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Kompetenzstreit in den Niederlanden

Title: Kompetenzstreit in den Niederlanden

Term Paper , 2012 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: N. H. (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II

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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis:
1.Einleitung
2. Militärverwaltung oder Zivilverwaltung?
3. Die Besatzungspolitik in den Beneluxländern
3.1 Belgien und Luxemburg
3.2 Das Reichskommissariat Niederlande
3.3 Die „mächtigen“ Generalkommissare?
4. Streit unter den Organisationen
4.1 Heinrich Himmler - SS
4.2 Martin Bormann – NSDAP
5. Fazit
6. Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung:
Der Zweite Weltkrieg stellt ein komplexes Thema dar, das in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise dem militärischen Aspekt, dem Holocaust oder der Leidenszeit der Zivilbevölkerung erforscht wird. Diese Punkte können nicht nur auf Deutschland bezogen werden, sondern auf jedes durch die Nationalsozialisten besetzte Gebiet. Untersuchenswert ist dabei die Struktur der Hierarchie, welche sich nach der Okkupation etablierte und die nur auf den ersten Blick als gut organisiert erscheint. Ungenauigkeiten bei der Regelung von Kompetenzen führten nicht selten zu Machtkämpfen zwischen den Militärbehörden, der Partei (NSDAP), Vertretern der Wirtschaft und der SS.
Unklar ist auch das Verhalten von Hitler, der diesen Konkurrenzstreit hätte beenden können. Jedoch legt er sich nie genau fest. Genauso schleierhaft wirkt seine Besatzungspolitik, bei der es keine eindeutigen Richtlinien gibt. So lässt er die Militärverwaltung in Polen aufheben und durch eine Zivilverwaltung ersetzen, in Norwegen kommt es zur Einsetzung eines Reichskommissariats und Frankreich wiederrum zu einer Militärverwaltung. Entscheidend für die Art der Besatzungsform könnte die sogenannte „Rassenideologie“ sein. Inwieweit er sich durch Führende Kräfte der SS und NSDAP beeinflussen ließ, deren Schwerpunkt die „Judenpolitik“ war, kann nur vermutet werden. Konnte Hitler überhaupt frei entscheiden oder musste er Kompromisse eingehen?
Der Autor untersucht in dieser Arbeit die Zivilverwaltung in den Niederlanden. Zunächst soll dabei geklärt werden, warum gerade diese Form der Besatzung- und Verwaltung für die Niederlande gewählt wurde, woran sich kontrastierend ein kurzer Blick auf die Nachbarstaaten anschließt. Die Untersuchung des Aufbaus der Machtstrukturen in den besetzten Niederlanden soll es dann ermöglichen den Kompetenzstreit zwischen den Vertretern der verschiedenen Interessengruppen der Nationalsozialisteneingehender zu beleuchten. Ziel dieser Arbeit ist es, zu verdeutlichen, welche Organisationen und Gruppen um die Macht in den okkupierten Niederlanden rangen und welche Motive sie dabei leiteten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Militärverwaltung oder Zivilverwaltung?

3. Die Besatzungspolitik in den Beneluxländern

3.1. Belgien und Luxemburg

3.2. Das Reichskommissariat Niederlande

3.3. Die „mächtigen“ Generalkommissare?

4. Streit unter den Organisationen

4.1 Heinrich Himmler – SS

4.2 Martin Bormann – NSDAP

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Zivilverwaltung in den besetzten Niederlanden während des Zweiten Weltkriegs, um die Machtstrukturen und die daraus resultierenden Kompetenzstreitigkeiten zwischen verschiedenen nationalsozialistischen Interessengruppen, insbesondere der SS und der NSDAP, zu beleuchten.

  • Analyse der Beweggründe für die Einsetzung einer Zivilverwaltung in den Niederlanden.
  • Untersuchung der Machtverhältnisse und des internen Machtgefüges im Reichskommissariat Niederlande.
  • Gegenüberstellung der Einflussbereiche von SS und NSDAP sowie deren Vertretern.
  • Beleuchtung der Rolle von Reichskommissar Arthur Seyss-Inquart und seiner Generalkommissare.
  • Erarbeitung der Motive hinter den internen Kompetenzstreitigkeiten der Besatzungsorganisationen.

Auszug aus dem Buch

3.3 Die „mächtigen“ Generalkommissare?

Bis jetzt konnte der Leser zwar etwas über den Reichskommissar Seyss-Inquart und den Aufbau der Zivilverwaltung erfahren, aber nichts Näheres über die Machtverhältnisse, die jetzt erst verständlich werden. Der Autor setzt sich nun mit den vier Generalkommissaren auseinander, welche Position sie begleiten und wer sie „von Oben“ unterstützt.

Wie schon erwähnt, gibt es vier Bereiche im Reichskommissariat, der jeweils von einem Generalkommissar geleitet wird. Die Ressorts teilen sich in: 1. für Verwaltung und Justiz, 2. für Finanzen und Wirtschaft, 3. für das Sicherheitswesen und 4. zur besonderen Verwendung.

Während Seyss-Inquart bei der Personalwahl für „Sicherheitswesen und zur besonderen Verwendung“ kein Mitspracherecht besaß, integrierte er für die anderen beiden Bereiche „politische Freunde“, um eine Art Gleichgewicht herzustellen. Für Verwaltung und Justiz ist Dr. Friedrich Wimmer zuständig, der mit dem Reichskommissar bereits 1938 in Österreich zusammengearbeitet hat. Dr. Wimmer sein Aufgabenbereich betraf die vollziehende Gesetzgebung, also Gesetzesentwürfe anzufertigen, Verordnungen zu erstellen und Obliegenheiten der inneren Verwaltung zu erledigen. Aufgrund des freundschaftlichen Verhältnis zu Seyss-Inquart und seiner geringen „Machtambition“ ernannte ihn der Reichskommissar darüberhinaus zu seinem Stellvertreter.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Komplexität der nationalsozialistischen Besatzungspolitik ein und formuliert das Ziel, die Machtstrukturen und Kompetenzstreitigkeiten in den besetzten Niederlanden zu analysieren.

2. Militärverwaltung oder Zivilverwaltung?: Das Kapitel beleuchtet den Kriegsverlauf zwischen dem Deutschen Reich und den Niederlanden und erläutert die Gründe, warum Hitler sich letztlich für eine Zivilverwaltung anstelle einer ursprünglich geplanten Militärverwaltung entschied.

3. Die Besatzungspolitik in den Beneluxländern: Es erfolgt ein Überblick über die Besatzungsstrukturen in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden, wobei ein besonderer Fokus auf dem Aufbau der Zivilverwaltung und dem Personalgefüge im Reichskommissariat Niederlande liegt.

4. Streit unter den Organisationen: Dieses Kapitel analysiert die tieferliegenden Konflikte zwischen der SS und der NSDAP, repräsentiert durch Heinrich Himmler und Martin Bormann, sowie deren Streben nach Macht in den besetzten Gebieten.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und charakterisiert die nationalsozialistische Besatzungspolitik als durch „Polykratie“ und ständige interne Machtkämpfe geprägtes System.

Schlüsselwörter

Zivilverwaltung, Niederlande, Reichskommissariat, Nationalsozialismus, Besatzungspolitik, SS, NSDAP, Kompetenzstreit, Machtstrukturen, Arthur Seyss-Inquart, Hanns Albin Rauter, Martin Bormann, Polykratie, Gleichschaltung, Germanisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Struktur und den internen Machtverhältnissen der nationalsozialistischen Zivilverwaltung in den besetzten Niederlanden während des Zweiten Weltkriegs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Besatzungspolitik, der Kompetenzstreit zwischen NS-Organisationen sowie die Rolle der Führungskräfte im Reichskommissariat.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Ziel ist es zu verdeutlichen, welche Organisationen um die Macht in den okkupierten Niederlanden rangen und welche Motive und Strukturen diesen Machtkampf leiteten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor nutzt eine systematische Analyse von historischen Fakten, biographischen Daten und offiziellen Erlassen, um die komplexen Machtstrukturen aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Kriegsverlaufs, die Verwaltungspolitik in den Beneluxländern, den Aufbau des Reichskommissariats sowie die spezifische Rolle der SS und NSDAP.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Zivilverwaltung, Machtkampf, SS, NSDAP, Kompetenzstreit, Besatzungspolitik und Polykratie charakterisiert.

Warum entschied sich Hitler gegen eine militärische Verwaltung in den Niederlanden?

Als Gründe werden unter anderem die rassenideologische Einstufung der Niederländer als „Brudervolk“ sowie die Absicht, das Land ideologisch „gleichzuschalten“ und langfristig in das deutsche System zu integrieren, angeführt.

Was bedeutete der Begriff „Polykratie“ im Kontext dieser Arbeit?

Der Begriff beschreibt das Bestehen mehrerer, miteinander konkurrierender nationalsozialistischer Herrschaftsinstitutionen, die ohne klare Abgrenzung und hierarchische Eindeutigkeit um Einfluss kämpften.

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Details

Title
Kompetenzstreit in den Niederlanden
Grade
2,0
Author
N. H. (Author)
Publication Year
2012
Pages
19
Catalog Number
V193840
ISBN (eBook)
9783656190905
ISBN (Book)
9783656191841
Language
German
Tags
Besatzungspolitik Himmler Bormann Militärverwaltung Beneluxländer Organisationen des NS-Regimes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
N. H. (Author), 2012, Kompetenzstreit in den Niederlanden, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193840
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