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Trade and the Diffusion of the Industrial Revolution

Title: Trade and the Diffusion of the Industrial Revolution

Term Paper , 2011 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Philipp J. Kremer (Author)

Economics - Other

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Summary Excerpt Details

Beginnend in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts brachte die industrielle Revolution ein enormes Wirtschaftswachstum für die damaligen Volkswirtschaften. Nach diesen mehr als 200 Jahren des Fortschritts sind es heute vor allem die OECD Staaten, die als Gewinner aus dieser Revolution hervorgegangen sind. Zwar stagnieren ihre Wachstumsraten bei nahe 2 % seit Beginn des 19. Jahrhunderts (Lucas, 2009), der vorhergegangene Aufschwung führte jedoch zu einem beträchtlichen durchschnittlichen BIP pro Kopf von $ 32.856 im Jahre 2009 (OECD StatExtract , 2011). Dem gegenüber stehen die afrikanischen Staaten mit einem BIP pro Kopf von gerade einmal $ 2.956 im Jahre 2010 (OECD Statistics, 2010). Wachstumsraten in diesen Ländern sind nahe Null und in manchen Zeiten sogar negativ (Lucas, 2009:S2). Eine Konsequenz daraus ist ein enormes Ungleichgewicht, das heute zwischen den Staaten herrscht. Eine Frage, die sich unweigerlich daraus ergibt, ist: „Wieso manche Staaten schneller wachsen als andere?“ Warum konnten einige die neu gewonnen Erkenntnisse besser umsetzen, während andere heute noch stagnierende Wachstumszahlen aufweisen? Ein Studium der industriellen Revolution erfordert somit auch ein Studium darüber, wie sich Fortschritt verbreiten kann und was Staaten zur Umsetzung beitragen können (Lucas, 2009:S1).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. 5 Kriterien für eine offene Volkswirtschaft

III. Das Wachstumsmodell für die Jahre 1960-2000

IV. Anwendung auf die Jahre 1820-1980

V. Die Güte des Modells

VI. Das Dual-Economy-Modell

VII. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das von Robert E. Lucas Jr. entwickelte Diffusionsmodell, welches erklärt, wie die industrielle Revolution und technologischer Fortschritt zwischen Ländern verbreitet werden. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse, unter welchen Voraussetzungen Volkswirtschaften als "offen" gelten und wie der Wissensfluss als Motor des Wirtschaftswachstums fungiert.

  • Analyse der fünf Kriterien für eine offene Volkswirtschaft nach Sachs und Warner
  • Untersuchung von Spillover-Effekten in einem 1-Sektor-Wachstumsmodell
  • Evaluierung der Modellgüte anhand empirischer Daten von 1960 bis 2000
  • Überprüfung der Anwendbarkeit des Modells auf historische Zeiträume ab 1820
  • Kritische Betrachtung von Erweiterungen wie dem Dual-Economy-Modell und Agglomerationseffekten

Auszug aus dem Buch

I. Einleitung

Beginnend in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts brachte die industrielle Revolution ein enormes Wirtschaftswachstum für die damaligen Volkswirtschaften. Nach diesen mehr als 200 Jahren des Fortschritts sind es heute vor allem die OECD Staaten, die als Gewinner aus dieser Revolution hervorgegangen sind. Zwar stagnieren ihre Wachstumsraten bei nahe 2 % seit Beginn des 19. Jahrhunderts (Lucas, 2009), der vorhergegangene Aufschwung führte jedoch zu einem beträchtlichen durchschnittlichen BIP pro Kopf von $ 32.856 im Jahre 2009 (OECD StateExtract , 2011). Dem gegenüber stehen die afrikanischen Staaten mit einem BIP pro Kopf von gerade einmal $ 2.956 im Jahre 2010 (OECD Statistics, 2010). Wachstumsraten in diesen Ländern sind nahe Null und in manchen Zeiten sogar negativ (Lucas, 2009:S2). Eine Konsequenz daraus ist ein enormes Ungleichgewicht, das heute zwischen den Staaten herrscht. Eine Frage, die sich unweigerlich daraus ergibt, ist: „Wieso manche Staaten schneller wachsen als andere?“ Warum konnten einige die neu gewonnen Erkenntnisse besser umsetzen, während andere heute noch stagnierende Wachstumszahlen aufweisen? Ein Studium der industriellen Revolution erfordert somit auch ein Studium darüber, wie sich Fortschritt verbreiten kann und was Staaten zur Umsetzung beitragen können (Lucas, 2009:S1).

In seinem Artikel: „Trade and the Diffusion of the Industrial Revolution“ greift Robert E. Lucas Jr. genau diese Fragestellungen auf. Er stellt ein einfaches Diffusionsmodell dar und versucht zu beschreiben, wie sich die industrielle Revolution über die einzelnen Staaten auswirkt. Dabei erläutert er, dass „ obwohl Kapital und Arbeit eine Rolle spielen, es vor allem der „Fluss der Ideen“ ist, der zu einer Reduzierung von Einkommensunterschieden führt (…)“(Lucas, 2009:S1). Die Untersuchung des Wissenstransfers von den erfolgreich industrialisierten Staaten zu den heute stagnierenden Volkswirtschaften ist der Kern seiner Arbeit. Dieser Austausch ist nur dann erfolgreich, wenn die Ideen ungehindert zwischen den Ländern fließen können. Lucas spricht in diesem Zusammenhang von einer „offenen“ Volkswirtschaft. Erfüllt diese bestimmte Kriterien, so versucht das von Lucas beschrieben Modell das Wachstumsverhalten der offenen Länder zu beschreiben.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des globalen Ungleichgewichts beim Wirtschaftswachstum ein und stellt das Diffusionsmodell von Robert E. Lucas Jr. als theoretischen Rahmen vor.

II. 5 Kriterien für eine offene Volkswirtschaft: Hier werden die fünf spezifischen Kriterien von Sachs und Warner definiert, die erfüllt sein müssen, damit eine Volkswirtschaft als offen für den internationalen Wissensfluss gilt.

III. Das Wachstumsmodell für die Jahre 1960-2000: Dieses Kapitel präsentiert die mathematische Herleitung des 1-Sektor-Wachstumsmodells und analysiert die Rolle des Spillover-Parameters zur Beschreibung des Aufholwachstums.

IV. Anwendung auf die Jahre 1820-1980: Hier wird geprüft, ob das Diffusionsmodell auch auf historische Wirtschaftsdaten anwendbar ist, wobei Parente und Prescott als Datenquelle dienen.

V. Die Güte des Modells: Dieses Kapitel kritisiert das Modell anhand von Fallbeispielen, insbesondere bei durch Landwirtschaft geprägten Staaten, für die das Modell keine ausreichende Erklärung liefert.

VI. Das Dual-Economy-Modell: Hier werden Lucas' Erweiterungsversuche in Form eines Zwei-Sektoren-Modells und die Einbeziehung von Agglomerationseffekten vorgestellt, um Defizite des Basismodells zu beheben.

VII. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Aussagekraft des Diffusionsmodells für das Verständnis von Wirtschaftswachstum und Wissensakkumulation.

Schlüsselwörter

Industrielle Revolution, Diffusionsmodell, Wirtschaftswachstum, Offene Volkswirtschaft, Spillover-Effekte, Humankapital, BIP pro Kopf, Wissenstransfer, Dual-Economy-Modell, Agglomerationseffekt, Konvergenz, Robert E. Lucas Jr., Internationale Handelsbeziehungen, Protektionismus, technischer Fortschritt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Diffusionsmodell von Robert E. Lucas Jr., das erklärt, wie sich die industrielle Revolution und technologisches Wissen über Staatsgrenzen hinweg verbreiten und so Wirtschaftswachstum in verschiedenen Ländern induzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der internationale Handel als Kanal für Wissensspillovers, die Definition offener Volkswirtschaften, die mathematische Modellierung von Aufholwachstum sowie die Grenzen dieser Modelle bei agrarisch geprägten Volkswirtschaften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das von Lucas beschriebene Konzept des Wachstums durch Wissensfluss zu erläutern und zu prüfen, inwieweit dieses theoretische Modell das tatsächliche empirische Wachstumsverhalten von Staaten über verschiedene Zeiträume hinweg erklären kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Literaturanalyse sowie die mathematische Aufbereitung und Interpretation von Diffusionsmodellen, die anhand von empirischen Wachstumsdaten und Regressionsanalysen validiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Kriterien für Offenheit, die Herleitung der Differenzengleichung des Wachstumsmodells, die historische Anwendung ab 1820 sowie die kritische Prüfung der Modellgüte durch Erweiterungsversuche wie das Dual-Economy-Modell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Wissensspillovers, Humankapitalakkumulation, Konvergenz, offene versus geschlossene Volkswirtschaften und die mathematische Modellierung von Wachstumspfaden.

Warum erreicht das ursprüngliche Wachstumsmodell bei armen Staaten keine hohe Güte?

Das Modell geht davon aus, dass Staaten mit sehr geringem Humankapital unendlich hohe Wachstumsraten aufweisen müssten. Empirische Daten zeigen jedoch, dass gerade diese Länder oft stagnieren, da es an den notwendigen Voraussetzungen zur Absorption neuer Technologien fehlt.

Was versteht man im Kontext der Arbeit unter dem Agglomerationseffekt?

Der Agglomerationseffekt beschreibt Wissensspillovers, die entstehen, wenn Menschen oder Unternehmen räumlich zusammengeballt leben, wodurch sich die Produktivität durch intensiveren Austausch von Ideen innerhalb urbaner Strukturen erhöht.

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Details

Title
Trade and the Diffusion of the Industrial Revolution
College
University of Hannover
Grade
1,7
Author
Philipp J. Kremer (Author)
Publication Year
2011
Pages
23
Catalog Number
V199194
ISBN (eBook)
9783656258575
ISBN (Book)
9783656259039
Language
German
Tags
Spillover Effekte Robert E. Lucas Handel Wirtschaftswachstum Dual-Economy Modell Industrielle Revolution
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp J. Kremer (Author), 2011, Trade and the Diffusion of the Industrial Revolution, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199194
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