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Gesundheitsökonomische Aspekte der HPV-Impfung als Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland

Title: Gesundheitsökonomische Aspekte der HPV-Impfung als Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland

Diploma Thesis , 2009 , 138 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Maria Blümel (Author)

Health - Public Health

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Summary Excerpt Details

Vor dem Hintergrund, dass humane Papillomaviren benigne Genitalwarzen, zervikale Krebsvorstufen und Gebärmutterhalskrebs verursachen, wurde eine Impfung zur primärpräventiven Prophylaxe entwickelt. Im Herbst 2006 erfolgte die Zulassung des ersten Impfstoffs gegen humanpathogene Papillomaviren. Ziel dieser Impfung ist die Senkung der Häufigkeit von Morbidität und Mortalität der HPV-assoziierten Krankheiten. Darüber hinaus soll der Impfstoff die erheblichen volkswirtschaftlichen Kosten reduzieren, die im Rahmen dieser Erkrankungen durch Sekundärvorsorge, Diagnostik und therapeutische Maßnahmen entstehen. Die bisher vorliegenden Studienergebnisse sind sehr vielversprechend und belegen die hohe Wirksamkeit der HPV-Impfung. Aufgaben für die Zukunft müssen sein, bisher ungeklärte Sachverhalte und Fragestellungen zu klären sowie die öffentliche Wahrnehmung und gesellschaftliche Akzeptanz dieses Impfprogramms zu stärken. ***** Considering the background that human papilloma virus causes benign genital verrucas, cervical cancer pre-stages and cervical carcinoma, a vaccination for primary preventative prophylaxis was designed. The permission for the first anti-human papilloma virus immunisation has been carried out in autumn 2006. The intention of the vaccination is to decrease the frequency of morbidity and mortality HPV-associated diseases. Furthermore should the inoculant reduce the substantial economic costs which result in the context of the disease in secondary provision, diagnostics and therapeutic measures. Until now the existing study results show promise and prove the high efficiency of HPV vaccination. Duties and responsibilities for the future should be clarification of unknown circumstances and problems of the case as well as the fortification of public perception and social acceptance for this immunisation schedule.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Das humane Papillomavirus

1.1.1 Epidemiologie der HPV-Infektion

1.1.2 Molekularbiologie

1.1.3 Übertragung und Verlauf der humanen Papillomavirusinfektion

1.2 Methoden der HPV Diagnostik

1.2.1 Hybrid Capture Assay (Flüssig-Hybridisierung)

1.2.2 In situ Hybridisierung

1.2.3 Polymerase-Kettenreaktion

1.2.4 Southern-Blot- und Dot-Blot- Hybridisierungen

2 Hintergrund

2.1 Das Zervixkarzinom

2.1.1 Epidemiologie

2.1.2 Einteilung und Prognose des Zervixkarzinoms

2.2 Zellveränderungen und Krebsvorstufen

2.2.1 Diagnostik des Zervixkarzinoms und seiner Vorstufen

2.2.2 Behandlung der zervikalen intraepithelialen Neoplasien

2.3 Therapie des Zervixkarzinoms

2.3.1 Chirurgische Therapie

2.3.2 Strahlentherapie

2.3.3 Radiochemotherapie

2.3.4 Postoperative Strahlentherapie oder kombinierte Radiochemotherapie

2.3.5 Chemotherapie

3 Prävention

3.1 Screening

3.1.1 Ziele der Krebsvorsorge

3.1.2 Zervixkarzinomscreening in Deutschland

3.1.3 Zervixkarzinomscreening International

3.1.4 Probleme und Schwächen des Screenings

3.2 Die HPV-Impfung

3.2.1 Impfstoffe und Markteinführung

3.2.2 Wirksamkeit der Impfung

3.2.3 Verträglichkeit

3.2.4 Offene Fragen

4 Gesundheitsökonomische Aspekte

4.1 Gesundheitsökonomische Evaluation

4.1.1 Grundbegriffe

4.1.2 Perspektiven

4.1.3 Analyseformen

4.1.4 Entscheidungsanalytische Verfahren

4.2 Kostenbewertungen

4.2.1 Kosten der Behandlung HPV-assoziierter Erkrankungen

4.2.2 Kosten der Sekundärprävention

4.2.3 Kosten für ein HPV-Impfprogramm

4.3 Effektivität der HPV-Impfung

4.3.1 Analyse mathematischer Modelle

4.3.2 Zusammenfassung der Modelle

5 Number Needed to Vaccinate

5.1 Definition

5.2 Berechnungen für die HPV-Impfung

6 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit hat zum Ziel, eine gesundheitsökonomische Evaluation der HPV-Impfung als primärpräventive Maßnahme vorzunehmen. Dabei werden Vor- und Nachteile sowie Chancen und ökonomische Effekte analysiert, um die Wirtschaftlichkeit der Vakzine im Vergleich zu etablierten Screeningverfahren in Deutschland zu bewerten.

  • Epidemiologie der HPV-Infektion und des Zervixkarzinoms
  • Diagnostik und therapeutische Verfahren bei Zervixkarzinomen
  • Präventionsstrategien und zytologisches Screening (Pap-Test)
  • Gesundheitsökonomische Evaluierungsmethoden
  • Analyse und Kostenbewertung von HPV-Impfprogrammen

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Molekularbiologie

Die menschlichen Papillomviren (PV) bilden die Gruppe der Papillomaviridae und gehören, ebenso wie die Polyomaviridae, zur Familie der humanpathogenen DNA-Viren (de Villiers et al., 2004; Köhler, 2001). Die Familien der Papillomaviridae und der Polyomaviridae sind erst seit kurzem etablierte Gruppen, welche früher als Papovaviridae zusammengefasst wurden (Köhler, 2001). Die Bezeichnung Papovaviridae resultiert aus den Abkürzungen folgender Vertreter diese Gruppe: Papillomavirus, Polyomavirus und Simian-Vacuolating-Virus - SV40-Virus der Affen (Köhler, 2001). Papillomaviren sind double stranded (ds, dt. Doppelstrang) DNA-Tumorviren (Berry & Palefsky, 2003), haben einen Durchmesser von 55 bis 60 nm und sind ikosaedrische, unbehüllte Viruspartikel (Höpfl et al., 2001). Sie enthalten ein circa 8000 Basenpaare langes, doppelsträngiges zirkuläres DNA-Genom (Palefsky & Holly, 1995), welches von einem Kapsid, bestehend aus 72 Hüllproteinen (60 pentagonale und 12 hexagonale), umgeben ist (Miksits & Hahn, 2004).

HP-Viren bleiben in der Umwelt lange infektiös und weisen eine Resistenz gegenüber organischen Lösungsmitteln und Hitzebehandlung bis 56°C auf (Stubenrauch & Iftner, 1999). Sie reagieren streng wirtsspezifisch, das heißt humanpathogene Papillomaviren treten ausschließlich beim Menschen auf (Hampl, 2006). Des Weiteren verfügt das Virus über eine ausgeprägte Gewebespezifität (Epitheliotropismus), weil die Replikation ausschließlich in den enddifferenzierten Keratinozyten (Epithelzellen) stattfindet (Blenk, 2007). Der Aufbau des HPV-Genoms lässt sich an Hand folgender Abbildung darstellen:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Bedeutung der HPV-Impfung in Deutschland seit 2007 und definiert das Ziel der Arbeit, eine gesundheitsökonomische Evaluation der Impfung durchzuführen.

2 Hintergrund: Vermittelt Grundlagen zur Epidemiologie, Diagnostik und Therapie des Zervixkarzinoms sowie zu Zellveränderungen und deren klinischer Relevanz.

3 Prävention: Analysiert das bestehende Screening-Programm mittels Pap-Abstrich und untersucht die HPV-Impfung hinsichtlich Wirksamkeit, Verträglichkeit und Strategien.

4 Gesundheitsökonomische Aspekte: Erläutert Methoden der gesundheitsökonomischen Evaluation wie Kosten-Nutzen- oder Kosten-Effektivitäts-Analysen und bewertet die Kosten von HPV-assoziierten Erkrankungen.

5 Number Needed to Vaccinate: Diskutiert das Modell der "Number Needed to Vaccinate" als Kennzahl zur Beurteilung der Effektivität von Impfstrategien.

6 Diskussion: Reflektiert die Ergebnisse, identifiziert offenen Fragen zu Langzeitschutz und Impfstrategien und betont die Notwendigkeit weiterer Evaluationsstrukturen.

Schlüsselwörter

HPV, Zervixkarzinom, Impfung, Gesundheitsökonomie, Kosten-Effektivität, Prävention, Screening, Pap-Test, Humane Papillomviren, Kosten-Nutzen-Analyse, QALY, Impfstrategie, diagnostische Verfahren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit primär?

Die Arbeit untersucht gesundheitsökonomische Aspekte der HPV-Impfung als Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland und vergleicht diese mit dem bestehenden zytologischen Screening.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf die Epidemiologie von HPV, die medizinischen Grundlagen des Zervixkarzinoms, die Möglichkeiten der Früherkennung sowie die ökonomische Bewertung von Präventionsmaßnahmen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist die gesundheitsökonomische Evaluation der HPV-Impfung, um zu ermitteln, ob sie eine effiziente primärpräventive Ergänzung zur bestehenden Sekundärprävention darstellt.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet eine Literaturanalyse aktueller Studien sowie eine gesundheitsökonomische Analyse mittels verschiedener Modellierungsverfahren wie Markov-Modellen.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der medizinischen Einordnung der Erkrankung, der Prävention, der gesundheitsökonomischen Methodik sowie der Kosten- und Effektivitätsbewertung von Impfprogrammen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind HPV-Impfung, Kosteneffektivität, Zervixkarzinom, Screening-Intervalle und Gesundheitsökonomik.

Warum ist das zytologische Screening weiterhin relevant?

Da die derzeitigen Impfstoffe nicht alle onkogenen HPV-Typen abdecken, bleibt das Screening zur Früherkennung von Karzinomen durch andere Virusstämme unerlässlich.

Welche Rolle spielen ökonomische Modelle bei der Entscheidungsfindung?

Entscheidungsanalytische Modelle unterstützen Kostenträger dabei, medizinische Interventionen hinsichtlich ihres Nutzens und ihrer Kosten langfristig zu bewerten und politische Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Excerpt out of 138 pages  - scroll top

Details

Title
Gesundheitsökonomische Aspekte der HPV-Impfung als Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland
College
Niederrhein University of Applied Sciences Krefeld  (Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheitswesen)
Course
Gesundheitswesen – Technische Medizinwirtschaft
Grade
1,0
Author
Maria Blümel (Author)
Publication Year
2009
Pages
138
Catalog Number
V195392
ISBN (eBook)
9783656211358
ISBN (Book)
9783656212805
Language
German
Tags
gesundheitsökonomische aspekte hpv-impfung leistung gesetzlichen krankenkassen deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Blümel (Author), 2009, Gesundheitsökonomische Aspekte der HPV-Impfung als Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/195392
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