Das landläufige interkulturelle Paradigma rekapitulierend und ergänzend wird auf der Grundlage der Physik, der Philosophie, der Metaphysik, der Physiologie und der Psychologie eine kulturintegrative innovative und effektive lokal-globale Diversitätsmanagementformel für jedermann entwickelt.
Während die bestehenden interkulturellen Ansätze sich vorwiegend mit dem wie der kulturellen Prägungen und Verhaltensmuster befassen, gibt das vertiefte, aus dem „5P-Ansatz“ resultierende Kulturverständnis, insbesondere vermittels der Quantenphysik, der Neurophysiologie und der Bewusstseinsforschung, einen viel tieferen Einblick in die kulturelle Konditionierung des Menschen, indem es die dem Kulturellen zugrundeliegenden Mechanismen des menschlichen Geistes enthüllt. Die Kenntnis dieser Mechanismen des menschlichen Bewusstseins gibt sowohl dem Kulturexperten als auch dem Laien eine erhöhte Kontroll- und Gestaltungskraft interkultureller Belange. Dieser das Interkulturelle transzendierende Ansatz wird als transkulturell bezeichnet und erweitert und optimiert den interkulturellen, indem er letzteren möglichst wissenschaftlich systematisiert und vereinfachend integriert.
Kultur- und Hintergrund-unabhängig ist diese Fähigkeit an sich jedem Menschen frei zugänglich.
In der nun folgenden Abhandlung möchte ich erläutern, wie man trotz wachsender weltweiter kultureller Divergenz vermittels einer Konvergenz der Kulturmanagementansätze der komplexeren kulturellen, global skalierten Kulturmanagementbelange gerecht werden kann. Ich mache deutlich, wie diverse interkulturelle Managementphilosophien mit ihren diversen Ressourcen, die rational(istisch) gestützte, die suprarational(istisch) gestützte und die prärational(istisch) gestützte in einer holistischen quantenoptischen Kulturerkenntnis und einem innovativem, integralen interkulturellen Managementprofiler pragmatisch und für den globalen transkulturellen Managementstrategen die multidimensionale Komplexität globalen Managements vereinfachend und hoch wirksam integriert werden können.
Inhaltsverzeichnis
Teil 1 Einführung und Erweiterung der Interkulturellen Theorie und Praxis
1. Aspekte des Interkulturellen
2. Ein Silberstreifen am Horizont
3. Was ist Kultur?
4. Kritische Zwischenevaluation
5. Das Zwiebelmodell
6. Das Eisbergmodell
7. Formulierung eines Kultur-Management Gesetzes
8. Der Diagnostiker-Profiler. Das 3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modell
9. Die Optimierung des Diagnostiker-Profilierers
10. Kulturdimensionen
11. Geometrie der Kulturdimensionen
12. Kulturebenen
13. Interkulturelle Managementstile
14. Das Management globaler Business Teams
15. Intrapsychisches Prozessmanagement und interkulturelles Kommunikationsmanagement
16. Expatriate-Reisebiographie 1 - Heimat: Vaterland und Muttersprache
17. Expatriate-Reisebiographie 2 - Von den geistig-kulturellen und den persönlichen Wurzeln
18. Expatriate-Reisebiographie 3 - Von der Vertiefung der geistigen Wurzeln
19. Transnational Management
20. Global Negotiations
21. Overcoming the Intercultural Faultline Gap Through Evolutionary Interculturalism
22. Decoding Cryptic Icons Culturally
23. Culture and Ethics. Absolute versus Contingency Approach
24. The Dawn of an Intercultural Metascience. 360° Transcultural Synergy
Part 2 Intercultural Research Cases
25. Intercultural Research Case 1: Anglo-German Business Communication
26. Intercultural Research Case 2: Chinefarge: Managing an East-West Joint-Venture
27. Intercultural Research Case 3: Managing a Global Business Team
Part 3 Towards a Transcultural Paradigm
28. Finding the Space Age Intercultural Formula. Managing the Human Matrix in the Intercultural Interfacing Process
29. Identity and Relationship as the Basis of Culture and Civilisation
30. The Identity War: Diversity, Reciprocity and the Ethics of Peaceful Coexistence
31. The Cosmic Dimension
32. Child of the Universe. Oneness
33. A Glance at German Lands
34. Cultural Healing of Germany
35. Identity, Culture and Freedom
36. The Relationship between Culture Area and Geopolitical Space
37. The Subquantic - Supercosmic Continuum
38. Orient and Occident. East-West Synergy
39. The Ultimate Game. Quantum Culture
40. Cosmics
41. The Conquest & Ownership of and Leadership from the Innermost Center
42. The Topography of a Universal Eco-Culture
43. The Metamorphosis of the Islamist Labyrinth
44. Metropolism, Cosmopolitanism, Cosmism
45. Global Culture Systems Analysis: Sustainability and Accountability
46. The Ultimate Panacea for Culture Clash. Managing the Clash of Civilizations
47. A Changing Optic. UT UNUM SINT
48. Transcultural Intelligence – TCQ
49. Third Millennium: Managing Fundamentalism, Liberalism and Reason
50. Divine Cybernetics
51. Cultural Engineering. Beyond Relativism
52. The Creative Culture Circle
53. Black Forest Cherry Cake
54. Cosmic Man
55. Transcultural Policy
56. Cultural Fundamentalism
57. Third Millennium Axiology
Part 4 The Design of a Transculturally, Transdisciplinarily-based Transcultural Management Framework
1. The completion of the intercultural edifice
2. Design of a scientifically-based diversity-integrative transcultural profile
2.1 The state of the intercultural art and science:
On human relativity in intercultural research
2.2 Enhancing the intercultural art and science:
Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
Part 5 Synopsis of Intercultural Management Instruments
Part 6 Bilingual English-German Intercultural Management Dictionary
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieses Werkes ist die Entwicklung einer innovativen, kulturintegrativen und effektiven "Weltkulturen-Managementformel" für das dritte Millennium. Die Arbeit transzendiert traditionelle interkulturelle Managementansätze, indem sie wissenschaftliche Erkenntnisse aus Physik, Philosophie, Metaphysik, Physiologie und Psychologie einbezieht, um ein tieferes Verständnis der menschlichen Konditionierung und Bewusstseinsprozesse zu ermöglichen.
- Entwicklung des "DOME-Transcultural Management Modells" als ganzheitlicher Profiler.
- Analyse der interkulturellen Theorie und Praxis durch wissenschaftliche und technologische Metaphern.
- Untersuchung der psychologischen Architektur des Menschen und der "noetischen Dimension" zur Steuerung kultureller Komplexität.
- Etablierung eines "Transkulturellen Paradigmas" für eine globale Weltgesellschaft.
- Praktische Anwendung interkultureller Forschungsergebnisse in Management- und Verhandlungsszenarien.
Auszug aus dem Buch
Das Eisbergmodell
Das Eisbergmodell ist eine plastischere Optik des Zwiebelmodells. Die Spitze des Eisbergs entspricht der sichtbaren Manifestation von Kultur, insbesondere den Verhaltensmustern.
Die diesen zugrunde liegenden Werte, die mentale Software oder die gruppenspezifische kollektive Programmierung, die allein imstande ist, diesen Verhaltensmustern Sinn zu geben, sie zu deuten, und somit Falschattributionen zu vermeiden, liegt unsichtbar unter dem Wasserspiegel. Der Grossteil davon ist unbewusst oder latent bewusst, implizit, wie der Zwiebelkern. Jede interkulturelle Arbeit erfordert daher eine Sensibilisierung für diese Dialektik des Manifestierten und des Nichtmanifestierten der Kultur.
Zusammenfassung der Kapitel
Aspekte des Interkulturellen: Erörterung der Herausforderungen durch die Globalisierung, die zu einer notwendigen Neubewertung interkultureller Kompetenz in Wirtschaft und Gesellschaft führt.
Ein Silberstreifen am Horizont: Untersuchung der Möglichkeiten, kulturelle Konflikte durch das Verständnis mentaler Prämissen und die Entwicklung interkultureller Intelligenz zu lösen.
Was ist Kultur?: Definition von Kultur als "mentale Programmierung" und Abgrenzung der verschiedenen Ebenen individueller und kollektiver kultureller Einflüsse.
Kritische Zwischenevaluation: Reflexion über die Forschungsmethoden und das Kulturverständnis führender Wissenschaftler wie Geert Hofstede vor dem Hintergrund eines transkulturellen Ansatzes.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Management, Transkulturalität, Kulturdimensionen, Mentale Programmierung, DOME-Modell, Noetik, Bewusstseinsforschung, Kulturmanagement, Diversitätsmanagement, Globale Teams, Synergie, Kulturelle Intelligenz, Anthropologie, Globalisierung, Ethik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit entwickelt einen neuen, ganzheitlichen Ansatz für das interkulturelle Management, der über die bloße Analyse kultureller Unterschiede hinausgeht und diese in einen transkulturellen Rahmen einbettet.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Erweiterung der interkulturellen Theorie durch interdisziplinäre Erkenntnisse (Physik, Noetik), das Management kultureller Diversität in globalen Teams und die Entwicklung einer "Weltkulturen-Managementformel".
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines innovativen "DOME-Transcultural Management Profilers", der Experten und Laien gleichermaßen Werkzeuge an die Hand gibt, um kulturelle Komplexität synergetisch zu managen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine transdisziplinäre Methode angewandt, die Erkenntnisse aus der Quantenphysik, Neurophysiologie und Bewusstseinsforschung mit klassischen kulturwissenschaftlichen Modellen (z.B. von Hofstede oder Trompenaars) verknüpft.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert bestehende Kulturmodelle (Zwiebel- und Eisbergmodell), formuliert neue Managementgesetze und stellt den "Diagnostiker-Profiler" sowie verschiedene Forschungsszenarien und Fallstudien vor.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Transkulturalität", "Noetik", "Mentale Programmierung" und "Synergie" geprägt.
Was genau ist das DOME-Modell?
Das DOME-Modell ist eine architekturale Metapher, die als integriertes Instrument dient, um kulturelle Variablen und deren Steuerung im globalen Management abzubilden und so zur Lösung kultureller Konflikte beizutragen.
Inwiefern spielt die "noetische Dimension" eine Rolle?
Die noetische Dimension stellt die höchste Steuerungsebene dar, die als eine Art Meta-Ebene die verschiedenen kulturellen Konditionierungen und Programme integriert, um eine transkulturelle Handlungsfähigkeit zu erreichen.
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- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author), 2012, Interkulturelles Management. Eine weitere Optik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/194678