Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Psychology - Developmental Psychology

Verhältnis von Fremd- und Selbstsozialisation

Erstellung eines Modells

Title: Verhältnis von Fremd- und Selbstsozialisation

Term Paper , 2009 , 6 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Niklas Möllering (Author)

Psychology - Developmental Psychology

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Bevor in dieser Arbeit das Verhältnis von Selbst- und Fremdsozialisation genauer unter die Lupe genommen wird, soll vorab eine kurze Definition klären, wie die Forschung den Begriff Sozialisation zu fassen versucht. Hannelore Faulstich-Wieland versteht unter „Sozialisation [...] den Prozess, in dem ein Mensch zum integrierten Angehörigen seiner kulturellen und gesellschaftlichen Bezugsgruppe wird. Dieser Prozess stellt eine aktive Auseinandersetzung des Einzelnen mit seiner materiellen wie sozialen Umwelt dar. [...] Für die Person selbst bedeutet der Sozialisationsprozess die Entwicklung einer eigenen Identität, welche die Person zu etwas einzigartigem macht, das dennoch nicht isoliert und unverbunden dasteht.1 Aus dieser Definition geht hervor, dass Sozialisation aus mehreren Faktoren bestehen muss, welche im folgendem vorgestellt werden. Schon Karl Groos stellte 1904 fest, dass sich die Entwicklung eines Kindes anhand dreier Komponenten vollzieht. Er benennt sie als Spontanes Wachstum, Selbstausbildung und Fremdausbildung, wobei der Aspekt des Spontanen Wachstums in Bezug auf Sozialisation außer Acht gelassen werden kann. Wichtiger hingegen sind die Punkte der Selbst- und Fremdausbildung, welche er dahingehend differenziert, dass es zu einer unabsichtlichen und absichtlichen Selbst- bzw. Fremdausbildung kommen kann.2 [...] 1 Vgl. Faulstich-Wieland, Hannelore (2002): Sozialisation in Schule und Unterricht. Neuwied, Kriftel: Luchterhand. S.7. 2 Vgl. Zinnecker,Jürgen (2000): Selbstsozialisation. Essay über ein aktuelles Konzept. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 20, H. 3, S.276 f.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Das Verhältnis von Fremd- und Selbstsozialisation

Entwurf eines Modells

1.1 Fazit:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen Fremd- und Selbstsozialisation und entwickelt ein theoretisches Modell, das die gegenseitige Bedingtheit dieser beiden Prozesse veranschaulicht. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, welchen Stellenwert die Eigenaktivität des Individuums gegenüber äußeren, pädagogisch geprägten Einflüssen einnimmt.

  • Differenzierung zwischen beabsichtigter und unbeabsichtigter Sozialisation
  • Systemtheoretische Einordnung nach Urie Bronfenbrenner
  • Bedeutung der Peer-Groups als zentrale Sozialisationsinstanzen
  • Entwicklung eines integrierten Modells zur Selbst- und Fremdsozialisation
  • Diskussion des Einflusses der Eigenaktivität des Aktors

Auszug aus dem Buch

1. Das Verhältnis von Fremd- und Selbstsozialisation - Entwurf eines Modells

Bevor in dieser Arbeit das Verhältnis von Selbst- und Fremdsozialisation genauer unter die Lupe genommen wird, soll vorab eine kurze Definition klären, wie die Forschung den Begriff Sozialisation zu fassen versucht. Hannelore Faulstich-Wieland versteht unter „Sozialisation [...] den Prozess, in dem ein Mensch zum integrierten Angehörigen seiner kulturellen und gesellschaftlichen Bezugsgruppe wird. Dieser Prozess stellt eine aktive Auseinandersetzung des Einzelnen mit seiner materiellen wie sozialen Umwelt dar. [...] Für die Person selbst bedeutet der Sozialisationsprozess die Entwicklung einer eigenen Identität, welche die Person zu etwas einzigartigem macht, das dennoch nicht isoliert und unverbunden dasteht.

Aus dieser Definition geht hervor, dass Sozialisation aus mehreren Faktoren bestehen muss, welche im folgendem vorgestellt werden. Schon Karl Groos stellte 1904 fest, dass sich die Entwicklung eines Kindes anhand dreier Komponenten vollzieht. Er benennt sie als Spontanes Wachstum, Selbstausbildung und Fremdausbildung, wobei der Aspekt des Spontanen Wachstums in Bezug auf Sozialisation außer Acht gelassen werden kann. Wichtiger hingegen sind die Punkte der Selbst- und Fremdausbildung, welche er dahingehend differenziert, dass es zu einer unabsichtlichen und absichtlichen Selbst- bzw. Fremdausbildung kommen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Verhältnis von Fremd- und Selbstsozialisation: Dieses Kapitel führt in die theoretischen Grundlagen ein, definiert den Begriff der Sozialisation und grenzt Selbst- und Fremdsozialisation anhand historischer und aktueller Konzepte voneinander ab.

Entwurf eines Modells: Dieser Teil verknüpft die vorgestellten Ansätze mit der Systemtheorie Bronfenbrenners, um grafisch und textlich darzustellen, wie Umwelteinflüsse und Eigenaktivität im Sozialisationsprozess interagieren.

1.1 Fazit: Das Fazit synthetisiert die Ergebnisse und betont den zeitlichen Wandel der Sozialisationsinstanzen, bei dem Peer-Groups zunehmend an Bedeutung gegenüber traditionellen Instanzen wie der Familie gewinnen.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Selbstsozialisation, Fremdsozialisation, Identitätsentwicklung, Peer-Groups, Systemtheorie, Urie Bronfenbrenner, Eigenaktivität, pädagogische Lenkung, Mikrosystem, Mesosystem, Makrosystem, Jugendforschung, Selbstausbildung, Fremdausbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Auseinandersetzung und der Modellierung des Verhältnisses zwischen der aktiven Selbstsozialisation des Individuums und der Fremdsozialisation durch soziale Institutionen oder Personen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Differenzierung zwischen beabsichtigter und unbeabsichtigter Einflussnahme, die Bedeutung der Eigenaktivität und der Wandel der Sozialisationsinstanzen, insbesondere die Rolle der Gleichaltrigen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Modell zu entwerfen, das aufzeigt, wie sich Selbst- und Fremdsozialisation gegenseitig bedingen und in das Systemgefüge eines Individuums einordnen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur (u.a. Zinnecker, Faulstich-Wieland, Bronfenbrenner) sowie der Synthese von Thesen zu einem eigenen Modellentwurf basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen geklärt, die Bedeutung der Sozialisationsinstanzen analysiert und der Prozess der Sozialisation in die systemtheoretischen Kategorien nach Bronfenbrenner eingeordnet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Sozialisation, Selbstsozialisation, Fremdsozialisation, Peer-Groups und der systemtheoretische Ansatz zur Identitätsentwicklung.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Selbst- und Fremdsozialisation?

Selbstsozialisation wird als "Sozialisation in eigener Regie" verstanden, während Fremdsozialisation jene Prozesse umfasst, die durch Personen oder Institutionen angeleitet oder ausgelöst werden.

Welche Rolle spielen Peer-Groups laut der Arbeit?

Die Arbeit identifiziert Peer-Groups als maßgebliche Impulsgeber für die moderne Sozialisation, die gegenüber traditionellen Instanzen wie Familie oder Schule zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Was ist die Bedeutung des "Chronosystems" im Fazit?

Das Chronosystem verdeutlicht den zeitlichen Wandel von Sozialisationsprozessen, womit der Autor unterstreicht, dass Sozialisationsbedingungen nicht statisch, sondern historisch und biografisch veränderlich sind.

Wie beeinflusst das Exosystem laut Modell das Kind?

Das Exosystem wirkt indirekt, etwa durch die Erfahrungen der Mutter, die wiederum – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – das Verhalten oder die Einstellungen des Kindes prägen.

Excerpt out of 6 pages  - scroll top

Details

Title
Verhältnis von Fremd- und Selbstsozialisation
Subtitle
Erstellung eines Modells
College
University of Osnabrück  (Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften)
Course
Sozialisation in Peergroups im Kontext der Schule
Grade
1,0
Author
Niklas Möllering (Author)
Publication Year
2009
Pages
6
Catalog Number
V197212
ISBN (eBook)
9783656232513
ISBN (Book)
9783656232728
Language
German
Tags
Sozialisation Selbstsozialisation Fremdsozialisation Systemtheorie Makrosystem Mikrosystem Exosystem Chronosystem Peer-Group Selbstinitation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Niklas Möllering (Author), 2009, Verhältnis von Fremd- und Selbstsozialisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/197212
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  6  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint