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Go to shop › History of Germany - 1848, Empire, Imperialism

Vom Revolutionär zum Integrationär

Streben und Wirken deutschsprachiger "48er"

Title: Vom Revolutionär zum Integrationär

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 32 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Niklas Möllering (Author)

History of Germany - 1848, Empire, Imperialism

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Summary Excerpt Details

Mit dem Scheitern der deutschen Revolution im Jahre 1848 flüchteten zahlreiche politisch Intellektuelle in das Ausland. Zwar gilt ihr Leben und Wirken während der "Revolutionswirren um 1848" als gut erforscht, doch werden die Exiltätigkeiten der "glory 48er" in der Forschung eher stiefmütterlich behandelt. Aspekte dieser Arbeit: 1. historischer Abriss über die Märzrevolution 1848 (diesbezüglicher Inhalt: Einfluss der französischen Revolution auf deutsche Bestrebungen, Konstituierung und Wirren der Frankfurter Nationalversammlung, konterrevolutionäre Maßnahmen, Scheitern der Revolution) 2. Verfolgung der politisch Radikalen (Inhalt: auf Basis welcher Umstände trafen die 48er die Entscheidung für ein bestimmtes Zufluchtsland, Forcierung auf die USA + Anführen von zahlreichen Gründen) 3. das Leben deutschsprachiger 48er in den USA. Darstellung ihrer Bestrebungen unter besonderer Berücksichtigung ihrer integrativen Leistungen (hinsichtlich amerikanisches Sozialsystem, Forderung nach Abschaffung der Sklaverei, Einflüsse auf das amerikanische Bildungssystem der USA etc.) 4. Darstellung vier-Phasen-Modell vom Revolutionär zum Integrationär?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE MÄRZREVOLUTION VON 1848 – EIN HISTORISCHER ABRISS

2.1. DAS BESTREBEN DER RADIKALEN DEMOKRATEN UND DIE KONTERREVOLUTIONÄREN MAßNAHMEN DER MONARCHEN

2.2. VON DER GESCHEITERTEN REICHSVERFASSUNG ZUM ENDE DER REVOLUTION IN RASTATT

3. AUSWANDERUNGSZIEL USA – POLITISCH MOTIVIERT ODER NOTGEDRUNGEN GEWÄHLT?

3.1. INTERKONTINENTALE ASYLPOLITIK – FORCIERUNG AUF DIE USA

4. DEUTSCHSPRACHIGE „FORTY-EIGHTER“ IN AMERIKA – EINE HOMOGENE GRUPPE MIT GLEICHEN ZIELEN, BESTREBUNGEN UND VORSTELLUNGEN?

4.1. ANFÄNGLICHE BESTREBUNGEN – DIE HOFFNUNG AUF EINE ERNEUTE EUROPÄISCHE REVOLUTION

4.2. HINWENDUNG ZUR AMERIKANISCHEN POLITIK - INNENPOLITISCHER EINFLUSS DER DEUTSCHSPRACHIGEN REVOLUTIONSFLÜCHTLINGE

4.2.1. Forderung nach sozialer Gleichheit

4.2.2. Einfluss auf das amerikanische Schulsystem – Zwei gegenläufige aus Europa importierte Konzepte zur Neugestaltung des amerikanischen Bildungssystems

4.2.3. Forderung nach Abschaffung der Sklaverei – Ein Kampf gegen den Rassismus?

5. SCHLUSSRESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den Werdegang deutschsprachiger Revolutionäre der 1848er-Bewegung nach ihrer Emigration in die USA. Dabei wird untersucht, inwieweit diese Akteure ihren revolutionären Geist bewahrten oder eine Transformation zu integrierten Bürgern vollzogen, die sich maßgeblich in die amerikanische Gesellschaft einbrachten.

  • Die historischen Hintergründe der Märzrevolution von 1848 in Deutschland.
  • Die Motive für die Auswanderung in die USA sowie die dortige Exilpolitik.
  • Das politische und soziale Engagement der „Forty-Eighters“ im amerikanischen Exil.
  • Einflüsse auf das Bildungssystem und die Haltung zur Sklaverei.
  • Die kritische Reflexion des Integrationsbegriffs der „48er“.

Auszug aus dem Buch

4.2.3. Forderung nach Abschaffung der Sklaverei – Ein Kampf gegen den Rassismus?

Auch hinsichtlich der Apartheid und Sklaverei nahmen deutsche „forty-eighter“, genauer gesagt deutsch-amerikanische Arbeiterverbünde, eine Vorreiterrolle ein. Ungeachtet ihrer Tätigkeit, Sprache, Hautfarbe sowie ihres Geschlechts, wurden alle amerikanischen Staatsbürger in die Arbeiterverbünde aufgenommen. Und obwohl die Versklavung von Afrikanern bereits seit 200 Jahren fester Bestandteil des amerikanisch öffentlichen Lebens war, kämpften sie für die Rechte der schwarzen Arbeiterschaft. In Konfrontation zu den politischen Fürsprechern von Sklavenbesitz forderte die deutsch-amerikanische Arbeiterorganisation die Gründung einer „Anti-Sklaverei-Partei“ sowie die Eindämmung der Diskriminierung Farbiger. Auch die deutschen Turnerverbände sprachen sich gegen das Sklavenhaltertum aus. Geführt durch Daniel Hertle traten sie 1855 in Buffalo (New York) erstmals politisch in Erscheinung. Einer modernen Philosophie folgend, sprachen sie sich offen gegen den organisierten Fremdenhass aus.

Überdies forderten sie gleiche Rechte für verschiedene Rassen und Religionen, ungeachtet ihrer Hautfarbe oder ihrer jeweiligen Nationalität. Für Intellektuelle 48er wie beispielsweise Caspar Butz stellte eine sklavenhaltende Republik sogar einen Widerspruch in sich dar. Für Carl Schurz war sie hingegen ein „schreiender Mißton“, den es zu beseitigen galt. Und obwohl sich beide in Deutschland der demokratischen Linken zugehörig fühlten, kämpften sie im Folgenden auf Seiten der Republikaner für eine Abschaffung der Sklaverei. Gerade an Caspar Butz offenbaren sich aus Sicht der 48er zwei häufig wiederkehrende Merkmale im Rahmen der Sklavenfrage. Erstens übertrugen viele 48er den Hass, welcher vorher dem Metternich-System gegolten hatte nun auf jene, die das überkommende System der Sklavenhaltung beibehalten bzw. ausbreiten wollten. Zweitens wurden viele 48er durch ihre Haltung zur Sklavenfrage in das Lager der Republikaner gezogen, obwohl sie in Deutschland großteilig der demokratischen Linken zugehörig waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der 48er-Revolutionäre und Darlegung der Zielsetzung, ihre Leistungen und Entwicklungen im Exil zu beleuchten.

2. DIE MÄRZREVOLUTION VON 1848 – EIN HISTORISCHER ABRISS: Ein historischer Abriss der Ursachen und des Verlaufs der Märzrevolution, unter besonderer Berücksichtigung der radikalen Akteure.

2.1. DAS BESTREBEN DER RADIKALEN DEMOKRATEN UND DIE KONTERREVOLUTIONÄREN MAßNAHMEN DER MONARCHEN: Untersuchung der radikal-demokratischen Forderungen, der Aufstandsbewegungen sowie der Gegenmaßnahmen der monarchischen Mächte.

2.2. VON DER GESCHEITERTEN REICHSVERFASSUNG ZUM ENDE DER REVOLUTION IN RASTATT: Darstellung des Scheiterns der Reichsverfassung und der endgültigen militärischen Niederschlagung der Revolution.

3. AUSWANDERUNGSZIEL USA – POLITISCH MOTIVIERT ODER NOTGEDRUNGEN GEWÄHLT?: Analyse der Auswanderungsmotive vor dem Hintergrund der europäischen Asylpolitik und der Attraktivität der USA als Zufluchtsort.

3.1. INTERKONTINENTALE ASYLPOLITIK – FORCIERUNG AUF DIE USA: Detaillierte Betrachtung der eingeschränkten Aufnahmemöglichkeiten in Europa, die viele politische Flüchtlinge zur Auswanderung in die USA zwang.

4. DEUTSCHSPRACHIGE „FORTY-EIGHTER“ IN AMERIKA – EINE HOMOGENE GRUPPE MIT GLEICHEN ZIELEN, BESTREBUNGEN UND VORSTELLUNGEN?: Untersuchung der Heterogenität der sogenannten 48er-Gruppe und ihrer Schwierigkeiten im Exil.

4.1. ANFÄLICH BEstREBUNGEN – DIE HOFFNUNG AUF EINE ERNEUTE EUROPÄISCHE REVOLUTION: Betrachtung der frühen Bemühungen der Exilanten, von Amerika aus Einfluss auf europäische revolutionäre Entwicklungen zu nehmen.

4.2. HINWENDUNG ZUR AMERIKANISCHEN POLITIK - INNENPOLITISCHER EINFLUSS DER DEUTSCHSPRACHIGEN REVOLUTIONSFLÜCHTLINGE: Analyse des Übergangs von europäisch orientierter Exilpolitik hin zur aktiven Gestaltung amerikanischer innenpolitischer Belange.

4.2.1. Forderung nach sozialer Gleichheit: Beschreibung des Einsatzes der 48er für soziale Rechte und Arbeitnehmerinteressen im amerikanischen wirtschaftlichen Kontext.

4.2.2. Einfluss auf das amerikanische Schulsystem – Zwei gegenläufige aus Europa importierte Konzepte zur Neugestaltung des amerikanischen Bildungssystems: Analyse des Bildungsengagements, insbesondere durch Persönlichkeiten wie Douai und Dulon.

4.2.3. Forderung nach Abschaffung der Sklaverei – Ein Kampf gegen den Rassismus?: Darstellung der verschiedenen Positionen der 48er zur Sklavenfrage und ihrem Kampf gegen Diskriminierung.

5. SCHLUSSRESÜMEE: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse und kritische Würdigung des vermeintlichen Wandels vom Revolutionär zum Integrationär.

Schlüsselwörter

1848er, Forty-Eighters, Revolutionäre, Integration, Exil, USA, Märzrevolution, Sklaverei, Bildungsreform, Soziale Gleichheit, Politische Flüchtlinge, Liberalismus, Radikaldemokraten, Auswanderung, deutsch-amerikanisch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Werdegang deutschsprachiger Revolutionäre (die sogenannten „48er“) nach ihrer Flucht in die USA infolge der gescheiterten Revolution von 1848/49.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswanderungsmotive, die Schwierigkeiten der politischen Integration, das Engagement für soziale Gleichheit, Bildungsreformen sowie die Haltung dieser Gruppe zur Sklavereifrage im amerikanischen Bürgerkriegskontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob die 48er im Exil tatsächlich von Revolutionären zu Integrationären wurden oder ob sie weiterhin revolutionären Denkmustern verhaftet blieben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung geschichtswissenschaftlicher Grundlagenliteratur und Primärquellen, um die Entwicklungen der Exilanten in verschiedenen Phasen und Bereichen zu durchleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der europäischen Märzrevolution, den Gründen für die Flucht in die USA, der gescheiterten Exilpolitik zur Beeinflussung Europas sowie den spezifischen Beiträgen der 48er in den USA, etwa in der Arbeits-, Bildungs- und Sklavenpolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern gehören: 48er, Forty-Eighters, Revolution, Exil, Integration, USA, politische Flüchtlinge, soziale Gleichheit, Sklavenfrage und Bildungssystem.

Welche Rolle spielten die 48er bei der Sklavereidebatte?

Viele der 48er, insbesondere in Arbeiterverbünden und Turnervereinen, traten für die Rechte der schwarzen Bevölkerung ein und unterstützten die Abschaffung der Sklaverei, wobei ihre Motivationen teils humanitärer Natur, teils durch den Wunsch nach einem stabilen Mittelstand ohne aristokratische Sklavenhalter geprägt waren.

Warum wird der Begriff „Revolutionär zum Integrationär“ kritisch hinterfragt?

Der Begriff wird kritisch hinterfragt, da die 48er keine homogene Gruppe waren. Viele scheiterten bei der Integration, kehrten nach Deutschland zurück oder verfolgten Eigeninteressen, was eine pauschale Entwicklung vom Revolutionär zum Integrationär als unwahrscheinlich erscheinen lässt.

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Details

Title
Vom Revolutionär zum Integrationär
Subtitle
Streben und Wirken deutschsprachiger "48er"
College
University of Osnabrück  (Neueste Geschichte)
Course
Europäische Auswanderungen im 19. und frühen 20. Jahrhundert
Grade
2,0
Author
Niklas Möllering (Author)
Publication Year
2010
Pages
32
Catalog Number
V197215
ISBN (eBook)
9783656232506
ISBN (Book)
9783656233442
Language
German
Tags
48er Märzrevolution 1848 Revolution Radikale Frankfurter Nationalversammlung USA Asylpolitik Auswanderer amerikanisches Bildungssystem Sklaverei Exilpolitik gescheiterte Revolution
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Niklas Möllering (Author), 2010, Vom Revolutionär zum Integrationär, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/197215
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