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Neues im Osten und „im Westen nichts Neues“ Charakteristiken des Krieges an der Ostfront im Vergleich zu der deutschen Westfront

Charakteristiken des Krieges an der Ostfront im Vergleich zu der deutschen Westfront

Title: Neues im Osten und „im Westen nichts Neues“ Charakteristiken des Krieges an der Ostfront im Vergleich zu der deutschen Westfront

Term Paper , 2010 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jana Nelaimischkies (Author)

History - Miscellaneous

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Der Erste Weltkrieg wird von Keegan als tragischer und unnötiger Konflikt charakterisiert. Unnötig
vor allem deshalb, weil er bis zu seinem Ausbruch durch eine Deeskalationspolitik der führenden
Länder vermieden hätte werden können. Weiterhin ist sein Ausbruch ohnehin erstaunlich, da die
damaligen Wirtschaftsleistungen vor allem auf den internationalen Warenaustausch angewiesen
waren.2 Tragisch deshalb, da durch den Einsatz von modernen Waffen ein neues Level an
Grausamkeit erreicht wurde. Dies gilt vor allem für die Westfront. Zu erwähnen ist jedoch, dass der
Krieg die Zivilbevölkerung im weitesten Sinne vor der bewussten Zerstörung verschonte.3
Die nachstehende Hausarbeit soll das Thema der Ost- und Westfront Problematik auf ihre
Differenzen hin untersuchen und analysieren. Der Schwerpunkt soll hierbei auf dem Krieg an der
Ostfront liegen. Die Unterschiede werden bereits im Kleinen sichtbar.
Ein gewöhnlicher deutscher Soldat wusste nicht, worauf er sich einstellen musste, es erwartete ihn
eine fremde Welt mit fremden Menschen. Der spätere Soziologe Norbert Elias erinnert sich hierzu
wie folgt: „Der Zar und die Kosaken – alles Barbaren. Der barbarische Osten – das überstieg
unser Vorstellungsvermögen.“4 Später wird der Krieg im Osten von den Soldaten als Krieg gegen
die „Unkultur“ bzw. gegen ein Volk mit dem für sie kleinsten Bildungsstand beschrieben.
In der Geschichtsschreibung wird dem Krieg im Osten bis zum heutigen Zeitpunkt nur wenig
Bedeutung zugemessen. Aus diesem Grund wird er auch oftmals als „Unbekannter Krieg“
bezeichnet.5 Dies hatte mehrere Gründe. Zum einen bestand das russische Heer zu 80% aus Bauern
und damit zu knapp 80% aus Analphabeten. Eine Überlieferung der Kriegsgeschehnisse durch die
Soldaten war an der Ostfront somit kaum möglich.6 Zum anderen kann für das deutsche Heer
konstituiert werden, dass das Augenmerk der Kampfhandlungen eindeutig im Westen gelegen hat. Weiterhin war es den deutschen Soldaten unmöglich durch die Wirren der Staatszugehörigkeiten
und der Kultur zu blicken.
Im Folgenden wird der Erste Weltkrieg im Hinblick auf seine zwei Fronten hin analysiert. Dafür
werden zunächst die Kriegsfaktoren näher beschrieben, anschließend werden die Kriegsziele der
jeweiligen Kriegsparteien einander gegenübergestellt. In den beiden abschließenden
Gliederungspunkten werden die Geschehnisse der beiden Fronten beschrieben und anschließend
miteinander verglichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausgangslage und Kriegsfaktoren

2.1 Imperialistische Bestrebungen

2.2 Internationale Blockbildung

2.3 Innenpolitische Krisen

3. Kriegsausbruch und die damit verbundenen Hoffnungen

3.1 Die Kriegsziele des Deutschen Reiches im Verlaufe des Ersten Weltkrieges

3.2 Die Kriegsziele der Alliierten und des Assoziierten

3.3 Die Kriegsziele des russischen Zarenreichs

3.4 Die Kriegsziele im Vergleich

4. Die Fronten in ihren Facetten

4.1 Der Zermürbungskrieg im Westen

4.2 Die „Unkultur“ im Osten

5. Konklusion: Ein Vergleich

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Unterschiede in der Kriegsführung und den Kriegszielen zwischen der Ost- und Westfront während des Ersten Weltkriegs. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie sich der Soldatenalltag, die strategische Ausrichtung und die Wahrnehmung des jeweiligen Feindes an den unterschiedlichen Frontverläufen unterschieden haben.

  • Analyse der imperialistischen Kriegsfaktoren und Bündnissysteme.
  • Gegenüberstellung der divergierenden Kriegsziele der Großmächte.
  • Charakterisierung des Stellungskriegs im Westen als Zermürbungskrieg.
  • Betrachtung des Krieges im Osten als Zusammenprall von Kulturen und als Bewegungskrieg.
  • Vergleich der Auswirkungen auf die Soldaten und die Wahrnehmung des "fremden" Raumes.

Auszug aus dem Buch

Die „Unkultur“ im Osten

Betrachten wir nun die Ereignisse und Eindrücke an der Ostfront. Zunächst ist festzustellen, dass die angenommenen Ereignisse, nämlich die Österreich-Ungarische Konzentration auf Serbien und das damit verbundene sofortige Eingreifen der russischen Truppen, nicht eingetroffen sind. Hintergrund war hierbei, dass Russland einem mehrfachen Druck von verschiedenen Seiten ausgesetzt war.

Auf der einen Seite wurde Druck durch die panslwaistischen Nationalisten ausgeübt, diese forderten, den Serben schnellstmöglich helfend zur Seite zu stehen. Auf der anderen Seite gab es da noch das liberale Bürgertum. Jenes drängte darauf, die Franzosen zu unterstützen, da Frankreich als wichtigster Bündnispartner und Geldgeber Russlands galt. Dann gab es da noch eine Gruppierung, welche in der Anfangszeit des Krieges noch unterdrückt werden konnte, im Laufe des Krieges aber immer mehr an Stärke gewann. Es handelt sich hierbei um die deutsch freundliche Fraktion. Aus diesem Grund heraus entwickelte sich ein zweigeteilter Krieg mit voneinander getrennten Armeegruppen. Der eine Krieg wurde im Nordwesten gegen das Deutsche Reich, der andere im Süden gegen Österreich-Ungarn ausgetragen. In dieser Arbeit liegt der Schwerpunkt jedoch an der Frontlinie im Nordwesten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der unterschiedlichen Kriegsschauplätze und Darstellung des "Unbekannten Krieges" im Osten.

2. Ausgangslage und Kriegsfaktoren: Erläuterung der imperialistischen Bestrebungen, der Blockbildung und innenpolitischer Krisen als Ursachen für den Kriegsausbruch.

3. Kriegsausbruch und die damit verbundenen Hoffnungen: Analyse der Kriegsziele von Deutschland, den Alliierten und Russland sowie deren Entwicklung im Verlauf des Krieges.

4. Die Fronten in ihren Facetten: Gegenüberstellung des Zermürbungskrieges im Westen mit dem als "Unkultur" wahrgenommenen Bewegungskrieg im Osten.

5. Konklusion: Ein Vergleich: Zusammenfassende Gegenüberstellung der Fronten hinsichtlich militärischer Strategien, Ausrüstung, Truppenstärke und der Soldatenpsychologie.

Schlüsselwörter

Erster Weltkrieg, Ostfront, Westfront, Kriegsziele, Imperialismus, Stellungskrieg, Bewegungskrieg, Unkultur, Alliierten, Deutsches Reich, Russland, Zermürbungskrieg, Diplomatie, Militärstrategie, Propaganda.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Charakteristiken des Ersten Weltkriegs unter dem Fokus der unterschiedlichen Bedingungen an der Ost- und Westfront.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Kriegsursachen, divergierende Kriegsziele der beteiligten Mächte und der Vergleich der militärischen Kriegsführung an den beiden Fronten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die signifikanten Unterschiede in Strategie, Materialeinsatz und der Wahrnehmung durch die Soldaten zwischen der Ost- und Westfront herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur, Zeitzeugnissen und Primärquellen zur Kriegspolitik basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Kriegsursachen, die detaillierten Kriegsziele der Nationen sowie die spezifischen Bedingungen der Frontverläufe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kriegsführung, Materialschlacht, Sicherheitsbedürfnis, nationale Identität und geopolitische Machtinteressen geprägt.

Warum wurde der Krieg im Osten oft als "Unbekannter Krieg" bezeichnet?

Aufgrund des hohen Analphabetismus in der russischen Armee und des fehlenden Interesses an der Berichterstattung aus dem Osten im Vergleich zur Westfront gab es kaum Zeitzeugenüberlieferungen.

Welche Rolle spielte die Vorstellung von "Kultur" und "Unkultur"?

Für deutsche Soldaten diente diese Kategorisierung zur Abgrenzung gegenüber einer fremden Welt im Osten, die als primitiv oder weniger gebildet wahrgenommen wurde.

Wie unterschied sich die russische Militärführung?

Die russische Militärführung litt unter mangelnder Kommunikationstechnologie, geringen finanziellen Mitteln und einer Struktur, die keinen Korpsgeist unter den Soldaten förderte.

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Details

Title
Neues im Osten und „im Westen nichts Neues“ Charakteristiken des Krieges an der Ostfront im Vergleich zu der deutschen Westfront
Subtitle
Charakteristiken des Krieges an der Ostfront im Vergleich zu der deutschen Westfront
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Grade
1,3
Author
Jana Nelaimischkies (Author)
Publication Year
2010
Pages
25
Catalog Number
V195490
ISBN (eBook)
9783656213932
ISBN (Book)
9783656214113
Language
German
Tags
neues osten westen charakteristiken krieges ostfront vergleich westfront
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Nelaimischkies (Author), 2010, Neues im Osten und „im Westen nichts Neues“ Charakteristiken des Krieges an der Ostfront im Vergleich zu der deutschen Westfront, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/195490
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