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Katharina II., Aufklärung als Image

Image-Management als historisches Phänomen

Title: Katharina II., Aufklärung als Image

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Luciano Sbaraglia (Author)

History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization

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Summary Excerpt Details

Mark Aurel mag nicht der erste Regent gewesen sein, der um ein gutes Selbstbildnis, mittels der Philosophie oder eines politischen und gesellschaftlichen Denkens, bemüht gewesen war, aber er ist stellvertretend ein urtypisches Beispiel für eine häufig auftretende Herrschermaxime, durch die Zeit hindurch: Image-Management. Wir finden durchaus einige Herscher, und historisch- bedeutende Personen mit herrschaftlichen Ansprüchen, die nicht sehr um ein positives Bildnis ihrer Selbst bemüht waren, wie Calligula, Wallenstein, Cortez oder Heinrich VIII. [...] Das vom Absolutismus geprägte 18. Jahrhundert weist viele große Persönlichkeiten und Regenten auf, die sich zwangsweise und notwendigerweise mit veränderten Wertordnungen und Prinzipien auseinander setzen mussten. [...] Einige Herrscher konnten anhand dieser neuen Herausforderungen wachsen, und Diese für sich einnehmen, Andere scheiterten an ihnen nachdrücklich und vehement. Augenscheinlich zählte Katharina II. Von Russland nicht zu Letzteren. Wird sie doch weitestgehend vorbehaltlos als aufgeklärte Herrscherin in den Lehrbüchern geführt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil

2.1. Image-Management als historisches Phänomen

2.2. Katharina II. und die Aufklärung als Image

III. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herrschaftsweise von Katharina II. vor dem Hintergrund ihrer Ambitionen als aufgeklärte Monarchin. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwiefern die Aufklärung tatsächlich als ideologischer Antrieb ihrer Politik fungierte oder ob sie primär als Instrument eines gezielten Image-Managements genutzt wurde, um ihre Herrschaft in einer dualistischen bzw. pluralistischen Bedrohungslage zu festigen.

  • Analyse des Image-Managements als historisches Herrschaftsinstrument
  • Gegenüberstellung des aufgeklärten Diskurses und der politischen Realität
  • Die Bedeutung der Identitätskonstruktion als "Russin" für die Legitimation
  • Wechselwirkungen zwischen Machtkonsolidierung und Reformpolitik
  • Die Rolle der "Großen Instruktion" als Legitimationsbasis

Auszug aus dem Buch

Image-Management als historisches Phänomen

„Wir sind zur gemeinschaftlichen Wirksamkeit geschaffen, wie die Füsse, die Hände, die Augenlider, wie die obere und untere Kinnlade. Darum ist die Feindschaft der Menschen untereinander wider die Natur.“ Sagte einst Mark Aurel, besselt vom Geiste des Stoizismus.

Besser liesse sich ein Kern für eine humanistische Gesellschaft nicht einfangen, und doch ist gerade Mark Aurel ein Präzidenzfall, wie ein philosophischer Anspruch und die Wirklichkeit der Geschichte kollidieren können. Die Makromannenfeldzüge des römischen Kaisers Mark Aurel lassen zumindest keine praktische Anwendung seiner so menschlich formulierten Anschauung erkennen.

Mark Aurel mag nicht der erste Regent gewesen sein, der um ein gutes Selbstbildnis, mittels der Philosophie oder eines politischen und gesellschaftlichen Denkens, bemüht gewesen war, aber er ist stellvertretend ein urtypisches Beispiel für eine häufig auftretende Herrschermaxime, durch die Zeit hindurch: Image-Management. Wir finden durchaus einige Herscher, und historisch-bedeutende Personen mit herrschaftlichen Ansprüchen, die nicht sehr um ein positives Bildnis ihrer Selbst bemüht waren, wie Calligula, Wallenstein, Cortez oder Heinrich VIII., und das auch aus den vielseitigsten Gründen. Zumeist aus Selbstherrlichkeit oder der Ermanglung an Notwendigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung umreißt den historischen Kontext des Absolutismus und führt in die Thematik ein, ob Katharina II. als aufgeklärte Herrscherin oder als strategische Image-Strategin zu bewerten ist.

II. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert das Konzept des Image-Managements in der Geschichte und untersucht konkret, wie Katharina II. ihre Identität als Russin und ihre vermeintlich aufgeklärte Politik zur Sicherung ihres Thronanspruchs einsetzte.

III. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert, dass Katharinas Image-Management als Mittel der autokratischen Realpolitik diente, wobei aufklärerische Willensbekundungen zwar eingebunden wurden, die Machtkonsolidierung jedoch stets Vorrang vor tatsächlichen gesellschaftlichen Umwälzungen hatte.

Schlüsselwörter

Katharina II., Aufklärung, Absolutismus, Image-Management, Russland, Herrschaftslegitimation, Autokratie, Große Instruktion, Bauernzarenaufstand, Machtkonsolidierung, Identität, politische Räson, Reformpolitik, Geschichte, Monarchie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die politische Herrschaftsweise der Zarin Katharina II. und hinterfragt dabei das Image der "aufgeklärten Herrscherin" vor dem Hintergrund ihrer tatsächlichen politischen Praxis.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind das historische Image-Management von Regenten, die Identitätspolitik gegenüber dem russischen Adel sowie das Spannungsverhältnis zwischen aufklärerischen Idealen und autokratischer Staatsräson.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Analyse, ob die Aufklärung ein echter geistiger Antrieb Katharinas war oder primär als taktisches Mittel der Selbstinszenierung diente.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, kombiniert mit einer prosopografischen Betrachtungsweise des Image-Managements als Herrschaftsinstrument.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst das Image-Management als Phänomen erläutert und anschließend auf Katharina II. übertragen, insbesondere in Bezug auf ihre Identitätsbildung als "Russin" und ihre Reaktion auf innenpolitische Bedrohungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Katharina II., Aufklärung, Image-Management, Autokratie und Herrschaftslegitimation.

Wie bewertet der Autor Katharinas Umgang mit der Leibeigenschaft?

Der Autor stellt fest, dass ihre aufklärerischen Äußerungen zur Leibeigenschaft im scharfen Kontrast zur politischen Praxis standen, in der sie die Leibeigenschaft eher zementierte, als sie abzuschaffen.

Welche Bedeutung hatte der "Bauernzarenaufstand" für ihre Herrschaft?

Der Aufstand fungierte als Wendepunkt, der Katharina zwang, sich von der bloßen Theorie der Aufklärung abzuwenden und sich auf die traditionellen Machtstützen (Adel, Klerus, Militär) zu verlassen, um den Thron zu sichern.

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Details

Title
Katharina II., Aufklärung als Image
Subtitle
Image-Management als historisches Phänomen
College
Technical University of Chemnitz  (Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts)
Course
Rußland und Europa in der politischen Ideengeschichte
Grade
1,7
Author
Luciano Sbaraglia (Author)
Publication Year
2010
Pages
15
Catalog Number
V194825
ISBN (eBook)
9783656203155
ISBN (Book)
9783656204909
Language
German
Tags
katharina aufklärung image image-management phänomen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Luciano Sbaraglia (Author), 2010, Katharina II., Aufklärung als Image, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/194825
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