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Lässt sich die präklinische Notfallversorgung des akuten Koronarsyndroms (ACS) im deutschen Rettungsdienst durch Telemedizin verbessern?

Titel: Lässt sich die präklinische Notfallversorgung des akuten Koronarsyndroms (ACS) im deutschen Rettungsdienst durch Telemedizin verbessern?

Bachelorarbeit , 2007 , 62 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Jean-Claude Balanck (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand der Studie: Akute und chronische Herz-Kreislauferkrankungen nehmen nach wie vor die vorderen Plätze in der Statistik der häufigsten Todesursachen in Deutschland, und anderen Industrienationen ein.
Im Rahmen dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, in wieweit sich die präklinische Notfallversorgung des akuten Koronarsyndroms (ACS), im deutschen Rettungsdienst, durch Telemedizin verbessern lässt.

Methodik: Die Methodik der Studie basiert auf einer systematischen Literaturanalyse. Es wird der Versuch unternommen, anhand von nationalen und internationalen Studien, mit möglichst hohem qualitativem und evidenzbasiertem Charakter der Fragestellung nachzugehen.
Es gilt einen Nachweis zu führen, dass durch den Einsatz von telemedizinischen Systemen, in der präklinischen sowie der klinischen akut Phase die Überlebensrate und das Patientenoutcome von Notfallpatienten zu steigern und zu optimieren ist.

Ergebnisse: Anhand der Recherche von mehreren qualitativ guten Studien mit hohem Evidenzgrad kann die Effektivität und Effizienz von telemedizinischen Systemen bei der Akutversorgung von kardialen Notfallpatienten festgestellt werden. Die Faktoren „Letalität nach Myokardinfarkt“ und „Krankenhausverweildauer“ können durch den telemedizinischen Einsatz in der präklinischen sowie der intrahospitalen Phase signifikant (p=0,01) gesenkt werden.

Fazit: Durch eine systematische Literaturanalyse ist es gelungen einen Nachweis zu führen, dass sich durch den Einsatz von telemedizinischen Systemen im Rettungsdienst, die präklinische Notfallversorgung des akuten Koronarsyndroms (ACS) optimieren lässt. Trotzdem sind hier im Bereich der präklinischen Notfallmedizin weitere Studien notwendig um eine dauerhafte und hochwertige Patientenversorgungsqualität zu erreichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Kurzfassung

1 Einleitung

Einführung in die Thematik

2 Ausgangslage und Entwicklung der Fragestellung

2.1 Einflussfaktoren der präklinischen Notfallversorgung die das Patientenoutcome beeinflussen

2.1.1 Einflussfaktor Zeit

2.1.2 Einflussfaktor Rettungsmittel

3 Theoretischer Rahmen

3.1 Definition des akuten Koronarsyndroms

3.2 Beschreibung des Rettungswesens in Deutschland allgemein und im Bezug auf ACS

3.3 Telemedizin

3.3.1 Historische Entwicklung der Telemedizin

3.3.2 Definition der Telematik und der Telemedizin

3.3.3 Telemedizin in der präklinischen Notfallversorgung

4 Ziele der Studie

5 Methodik der Studie

5.1 Datenquellen und Recherchen

5.2 Konzept und Definition von Evidenz

5.3 Ein- und Ausschlusskriterien

6 Ergebnisse

6.1 Evidenzgrade der Studien und Bewertung

6.1.1 Bewertung hinsichtlich der Verkürzung des therapiefreien Intervalls

6.1.2 Klinische Auswirkungen

7 Diskussion und Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob und wie der Einsatz von Telemedizin im deutschen Rettungsdienst die präklinische Notfallversorgung von Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom (ACS) optimieren kann, um die Zeit bis zur lebensrettenden Behandlung zu verkürzen und das Patientenoutcome zu verbessern.

  • Analyse von Einflussfaktoren auf das Patientenoutcome bei akuten Herzerkrankungen.
  • Untersuchung des Nutzens verschiedener telemedizinischer Systeme im Rettungsdienst.
  • Bewertung evidenzbasierter Studien zur Verkürzung therapiefreier Intervalle.
  • Evaluierung der Auswirkungen auf klinische Parameter wie Door-to-Needle- und Door-to-Ballon-Zeiten.
  • Diskussion der Optimierungsmöglichkeiten für Behandlungsabläufe und Zusammenarbeit mit Zielkliniken.

Auszug aus dem Buch

2.1 Einflussfaktoren der präklinischen Notfallversorgung, die das Patientenoutcome beeinflussen

Das Outcome von Notfallpatienten hängt einerseits von Faktoren ab, die nicht primär durch die medizinische Versorgung nach einem Notfall beeinflusst werden können (z.B. Art der Erkrankung, Schweregrad, körperliche Verfassung des Patienten).

Andererseits ist das Patientenoutcome von Faktoren abhängig, die direkt im Einflussbereich der am Notfallort anwesenden Personen, des Rettungsdienstes und der sich anschließenden klinischen Versorgung liegen. Zu diesen Einflussfaktoren gehören unter anderem die Zeitspanne (Einflussfaktor Zeit) zwischen dem Eintritt eines Notfalls und dem Beginn von suffizienten Hilfeleistungen, und die Qualität der präklinischen Versorgung des Notfallpatienten durch den Rettungsdienst (Einflussfaktor Rettungsmittel) (Issing, 2006).

Im Folgenden werden die oben angeführten Einflussfaktoren, speziell auf das akute Koronarsyndrom bezogen, näher betrachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die hohe gesundheitspolitische Relevanz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Notwendigkeit einer optimierten Versorgung bei akutem Koronarsyndrom.

2 Ausgangslage und Entwicklung der Fragestellung: In diesem Kapitel werden telemedizinische Systeme vorgestellt und ihr Potenzial zur Verbesserung der präklinischen Versorgung diskutiert.

3 Theoretischer Rahmen: Es erfolgt eine wissenschaftliche Definition des akuten Koronarsyndroms, eine Beschreibung der deutschen Rettungsdienststrukturen sowie eine historische und fachliche Einordnung der Telemedizin.

4 Ziele der Studie: Die Zielsetzung der Arbeit konzentriert sich auf den Nachweis, wie Telemedizin das therapiefreie Intervall bei ACS-Patienten verkürzen und die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Zielklinik verbessern kann.

5 Methodik der Studie: Dieser Abschnitt beschreibt das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche, die Kriterien für evidenzbasierte Bewertung sowie die gewählten Ein- und Ausschlusskriterien für die Studienauswahl.

6 Ergebnisse: Die Ergebnisse aus der Literaturrecherche und der evidenzbasierten Bewertung der ausgewählten Studien zur Wirksamkeit von Telemetriesystemen werden präsentiert.

7 Diskussion und Schlussfolgerung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Diskussion der Ergebnisse und einer Einschätzung zur Zukunft der Telemedizin im deutschen Notfallrettungswesen.

Schlüsselwörter

Telemedizin, Akutes Koronarsyndrom, Präklinische Notfallversorgung, Therapiefreies Intervall, Mortalität, Patientenoutcome, EKG, Door-to-Needle, Door-to-Ballon, Rettungsdienst, Evidenzbasierte Medizin, Reperfusionstherapie, Telemonitoring.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Arbeit untersucht den potenziellen Nutzen telemedizinischer Anwendungen zur Verbesserung der Notfallversorgung bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom im deutschen Rettungswesen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit beleuchtet das Rettungswesen in Deutschland, die medizinische Definition des ACS, die technische Entwicklung der Telemedizin und deren praktische Anwendung zur Effizienzsteigerung in der Notfallmedizin.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist der Nachweis, inwieweit telemedizinische Systeme die präklinische Versorgung beschleunigen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit optimieren und dadurch die Überlebenschancen von Patienten erhöhen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine systematische Literaturübersicht erstellt, in der relevante Studien anhand von Evidenzgraden bewertet und nach spezifischen Ein- und Ausschlusskriterien selektiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Einbettung des Themas, der methodischen Vorgehensweise bei der Literatursuche sowie der detaillierten Analyse und Diskussion ausgewählter Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Telemedizin, akutes Koronarsyndrom, präklinische Notfallversorgung, Patientenoutcome sowie diverse Zeitparameter wie Door-to-Needle und Door-to-Ballon.

Warum ist die „Door-to-Ballon“-Zeit so wichtig?

Diese Zeitspanne zwischen Ankunft in der Klinik und der Durchführung einer Ballon-Dilatation ist ein entscheidender Faktor für die Senkung der Mortalität bei Myokardinfarkt-Patienten.

Wie unterscheidet sich die Ausbildung von Rettungskräften in den USA im Vergleich zu Deutschland?

In den USA basieren Rettungsdienste oft auf der Arbeit von Paramedics ohne Notarzt vor Ort, während in Deutschland die präklinische Versorgung durch Notärzte und Rettungsassistenten geprägt ist.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lässt sich die präklinische Notfallversorgung des akuten Koronarsyndroms (ACS) im deutschen Rettungsdienst durch Telemedizin verbessern?
Hochschule
Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg  (Angewandte Gesundheitswissenschaften )
Note
1.3
Autor
Jean-Claude Balanck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
62
Katalognummer
V195424
ISBN (eBook)
9783656217404
ISBN (Buch)
9783656218388
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lässt notfallversorgung koronarsyndroms rettungsdienst telemedizin
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jean-Claude Balanck (Autor:in), 2007, Lässt sich die präklinische Notfallversorgung des akuten Koronarsyndroms (ACS) im deutschen Rettungsdienst durch Telemedizin verbessern?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/195424
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Leseprobe aus  62  Seiten
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