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Handelt es sich beim Negativen Priming-Effekt um ein Gedächtnisphänomen?

Title: Handelt es sich beim Negativen Priming-Effekt um ein Gedächtnisphänomen?

Diploma Thesis , 2011 , 46 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Tatjana Beck (Author)

Psychology - Cognition

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Untersuchung dient der Replikation und Erweiterung einer zuvor durchgeführten Studie von Buchner und Mayr (2004).

Anhand einer auditiven Identifikationsaufgabe wurde die Leistung einer jungen Gruppe mit der Leistung zweier Senioren-Gruppen verglichen, um den auditiven Negativen Priming-Effekt im Altersvergleich zu untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass jede Altersgruppe einen signifikanten Negativen Priming-Effekt aufzeigte, wobei das Ausmaß des Effekts in beiden Senioren-Gruppen im Vergleich zur jungen Gruppe signifikant größer ausfiel. Damit konnte der Befund von Buchner und Mayr (2004) nur insofern repliziert werden, als dass der Effekt in beiden Senioren-Gruppen nicht reduziert war.

Zusätzlich wurde mithilfe des multinomialen Modells untersucht, welcher Mechanismus den auditiven Negativen Priming-Effekt bedingt. Das Ergebnis deutet darauf hin, dass episodische Abrufprozesse unabhängig vom Alter am Zustandekommen des auditiven Negativen Priming-Effekts beteiligt sind, da der spezifische Fehler in „Ignoriertes wiederholt“-Durchgängen im Vergleich zu Kontrolldurchgängen überrepräsentiert war. Dieser Effekt ist für jede Altersgruppe im selben Ausmaß eingetreten. Damit repliziert der vorliegende Befund die Vorgängerstudie von Mayr und Buchner (2006) und unterstützt das Modell des Abrufs der Prime-Reaktion im Rahmen des episodischen Abrufmodells.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1 Theoretischer Hintergrund: Der Negative Priming-Effekt

1.1 Erklärungsmodelle

1.2 Kognitive Leistungsfähigkeit und Negatives Priming bei älteren Versuchsteilnehmern

1.3 Hypothesen

2 Methode

2.1 Stichprobe

2.2 Material

2.3 Prozedur

2.4 Design

3 Ergebnisse

4 Diskussion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Replikation einer Studie von Buchner und Mayr (2004), um zu untersuchen, ob sich der auditive Negative Priming-Effekt altersabhängig unterscheidet oder bei jungen Erwachsenen und Senioren gleichermaßen auftritt.

  • Untersuchung der akustischen selektiven Aufmerksamkeit bei verschiedenen Altersgruppen.
  • Analyse des auditiven Negativen Priming-Effekts unter Verwendung eines experimentellen Paradigmas.
  • Überprüfung theoretischer Erklärungsmodelle (wie dem episodischen Abrufmodell) mittels multinomialer Modellierung.
  • Vergleich der kognitiven Leistungsfähigkeit zwischen jungen Erwachsenen und Senioren bei Identifikationsaufgaben.

Auszug aus dem Buch

1 Theoretischer Hintergrund: Der Negative Priming-Effekt

Folgendes Phänomen kennt wohl jeder Mensch aus dem Alltag: Man versucht sich z.B. während einer lauten Bahnfahrt mit allen verfügbaren Aufmerksamkeitskapazitäten darauf zu konzentrieren, dem eigenen Sitznachbarn ein guter Gesprächspartner zu sein, während man gleichzeitig auch Kapazitäten darauf verwenden muss, störende Reize, wie Lautsprecherdurchsagen oder „interessante“ Gespräche anderer Fahrgäste, zu ignorieren. In einer solchen Situation ist eine selektive Aufmerksamkeitszuwendung erforderlich, um die relevante Schallquelle zu extrahieren und alle anderen irrelevanten Schallquellen zu unterdrücken.

Wenn aber plötzlich der eigene Name aus der irrelevanten „Geräuschkulisse“ ertönt, kommt es zu einer sofortigen Aufmerksamkeitszuwendung. Diese Erscheinung wurde in der Vergangenheit ausgiebig erforscht und als „Cocktail-Party-Effekt“ bezeichnet (Cherry, 1953). In diesem Zusammenhang war es auch interessant herauszufinden, wie viel von der Information aus dem „irrelevanten Kanal“ überhaupt verarbeitet wird und abrufbar ist. Die Anwendung eines so genannten Negativen Priming Paradigmas ist eine mögliche wissenschaftliche Herangehensweise zur Untersuchung dieser Fragestellung. Negative Priming Paradigmen wurden entwickelt, um den Negativen Priming-Effekt zu erforschen, der in einem experimentellen Kontext dadurch zum Ausdruck kommt, dass die Reaktionszeiten verzögert sind und die Fehlerrate steigt, wenn auf einen zuvor ignorierten Stimulus reagiert werden soll (Tipper, 1985; Fox, 1995; May et al., 1995).

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Die Arbeit repliziert und erweitert die Studie von Buchner und Mayr (2004) zum auditiven Negativen Priming-Effekt und untersucht mittels multinomialer Modellierung die zugrunde liegenden Mechanismen bei verschiedenen Altersgruppen.

1 Theoretischer Hintergrund: Der Negative Priming-Effekt: Dieses Kapitel führt in die Thematik der selektiven Aufmerksamkeit ein und stellt vier zentrale Erklärungsmodelle des Negativen Priming-Effekts vor.

1.1 Erklärungsmodelle: Vorstellung der theoretischen Ansätze inklusive der Distraktorinhibitionstheorie, des episodischen Abrufmodells, des Merkmalsdiskrepanzmodells und des Diskriminationsmodells.

1.2 Kognitive Leistungsfähigkeit und Negatives Priming bei älteren Versuchsteilnehmern: Erläuterung der altersbedingten kognitiven Veränderungen und der Inhibitionsdefizit-Theorie im Kontext bisheriger Forschungsergebnisse.

1.3 Hypothesen: Formulierung der Erwartungen zur Replikation der Vorgängerstudie und der Analyse der Prozessmechanismen über die Altersgruppen hinweg.

2 Methode: Detaillierte Beschreibung der Stichprobenauswahl, der technischen Ausstattung, des experimentellen Aufbaus sowie der angewandten statistischen Verfahren.

2.1 Stichprobe: Beschreibung der Probandengruppen, der Ein- und Ausschlusskriterien sowie der demografischen Daten.

2.2 Material: Erläuterung der Stimuli, der Hard- und Softwareumgebung sowie der Instruktionen für die Probanden.

2.3 Prozedur: Dokumentation des Ablaufs, der Trainingsphasen und der experimentellen Durchgänge.

2.4 Design: Erläuterung des faktoriellen Versuchsdesigns und der Planung des Stichprobenumfangs.

3 Ergebnisse: Präsentation der statistischen Auswertung der Reaktionszeiten und Fehlerraten sowie der multinomialen Modellierung des spezifischen Fehlers.

4 Diskussion: Interpretation der Befunde im Lichte der Hypothesen und der theoretischen Modelle sowie Implikationen für die zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Akustische Aufmerksamkeit, Negativer Priming-Effekt, Altersvergleich, Episodisches Abrufmodell, Distraktorinhibition, Selektive Aufmerksamkeit, Identifikationsaufgabe, Multinomiale Modellierung, Kognitives Altern, Reaktionszeit, Spezifischer Fehler, Inhibitionsdefizit, Auditiv, Versuchsdesign.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die akustische selektive Aufmerksamkeit im Altersvergleich unter Anwendung eines sogenannten Negativen Priming Paradigmas.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind selektive Aufmerksamkeit, der Negative Priming-Effekt, kognitives Altern und die Untersuchung von Abrufprozessen in der auditiven Modalität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Replikation der Ergebnisse von Buchner und Mayr (2004), um zu prüfen, ob der auditive Negative Priming-Effekt unabhängig vom Lebensalter in gleichem Ausmaß auftritt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein computergestütztes experimentelles Design mit einer 2x3 MANOVA-Analyse sowie einer multinomialen Modellierung zur Untersuchung von Abrufprozessen (spezifische Fehler) eingesetzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen inklusive verschiedener Erklärungsmodelle, die detaillierte Methodenbeschreibung sowie die Ergebnisse der empirischen Datenauswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Akustische Aufmerksamkeit, Negativer Priming-Effekt, Episodisches Abrufmodell, Altersvergleich und Multinomiale Modellierung.

Welche Rolle spielt die „Ignoriertes wiederholt“-Bedingung?

Diese Bedingung ist entscheidend, da in ihr ein zuvor ignorierter Distraktor zum Zielreiz wird, was in der Regel zu einer Verlangsamung der Reaktion führt – der Kern des Negativen Priming-Effekts.

Wie lässt sich der „spezifische Fehler“ erklären?

Ein spezifischer Fehler liegt vor, wenn eine Person auf einen Probe-Zielreiz mit der Antwort reagiert, die eigentlich für den zuvor ignorierten Prime-Distraktor vorgesehen war, was auf episodische Abrufprozesse hindeutet.

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Details

Title
Handelt es sich beim Negativen Priming-Effekt um ein Gedächtnisphänomen?
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Grade
1,1
Author
Tatjana Beck (Author)
Publication Year
2011
Pages
46
Catalog Number
V194739
ISBN (eBook)
9783656201045
ISBN (Book)
9783656204893
Language
German
Tags
untersuchung aufmerksamkeit negativen priming paradigmas
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tatjana Beck (Author), 2011, Handelt es sich beim Negativen Priming-Effekt um ein Gedächtnisphänomen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/194739
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