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Der Klassiker Max Weber - Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung

Title: Der Klassiker Max Weber - Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung

Seminar Paper , 2004 , 15 Pages , Grade: 1

Autor:in: Jennifer Giwi (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions

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Summary Excerpt Details

Der Klassiker Max Weber - Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung

„Und wenn wirklich einmal die ,längliche Weile’ uns beschleichen sollte... ich weiß, was ich tue, ich greife zum äußersten Mittel und lerne Herrn von Varnbühlers Zolltarif auswendig. (...) ...ich schwärme nicht, ich dichte nicht (...) – was soll ich also anfangen als lesen, und das besorge ich denn auch gründlich“ (Fügen 1985, S.20).

1. Einleitung
Mit dieser Hausarbeit werde ich eine ausführliche Beschreibung und Zusammenfassung zu meinem Referat „Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung“ geben. Bevor der eigentliche Prozess der Vergemeinschaftung und
der Vergesellschaftung erklärt werden kann, müssen noch einige Begriffe bzw. Idealtypen, die der Soziologe Max Weber vor allem in seinem Hauptwerk „Wirtschaft und Gesellschaft“ prägte, definiert werden. Das obige Zitat habe ich mir ausgesucht, da es sehr schön verdeutlicht, wie fleißig und ungewöhnlich rege Weber war. „Manchmal las oder lernte er nur
zum Zeitvertreib“ (Fügen 1985, S.20).

2. Biografie
Max Weber wurde am 21. April 1864 in Erfurt geboren und starb am 14. Juni 1920 in München aufgrund einer zu spät erkannten Lungenentzündung. Schon in sehr frühen Jahren verbrachte Weber seine Zeit mit Büchern. Mit seinem 13. Lebensjahr interessierte er sich für die Philosophen Schopenhauer, Spinoza und Kant. Zwei Jahre später begeisterte er sich für einige Klassiker der Antike wie Homer, Herodot, Vergil und Cicero.
„Treffend (...) von sich (selbst sagte er): Ich bin intellektuell früh, in allem übrigen aber sehr spät reif geworden“ (Fügen 1985, S. 18).
Nach väterlichem Vorbild nahm Weber 1882 sein Jurastudium in Heidelberg auf, wechselte jedoch im Laufe seiner Studienzeit nach Straßburg, Berlin und Göttingen. 1888 trat er dem

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografie des Klassikers Max Weber

3. Zu seinem Werk: Soziologische Grundbegriffe

4. Begriff der Soziologie und der „Sinn“ des sozialen Handelns

4.1. Begriff des sozialen Handelns

4.2. Bestimmungsgründe sozialen Handelns

5. Die Soziale Beziehung

5.1. Offene und geschlossene Beziehung

5.2. Begriff und Arten der Verbände

5.3. Begriff des Kampfes

6. Prozess der Vergemeinschaftung und Vergesellschaftung

6.1. Betrieb, Betriebsverband, Verein, Anstalt

6.2. Macht, Herrschaft

6.3. Politischer Verband, hierokratischer Verband

7. Schluss: Wieso ist Max Weber einer der Klassiker der Soziologie?

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die zentralen soziologischen Grundbegriffe von Max Weber, insbesondere die Konzepte der Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung, systematisch darzustellen und in den Kontext seines Hauptwerkes "Wirtschaft und Gesellschaft" einzuordnen.

  • Biografie und intellektuelle Prägung Max Webers
  • Methodik der verstehenden Soziologie und Idealtypen
  • Analyse des sozialen Handelns und seiner Bestimmungsgründe
  • Strukturen sozialer Beziehungen, Verbände und Kampf
  • Differenzierung zwischen Vergemeinschaftung und Vergesellschaftung

Auszug aus dem Buch

4. Begriff der Soziologie und der „Sinn“ des sozialen Handelns

Soziologie ist für Weber in dem hier verstandenen Sinn (s. Ende Punkt 2, Biografie) eine Wissenschaft, die sich mit dem sozialen Handeln des Menschen beschäftigt und die versucht, durch Beobachtung und Deutung bzw. Verstehen eines bestimmten Handlungsmusters den Ablauf und die daraus resultierenden Wirkungen zu erklären. „Für die Soziologie (...) ist (...) der Sinnzusammenhang des Handelns Objekt der Erfassung“ (Weber ⁶1984, S.30). Wieso schließen sich Menschen in Ghettos häufig in Gangs zusammen? Wieso werden Menschen kriminell? Wieso flirten Menschen? Wie ist der „Flirt“ entstanden? Wie nehmen Menschen Sinneseindrücke wahr? (vgl. Georg Simmel „Die Soziologie der Sinne“). Die Soziologie steht nach Weber also vor der Aufgabe den Sinnzusammenhang des Handelns zu ermitteln. Dabei ist die „volle ,Nacherlebbarkeit‘ (...) für die Evidenz des Verstehens wichtig“ (Weber ⁶1984, S.20).

„Sinn“ ist für Weber der subjektiv gemeinte Sinn und nicht ein objektiver „oder ein metaphysisch ergründeter ,wahrer‘ Sinn“ (⁶1984, S. 19). „Darin liegt (für ihn auch) der Unterschied der empirischen Wissenschaften zum Handeln: der Soziologie und der Geschichte, gegenüber allen dogmatischen: Jurisprudenz, Logik (...), welche an ihren Objekten den ,richtigen‘, ,gültigen‘ Sinn erforschen wollen“ (Weber ⁶1984, S.19). Die Evidenz des Verstehens kann nach Weber „rational evident“ oder „einfühlend evident“ sein. „Rational evident“ bezieht sich auf logische oder mathematische Zusammenhänge, also auf das „intellektuell Verstandene“ (⁶1984, S.20). „Einfühlend evident“ ist das einfühlend, emotional Nacherlebte. Radikaler sich ein rationales Zweckhandeln von unserem Eigenen unterscheidet, desto schwerer fällt es uns, dies einfühlend nachzuerleben (⁶1984, S. 21).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit, die sich mit der Auslegung und Zusammenfassung von Webers Begriffen beschäftigt.

2. Biografie des Klassikers Max Weber: Überblick über den Lebensweg und die prägenden Einflüsse auf Max Webers wissenschaftliches Denken.

3. Zu seinem Werk: Soziologische Grundbegriffe: Einführung in die methodische Herangehensweise Webers, insbesondere die Definition und den Nutzen von Idealtypen.

4. Begriff der Soziologie und der „Sinn“ des sozialen Handelns: Erläuterung der verstehenden Soziologie und der zentralen Kategorie des sinnhaft orientierten sozialen Handelns.

5. Die Soziale Beziehung: Untersuchung der wechselseitigen Einstellung von Akteuren zueinander sowie der Formen von Verbänden und des Kampfes als soziale Beziehung.

6. Prozess der Vergemeinschaftung und Vergesellschaftung: Differenzierung der gesellschaftlichen Organisationsformen sowie die Analyse von Macht, Herrschaft und administrativen Strukturen.

7. Schluss: Wieso ist Max Weber einer der Klassiker der Soziologie?: Kritische Reflexion über die anhaltende Relevanz und Bedeutung Webers für die soziologische Theoriebildung.

Schlüsselwörter

Max Weber, Soziologie, soziales Handeln, Sinnzusammenhang, Idealtypen, Vergemeinschaftung, Vergesellschaftung, soziale Beziehung, Herrschaft, Macht, verstehende Soziologie, Zweckrationalität, Wertrationalität, Verbände, Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine strukturierte Einführung in die soziologischen Grundbegriffe von Max Weber und erläutert seine Konzepte zur Analyse gesellschaftlicher Strukturen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Der Fokus liegt auf dem sozialen Handeln, der Definition sozialer Beziehungen, der Abgrenzung von Vergemeinschaftung und Vergesellschaftung sowie den Strukturen von Herrschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die verständliche Aufbereitung und Zusammenfassung von Webers theoretischem Werk, um dessen Relevanz für soziologische Analysen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit thematisiert?

Die Arbeit behandelt Webers „verstehende Soziologie“ und die Verwendung von „Idealtypen“ als Instrumente zur Erkenntnisgewinnung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Handelns, der sozialen Beziehungen und die institutionellen Formen wie Verbände und Herrschaftsstrukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind soziales Handeln, Sinn, Idealtypus, Vergemeinschaftung, Vergesellschaftung, Herrschaft und verstehende Soziologie.

Wie unterscheidet Weber zwischen zweckrationalem und wertrationalem Handeln?

Zweckrationales Handeln orientiert sich an Mitteln zur Erreichung eines bestimmten Zwecks, während wertrationales Handeln durch den bewussten Glauben an den Eigenwert eines Verhaltens motiviert ist, unabhängig vom Erfolg.

Was versteht Max Weber unter einer „sozialen Beziehung“?

Eine soziale Beziehung besteht laut Weber, wenn ein Handeln von mehreren Akteuren gegenseitig aufeinander eingestellt ist und ein Sinnzusammenhang vorliegt.

Warum gelten Vergemeinschaftung und Vergesellschaftung als Gegensätze?

Während Vergemeinschaftung auf emotionalem oder traditionellem Zusammengehörigkeitsgefühl basiert, beruht Vergesellschaftung eher auf zweckrationalem Interessenausgleich.

Was ist die Kernbotschaft von Webers Herrschaftsbegriff?

Herrschaft bezeichnet bei Weber die Chance, dass ein Befehl bei einer Gruppe von Menschen auf Gehorsam stößt, wobei der Verband durch einen Verwaltungsstab gestützt wird.

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Details

Title
Der Klassiker Max Weber - Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung
College
University of Würzburg  (Institut für Soziologie)
Course
Soziologische Grundbegriffe
Grade
1
Author
Jennifer Giwi (Author)
Publication Year
2004
Pages
15
Catalog Number
V194933
ISBN (eBook)
9783656202660
ISBN (Book)
9783656207986
Language
German
Tags
Max Weber Klassiker der Soziologie Klassiker Soziologie Vergesellschaftung Vergemeinschaftung Soziologische Grundbegriffe Idealtypus Wirtschaft und Gesellschaft soziale Beziehung soziales Handeln Sinn Macht Herrschaft soziologische Kategorienlehre Grundbegriffe affektuelles Handeln
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Giwi (Author), 2004, Der Klassiker Max Weber - Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/194933
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