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Partizipation. Ein Thema für den Kindergarten

Title: Partizipation. Ein Thema für den Kindergarten

Term Paper , 2011 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stephanie Krause (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education

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Partizipation wird definiert als „Teilhabe, Teilnahme, Mitbestimmung“ und „bezeichnet die aktive Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen (…)“ (Schubert/ Klein, 2006).
Beteiligung stellt das Grundgerüst einer Demokratie als Regierungs- und Lebensform dar und ermöglicht dem Menschen seine Interessen mitzuteilen und an Entscheidungen mitzuwirken. Ebenso wie Erwachsene, haben auch Kinder nicht nur ein Recht auf Schutz und Versorgung, sondern auch auf Mitbestimmung (siehe Art.12 Abs.1 der Kinderrechtskonvention). In der Debatte um die Bildungsziele, mitunter ausgelöst durch den Deutschlandbesuch des Sonderberichterstatters Vernor Munoz-Villa-lobos des UN- Menschenrats zum Recht auf Bildung im Jahr 2006 (vgl. Kittel, 2008, S.52), spielen neben den fachlichen und sozial- emotionalen Kompetenzen, auch die Partizipation von Kindern eine Rolle. Mitbestimmung ist nicht nur ein Kinderrecht, sondern trägt auch zur ganzheitlichen und frühkindlichen Bildung bei. Doch was sagt die Kinderrechtskonvention zu der Beteiligung von jüngeren Kindern? Können bereits Kindergartenkinder an Entscheidungsprozessen mitwirken?

In der vorliegenden Arbeit soll ausgehend von diesen Fragen überprüft werden, in welchem Zusammenhang die UN- Kinderrechte und die frühe Kindheit1 stehen. Um die Kinderrechte in ihrer Bedeutung zu erfassen, soll zunächst ein Überblick zur Entstehung und zu den Artikeln der Kinderrechtskonvention erfolgen. Dabei wird der Fokus auf die Partizipationsartikel gerichtet, die Kindern unabhängig ihres Alters, das Recht auf Beteiligung einräumen (sollten). Anknüpfend daran, wird der General Comment zur Umsetzung der Kinderrechte in der frühen Kindheit näher betrachtet. Im weiteren Verlauf sollen die gesetzlichen Grundlagen zum Thema „Bestimmung“ auf nationaler-, bzw. Landesebene betrachtet werden. In den von den Bundesländern konzipierten Bildungs- und Erziehungsplänen wird dem Kindergarten eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung zugeschrieben. Aufgrund dessen soll im letzten Teil dieser Arbeit untersucht werden, inwieweit Kindertagesstätten mithilfe von Projekten und die Verankerung von Beteiligung in den pädagogischen Konzepten, zu einer tatsächlichen Partizipation von kleinen Kindern beitragen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die UN- Kinderrechtskonvention

2.1 Die Entstehung der Kinderrechtskonvention

2.2 Die Kinderschutzbewegung

3. Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention

3.1 Partizipationsrechte

3.2 Die frühkindliche Bildung

4. General Discussion/General Comment Nr. 7

5. Regelungen auf Bundes- und Landesebene zum Thema Partizipation

6. Kindergarten- Die Kinderstube der Demokratie

6.1 Prinzipien für Partizipation mit Kindern

6.2 Beispiele zur Partizipation im Kindergarten

6.3 Ausblick: Ein an den Kinderrechten orientierter Ansatz

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie das Grundrecht auf Partizipation für Kinder im Kindergartenalter in die pädagogische Praxis integriert werden kann, wobei die UN-Kinderrechtskonvention als theoretischer Rahmen dient. Sie fragt nach dem Zusammenhang zwischen Kinderrechten und frühkindlicher Bildung sowie nach konkreten Umsetzungsmöglichkeiten in Kindertagesstätten.

  • Grundlagen der UN-Kinderrechtskonvention und deren Bedeutung für die Partizipation
  • Stellenwert der frühkindlichen Bildung im Kontext internationaler Normen
  • Rechtliche Verankerung von Beteiligung auf Bundes- und Landesebene
  • Pädagogische Prinzipien für eine gelingende Partizipation mit kleinen Kindern
  • Praxisbeispiele und Ansätze zur Umsetzung von Mitbestimmung im Kindergarten

Auszug aus dem Buch

3.1 Partizipationsrechte

Die Artikel 13, 14, 15 und 17 gelten als Partizipationsrechte und werden in Verbindung mit Artikel 12, nämlich den kindlichen Willen und deren Ansichten zu berücksichtigen, betrachtet. Unter Partizipation versteht der Autor Althof die Teilhabe am Leben, an der Schule, an der Gemeinde und an der Nation. Darüber hinaus biete das Recht auf Partizipation, die Chance Verantwortung zu übernehmen und an Entscheidungen mitzuwirken (vg. Althof, 2007 , S. 75). Kinder als aktiv Handelnde zu betrachten, gilt wie bereits erwähnt, als Innovation und wird deshalb in der Debatte um die Kinderrechte am häufigsten kontrovers diskutiert. Die KRK definiert ein Kind als Mensch, der gemäß Artikel 1 „das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat“ und richtet sich mit den formulierten Rechten folglich an Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren. Die Kinderrechtskonvention orientiert sich somit an alle, auch an die jüngsten Kinder. Der Autor Liebel verweist jedoch darauf, dass sich in Artikel 12 Widersprüchlichkeiten und „problematische Einschränkungen“ im Zusammenhang mit den Partizipationsrechten ergeben (Liebel, 2007, S. 62). Zunächst kommt nur das Kind in Frage, „das fähig ist, sich seine eigene Meinung zu bilden“ und dann auch nur in Bezug auf das Kind „berührende Angelegenheiten“ (Art. 12 Abs. 1). Der Autor merkt kritisch an, dass trotz des Versuches die Partizipationsrechte von Kindern zu stärken, die „Doppeldeutigkeiten“ das ungleiche Machtverhältnis von Kindern und Erwachsenen aufrechterhalten (ebd.).

Der Autor geht noch weiter, indem er insbesondere das dominierende Verständnis von der Schutzbedürftigkeit des Kindes dafür verantwortlich macht, dass Kinder in erster Linie beschützt und umsorgt werden und dadurch Partizipationsrechte und die soziale Stellung des Kindes geschwächt werden (vgl. ebd. S.64).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der Partizipation, verortet ihn im demokratischen Kontext und leitet die Forschungsfrage zur Umsetzung von Kinderrechten bei jüngeren Kindern ab.

2. Die UN- Kinderrechtskonvention: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entstehung der Konvention nach, beleuchtet die Rolle der Kinderschutzbewegung und den Wandel vom Kind als Schutzobjekt zum Kind als Akteur.

3. Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention: Hier werden die wesentlichen Bereiche der Konvention analysiert, wobei der Schwerpunkt auf den Partizipationsrechten und der Bedeutung frühkindlicher Bildung liegt.

4. General Discussion/General Comment Nr. 7: Das Kapitel untersucht den Allgemeinen Kommentar Nr. 7 des UN-Ausschusses und dessen Empfehlungen zur Umsetzung der Kinderrechte in der frühen Kindheit.

5. Regelungen auf Bundes- und Landesebene zum Thema Partizipation: Es werden die nationalen gesetzlichen Grundlagen und Bildungspläne betrachtet, die als Basis für die Partizipationsarbeit in deutschen Kindertagesstätten dienen.

6. Kindergarten- Die Kinderstube der Demokratie: Dieses Hauptkapitel diskutiert pädagogische Prinzipien, konkrete Alltagsbeispiele für Mitbestimmung und Ansätze wie den Situationsansatz in Kitas.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit einer strukturellen Verankerung von Partizipation und plädiert für ein kompetenzorientiertes Bild vom Kind.

Schlüsselwörter

Partizipation, Kinderrechte, UN-Kinderrechtskonvention, Kindergarten, frühkindliche Bildung, Mitbestimmung, Demokratieerziehung, Kindeswohl, Situationsansatz, Beteiligung, Kindheit, Bildungsplan, Empowerment, pädagogische Praxis, Grundrechte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Recht auf Partizipation von Kindern im Kindergartenalter und wie dieses Recht in der pädagogischen Praxis von Kindertagesstätten umgesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die UN-Kinderrechtskonvention, die gesetzlichen Grundlagen zur Teilhabe in Deutschland, das Konzept der Demokratieerziehung im Kindergarten sowie konkrete methodische Ansätze zur Beteiligung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob und wie kleine Kinder aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden können und welche Rolle Kindertagesstätten bei der Vermittlung dieser Rechte spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse, um den theoretischen Rahmen und den aktuellen Forschungsstand zu Kinderrechten und Partizipation aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch die UN-Konvention, die Analyse nationaler Regelungen und die praktische Untersuchung, wie Kitas als „Kinderstube der Demokratie“ fungieren können.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Partizipation, Kinderrechte, frühkindliche Bildung, demokratische Teilhabe und das Bild vom kompetenten Kind.

Inwieweit spielt der "General Comment Nr. 7" eine Rolle?

Dieser Kommentar ist essenziell, da er explizit die Umsetzung der Kinderrechte in der frühen Kindheit thematisiert und darauf hinweist, dass auch junge Kinder aktive Rechteinhaber sind.

Welche Rolle spielt das "Berliner Bildungsprogramm"?

Es dient als konkretes Beispiel für die gesetzliche Verankerung und die praktische Umsetzung demokratischer Teilhabe in Tageseinrichtungen in Berlin.

Wie wird "Scheinpartizipation" im Text bewertet?

Die Autorin kritisiert Scheinpartizipation, bei der Kindern nur das Gefühl von Mitsprache vermittelt wird, ohne dass ihre Entscheidungen echte Konsequenzen haben.

Was bedeutet der Ansatz "Kinder als Akteure ihrer Lebenswelt"?

Dieser Ansatz bedeutet, dass Kinder nicht nur passive Empfänger von Fürsorge sind, sondern als eigenständige Persönlichkeiten gesehen werden, die ihre Umwelt aktiv mitgestalten und definieren können.

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Details

Title
Partizipation. Ein Thema für den Kindergarten
College
Free University of Berlin
Course
Children's Rights / Understanding Children's Rights
Grade
1,0
Author
Stephanie Krause (Author)
Publication Year
2011
Pages
22
Catalog Number
V196655
ISBN (eBook)
9783656228370
ISBN (Book)
9783656229834
Language
German
Tags
partizipation thema kindergarten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Krause (Author), 2011, Partizipation. Ein Thema für den Kindergarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/196655
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