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Der Reformprozess Griechenlands

Beschreibung und Bewertung

Title: Der Reformprozess Griechenlands

Term Paper , 2012 , 24 Pages

Autor:in: Dirk Walter (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Summary Excerpt Details

Die griechischen Staatsfinanzen geben schon seit einigen Jahren Anlass zur Sorge. Im No-vember 2004 stellt die Europäische Union fest, dass Griechenlands Schulden höher sind als offiziell gemeldet. Es wird ein Defizitverfahren gegen Griechenland eingeleitet, jedoch 2007 wieder eingestellt. Das Ausmaß des Defizits wurde jedoch erst nach und nach bekannt. Griechenland hat jahrelang die wahre Höhe des Haushaltsdefizits und der Verschuldung verschleiert um die Kriterien zur Einführung des Euros zu erfüllen. Griechenland hat nur durch fingierte Haushaltszahlen die Aufnahmekriterien erfüllt. Eine Aufnahme mit den realen Zahlen wäre nicht möglich gewesen.
m Oktober 2009 korrigierte die griechische Regierung nochmals das Staatsdefizit nach oben. Die griechischen Staatsschulden erreichten die Rekordmarke von 300Mrd. Euro.
m Dezember 2009 stufte die Ratingagentur Fitch, aufgrund dieser Entwicklung, die Kredit-würdigkeit Griechenlands erstmals herab. Weitere Ratingagenturen wie Standard & Poor folgen. Als Folge daraus muss Griechenland den Käufern der eigenen Staatsanleihen eine höhere Rendite, für das gestiegene Ausfallrisiko, zahlen.
anken und Hedgefonds spekulieren auf einen Staatsbankrott Griechenlands und somit letztendlich auch gegen den Euro und die Europäische Union.
Griechenlands Schulden werden zum Problem für die gesamte Euro-Zone. Die EU-Kommission zieht die Notbremse und verordnet einen strikten Sparkurs. Hilfsmilliarden der europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds sollen der Regierung in Athen helfen die drohende Staatspleite abzuwenden.
Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Und was passiert, wenn ein Staat pleitegeht?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangssituation

2.1 Entwicklung volkswirtschaftlicher Kennzahlen Griechenlands

2.2 Die Stabilisierungsaufgabe des Staates

2.2.1 Fiskalpolitik durch Erhöhung der Staatsausgaben

2.2.2 Fiskalpolitik durch Steuersenkung

2.2.3 Auswirkungen für Griechenland

3 Reform- und Rettungsprozess

3.1 Der EURO-Rettungsschirm – Maßnahmenpaket zur Stabilisierung

3.1.1 Europäischer Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM)

3.1.2 Maßnahmen des IFW und der EZB

3.1.3 Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM)

3.1.4 Schuldenschnitt

3.2 Griechische Sparmaßnahmen

3.2.1 Erstes Sparpaket

3.2.2 Zweites Sparpaket

3.2.3 Drittes Sparpaket

3.2.4 Weitere Maßnahmen der griechischen Regierung

3.2.5 Bewertung der griechischen Sparpakete

3.2.6 Politische Auswirkungen der Spar- und Rettungspakete

4 Kann ein Staat Pleite gehen?

4.1 Möglichkeit 1 – Staatsbankrott ohne Euroaustritt

4.2 Möglichkeit 2 – Staatsbankrott mit Euroaustritt

4.3 Auswirkungen / Ausblick einer Staatspleite Griechenlands

5 Schlussfolgerung

6 Anhang

6.1 Ländersteckbrief Griechenland

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Reform- und Rettungsprozess Griechenlands vor dem Hintergrund der europäischen Staatsschuldenkrise. Ziel ist es, die Ursachen der Krise zu beleuchten, die getroffenen fiskalpolitischen Maßnahmen der EU und des IWF zu bewerten und die Konsequenzen möglicher Szenarien eines Staatsbankrotts kritisch zu hinterfragen.

  • Entwicklung volkswirtschaftlicher Kennzahlen und Haushaltsdefizite
  • Fiskalpolitische Instrumente zur Stabilisierung des Staates
  • Analyse des Euro-Rettungsschirms und der verschiedenen Rettungspakete
  • Bewertung der griechischen Sparmaßnahmen und deren politische Auswirkungen
  • Szenarienanalyse eines Staatsbankrotts mit und ohne Euroaustritt

Auszug aus dem Buch

3.1.4 Schuldenschnitt

Die Regierungen der EU-Staaten einigen sich auf einen Schuldenschnitt Griechenlands. So muss Griechenland nur 50% seiner Schulden an private Gläubiger zurückzahlen. Erreicht wird diese Maßnahme durch einen Tausch von alten gegen neue Staatsanleihen. Griechenland zahlt für die neuen Anleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren weniger Zinsen. Die Zinssätze liegen bei 2 Prozent bis 4,3 Prozent, je nach Laufzeit. Im Schnitt soll die Verzinsung 3,65 Prozent betragen. Der Schuldenschnitt betrifft aber nur die privaten Gläubiger, zu denen auch die Banken zählen. Am 12.03.2012 hat Griechenland den Schuldenschnitt umgesetzt. Das Ergebnis des Schuldenschnittes ist, dass Griechenland seine Schulden durch den Anleihetausch um mehr als 107 Mrd. Euro auf einen Schlag reduziert. Mit dem Anleihetausch und der Beteiligung der privaten Gläubiger ist auch eine zentrale Voraussetzung für das zweite Griechenland-Rettungspaket der Euro-Staaten erfüllt. „Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker sicherte der Regierung in Athen zu, dass das zweite Hilfspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro kommen werde.“ Das Griechische Parlament stimmt dem Rettungspaket am 20.03.2012 zu. Der Schuldenschnitt wird nicht nur die Bilanzen, sondern auch das Eigenkapital der Banken verringern. Um die Banken und das Finanzsystem zu stabilisieren, beschloss der EU-Gipfel am 27.10.2011 einen Plan zur Rekapitalisierung der Banken. Bei einer geforderten Eigenkapitalquote von 9 Prozent benötigen die Banken, nach Angaben der Europäischen Bankenaufsicht, etwa 106 Mrd. Euro. Dieses Geld soll hauptsächlich durch private Investoren und staatliche Sicherungsmaßnahmen, in Deutschland zum Beispiel durch den Bankenrettungsfond, bereitgestellt werden. Nur als letzte Maßnahme soll auf den ESFS zurückgegriffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Entstehung der griechischen Schuldenkrise durch langjährige Defizite und die Verschleierung der realen Haushaltszahlen gegenüber der EU.

2 Ausgangssituation: Analysiert die wirtschaftliche Lage Griechenlands, insbesondere die negative BIP-Entwicklung und die hohe Staatsverschuldung im Verhältnis zu den EU-Vorgaben.

3 Reform- und Rettungsprozess: Dokumentiert die Rettungsmaßnahmen der EU und des IWF sowie die verschiedenen Sparpakete der griechischen Regierung zur Konsolidierung des Haushalts.

4 Kann ein Staat Pleite gehen?: Erörtert die ökonomischen und politischen Konsequenzen eines Staatsbankrotts, wobei zwischen einem Bankrott innerhalb und außerhalb des Euroraums differenziert wird.

5 Schlussfolgerung: Bewertet die bisherigen Maßnahmen als notwendig, betont jedoch die Notwendigkeit ergänzender Wachstumspakete und politischer Stabilität für eine nachhaltige Erholung.

6 Anhang: Enthält ergänzende Daten, einen Ländersteckbrief, Abbildungsverzeichnisse sowie detaillierte Quellenangaben zur Arbeit.

Schlüsselwörter

Griechenland, Staatsschuldenkrise, Euro-Rettungsschirm, Sparpakete, Fiskalpolitik, Schuldenschnitt, Staatsbankrott, Bruttoinlandsprodukt, Troika, EU-Stabilitätspakt, Haushaltsdefizit, Bankenrekapitalisierung, Wirtschaftswachstum, Euroaustritt, Reformprozess

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Reform- und Rettungsprozess in Griechenland, der als Reaktion auf die massive Haushalts- und Staatsschuldenkrise seit 2010 eingeleitet wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die fiskalische Analyse der griechischen Krise, die Wirksamkeit der europäischen Rettungsmechanismen sowie die Bewertung der von der Regierung implementierten Sparauflagen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu beschreiben, wie es zur Krise kam, welche Rettungsmaßnahmen ergriffen wurden und ob diese ausreichen, um eine Staatspleite dauerhaft abzuwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse volkswirtschaftlicher Kennzahlen, verknüpft mit einer Bewertung politischer Maßnahmen und einem Vergleich theoretischer Fiskalpolitik-Szenarien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ausgangssituation, eine detaillierte Aufarbeitung des Rettungsschirms und der Sparpakete sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Möglichkeit eines Staatsbankrotts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Staatsverschuldung, Fiskalpolitik, Euro-Rettungsschirm, Sparpakete und strukturelle Wirtschaftsreformen charakterisiert.

Welche Bedeutung hat der Schuldenschnitt für das griechische Bankensystem?

Der Schuldenschnitt reduziert zwar die Staatslasten, belastet jedoch die Bilanzen der Banken erheblich, weshalb begleitende Maßnahmen zur Bankenrekapitalisierung notwendig wurden.

Warum ist laut Autor ein Wachstumspaket erforderlich?

Da reine Sparmaßnahmen das Wirtschaftswachstum abbremsen, argumentiert der Autor, dass zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur und Wirtschaftsförderung essenziell sind, um das BIP-Wachstum anzuregen.

Excerpt out of 24 pages  - scroll top

Details

Title
Der Reformprozess Griechenlands
Subtitle
Beschreibung und Bewertung
Author
Dirk Walter (Author)
Publication Year
2012
Pages
24
Catalog Number
V198250
ISBN (eBook)
9783656245148
ISBN (Book)
9783656246039
Language
German
Tags
Reformprozess Griechenland Rettungsschirm Troika europäisch Europa EU ESM Rettungsprozess Sparpaket Sparpakete Staatsbankrott Pleite Staatspleite Euro Austritt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dirk Walter (Author), 2012, Der Reformprozess Griechenlands, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/198250
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