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Vegetation von Rückegassen im Göttinger Wald - Gemeinschaftskoeffizienten

Titel: Vegetation von Rückegassen im Göttinger Wald - Gemeinschaftskoeffizienten

Hausarbeit , 2003 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Denny Ohnesorge (Autor:in)

Forstwirtschaft / Forstwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Vegetationsökologie im 2. Mastersemester wurden
im Stadtforst Göttingen in der Abteilung 25d vegetationskundliche Geländeaufnahmen
gemacht. Die Aufnahmemethoden und die Probeflächen richteten sich nach den
verschiedenen Analyseintentionen. So wurden sowohl Erhebungen im Bestand, als
auch auf den Rückegassen und den angrenzenden Wegen durchgeführt. In den
Auswertungen der pflanzensoziologischen Daten wurden u.a. die Verbiss- und
Verjüngungssituation, der Einfluss von Rückegassen auf die Bodenvegetation,
ökologische Zeigerwerte sowie die Diversität thematisiert.
Das Thema dieser Arbeit heißt „Gemeinschaftskoeffizienten der Vegetation von
Rückegassen im Göttinger Wald“. Mit der Berechnung von verschiedenen
Gemeinschaftskoeffizienten soll eine Methode der Vegetationsanalyse vorgestellt
werden, bei der die floristische Verwandtschaft von Vegetationsaufnahmen eine Rolle
spielt. Die folgenden Darstellungen und Analysen beschränken sich allgemein auf die
dieses Thema betreffenden Datenbereiche.
Ziel der Arbeit ist es, durch die Berechnung von Affinität- Indizes Aussagen über die
floristische Gemeinsamkeit der Aufnahmen der Rückegassen ableiten zu können.
Hierbei ist insbesondere der Unterschied der Rückegassenbodenvegetation im
Vergleich zur Bodenvegetation im Bestandesinneren von Interesse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 VORSTELLUNG DES UNTERSUCHUNGSGEBIETES

2.1. KLIMA

2.2. GEOLOGIE UND BÖDEN DES UNTERSUCHUNGSGEBIETES

2.3. LAGE UND BESTANDESBESCHREIBUNG

3 AUFNAHME- UND AUSWERTUNGSMETHODIK

3.1. AUSWAHL DER PROBEFLÄCHEN

3.2. AUFNAHMEVERFAHREN

3.3. AUSWERTUNGSMETHODIK

3.3.1 Pflanzensoziologische Tabellenarbeit

3.3.2 Auswertung des Synthetischen Merkmals Affinität

4 AFFINITÄT – GEMEINSCHAFTSKOEFFIZIENTEN

4.1. PRÄSENZ-GEMEINSCHAFTSKOEFFIZIENTEN

4.2. MASSEN-GEMEINSCHAFTSKOEFFIZIENTEN

5 ERGEBNISSE DER AUSWERTUNG

5.1. ERGEBNISSE DER PFLANZENSOZIOLOGISCHEN TABELLENARBEIT

5.2. ERGEBNISSE DER AFFINITÄTSBERECHNUNGEN

5.2.1 Beziehungen der Referenzflächen im Bestand zueinander

5.2.2 Floristische Gemeinsamkeit der Rückegasse mit den Referenzflächen im Bestand

6 DISKUSSION

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht mittels verschiedener Gemeinschaftskoeffizienten die floristische Ähnlichkeit der Vegetation auf Rückegassen im Vergleich zum ungestörten Bestandesinneren im Göttinger Wald. Ziel ist es, durch die Anwendung von Affinitäts-Indizes Aussagen über floristische Gemeinsamkeiten zu treffen und den Einfluss der Rückegassen auf die Bodenvegetation quantitativ und qualitativ zu analysieren.

  • Vegetationskundliche Geländeaufnahmen in Rückegassen und Bestandesreferenzflächen
  • Einsatz pflanzensoziologischer Tabellenarbeit zur Identifikation von Differenzialarten
  • Berechnung von Präsenz-Gemeinschaftskoeffizienten (Jaccard, Sørensen)
  • Einsatz von Massen-Gemeinschaftskoeffizienten (Motyka-Index) unter Berücksichtigung von Deckungsgraden
  • Diskussion der Auswirkungen von Störungen durch Rückegassen auf die Artenzusammensetzung

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Pflanzensoziologische Tabellenarbeit

Die Daten der Vegetationsaufnahme liegen am Anfang der Auswertung in einer Rohtabelle vor. Diese gilt es so zu ordnen, dass Vegetationseinheiten (Pflanzengesellschaften) aufzufinden sind. Das Verfahren zum Ordnen der Tabelle richtet sich hier nach ökologischen und/oder soziologischen Artengruppen (SCHMIDT, 2003). Die Verfahrensschritte sind i.d.R. folgende:

1. Vorsortieren der Rohtabelle, Häufigkeits- bzw. Stetigkeitstabelle

2. Suchen nach möglichen Differenzialarten und sortieren der Tabelle zu einer differenzierten Tabelle → Aufnahmen mit floristischer Ähnlichkeit werden zusammengestellt

3. Strukturierung der Tabelle durch pflanzensoziologische Kennzeichnung der Arten (Herausstellung von Charakterarten)

4. weitere Sortierung je nach Auswertungsabsicht

Die Strukturierung innerhalb der differenzierten Tabelle kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen. So u.a. durch Anordnung nach Schichten (Baumschicht, Strauchschicht, usw.), eine Gruppierung nach Lebensformen insbesondere Gehölz-Krautiger, die Unterteilung nach soziologischen Gruppen (Kennarten von Assoziationen, Trennarten, Kennarten, usw.) oder anderer Gruppen je nach Fragestellung. Für diese Arbeit waren Arten von Interesse, die für Rückegassen kennzeichnend sind, bzw. die auf eine Veränderung in der Artzusammensetzung im Vergleich zum ungestörten Bestandesinneren hinweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Fragestellung zur floristischen Ähnlichkeit von Rückegassenvegetation im Stadtforst Göttingen.

2 VORSTELLUNG DES UNTERSUCHUNGSGEBIETES: Beschreibung der klimatischen, geologischen und bestandesstrukturellen Rahmenbedingungen der untersuchten Abteilung 25d.

3 AUFNAHME- UND AUSWERTUNGSMETHODIK: Erläuterung der Auswahl der Probeflächen, des Aufnahmeverfahrens sowie der angewandten pflanzensoziologischen und statistischen Auswertungsmethoden.

4 AFFINITÄT – GEMEINSCHAFTSKOEFFIZIENTEN: Vorstellung der theoretischen Grundlagen für qualitative (Präsenz) und quantitative (Massen) Affinitätsindizes.

5 ERGEBNISSE DER AUSWERTUNG: Detaillierte Darstellung der pflanzensoziologischen Tabellenarbeit und der berechneten Gemeinschaftskoeffizienten für die verschiedenen Aufnahmepunkte.

6 DISKUSSION: Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich der Auswirkungen von Rückegassen auf die Artenzusammensetzung und Empfehlungen für eine naturnahe Waldbewirtschaftung.

Schlüsselwörter

Vegetationsökologie, Rückegassen, Gemeinschaftskoeffizienten, floristische Verwandtschaft, Affinität, Jaccard-Koeffizient, Sørensen-Koeffizient, Motyka-Index, Bodenvegetation, Pflanzensoziologie, Bestandesinneres, Vegetationsanalyse, Störflächen, Forstwissenschaft, Artenzusammensetzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der vegetationsökologischen Untersuchung von Rückegassen in einem Buchenbestand des Göttinger Waldes und deren floristischem Vergleich zum ungestörten Bestandesinneren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Standortbedingungen, die floristische Zusammensetzung der Bodenvegetation in Abhängigkeit von forstlichen Störungen sowie die methodische Quantifizierung von Ähnlichkeiten zwischen Vegetationsaufnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch die Berechnung von Gemeinschaftskoeffizienten die floristische Gemeinsamkeit der Rückegassenvegetation zu analysieren und insbesondere den Unterschied zur ungestörten Bodenvegetation im Bestand aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Autorin verwendet neben der klassischen pflanzensoziologischen Tabellenarbeit nach Braun-Blanquet verschiedene Affinitätsindizes (Jaccard, Sørensen, Motyka) zur quantitativen und qualitativen Auswertung der Vegetationsdaten.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Vorstellung des Untersuchungsgebiets, die methodische Vorgehensweise bei der Datenerhebung sowie die ausführliche Auswertung der erfassten Vegetationsaufnahmen mittels statistischer Gemeinschaftskoeffizienten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Vegetationsökologie, Gemeinschaftskoeffizienten, floristische Affinität und naturnahe Waldbewirtschaftung geprägt.

Wie unterscheidet sich die Vegetation auf der Rückegasse konkret vom Bestand?

Die Ergebnisse zeigen, dass besonders in den Fahrspuren eine veränderte Artenzusammensetzung auftritt, die häufig durch das Vorkommen von Licht- und Verdichtungszeigern sowie Ruderalarten gekennzeichnet ist.

Welche Bedeutung hat die Wahl des Gemeinschaftskoeffizienten für das Ergebnis?

Die Wahl ist entscheidend, da Präsenz-Koeffizienten (Jaccard, Sørensen) die floristische Ähnlichkeit rein qualitativ bewerten, während der Motyka-Index durch die Einbeziehung von Deckungsgraden auch quantitative Verschiebungen der Artenhäufigkeit aufdeckt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vegetation von Rückegassen im Göttinger Wald - Gemeinschaftskoeffizienten
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Fakultät für Forstwissenschaften / Institut für Waldbau)
Note
1,3
Autor
Denny Ohnesorge (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
15
Katalognummer
V19834
ISBN (eBook)
9783638238731
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vegetation Rückegassen Göttinger Wald Gemeinschaftskoeffizienten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Denny Ohnesorge (Autor:in), 2003, Vegetation von Rückegassen im Göttinger Wald - Gemeinschaftskoeffizienten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/19834
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Leseprobe aus  15  Seiten
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