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Die qualitative Determiniererphrase im Französischen und Spanischen

Title: Die qualitative Determiniererphrase im Französischen und Spanischen

Term Paper , 2011 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Elisabeth Buff-Scherrer (Author)

Romance Studies - Comparative Studies

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Summary Excerpt Details

Die Arbeit gibt einen Überblick über Konstruktionen des Typs N1-de-N2 im Spanischen und Französischen, die ich im Folgenden qualitative DP/Konstruktion nennen werde. Dabei stütze ich mich hauptsächlich auf zwei Artikel: Conflictual Agreement in Romance no-minals und Mismatches: Agreement in qualitative constructions von den Autoren Aafke Hulk und Christine Tellier (1999 bzw. 2000).

In Sprachen wie dem Französischen und Spanischen, in denen Kongruenz an Determinierern , Adjektiven und Partizipien overt markiert wird, bestimmt der nominale Kopf der DP, von nun an lexikalischer Kopf genannt, die Genus- und Numerusmerkmale kongruierender Adjektive oder Partizipien ausserhalb der DP. Weiter bestimmt der lexikalische Kopf auch die Genus- und Numerusmerkmale des funktionalen Kopfs der DP (D) (vgl. Hulk & Tellier 1999: 179).

In der vorliegenden Arbeit stehen Konstruktionen im Zentrum, bei denen ein Missverhältnis zwischen interner und externer Kongruenz entstehen kann. In diesem Fall kongruiert D mit N1, während ein externes Adjektiv oder Partizip mit N2 kongruiert, welcher hier der lexikalische Kopf ist (vgl. H&T 1999: 180).
Es gibt mehrere binominale Konstruktionen des Typs N1-de-N2, doch die qualitativen Konstruktionen sind durch ihre Eigenschaften, insbesondere was Missverhältnisse in der Kongruenz betrifft, klar von anderen Konstruktionen abzutrennen. Im nächsten Kapitel wird deshalb diese Konstruktion mit anderen binominalen Konstruktionen verglichen.
Im dritten Kapitel werden Muster der externen Kongruenz in qualitativen Konstruktionen dar-gestellt und auf Unterschiede zwischen dem Spanischen und Französischen hingewiesen.
Muster und Besonderheiten der internen Kongruenz in qualitativen Konstruktionen sind Thema des 4. Kapitels.
Das 5. Kapitel dient der Zusammenfassung der vorangegangen Analyse, wobei der Schwer-punkt auf dem Vergleich zwischen den Sprachen liegt.
Zum Schluss (6. Kapitel) möchte ich die Annahmen von H&T (1999, 2000) kurz im Vergleich mit Ansätzen anderer Autoren diskutieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Eigenschaften der qualitativen Determiniererphrase

2.1 Vergleich: Possessive Konstruktionen

2.2 Vergleich: Pseudopartitive Konstruktionen

3 Externe Kongruenz in qualitativen Konstruktionen

3.1 Semantik des lexikalischen Kopfes: belebt

3.2 Semantik des lexikalischen Kopfes: unbelebt

4 Interne Kongruenz in qualitativen Konstruktionen

5 Zusammenfassung

6 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die syntaktischen und semantischen Besonderheiten qualitativer Konstruktionen des Typs N1-de-N2 im Französischen und Spanischen, wobei der Schwerpunkt auf den auftretenden Missverhältnissen in der Kongruenz zwischen dem Determinierer, dem lexikalischen Kopf und externen Elementen liegt.

  • Strukturelle Analyse qualitativer Determiniererphrasen
  • Vergleich mit possessiven und pseudopartitiven Konstruktionen
  • Muster der externen Kongruenz bei belebten und unbelebten Köpfen
  • Untersuchung der internen Kongruenz und ihrer formalen vs. semantischen Steuerung
  • Diskussion theoretischer Ansätze zur Kongruenzsteuerung

Auszug aus dem Buch

3.2 Semantik des lexikalischen Kopfes: unbelebt

Ein unbelebter lexikalischer Kopf verweist auf einen Referenten, der über kein natürliches Genus verfügt (C.M. 2000: 11). Überraschenderweise ist die externe Kongruenz im Französischen hier maskulin, d. h. der Determinierer und das Adjektiv/Partizip ausserhalb der DP tragen dieselben Genusmerkmale und stehen so in keinem Missverhältnis. Diese Beispiele stehen im Gegensatz zu denjenigen, wo ein feminines belebtes N2 externe Kongruenz auslöst, denn hier scheint die externe Kongruenz von N1 kontrolliert zu sein. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass alle französischen Muttersprachler bei der Konfrontation mit diesen Beispielen Schwierigkeiten zeigten, sich für die eine oder andere Kongruenzform zu entscheiden.

Schlussendlich wählten die meisten die maskuline Form, aber oft schwankten sie auch stark zwischen den beiden Formen, wie Beispiel (28) zeigt (vgl. H&T 2000: 57).

Diese Unsicherheit spricht dafür, dass die maskuline Form des Adjektivs/Partizips nicht auf Kongruenz mit N1 zurückzuführen ist, sondern dass es sich um eine Default-Genus-Zuweisung handelt. So besteht zwischen der qualitativen DP und dem externen adjektivischen Prädikat gar keine Kongruenz.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Gegenstand der Arbeit als qualitative Konstruktionen des Typs N1-de-N2 und legt das theoretische Fundament durch die Arbeiten von Hulk & Tellier.

2 Eigenschaften der qualitativen Determiniererphrase: Dieses Kapitel grenzt qualitative Konstruktionen von possessiven und pseudopartitiven Konstruktionen ab und diskutiert die Rolle der Partikel 'de'.

3 Externe Kongruenz in qualitativen Konstruktionen: Hier werden die Kongruenzmuster bei belebten und unbelebten lexikalischen Köpfen untersucht, wobei Unterschiede zwischen dem Französischen und Spanischen hervorgehoben werden.

4 Interne Kongruenz in qualitativen Konstruktionen: Das Kapitel analysiert, warum der Determinierer in qualitativen DP's in der Regel mit N1 und nicht mit dem lexikalischen Kopf N2 kongruiert.

5 Zusammenfassung: Die deskriptive Analyse wird hier in einer tabellarischen Übersicht zusammengeführt, um die Unterschiede zwischen den beiden Sprachen klar abgrenzbar zu machen.

6 Diskussion: Der Abschnitt reflektiert die Ansätze von H&T sowie weiterer Autoren und zeigt auf, dass verschiedene theoretische Wege zur Analyse qualitativer DP's existieren.

Schlüsselwörter

Qualitative Konstruktionen, Determiniererphrase, Kongruenz, Missverhältnis, Französisch, Spanisch, Nominalphrase, Genus, Syntax, Semantik, Lexikalischer Kopf, Exklamativ, Small-Clause, Default-Genus, morphosyntaktische Kongruenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die sprachwissenschaftlichen Merkmale qualitativer Konstruktionen des Typs N1-de-N2 in den Sprachen Französisch und Spanisch.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Phänomene der internen und externen Kongruenz innerhalb dieser spezifischen Nominalphrasen und wie diese durch die belebte oder unbelebte Natur der beteiligten Nomen beeinflusst werden.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, die Kongruenzmissverhältnisse in qualitativen DP's zu analysieren und die syntaktischen Bedingungen zu erklären, unter denen bestimmte Genusformen für Adjektive oder Determinierer gewählt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive linguistische Analyse auf Basis bestehender Literatur (vor allem H&T, 1999/2000), ergänzt durch einen Vergleich der syntaktischen Strukturen und Sprecherintuitionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Abgrenzung zu anderen Konstruktionen sowie die detaillierte Untersuchung externer und interner Kongruenzmuster, unterteilt nach semantischen Eigenschaften der Köpfe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Kongruenz, Missverhältnis, qualitative Konstruktionen, lexikalischer Kopf sowie die spezifische Unterscheidung zwischen belebten und unbelebten Nomen.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen belebten und unbelebten Nomen eine so große Rolle?

Diese Unterscheidung ist entscheidend, da sie bestimmt, ob die externe Kongruenz semantisch gesteuert wird oder ob bei unbelebten Referenten eher eine Default-Genus-Zuweisung stattfindet.

Wie unterscheidet sich das Französische vom Spanischen in Bezug auf die Kongruenz bei unbelebten Köpfen?

Während das Französische konsistentere Default-Muster aufweist, zeigen die spanischen Daten eine höhere Variabilität und weniger feste Kongruenzregeln.

Was besagt die Theorie der „Default-Genus-Zuweisung“?

Sie postuliert, dass bei unbelebten Köpfen, die kein natürliches Genus besitzen, oft eine maskuline Default-Form gewählt wird, statt einer echten Kongruenzbeziehung zu folgen.

Welche Rolle spielen exklamative Ausdrücke in den betrachteten Konstruktionen?

Exklamative Ausdrücke wie „nom de dieu“ tragen keine Phi-Merkmale, was dazu führt, dass sich das Kongruenzverhalten auf das nächststehende Element verschiebt, anstatt ein Missverhältnis zum Determinierer zu erzeugen.

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Details

Title
Die qualitative Determiniererphrase im Französischen und Spanischen
College
University of Constance
Grade
1,3
Author
Elisabeth Buff-Scherrer (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V197968
ISBN (eBook)
9783656241980
ISBN (Book)
9783656242321
Language
German
Tags
determiniererphrase französischen spanischen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisabeth Buff-Scherrer (Author), 2011, Die qualitative Determiniererphrase im Französischen und Spanischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/197968
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