetragen hat und woran die Umsetzung der geplanten Projekte in der Realität scheiterte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Aufarbeitung politikwissenschaftlicher Literatur und Vertragstexte genutzt, um die Effektivität des Wasserregimes zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung der Konfliktparteien, die Analyse der spezifischen Wasserregelungen des Abkommens sowie die detaillierte Betrachtung geplanter versus realisierter Infrastrukturprojekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wasserregime, Verteilungskonflikt, Nahost-Friedensprozess, Nachhaltigkeit und bilaterale Kooperation charakterisiert.

Warum spielt die jordanische Beteiligung an Kriegen eine Rolle für die Wasserfrage?

Die Beteiligung verdeutlicht, dass Wasserressourcen oft militärisch kontrolliert wurden, was die Dringlichkeit einer friedlichen vertraglichen Neuregelung unterstrich.

Welche Rolle spielt die Dürreperiode 1988/1999 für die Argumentation?

Dieses Beispiel verdeutlicht, dass selbst bei vertraglichen Absprachen klimatische Faktoren die Umsetzung gefährden können und effektive Streitschlichtungsmechanismen fehlen.

Warum werden Projekte wie der Kanal zwischen Rotem und Totem Meer erwähnt?

Sie dienen als Beispiele für ehrgeizige, aber schwer zu realisierende Großprojekte, die von externen Investoren und regionaler Stabilität abhängig sind.

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Details

Title
Die Behandlung des Konflikts um das Wasser des Jordanbeckens im Rahmen des israelisch-jordanischen Friedensvertrages
College
University of Marburg
Course
Formen der Konfliktregelung
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2007
Pages
13
Catalog Number
V199296
ISBN (eBook)
9783656255413
ISBN (Book)
9783656256205
Language
German
Tags
Israel Jordanien Friedensvertrag Nahost-Konflikt Wassermanagement; Wasserknappheit Konflikt Krieg Konfliktregelung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2007, Die Behandlung des Konflikts um das Wasser des Jordanbeckens im Rahmen des israelisch-jordanischen Friedensvertrages, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199296
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