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Musikfernsehen im 21. Jahrhundert

Title: Musikfernsehen im 21. Jahrhundert

Bachelor Thesis , 2006 , 60 Pages , Grade: Sehr Gut

Autor:in: Mag. Julia Rychetsky (Author)

Communications - Movies and Television

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Ich möchte mit dieser Arbeit neben dem Werdegang des Musikfernsehens auch noch Gründe für den jüngsten Trend zeigen. Ich habe mir drei Musiksender, die ich näher zur Beobachtung und Untersuchung heranziehe, ausgesucht. Hier werde ich über Unterschiede und Parallelen schreiben, die sich auf Programm, Inhalte und Moderation beziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I) Einleitung

1. Begriffsdefinitionen

2. Die Entwicklung des Musikfernsehens in den USA

2.1. MTV in den USA

2.1.1. Eine Legende wird erschaffen

2.1.2. Die ersten Jahre der MTV – Ära

2.1.3. Die Festigungsphase von MTV 1983 – 1985

2.1.4. Die globale Verbreitung von MTV

2.2. MTV Europe

2.3. MTV Germany

2.4. Das Programm von MTV

2.5. Die Modertoren und Moderatorinnen von MTV

3. Das Musikfernsehen in Deutschland

3.1. Der erste deutsche Musiksender

3.2. VIVA – Ring frei, für den zweiten deutschen Musiksender

3.3. Das Programm von VIVA

3.4. Die Modertoren und Moderatorinnen von VIVA

4. Das österreichische Musikfernsehen

4.1. GO TV – be part of it

4.2. Das Programm von GO TV

5. Die Unterschiede und Parallelen zwischen MTV, VIVA und GO TV

5.1. Gründe für die Veränderungen im Programm von MTV und VIVA

6. Empirischer Teil

6.1. Die Forschungsfragen

6.2. Die Hypothesen

6.3. Das methodische Vorgehen

6.3.1. Die Befragung

6.3.1.1. Der Fragebogen

6.3.2. Datenauswertung

6.3.3. Die Ergebnisse der Datenauswertung

6.4. Die Hypothesenüberprüfung

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung und den aktuellen Zustand des Musikfernsehens unter besonderer Berücksichtigung der Sender MTV, VIVA und GO TV. Das primäre Ziel ist es, die Gründe für den Programmwandel hin zu "Reality"-Formaten zu analysieren und das Rezeptionsverhalten der Zielgruppe (17-29 Jahre) mittels einer empirischen Befragung zu erforschen.

  • Historische Entwicklung des Musikfernsehens in den USA und Europa.
  • Programmvergleiche und Unterschiede in der Moderationskultur der Sender.
  • Analyse der Programmveränderungen durch Konzernübernahmen.
  • Empirische Untersuchung des Rezeptionsverhaltens (Nebenbei-Konsum).
  • Verifizierung von Hypothesen zur Nutzungsmotivation von Musiksendern.

Auszug aus dem Buch

2. Die Entwicklung des Musikfernsehens

Das Musikfernsehen ist in der heutigen Zeit aus dem Leben eines Jugendlichen oder jungen Erwachsenen gar nicht mehr weg zu denken. Es sagt an, was hip und Trend ist. Es prägt und sozialisiert auch.

Es informiert aber auch über Geschehnisse in der Musikwelt, welche Gruppe eine neue Platte herausgebracht hat, wann und wo welche Band auf Tour geht und noch über vieles mehr. Musikfernsehen dient somit dem Interesse wie auch der Unterhaltung.

Doch wann ist Musikfernsehen überhaupt entstanden?

Die ursprüngliche Idee des Musikfernsehens stammt aus den USA. Im September 1979 wurde die Warner American Express Satellite Entertainment Company (WASEC) gegründet. 1981 begann man schließlich mit der Planung eines Musiksenders.

So wurde 1981 der Musiksender MTV („Music TeleVision“) geboren. Dieser war der erste Sender, welcher sich ausschließlich auf Musikvideos konzentrierte. John A. Lack und Robert Pittman galten als die Erfinder von MTV (Vgl. Darer, 2005).

Es trugen popkulturelle, medientechnologische und – ökonomische, musikindustrielle sowie sozioökonomische Entwicklungen bei um den Sender kreativ, kommerziell und ökonomisch durchführbar (Vgl. Schmidt, 1999).

In den USA entstand Ende der 70er Jahre das Kabel – und Satellitenfernsehen. Nun waren viele Spartenkanäle auf die Zuschauer verteilt, doch durch niedrige Einschaltquoten, mussten die Programmkosten niedrigen gehalten werden. Genau aus diesem Grund hatte MTV einen Vorteil und war mit seinen kostengünstigen Inhalten bestens geeignet.

Zusammenfassung der Kapitel

I) Einleitung: Die Einleitung stellt die wachsende Bedeutung des Musikfernsehens dar und leitet zur Fragestellung über, warum sich das Programm in Richtung Reality-Formate gewandelt hat.

1. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden zentrale Termini wie "Realityshow", "Musikvideo", "global" und das Konzept des "Nebenbei-Mediums" kurz erläutert.

2. Die Entwicklung des Musikfernsehens in den USA: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung von MTV in den USA, seine globale Expansion sowie die strukturellen Konzepte und Programmstrategien des Senders.

3. Das Musikfernsehen in Deutschland: Es wird die Geschichte der deutschen Musiksender "Musicbox" und VIVA nachgezeichnet und deren Rolle im Vergleich zu MTV analysiert.

4. Das österreichische Musikfernsehen: Dieses Kapitel fokussiert sich auf den Sender GO TV, seine Etablierung am Markt und die besondere Einbeziehung der Seher in das Programm.

5. Die Unterschiede und Parallelen zwischen MTV, VIVA und GO TV: Die Sender werden hier in Bezug auf Moderation, Programminhalte und den Einfluss von Werbung vergleichend gegenübergestellt.

6. Empirischer Teil: Der empirische Teil beschreibt die Durchführung einer Befragung von 60 Personen, um Nutzungsmotive und die Wahrnehmung von Programmveränderungen zu evaluieren.

7. Resümee: Das Resümee zieht ein Fazit über die Erkenntnisse der Untersuchung und reflektiert den persönlichen Lernprozess der Autorin.

Schlüsselwörter

Musikfernsehen, MTV, VIVA, GO TV, Realityshow, Programmveränderung, Mediennutzung, Rezeptionsverhalten, Nebenbei-Medium, Videoclip, Musikindustrie, empirische Untersuchung, Zielgruppe, Medienkonzerne, Moderation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung, der Struktur und dem aktuellen Programm von Musiksendern im 21. Jahrhundert, mit Fokus auf MTV, VIVA und GO TV.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Genese der Sender, der Wandel von reinen Musikkanälen zu unterhaltungsdominierten Sendern sowie das Rezeptionsverhalten der jungen Zielgruppe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu ergründen, warum sich Musiksender zunehmend auf Reality-Formate konzentrieren und wie diese Entwicklung von der Zielgruppe wahrgenommen wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse der Sendergeschichte und kombiniert diese mit einer empirischen Befragung von 60 Personen im Alter zwischen 17 und 29 Jahren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Sendergeschichte (USA/Deutschland/Österreich), einen Vergleich der Programm- und Moderationsstile sowie eine detaillierte Auswertung der erhobenen Umfragedaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Musikfernsehen, Rezeptionsverhalten, Programmwandel, Nebenbei-Medium und die spezifische Senderkultur von MTV, VIVA und GO TV.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Nebenbei-Medium" und aktivem Konsum wichtig?

Sie ist zentral, um zu verstehen, dass Musikfernsehen oft nicht als Hauptunterhaltung, sondern als akustische Hintergrundkulisse (Geräuschkulisse) genutzt wird, was das Zuschauerinteresse beeinflusst.

Welche spezifische Rolle spielt GO TV in der Untersuchung?

GO TV dient als österreichisches Vergleichsbeispiel, das sich durch weniger visuelle Moderation und eine stärker werbungs-arme Programmausrichtung von den kommerzielleren Sendern MTV und VIVA abhebt.

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Details

Title
Musikfernsehen im 21. Jahrhundert
College
University of Vienna
Grade
Sehr Gut
Author
Mag. Julia Rychetsky (Author)
Publication Year
2006
Pages
60
Catalog Number
V195910
ISBN (eBook)
9783656256373
ISBN (Book)
9783656257738
Language
German
Tags
Reality TV Musikfernsehen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Julia Rychetsky (Author), 2006, Musikfernsehen im 21. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/195910
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